Hamburger Persönlichkeiten - Architektur
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Otto Ameis  
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Geboren 1881
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1958
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1881 geboren in Hamburg. Er machte eine Maurerlehre; 1904 bis 1907 Studium an den Technischen Hochschulen Braunschweig und Charlottenburg; Ab 1909 mit seinem Schwager Alfred Jacob assoziiert (Jacob & Ameis) hauptsächlich im Villen- und Landhausbau tätig; 1943 bis 1945 Mitarbeit im Heeres-Bauamt Hamburg; Nach dem Tod von Jacob 1945 betreibt Ameis das Büro alleine weiter; 1958 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen OttoAmeisWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Eduard Averdieck  
Abbildung
Geboren 17. Februar 1810
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Februar 1882
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ein für die damalige Zeit mit ungewöhnlichen Aufwand aufgeführter und viel bewunderter Bau war der vom Architekten Eduard Averdieck für den Eigentümer W.Sillem errichtete Bazar am Jungfernstieg. Die Baukosten betrugen 1200000 Mark und, wie der "Wandsbecker Bote" von 1846 berichtet, kamen selbst die Pariser und Londoner Bauwerke dieser Art dem Bazar an Pracht und Eleganz nicht gleich. Bis zum Brande 1842 stand an dessen Stelle ein im 17.Jahrh. im Renaissancestil aus Ziegeln erbautes Haus, der vornehme Gasthof "Alte Stadt London". Er wurde ehemals von der Prinzessin Juliane von Ostfriesland bewohnt und gehörte vorher ihrem Oheim, dem Herzog Rudolf von Braunschweig. Später kam das Haus in den Besitz von Peter Godeffroy und wurde dann zum Hotel umgewandelt. Am Morgen des 7.Mai 1842 sprengte man das Bauwerk nebst dem danebenliegenden Heinischen Haus und Streits Hotel, um dem weiteren Vordringen des Feuers Einhalt zu tun. Nach noch nicht 40 Jahren, 1880 brach man das umfangreiche Gebäude des Bazars ab und setzte an seine Stelle 1881/83 den "Hamburger Hof", der durch seine schöne nach Entwurf der Architekten Hanssen und Meerwein in rotem Sandstein ausgeführte Renaissancefassade eine Zierde der Alstergegend bildete. Dieser vornehme Gasthof ging 1918 ein bzw. wurde zum Geschäftshaus für Stinnes umgebaut. Der Erbauer des Bazars, der Architekt Eduard Averdieck, war in Hamburg am 17.Februar 1810 als Sohn eines Kaufmannes geboren, lernte in seiner Vaterstadt bei Professor Fersenfeldt, bei Wolfram in München und Stier in Berlin, besuchte Dänemark, die Rheinlande, die Schweiz, Baden, Österreich, Sachsen sowie Preußen und ließ sich dann in Hamburg nieder, wo er durch Bauten für Privatleute bald Beschäftigung fand. 1841/42 baute er die Häuser an der neuangelegten Büschstraße am Gänsemarkt und nach dem Brande Sillems Bazar, die Reformierte Kirche an der Ferdinandsstraße sowir das große Haus am Steintorplatz zwischen Kirchenallee und Steintorweg, das inzwischen wiederholt umgebaut worden ist. Außerdem stammt von ihm Averdiecks Terrasse, ein Gebäudeblock an der Straße Berliner Tor mit Gartenanlage, der aber vorn verändert ist und auch den Namen gewechselt hat. Averdieck starb am 11.Februar 1882. Quelle: Paul H. M. Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Fachliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburgisches Architekturarchiv, AIV-Bibliothek, 752 /II/J, Benutzte Literatur: W. Melhop: Alt-Hamburgische Bauweise. Hamburg 1925, Karl Baedeker: Hamburg und die Niederelbe, 1962 
Sonstige Sillems Basar.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Franz Albert Bach  
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Geboren 03. Juni 1865
Geburtsort Langendorf bei Weißenfels/Thüringen 
Gestorben 16. Oktober 1935
Todesort Grambek 
Kurzbiographie Als Bauernsohn im thüringischen Langendorf aufgewachsen, absolvierte Franz Bach in Weißenfels eine Maurerlehre und ging anschließend auf die Sächsische Staatsbauschule in Leipzig, wo er ein Stipendium erhielt. Von dort aus machte er sich 1885 auf, um mit seiner jungen Familie über Hamburg auszuwandern, blieb dann aber doch in der Hansestadt. Hier errichtete er als selbstständiger Architekt zahlreiche Villen, Wohn- und Kontorhäuser und spielte gerade bei der Ausbildung dieses Bautyps eine bedeutende Rolle. Bach, mit kaufmännischem Geschick ausgestattet, erkannte als einer der Ersten die Chancen des Straßendurchbruchs zwischen Rathaus und Hauptbahnhof und sicherte sich in diesem Gebiet große Terrains. Bei der Entstehung der Mönckebergstraße wirkte er seit 1908 mit und prägte entscheidend ihr Erscheinungsbild. So waren beiden dort zuerst gebauten Gebäude von ihm gestaltet: Der Barkhof, dessen Eigentümer er zugleich war, und das Südseehaus. Auch das 1912/1913 errichtete Levantehaus geht auf ihn zurück. Seit 1891 Hamburger Bürger, engagierte sich Bach vielfach auf sozialem und kulturellem Gebiet. Ausführliche Biographie 
Lokale Referenzen

Franz A. Bach war aktiver Freimaurer. Er wurde am 19. März 1897 von der Hamburger Loge "Zu den drei Rosen" aufgenommen, am 2. März 1898 zum Gesellen befördert und am 1. Dezember desselben Jahres zum Meister erhoben.

Er pflegte enge Kontakte innerhalb der Logen zu seinen beruflichen Architektenkollegen und Freimaurern Carl Gustav Bensel und Otto H. A. Westphal.

Im Eingang des Semperhauses ist auf seine Anregung eine Große Sitzstatue von seinem Architekten-Idol und Freimaurer, Gottfried Semper aufgestellt. Dieser Plastik exakt gegenüber setzte Bach am 28. Oktober 1910 in der Barkhof-Passage eine sitzende Marmorskulptur des Freimaurers Heinrich Heine. Mitte der 20er Jahre wurde diese Heine-Plastik mehrfach von anonymen Gegnern beschmiert, was Bach dazu veranlasste, das Denkmal abzubauen.

 

Spuren in Hamburg:

In unserer Stadt gibt es viele wunderschöne Bauten von Franz A. Bach, die zu einem sehr großen Teil reichen Jugendstilschmuck vorweisen. Dazu zählen: Klosterburg, Seeburg, Barkhof, Friedrichshof, Levantehaus, Südsee-Haus, Semperhaus, Eimbcke-Haus, und viele mehr.

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof ließ Franz A. Bach für seine Familie das größte Backstein-Grabmal errichten. Vier Skulpturen von Richard Kuöhl symbolisieren den Lebensweg des Menschen vom Säugling bis zum Greisenalter, der auch in der Freimaurerei seine besondere Bedeutung hat.

 
Lebensbeschreibungen FranzAlbertBachWerkeliste.pdf
Literaturhinweise Literatur zu Franz Bach.pdf
Kategorien Wirtschaft
Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Max Bach  
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Geboren 1885
Geburtsort Langendorf 
Gestorben 1946
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1885 geboren in Langendorf als Sohn von Franz Bach; nach seiner akademischen Ausbildung Partnerschaft mit seinem Vater; 1924 Gründung eines eigenen Büros mit Fritz Wischer; Wiederaufbau der Bach’schen Kontorhäuser 1946 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen MaxBachWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Walther Baedeker  
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Geboren 1880
Geburtsort Essen 
Gestorben 1959
Todesort Altenschwand/Rickenbach 
Kurzbiographie 1880 geboren in Essen Sohn des Verlegers Julius Baedeker (Reiseführer); 1901-1904 Studium an der Königlich Technischen Hochschule in Stuttgart bei Therodor Fischer ; Hauptschwerpunkt Entwurf von Wohnhäusern auf Sylt und in Hamburg 1959 Tod in Altenschwand, jetzt Rickenbach 
Lokale Referenzen Baedekerbogen, Allermöhe, seit 1979
 
Lebensbeschreibungen WaltherBaedekerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Gerhart Becker  
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Geboren 07. April 1923
Geburtsort Ingelfingen (Baden-Württemberg) 
Gestorben 22. Dezember 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1940 Abitur an der Oberschule in Rottweil 1940 - 1945 Wehrdienst bei der Kriegsmarine als leitender Ingenieur auf U-Booten 1945 - 1946 Zimmermannspraktikant 1946 - 1950 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe 1950 Diplomprüfung bei Professor Egon Eiermann 1950 im Sommer erste Anstellung als Architekt bei der Benzin- und Petroleum-Gesellschaft in Hamburg. Entwicklung von Schwingendächern, Zahlpavillons, Werbe- und Platz-leuchten, Entwürfe und Oberbauleitung von Tankstellen und Lagern, bauliche Oberaufsicht für die Verkaufsabteilung in Süddeutschland 1953 Im Oktober Anstellung als Architekt im Büro Professor Bernhard Hermkes in Hamburg 1954-1962 Bürochef im Büro Professor Bernhard Hermkes 1962-1969 Teilhaber des Büros / Partnerschaft mit Professor Bernhard Hermkes Planung und Organisation, Ausschreibung und Detailbearbei tung von Schulbauten, Verwaltungsgebäuden, städtebauliche Arbeiten, Groß-Wohnungsbau, Einfamilienhäuser, lndustriebauten sowie TeiInahme an Wettbewerben 1969 -1977 Freier Mitarbeiter und Partner im Büro Jost Schramm und Gerd Pempelfort __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/becker.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Ursula Becker-Mosbach  
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Geboren 23. Dezember 1922
Geburtsort Balikpapan/Borneo, Indonesien 
Gestorben 12. Juni 2002
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ursula Becker-Mosbach, geborene Mosbach, wurde am 23.12.1922 in Balikpapan, im indonesischen Teil der Insel Borneo geboren. Aufgewachsen ist Ursula Becker-Mosbach bis 1937 in Venezuela, danach kehrte die Familie nach Deutschland zurück und nach Stationen in Berlin und Dresden schloss sie die Schule in Hamburg ab. Danach begann sie 1943 eine zweijährige fotografische Ausbildung im Lette-Verein in Berlin, bevor sie 1946 bis 1953 das Studium in der Fotografieklasse von Prof. Grubenbecher an der Landeskunstschule in Hamburg absolvierte. 1956 legte Ursula Becker-Mosbach die Meisterprüfung ab und arbeitete fortan als freischaffende Fotografin mit dem Schwerpunkt Architektur- und Industriefotografie für viele große Hamburger Firmen, bekannte Architekten und die Handelskammer. In dieser 30-jährigen Schaffenszeit schuf sie fotografische Arbeiten, die neben der Dokumentation von Zeugen der frühen wirtschaftlichen und baulichen Aufbauphase Hamburgs nach dem Krieg vor allem auch ein eigenständiges fotografisch künstlerisches Werk darstellen. Ab 1975 begann sie als Gasthörerin in Hamburg Kunstgeschichte zu studieren. Es entstanden fortan fotografische Studien zu Relief und Skulptur, Kathedralen in Frankreich und fotografische Reiseberichte aus Italien, Frankreich und Ägypten. Ursula Becker-Mosbach starb am 12.06.2002 in Hemmoor im Landkreis Cuxhaven. 
Lebensbeschreibungen BeckerMosbachUrsula.Biografie.pdf
BeckerMosbachUrsula.Werkauswahl.pdf
Literaturhinweise BeckerMosabch.QuellenLiteraturReferenzen.pdf
Kategorien Architektur
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Carl Gustav Bensel  
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Geboren 1878
Geburtsort Iserlohn 
Gestorben 1949
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1878 geboren in Iserlohn; Studium an den Technischen Hochschulen Charlottenburg; Examen als Regierungsbaumeister und Mitarbeiter der Preußischen Eisenbahn-Direktion in Köln; 1911 Mitarbeit bei Franz A. Bach; 1924 Partnerschaft mit Johann Kamps; 1929 Erweiterung der Partnerschaft um Heinrich Amsinck; 1949 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen
Carl Gustav Bensel war überzeugter Freimaurer. Er wurde in Hamburg am 20. November 1919 von der Loge "Zum Pelikan" als Lehrling aufgenommen. Seine Beförderung zum Gesellen war am 9. Oktober 1920, und am 15. September 1921 wurde er in dieser Loge zum Meister erhoben.
In der Freimaurerei pflegte er enge Kontakte zu Brüdern, die in Hamburg ebenfalls als Architekt erfolgreich tätig waren - so ganz besonders zu Franz A. Bach.
 
Spuren in Hamburg:
- in den Vier- und Marschlanden ist seit 1979 der Benselweg
- Bensel baute in den 20er und 30er Jahren viele Kirchen und Wohnbauten
- in Mönckebergstraße und Spitalerstraße gibt es viele Gebäude, die er gemeinsam mit dem Freimaurer-Bruder Franz A. Bach errichtete
 
Lebensbeschreibungen CarlGustavBenselWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Axel Bundsen  
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Geboren 28. Januar 1768
Geburtsort Assens auf der Insel Fünen 
Gestorben 02. November 1832
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Axel Bundsen ist der jüngere Bruder des Malers Jes Bundsen - die Eltern waren der Kaufmann Petter Bondsen und Hedwig, geb. Lund. Nach Beendigung der Schulzeit studierte Axel von 1785 bis 1789 an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen Architektur. Hierauf ging er mit Jes auf eine längere Studienreise durch Frankreich und die Schweiz. 1795 erreichten beide Brüder Altona, um sich hier und im benachbarten Hamburg beruflich zu betätigen. Obwohl er 1801 im dänischen Kiel die Tochter des Gärtners vom Gut Knoop heiratete, und damit viele Bauaufträge in Schleswig-Holstein übernahm, blieb Axel in Altona und Hamburg als Architekt weiterhin sehr aktiv.
Von den vier vereinigten Hamburgischen Logen erhielt Bundsen zur Errichtung des Freimaurer-Krankenhauses seinen ersten Bauauftrag. Am 3. Oktober 1795 wurde dieses Haus in der Straße Dammtorwall von dem Freimaurer und Bürgermeister Johann Heinrich Bartels seiner Bestimmung übergeben. 1800 errichtete er in der Straße Drehbahn das erste Hamburgische Logenhaus. Von 1819 bis 1820 baute er an der Elbchaussee 186 den zweigeschossigen Bau mit großer im Halbkreis vorspringender Säulenloggia - das bekannte "Weiße Säulenhaus". Diese Villa ist heute das letzte in Hamburg noch erhaltene Gebäude von Axel Bundsen. 1830 erhielt er von Senator Johann Hinrich Rücker den Auftrag, an der Hammer Landstraße ein Herrenhaus zu errichten.
 
Lokale Referenzen
Axel Bundsen war ein sehr aktiver Freimaurer. Er wurde am 11. Juli 1799 in Hamburg von der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1910 ist in Hamm-Mitte der nach ihm benannte Bundsenweg
- an der Elbchaussee 186 ist das 1820 von ihm erbaute Landhaus Brandt
 
Kategorien Architektur
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Dipl.-Ing. Walter Josef Maria Bunsmann  
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Geboren 16. Januar 1928
Geburtsort Paderborn 
Gestorben 09. Juni 2017
Todesort Tornesch-Ahrenlohe 
Kurzbiographie Walter J.M. Bunsmann wurde am 16. Januar 1928 in Paderborn geboren. Als 15-jähriger Schüler verpflichtete das Militär ihn 1943 als Luftwaffenhelfer für den Kriegsdienst und er diente bis zum Kriegsende 1945 als Soldat im Ruhrgebiet. In den Jahren 1946 und 1947 besuchte er einen Kriegsteilnehmerlehrgang, den er mit dem Abitur abschloss, um anschließend 1948-53 Architektur an der TH Karlsruhe zu studieren. Bunsmann sammelte erste Berufserfahrung bei bekannten Architekten. Zwischen 1953 und 1959 lernte und arbeitete er bei Bernhard Reichow, Godber Nissen und Max Zoder. 1960 wechselt er dann zunächst auf die Bauherrenseite und wurde Baureferent bei der Firma Reemtsma, bevor er 1963 als freischaffender Architekt ein Büro gründete. In wechselnden Arbeitsgemeinschaften mit Jörn Rau, Hans Helle, Paul Gerhard Scharf und Charles Lockner entwirft und realisiert das Büro vorwiegend Kirchen und Neubauten kirchlicher Einrichtungen. Schon früh an den Bestrebungen zur Gründung einer Standesvertretung beteiligt wird Walter Bunsmann mit der konstituierenden Sitzung der Hamburgischen Architektenkammer 1967 deren Vizepräsident und prägte in dieser Funktion die Bedeutung, Etablierung und Wirkung der Kammer als berufsständische Vertretung entscheidend mit und wurde zusätzlich 1971 für zwei Jahre zum Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer gewählt. 1978 übernahm Walter Bunsmann dann die Präsidentschaft der Hamburgischen Architektenkammer von seinem Vorgänger Jost Schramm, verteidigte und unterstützte die Rechte und Pflichten der Architekten gegenüber Wirtschaft und Politik und trat für eine bessere öffentliche Wahrnehmung der Architektur ein. 1983 bis 1987 war er Mitglied der Baudeputaion und 1987 Mitglied des Stadtplanungsausschusses. Nach 12 Jahren Präsidentschaft der Hamburgischen Architektenkammer übergab Walter Bunsamnn das Amt 1990 an seinen Nachfolger Peter Erler. Als freischaffender Architekt war er noch bis 1994 tätig und übernahm im Ruhestand weiterhin bis 2001 die 1993 begonnene Lehrtätigkeit für Baukunde an der Fachhochschule für Künstlerische Keramik in Höhr-Grenzhausen im Westerwald. Walter Bunsmann verstarb am 09. Juni 2017 in Tornesch-Ahrenlohe. 
Nachrufe (Nekrologe) BunsmannWalter.Nekrolog.pdf
Lebensbeschreibungen BunsmannWalter.Biografie.pdf
BunsmannWalter.Textbeitrag.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl01.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl02.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl03.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl04.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl05.pdf
BunsmannWalter.Werkeliste.pdf
Literaturhinweise Bunsmann.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
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Gustav Burmester  
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Geboren 1904
Geburtsort Lauenburg (Schleswig-Holstein) 
Gestorben 1995
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Durch die Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros kommt er 1928 nach Hamburg, wo er bei Hinsch & Deimling und unter Albert Hauschildt im Baubüro des Deutschen Handelsgehilfen-Verbands tätig ist. Daneben beteiligt er sich am Theaterwettbewerb für Charkow und reist 1932 nach Moskau, um dort eine neue Beschäftigung zu finden. Nach seiner Rückkehr gründet er 1935 ein eigenes Architekturbüro. In den Dreißiger Jahren stellen Wohnhausbauten Burmesters Hauptaufgabengebiet dar. Bereits seit 1935 hat er einen Lehrauftrag an der Meisterschule für Mode. Während des 2. Weltkriegs erhält er Aufträge von Konstanty Gutschow und ist mit dem Bau von Behelfswohnungen auf der Veddel und der Produktionsstättenverlagerung von Rüstungsbetrieben beschäftigt. Nach Kriegsende gehört Burmester zu den Mitbegründern des Hamburger Baukreises, einer Bauschule, die jedoch nur bis 1951 besteht. Als Hausarchitekt der Nordwestdeutschen Kraftwerke AG kann Burmester nach dem 2. Weltkrieg eine Reihe von Kraftwerksbauten errichten. Daneben ist er für die Kaffeerösterei Max Herz ebenfalls als Hausarchitekt tätig und mit der Gestaltung zahlreicher Kaffeeläden wie auch mit dem Bau der Hauptverwaltung am Valentinskamp beschäftigt. Für einige seiner Projekte bildet Burmester eine Arbeitsgemeinschaft mit Fritz Trautwein oder Egon Pauen. __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/burmester.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige Baukreis_.pdf
Lebensbeschreibungen GustavBurmesterWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Zeichner/in: -
Stadtplaner/in: -
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Alexis de Chateauneuf  
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Geboren 18. Februar 1799
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 31. Dezember 1853
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1818 begann er ein Studium in Paris, das er nach kurzer Zeit in Karlsruhe bei Friedrich Weinbrenner fortsetzte. Reisen nach Italien und Griechenland folgten. Vor allem der Italienaufenthalt hatte dauerhafte Wirkungen auf seine Entwürfe (erwähnt seien hier das heute „Alte Post“ bezeichnete Postgebäude und die Alsterarkaden). Nach seiner Rückkehr 1821 ließ er sich als Architekt in Hamburg nieder. Er legte viel beachtete Entwürfe, so für den Bau des Johanneum auf dem Domplatz (1827) vor, die unter anderem von Schinkel hoch gelobt wurden, jedoch nicht zur Ausführung kamen, da der Leiter der Baudeputation, Carl Ludwig Wimmel, den Bau zugunsten eines eigenen Entwurfes verhinderte. Auf seinen Entwurf ist der Bau der Hamburger Stadtpost am Neuen Wall zurückzuführen, dessen Portal an den Nagelsweg versetzt wurde und dort unter Denkmalschutz steht. 1838/39 lebte er kurzzeitig in London, wo er einen Entwurf für die dortige Börse erstellte, der im Wettbewerb den zweiten Platz erreichte. Nach seiner Rückkehr entstand das Amalienstift in St. Georg (1839/1840).Nach dem Großen Brand 1842 legte er einem Plan zur Neugestaltung des künftigen Rathausmarktes vor, von dem die Alsterarkaden tatsächlich ausgeführt wurden. Der faktische Neubau der St.-Petri-Kirche nach deren weitgehenden Zerstörung – erhalten blieben lediglich Teile der nördlichen Außenwand – erfolgte nach seinem Entwurf. In Backstein errichtete er den Bahnhof in Bergedorf, das Kontorhaus für den Kaufmann Schemmann und den ersten Berliner Bahnhof in Hamburg. Nach 1846 war er in Oslo unter anderem am Umbau der Kreuzkirche tätig und kehrte erst kurz vor seinem Tod nach Hamburg zurück. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_de_Chateauneuf _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lokale Referenzen Chateauneufstraße, Hamm, seit 1926
 
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
Zeichner/in: -
Stadtplaner/in: -
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Christoph Corbinus  
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Geboren -
Geburtsort Altona 
Gestorben 1653
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Bau- und Tischlermeister (Schnitger) Christoph Corbinus, geboren in Altona und und als Kirchbaumeister 1638-52 tätig gewesen in Hamburg, hatte während dieser Zeit folgende kirchliche Bauten und Einrichtungen geschaffen: für die Hauptkirche St. Katharinen 1638/39 einen hölzernen Aufbau für den neuen Hauptaltar und 1652 einen Taufdeckel für die St. Jacobikirche. Nach dem Einsturz des Turmes von St. Katharinen 1648 wurde von Corbinus 1648/49 zunächst ein Plan für die Wiederherstellung des Turmhelmes aufgestellt, wurde von ihm aber nicht ausgeführt, sondern 1657/59 durch den Bau- und Zimmermeister Peter Marquardt (1943 zerstört). In der Zeit 1649-1661 erfolgte dann der Bau der ersten Großen St. Michaeliskirche nach den Plänen von Corbinus und Marquardt für das 5. Kirchspiel Hamburgs auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs am Krayenkamp, als dreischiffige Backstein-Hallenkirche, im Renaissancestil, eingeweiht 1661. 1663-1668 bekam die Kirche durch Peter Marquardt einen barocken Turm, sie wurde 1750 durch Blitzschlag eingeäschert, Neubau 1751-62 durch Sonnin und Prey. Bereits 1655/57 hatte Marquardt den baufälligen Turm der alten St. Nikolaikirche neuerrichtet (1842 abgebrannt). Nach dem Tode von Corbinus um 1653 vollendete Marquardt den Bau der Großen St. Michaeliskirche mit einem neuen barocken Turm um 1663/69, die dann 1943 durch Bomben stark beschädigt worden ist.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul H.M. Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Fachliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984, zusammengestellt von Britta Knust

 
Literaturhinweise LiteraturCC.pdf
Kategorien Architektur
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Hermann Distel  
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Geboren 1875
Geburtsort Weinsberg 
Gestorben 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1875 geboren in Weinsberg; Steinmetzlehre; 1898 Architekturstudium an der Baugewerkschule Stuttgart, ab 1900 an der TH Karlsruhe; Mitarbeit im Architekturbüro Curjel & Moser in Karlsruhe; ab1905 Partnerschaft mit August Grubitz; 1908 Übersiedlung nach Hamburg nach Wettbewerbserfolg für das Vorlesungsgebäude der Universität Hamburg; 1929 nach Auflösung der Partnerschaft mit Grubitz ist Distel vorwiegend im Krankenhausbau tätig. Nach seinem Tod führt sein Sohn Walter Distel das Büro in Portugal weiter. 1945 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Distelstraße, Bergedorf, seit 1949
 
Lebensbeschreibungen HermannDistelWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Erich Elingius  
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Geboren 1879
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1948
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1879 geboren in Hamburg; 1898 - 1902 Architekturstudium in Karlsruhe und München; 1902-04 für Hermann Billing tätig; 1904 trat er dem Büro Frejtag & Wurzbach bei; 1910 Umbenennung in Frejtag & Elingius; Er war Mitglied im Deutschen Werkbund und förderte den Verein Vierländer Kunst und Heimatkunde; Entwarf vorwiegend Backsteinfassaden und neigte somit zum Konservativen; 1921 trat Gottfried Schramm in das Büro ein; Nachdem Tode von Frejtag 1927, Umbenennung in Elingius & Schramm; Arbeitsgebiete waren vor allem Einfamilienhäuser und öffentlich geförderten Wohnungsbau; 1948 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Elingiusplatz, Bergedorf, seit 1979
 
Lebensbeschreibungen ErichElingiusWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Carl Friedrich Fischer  
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Geboren 1909
Geburtsort Kiel 
Gestorben 23. August 2001
Todesort Sonderborg, Dänemark 
Kurzbiographie Carl-Friedrich Fischer studierte in Berlin und Hannover und erwarb dort 1934 den Abschluss als Diplom-Ingenieur. Er arbeitete zunächst als Regierungsbaumeister (Assessor) der Baubehörde Hamburg und für das Wohnungsunternehmen „Neues Hamburg“. Als Regierungsbaumeister der Luftwaffe entwarf er ab 1943 Flughäfen in Norwegen. Ab 1947 arbeitete er als freiberuflicher Architekt in Hamburg und wurde Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Mit Godber Nissen entwarf und baute er zwischen 1946 und 1956 zahlreiche deutsch-britische Begegnungsstätten. 1996 gründete er in Hamburg, Hannover und Tallinn Stiftungen für humanes Wohnen. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Carl-Friedrich_Fischer _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen CarlFriedrichFischer_Werkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Hermann Friedrich Wilhelm Frank  
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Geboren 31. August 1871
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. November 1941
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Frank wurde am 31. August 1871 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte anschließend eine kaufmännische Ausbildung. Schon 1896 tritt Hermann Frank in den Verband Deutscher Heimstätten ein, mit dem Engagement in sozialen Fragen und als Kaufmann der Wohnungswirtschaft wird er 1909 Gründungsmitglied und zwischen 1910 und 1913 Vorsitzender der Gartenstadt-Gesellschaft Wandsbek und war damit für den Erwerb und Bau der Häuser und Gärten verantwortlich. 1913 dann wird er Gründungsmitglied und Direktor des Gemeinnützigen Bauvereins in Altona-Ottensen und damit Mitinitiator und Bauherr der Gartenvorstadt Steenkamp-Bahrenfeld (heute Steenkamp-Siedlung genannt). Ab 1918 wechselt Hermann Frank als Direktor zur Gemeinnützigen Aktien-Gesellschaft für Angestellte Heimstätten (Gagfah), die als Miteigentümer der „Heimag Altona“ für die weitere Realisierung des Modellprojekts Steenkamp verantwortlich war. Als Kaufmann machte er sich 1925 gemeinsam mit seinem Bruder, dem Architekten Paul Frank selbstständig und gründete die Gemeinnützige Kleinhaus-Baugesellschaft, die u.a. das vielbeachtete Laubenganghaus Heidhörn in Hamburg-Barmbek und das Frauenwohnheim am Schwalbenplatz errichtete und nachfolgend auch verwaltete. Nach erfolgreichen Architekturwettbewerben in der Jarrestadt durch Paul Frank, gründeten die Brüder Frank 1928 mit Gustav Bensel, Fritz Block und Karl Schneider zur Realisierung der Zeilenbauten in der östlichen Jarrestadt die Wohnungsbaugesellschaft „Rationell“. Gleichzeitig entstanden die Planungen für das größte Bauvorhaben, die Laubenganghäuser am Dulsberg. Unter der kaufmännischen Leitung von Hermann Frank wurden dafür zwischen 1928 und 1931 mehrere Schwestergesellschaften zur Kleinhaus-Baugesellschaft zur Realisierung der einzelnen Bauabschnitte gegründet. Durch die rege Vernetzungs-, Publikations- und Vortragstätigkeit von Hermann Frank in Zeiten des Nationalsozialismus konnte die Gesellschaft der Brüder Grundstücke und Genehmigungen für eine Kleinhaussiedlung in Kleinborstel erwerben und sie realisierten ab 1935 die Planungen. 1937 wurde das Wohnungsunternehmen der Brüder Frank in die Siedlungsbaugesellschaft Hermann und Paul Frank umgewandelt und plante und realisierte in Kriegszeiten ab 1940 die Gartenstadt für Werftarbeiter in Elmschenhagen bei Kiel. Hermann Frank verstarb am 16. November 1941 in Hamburg.  
Lokale Referenzen
Hermann Frank war wie sein Bruder Paul Mitglied in der Hamburger Freimaurer-Loge "Zum rothen Adler". In dieser Loge wurde er am 8. Juni 1923 zum Lehrling aufgenommen, am 18. März 1924 zum Gesellen befördert und am 26. Mai 1925 zum Meister erhoben.
 
Spuren in Hamburg:
- in Volksdorf ist seit 1957 der nach ihm und seinem Bruder Paul benannte Frankring
- die von ihm und seinem Bruder Paul gegründete Baugesellschaft realisierte, neben vielen anderen Bauvorhaben, bedeutende Wohnungsbauprojekte in Barmbek, Dulsberg und in Ohlsdorf (siehe Werkeliste im Eintrag von Paul Frank).
 
Lebensbeschreibungen FrankHermann.Biografie.pdf
Literaturhinweise FrankHermann.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
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Paul August Raimund Frank  
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Geboren 30. Oktober 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 19. Mai 1951
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Paul Frank wurde am 30. Oktober 1878 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte nachfolgend eine Malerlehre. Von 1900 bis 1905 studierte er an der Landeskunstschule in Hamburg Architektur und war ab 1910 als angestellter Architekt tätig. 1912 machte er sich mit einer Firma für Spezialbauausführungen und einer Geigenbaufirma selbstständig, gründete 1913 ein eigenes Architekturbüro, zog 1914 in den Krieg und wurde durch eine Verwundung 1915 vom Kriegsdienst entlassen. Weiterhin als Architekt tätig verkauft Paul Frank 1925 seine Geigenbaufirma und gründete mit seinem älteren Bruder Hermann Frank aus dem Erlös die Gemeinnützige Kleinhaus-Baugesellschaft. Hermann Frank übernahm die Projektierung und kaufmännische Leitung der Bauvorhaben der Gesellschaft und Paul Frank war der planende Architekt. Ab 1927 plante Paul Frank international anerkannte reformerische Wohnungsbauten und er entwickelte den Typus des Laubenganghauses, der in verschiedenen Projekten von der Kleinhausbau-Gesellschaft, zahlreichen Schwestergesellschaften und der 1928 zusätzlich mit seinem Bruder gegründeten Rationell Wohnungsbaugesellschaft errichtet wurde. Ab 1933 näherten sich die Brüder Frank der nationalsozialistischen Siedlungspolitik und Paul Frank entwarf eine Wohnsiedlung in Kleinborstel. Die Kleinhaus-Baugesellschaft erwarb die Grundstücke und realisierte ab 1935 die Planungen. 1937 wurde das Wohnungsunternehmen der Brüder Frank in die Siedlungsbaugesellschaft Hermann und Paul Frank umgewandelt und diese plante und realisierte in Kriegszeiten ab 1940 eine Gartenstadt für Werftarbeiter in Elmschenhagen bei Kiel. Nach Kriegsende 1945 beteiligte sich Paul Frank an der Gründung der Partei Freier Demokraten, dem späteren Hamburger Landesverband der FDP. Er engagierte sich bei der Gründung des Verbandes Freier Wohnungsunternehmer und wurde 1946 dessen Ehrenvorsitzender. Im gleichen Jahr wurde er für die FDP in die Hamburger Bürgerschaft gewählt. In der Baudeputation tätig, war er Mitglied des Haushaltausschusses und Sprecher für den Wiederaufbau der Stadt. Als Architekt plante und realisierte er innerhalb seiner Wohnungsbaugesellschaft bis 1951 die Gartenstadt Hamburg-Bramfeld. Paul Frank verstarb im gleichen Jahr am 19. Mai 1951. Damit übernahm Herbert Frank das Architekturbüro, 1954 wurde die „FRANK HEIMBAU“ gegründet und das Wohnungsbauunternehmen FRANK wird in der familiären Nachfolge der Geschäftsführer Schauenburg und Frank bis heute weitergeführt und feierte 2015 das 90jährige Firmenjubiläum. 
Lokale Referenzen
Paul Frank war wie sein Bruder Hermann Mitglied in der Hamburger Freimaurer-Loge "Zum rothen Adler". Er wurde in dieser Loge am 27. Oktober 1922 zum Lehrling aufgenommen, am 18. August 1923 zum Gesellen befördert und am 12. Juni 1924 zum Meister erhoben.
 
Spuren in Hamburg:
- in Volksdorf ist seit 1957 der nach ihm und seinem Bruder Hermann benannte Frankring
- als Architekt und Mitgesellschafter in der von ihm und seinem Bruder Hermann gegründeten Baugesellschaft plante und realisierte er, neben vielen anderen Bauvorhaben, bedeutende Wohnungsbauprojekte in Barmbek, Dulsberg und in Ohlsdorf (siehe Werkeliste).
 
Lebensbeschreibungen FrankPaul.Biografie.pdf
FrankPaul.Werkeliste.pdf
Literaturhinweise FrankPaul.QuellenLiteratur.pdf
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Robert Friedmann  
Abbildung
Geboren 1888
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1940
Todesort Jerusalem 
Kurzbiographie Geboren 1888 in Hamburg; 1906 - 1911 Studium an der TH Hannover München und Dresden, Schüler von Theodor Fischer; 1914 - 1918 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg; ca. 1920 Gründung des eigenen Architekturbüros in Hamburg; 1930 Publikation seiner Bauten in der Reihe "Neue Werkkunst"; 1933 Emigration nach Palästina; 1939 - 40 Mitarbeiter des Public Works Department Jerusalem; 1940 Tod in Jerusalem 
Lebensbeschreibungen RobertFriedmannWerkeliste.pdf
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Hermann Geißler  
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Geboren 25. Oktober 1859
Geburtsort Olbersdorf/Sachsen 
Gestorben 07. Januar 1939
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geboren 1859 in Olbersdorf; Besuch der Baugewerkschule Zittau; Ab 1878 in Hamburg bei Ernst Wex für den Bau der Colonnaden angestellt; 1885 Bauleiter für den Rathausneubau; ab 1898 Partner von Martin Haller; ab 1914 eigenes Büro; seit 1905 beratender Architekt für den Kirchenrat; 1925 Partnerschaft mit Otto Wilkening; 1930 Ende der beruflichen Tätigkeit; 1939 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen
Hermann Geißler war aktiver Freimaurer. In Jahr 1919 wird er in der Matrikel der Johannis-Loge "Zur Bruderkette" als Mitglied geführt. Per 1. Januar 1919 ist er auch Mitglied im freimaurerischen Hilfsverein "Rat und Tat".
Er war beruflich von 1898 bis 1914 in einer Sozietät mit dem Freimaurer Martin Haller verbunden.
 
Spuren in Hamburg:
- In Winterhude gibt es seit 1929 die nach ihm benannte Geißlertwiete
- am 3. Juli 1906 wurde die St. Michaeliskirche bis auf die Außenmauern und den Turmstumpf durch Brand zerstört. Am Wiederaufbau von 1907-1912 war Hermann Geißler zusammen mit Julius Faulwasser und Emil Meerwein maßgeblich beteiligt.
- es gibt heute noch viele Gebäude - hauptsächlich Geschäftshäuser - die er zusammen mit Martin Haller errichtete (Deutsche Bank am Adolphsplatz, Dresdner Bank am Jungfernstieg, Slomanhaus, Afrikahaus, Heine'sches Wohnstift, und viele mehr)
 
Kategorien Architektur
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Hans Gerson  
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Geboren 19. März 1881
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 14. Oktober 1931
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die beiden Brüder Hans und Oskar hatten ein Architekturstudium in München begonnen, jedoch nicht abgeschlossen. Sie unterhielten gemeinsam das Architekturbüro Gebrüder Gerson in Hamburg. Der jüngste Bruder Ernst (* 10. Oktober 1890 in Hamburg; † 12. November 1984 in Palmerston North, Neuseeland) arbeitete zeitweilig im Büro als Architekt mit. Er arbeitete von 1904 bis 1907 bei den Architekten Hart & Lesser in Berlin und kehrte anschließend nach Hamburg zurück. Bis zum Ersten Weltkrieg errichteten sie zwanzig Privat- und Landhäuser für wohlhabende Hamburger Kaufleute. Nach einer Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg eröffneten sie ihr Büro 1920 wieder. 1922 entstand mit dem Thaliahof am Alstertor der erste große Kontorhausbau, in den sie nach Fertigstellung ihr Büro verlegten. In den Jahren 1922–1924 entstand zeitgleich mit dem Chilehaus das unmittelbar benachbarte Ballinhaus, das 1938 in Meßberghof umbenannt wurde. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_und_Oskar_Gerson _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lokale Referenzen Gersonweg, Bergedorf, seit 1979
 
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Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Oskar Gerson  
Abbildung
Geboren 11. Juli 1886
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 25. Dezember 1966
Todesort Berkeley, Kalifornien (USA) 
Kurzbiographie Die beiden Brüder Hans und Oskar hatten ein Architekturstudium in München begonnen, jedoch nicht abgeschlossen. Sie unterhielten gemeinsam das Architekturbüro Gebrüder Gerson in Hamburg. Der jüngste Bruder Ernst (* 10. Oktober 1890 in Hamburg; † 12. November 1984 in Palmerston North, Neuseeland) arbeitete zeitweilig im Büro als Architekt mit. Er arbeitete von 1904 bis 1907 bei den Architekten Hart & Lesser in Berlin und kehrte anschließend nach Hamburg zurück. Bis zum Ersten Weltkrieg errichteten sie zwanzig Privat- und Landhäuser für wohlhabende Hamburger Kaufleute. Nach einer Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg eröffneten sie ihr Büro 1920 wieder. 1922 entstand mit dem Thaliahof am Alstertor der erste große Kontorhausbau, in den sie nach Fertigstellung ihr Büro verlegten. In den Jahren 1922–1924 entstand zeitgleich mit dem Chilehaus das unmittelbar benachbarte Ballinhaus, das 1938 in Meßberghof umbenannt wurde. Im Oktober 1933 wurden Ernst und Oskar Gerson, die die Firma nach dem Tode Hans Gersons unter dem alten Namen weitergeführt hatten, wegen ihrer jüdischen Herkunft aus dem Bund Deutscher Architekten ausgeschlossen. Ernst emigrierte zunächst nach Bulgarien, später nach Neuseeland. Oskar blieb zunächst in Hamburg und konnte noch einige Projekte für jüdische Bauherren realisieren. Er emigrierte 1938 über London nach Berkeley, Kalifornien, wo er als Architekt überwiegend für private Bauherren tätig war. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_und_Oskar_Gerson _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lokale Referenzen Gersonweg, Bergedorf, seit 1979 
Sonstige OscarGersonWerkauswahl.pdf
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Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Heinz Graaf  
Abbildung
Geboren 14. Januar 1910
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Juli 1980
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1928-1930 Studium an der TH Dresden bei Adolf Abel 1930-1931 Mitarbeiter von Fritz Höger 1931-1933 Studium an der TH München (bei Döllgast), Diplom 1934 Mitarbeit im Büro des Architekten Hans Iwowski 1934-1935 Mitarbeit im Büro Richard Riemerschmid, München 1936-1945 Architekt bei der Bauverwaltung der Luftwaffe 1939-1945 Regierungsbaurat 1945 Selbständiger Architekt in Hamburg 1963 Arbeitsgemeinschaft mit Peter P. Schweger 1968 Partnerschaft Graaf - Schweger 1973 Architektengemeinschaft Graaf - Schweger + Partner 1974 31.12. Austritt aus der Partnerschaft 1975 Geschäftsführer von Graaf - Schweger + Partner __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/graaf.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
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Prof. Dipl.-lng Friedhelm Grundmann  
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Geboren 24. April 1925
Geburtsort Bad Warmbrunn (Polen) 
Gestorben 27. Oktober 2015
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Volumina im Sonnenlicht

Von Katharina Kulke überarbeitet von Bartosz Cejer

Das Werk von Friedhelm Grundmann ist durch zwei gegensätzliche Aufgabenbereiche gekennzeichnet: Seit mehr als vierzig Jahren prägt er das Erscheinungsbild der Stationen der Hamburger Hochbahn mit. Zum einen durch zahlreiche Restaurierungen wie etwa an der Mundsburg oder Umbauten wie etwa Dehnhaide, zum anderen durch Neubauten wie der Haltestelle Lübecker Straße. Mit letzterer Station gelang es dem Büro Sandtmann und Grundmann mittels einer Stahlbetonkuppel eine auffällige Eingangssituation zu schaffen, die die U-Bahnstation aus der unsichtbaren Tiefe ins Straßenbild holt. Das Gegenstück zu diesen profanen Bauaufgaben sind eine Vielzahl von Kirchen, die er in Hamburg und Schleswig-Holstein baute, sowie zahlreiche Restaurierungen. Er beschäftigte sich auch theoretisch in zahlreichen Schriften mit dem Kirchenbau und war Mitglied im Arbeitsausschuss für den Evangelischen Kirchentag. Innerhalb seines sakralen Werkes nennt Grundmann die Simeonkirche als seinen wichtigsten Bau. Diese 1965 in Hamburg-Hamm gebaute Kirche untertitelt Paulhans Peters treffend mit dem ursprünglich auf Gebäude von Le Corbusier bezogenen Zitat: "Volumina im Sonnenlicht". Mit Corbusier wird auf die Vorbilder und Herkunft von Grundmanns Architektur hingewiesen. Grundmann war nachhaltig von der Klassischen Moderne geprägt. Er selbst bezeichnete eine Reise zum Kloster La Tourette in Südfrankreich als ein entscheidendes Erlebnis und den Ausgangspunkt für seine Simeonkirche. Als seine "Hamburger Ahnen" betitelt er neben Fritz Schumacher und Karl Schneider auch Werner Kallmorgen, in dessen Architekturbüro er von 1951-56 arbeitete. 1932 zog die Familie nach Breslau, wo der Vater als Kunsthistoriker und Denkmalpfleger arbeitete. Mit seinen zahlreichen denkmalpflegerischen Arbeiten und seiner Mitgliedschaft im Denkmalrat der Stadt Hamburg setzt Grundmann somit eine familiäre Tradition fort. Die Treue zur Klassischen Moderne manifestiert sich auch deutlich in Grundmanns eigenem Wohnhaus. Einem kubischen, weißgeschlämmten Baukörper, hinter dem sich eine Kombination aus Wohnhaus und Atelier mit wohldurchdachten Grundrissen verbirgt.

 

 
Sonstige Grundmann_Warschau_Skizze_.jpg
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Lebensbeschreibungen GrundmannFriedhelm.Biografie_Werkauswahl.pdf
Literaturhinweise Grundmann_Literatur.pdf
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Dipl.-Ing. Architekt Camillo Günther  
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Geboren 29. Mai 1881
Geburtsort Lauter 
Gestorben 03. Mai 1958
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Camillo Günther wurde am 29. Mai 1881in Lauter geboren. Er war Schüler von Paul Wallot, der von 1894 bis 1911 an der Dresdner Kunstakademie lehrte. Von Paul Wallot stammt der Entwurf des Deutschen Reichstages in Berlin. Camillo Günther beteiligte sich an vielen Wettbewerben. Das Rathaus in Schkeuditz wurde 1913 aufgrund eines 1.Preises im Wettbewerb 1910 nach seinen Entwürfen gebaut. Bekanntestes, noch erhaltenes und von ihm entworfenes Bauwerk in Hamburg ist heute die Auferstehungskirche Nord-Barmbek, Tieloh 22, die in den Jahren 1913 -1916 ausgeführt wurde. Camillo Günther starb am 03. Mai 1958 in Hamburg.


 
Lebensbeschreibungen günther_camillo_werkeliste_.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Konstanty Gutschow  
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Geboren 1902
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1978
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1902 geboren in Hamburg; 1921-1922 Studium an der TH Danzig, 1922 - 1926 an der TH Stuttgart bei Heinz Wetzel (Hilfsassistent), Paul Bonatz und Paul Schmitthenner; 1926 Diplom; 1926 -1928 Anstellungen bei Klaus Hoffmann, Stuttgart, Fritz Höger, Hamburg, und in der Hochbaudirektion Hamburg unter Fritz Schumacher; 1928 zweite Staatsprüfung in Stuttgart, Regierungsbaumeister; 1928 - 1929 Stadtplanungsamt Wandsbek; Ab Januar 1930 eigenes Büro in Hamburg; 1936 Ernennung zum Vertrauensarchitekten des Generalinspektors für das Deutsche Straßenwesen (1942 Gebietsarchitekt Nordwest); 1939 - 1941 "Architekt des Eibufers", Leiter der Durchführungsstelle für die Elbufergestaltung; 1941 Ernennung zum "Architekten für die Neugestaltung der Hansestadt Hamburg"; Leiter der Durchführungsstelle für die Neugestaltung und des AKE (Amt für kriegswichtigen Einsatz); Mit Wirkung vom 1.1.1943 Leiter der Baubehörde Hamburg, Vertreter des Bausenators in "kriegswichtigen Fragen"; 26.11.1943 Niederlegung sämtlicher Ämter in der Hamburger Gemeindeverwaltung; Ab Ende 1943 Mitarbeiter im "Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte" unter Rüstungsminister Albert Speer; bis 1945 Wiederaufbauplanungen für Hamburg, Wilhelmshaven und Kassel. Auflösung des Vertrages mit der Hansestadt Hamburg Ende1945; Ab 1949 Berater der Aufbaugemeinschaften in Hannover; 1964 Verleihung des Professorentitels durch das Land Nordrhein-Westfalen und Verleihung des Fritz-Schumacher-Preises der Stiftung F.V.S. durch die TH Hannover; Nach 1945 Stadtplanung, Geschoßwohnungsbau, 1951 - 1972 Partnerschaften mit Godber Nissen bei Verwaltungs- und Krankenhausbauten; 1978 Tod in Hamburg 
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Martin Emil Ferdinand Haller  
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Geboren 01. Dezember 1835
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 25. Oktober 1925
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Studium in Potsdam, Berlin und Paris ließ er sich 1861 in Hamburg als Architekt nieder. Von 1872 bis 1883 arbeitete er mit dem Architekten Leopold Lamprecht zusammen und von 1898 bis 1914 bestand eine Zusammenarbeit mit dem Architekten Hermann Geißler. Haller gründete 1880 den Rathausbaumeisterbund, ein Kollektiv von sieben Hamburger Architekten, die gemeinsam das 1886–1897 ausgeführte Hamburger Rathaus entwarfen und planten. Er war 1876–1884 Vorsitzender des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hamburg, und 1885–1900 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Haller _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lokale Referenzen
Martin Haller war Mitglied in der Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln".
In welcher Weise er hier zu anderen Architekten brüderlichen Kontakt pflegte, ist unbekannt. Sein Partner Hermann Geißler, mit dem er von 1898 bis 1914 in einer Sozietät zusammenarbeitete, war seit 1919 Mitglied der Freimaurer-Loge "Zur Bruderkette".
 
Spuren in Hamburg:
- in Winterhude ist seit 1945 der nach ihm benannte Martin-Haller-Ring
- öffentliche Gebäude: Rathaus, Laeisz-Halle, Generalkonsulat der USA, und viele mehr
- Kontorhäuser: Afrikahaus, Deutsche Bank am Jungfernstieg, Laeiszhof, etc.
- Wohnhäuser: Villa Schinckel, Budge-Palais, Anglo-German-Club, und viele andere mehr
 
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Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Hans Hamelau  
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Geboren 1610
Geburtsort unbekannt, im Hosteinischen 
Gestorben 1670
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nachdem der im Holsteinischen um 1610 geborenen Zimmermeister Hans Hamelau 1653 Hamburger Bürger geworden war, wurde er schon 1659 Nachfolger des verstorbenen Bauhofzimmermeisters Bartholomäus Groenefeld bzw. beeidigter Leiters des alten städtischen Bauhofes am Wandrahm, der sich dort von etwa 1386 bis 1675 befunden hatte. Über die handwerkliche Ausbildung Hamelaus und seine vorhamburgische Tätigkeit ist nichts bekannt, aber seine Bauten in Hamburg sprachen für die Solidität seiner Arbeiten, hatten doch seine Bauten zum Teil eine zweihundertjährige Lebensdauer erreicht.
Seine Backstein- und Werksteinfassaden (Drittes Millerntor, Zucht- und Spinnhaus u. a.)
zeigten künstlerische Beziehungen zu Holland und die für die Niederlande charakteristische
Gliederung durch Sandsteinpilaster, Säulen und dekorativen Schmuck. Hamelau war neben
dem Bau- und Zimmermeister Peter Marquardt (in Hamburg 1653-1672) wohl der
bekannteste Vertreter des Baufachs in Hamburg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Quelle: Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des AIV, J II 752, Paul H.M. Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Fachliteratur über Hamburger Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, 1982, zusammengestellt von Britta Knust

 
Lokale Referenzen Hamelausweg, Winterhude, seit 1926
 
Sonstige Hamburg_1800_Millerngate.jpg
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Herbert Hampke  
Abbildung
Geboren 15. April 1907
Geburtsort Altona 
Gestorben 27. August 1980
Todesort Leeds/GB 
Kurzbiographie 1907 geboren in Altona; Studium an der Universität Göttigen und 1929 Diplom an der sächsischen Technischen Universität zu Dresden;, 1933 Regierungsbaumeister Finanzministerium Dresden; 1930 eigenes Büro, 1940-1945 Angestellter bei Konstanty Gutschow; 1945 eigenes Büro; 1980 Tod in Hamburg  
Lebensbeschreibungen HamkeHerbertWerkeliste.pdf
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Christian Frederik Hansen  
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Geboren 26. Februar 1756
Geburtsort Kopenhagen (Dänemark) 
Gestorben 10. Juli 1845
Todesort Kopenhagen (Dänemark) 
Kurzbiographie Er begann sein Studium bereits als Zehnjähriger an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Zu dieser Zeit begann auch seine Zusammenarbeit mit Joseph Christian Lillie. 1782 unternahm Hansen eine Studienreise nach Italien, wo er sich u. a. intensiv mit den Arbeiten des einflussreichen Baumeisters Andrea Palladio beschäftigte. Nach seiner Rückkehr (1784) wurde er Mitglied der Kopenhagener Kunstakademie und trat die Stelle des Landbaumeisters für Holstein und Altona/Elbe, das damals als die größte Stadt im Herzogtum Holstein ebenfalls zur dänischen Monarchie gehörte, an. In Altona, einem norddeutschen Zentrum der Aufklärung, und den benachbarten Elbdörfern fand er in den dort lebenden Kaufleuten zahlungskräftige Auftraggeber, als erste die Brüder Godeffroy, für die er in Elbnähe Landhäuser errichtete. Diesen Bauten sind die unterschiedlichen Einflüsse seiner "Lehrjahre" anzusehen: neben französischen und italienischen Elementen griff Hansen auch auf antike Vorbilder (Tempelbauten) zurück, zudem verwendete er teilweise Materialien wie Reet, die für das ländlich strukturierte Dänemark kennzeichnend sind. 1792 bekam er seinen ersten größeren Auftrag für ein öffentliches Gebäude, das Waisenhaus in Altona. 1804 kehrte Hansen nach Kopenhagen zurück, wo große Bauaufgaben gelöst werden mussten: Christiansborg war 1794, ein Teil der Stadt 1795 abgebrannt, 1807 erlitt Kopenhagen im Rahmen der napoleonischen Kriege ein schweres Bombardement. 1805 wurde Hansen zusätzlich zum Landbaumeister des Herzogtums Schleswig ernannt; 1808 wurde er in kurzer Folge auf den Architektur-Lehrstuhl an der Kgl. Akademie, zum Oberbaudirektor des dänischen Königreichs sowie zum Direktor der Akademie berufen. Er wurde so zum bedeutendsten Architekten in Dänemarks Goldenem Zeitalter. 1831 erkrankte er schwer, arbeitete aber bis 1844 weiter. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Frederik_Hansen _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lokale Referenzen
Christian Frederik Hansen war Mitglied einer dänischen Freimaurer-Loge.
 
Spuren in Hamburg:
- in Nienstedten ist seit 1997 die nach ihm benannte Christian-Frederik-Hansen-Straße
 
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Bernhard Hanssen  
Abbildung
Geboren 1844
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1911
Todesort Travemünde 
Kurzbiographie 1844 geboren in Hamburg; 1863 bis 1868 Architekturstudium in Karlsruhe, Stuttgart und Berlin, anschließend Studienreise durch Italien; 1870 eigenes Architekturbüro in Hamburg; 1873 Partnerschaft mit Emil Meerwein; 1880 Beteiligung am Rathausbaumeisterbund; ab 1890 Rückzug aus der Büproarbeit; 1905 Ende der Partnerschaft; Hanssen & Meewein kooperierten mit Johannes Grotjan, Martin Haller, Hugo Stammann und Karl Friedrich Gustav Zinnow; 1911 Tod in Travemünde 
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Wilhelm Hauers  
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Geboren 1836
Geburtsort Celle 
Gestorben 1905
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1836 geboren in Celle; 1852 - 1855 Studium an der Polytechnischen Schule Hannover; Mitglied der Landsmannschaft Slesvico-Holsatia; Mitarbeit bei Conrad Wilhelm Hase, Bauleiter der Christuskirche in Hannover; 1860 Mitbegründer der Niedersächsischen Bauhütte; 1866 Baudeputation in Hamburg; 1981 eigenes Büro, Mitbegründer der Hamburger Bauhütte; 1905 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Hauersweg, Winterhude, seit 1929
 
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Funktionen
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Werner Hebebrand  
Abbildung
Geboren 27. März 1899
Geburtsort Elberfeld 
Gestorben 18. Oktober 1966
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1899 geboren in Elberfeld; Militärdienst, Kriegsgefangenschaft; 1919-1922 Studium an derTH Darmstadt; Diplom 1922; 1925-1929 Mitarbeiter von Stadtbaurat Ernst May, in Frankfurt/Main, 1929 eigenes Büro; ab 1930 Architekt und Stadtplaner in der UdSSR (“Brigarde Ernst May”), 1938 Rückkehr nach Deutschland; Mitarbeiter von Herbert Rimpl im Baubüro der Reichswerke Hermann Göring,Salzgitter; Planungen für das Siedlungsgebiet Salzgitter-Watenstedt; Ab 1942 Arbeit an der Typisierung von Krankenhausanlagen zusammen mit Georg Leowald, Fritz Schaller, Egon Eiermann und Gustav Hassenpflug; 1945 - 1946 kommissarischer Stadt- und Kreisbaurat in Marburg; 1946 - 1948 Stadtbaudirektor und Leiter des Stadtplanungsamtes in Franfurt/M; 1950 - 1952 Ordentlicher Professor für Städtebau, Wohnungswesen und Landesplanung an der Architektur-Abteilung der TH Hannover; 1952 - 1964 Oberbaudirektor in der Baubehörde Hamburg (Neu-Altona, Aufbauplan 1960, City Nord), Professor für Städtebau an der Landeskunstschule bzw. Hochschule für Bildende Künste in Hamburg; 1966 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Hebebrandbrücke, Winterhude, seit 1974
 
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Wolfgang Henze  
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Geboren 16. September 1929
Geburtsort Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) 
Gestorben 26. Dezember 1990
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1940 - 1950 Gymnasiumbesuch bis zum Abitur April 1950 - März 1952 Gärtnerlehre beim Stadtgartenamt Herford und acht Wochen Forstpraktikurn Frühjahr 1952 - Herbst 1952 sechs Monate Gehilfenzeit in der Baumschule Guldemond Okt. 1952 bis 1958 Studium der Gartenarchitektur und Landespflege an der TH Hannover bei Prof. Wiepking-Jürgensmann Herbst 1958 Anstellung im Büro Karl Plomin in Hamburg (ab 1959 bis Ende der IGA 63 verantwortlich für Durchführung der Privataufträge von K. Plomin) 4.8.1961 Vermählung mit Annerose Boecker (ehem. Kommilitonin) 24.4.1962 Geburt des Sohnes Martin 1.1.1964 Wechsel in das Büro Gustav Lüttge (als Büroleiter) 15.6.1965 Geburt der Tochter Eva 8.2.1967 Geburt der Tochter Barbara 1.1.1968 Partner von Gustav Lüttge 1.3.1968 nach dem frühen Tod von Gustav Lüttge Übernahme des Büros 3.11.1983 Unfall mit mehrmonatigem Krankenhausaufenthalt Mitgliedschaften Architektenkammer Hamburg, BDLA (Bund deutscher Landschaftsarchitekten, DGGL __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/henze.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
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Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Bernhard Hermkes  
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Geboren 1903
Geburtsort Simmern 
Gestorben 1995
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1903 geboren in Simmern/ Hunsrück; Studium an der TH München bei Theodor Fischer und an derTH Berlin bei Hans Poelzig; 1926 Diplom bei Paul Bonatz an der TH Stuttgart, Anstellung im Hochbauamt der Stadt Frankfurt unter Ernst May; 1927eigenes Büros in Frankfurt; 1929 Lehre an der Bau- und Kunstschule Offenbach; 1933 - 1936 eigenes Büro in Frankfurt; 1936 Mitarbeit bei Herbert Rimpl an den Heinkel-Flugzeugwerken in Oranienburg; 1937 Wechsel als Büroleiter in das Büro von Wilhelm Wichtendahl; 1944 Militärdienst, Gefangenschaft; 1945 eigenes Büro in Hamburg; 1955-1969 Professur an der TU- Berlin; 1962-1969 Partnerschaft mit Gerhart Becker; 1995 Tod in Hamburg 
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Kategorien Architektur
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Dipl.-Ing. Raimund Herms  
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Geboren 24. Juli 1937
Geburtsort Eutin 
Gestorben 22. Oktober 2014
Todesort Berlin 
Kurzbiographie

Der Landschaftsarchitekt Raimund Herms stammt aus Eutin. Seine Eltern betrieben dort einen Gärtnereibetrieb.An der TU-Berlin legte er 1967 erfolgreich die Prüfung als Diplomgärtner und 1975 als Diplomingenieur für Landschaftsbau ab.

Raimund Herms begegnete in seiner Studienzeit Hans Scharoun, Hermann Mattern, Zwi Miller aus Israel, Prof. Linn aus den USA, Helmut Gollwitzer, Bernhard Heiliger, Viktor Winkler aus Graz. Auch lernte er Mary Wigman noch persönlich kennen.

Nach dem Tode seiner Eltern verlegte er 1973 sein Büro nach Hamburg, ab 2000 nach Berlin.

Für Hamburg entwarf er neben zahlreichen Hausgärten, Außenanlagen für die Rudolf-Steiner- Schule in Wandsbek (1984 – 1995) und das Rudolf-Steiner-Haus in Hamburg-Rotherbaum (1999), Deutsche Bank in Hamburg-Ottensen, (1983), Hotel Elysee in Hamburg-Rotherbaum (1985), Stiftung Anscharhöhe (1974), Paulsenplatz mit Sprachheilschule an der Bernstorffstraße (1993), Oberfinanzdirektion in der City-Nord (1973). Er nahm an zahlreichen Wettbewerben und Gutachten teil wie z.B. am Ökologisches Gutachten Haseldorfer Marsch (1972 – 1976), Landschaftsplanerischen Gutachten Oberalster (1976), Landschaftsplanerischen Gutachten Kirchdorf-Mitte (1992)

In Kooperation mit dem Architekten Prof. Hinrich Baller nahm er an der Ducumenta urbana in Kassel teil und begleitete ihn bei zahlreichen Projekten in Berlin.

Durch viele Verbindungen mit Architekten und Landschaftsplanern weitete sich sein Tätigkeitsfeld aus. Raimund Herms beteiligte sich zuletzt an Projekten für Libyen, Russland, Aserbaidschan und Kasachstan.

 
Sonstige Kindergarten_Pallasstraße.jpg
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Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Walter Hinsch  
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Geboren 1895
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1968
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1895 geboren in Wandsbek; Zimmermannslehre; 1912 - 1920 Kunstgewerbeschule Hamburg, der Ingenieur-Akademie Wismar, der TH Danzig und derTH Stuttgart;1920 Diplom in Stuttgart; ab 1927 Partnerschaft mit Erwin Deimling; 1968 gestorben in Hamburg 
Lebensbeschreibungen WalterHinschWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Cäsar L. Hintzpeter  
Abbildung
Geboren 1860
Geburtsort Altona 
Gestorben 1918
Todesort Hamburg-Othmarschen  
Kurzbiographie 1860 geboren in Altona; 1880 Partnerschaft mit Adolf Schaar; wirkte zu Beginn seiner Laufbahn beim Stadtbauamt in Altona und bei der Baudeputation in Hamburg; Hintzpeter wurde 1914 zum unbesoldeten Senator der Stadt Altona gewählt; Tod in Hamburg-Othmarschen 1918 
Lebensbeschreibungen CäsarLHintzpeterWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Hartwig Hinze  
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Geboren 09. Februar 1902
Geburtsort Hamburg 
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie Hartwig Hinze wurde im Februar 1902 in Hamburg geboren, besuchte er in Altona bis 1917 die Mittelschule und absolvierte zwischen 1919 und 1922 eine Ausbildung zum Zimmerer. Anschließend besuchte er die Baugewerkeschule in Hamburg und begann nach deren Abschluss als Architekt eine einjährige Tätigkeit bei der „Heimstätte Schleswig-Holstein“. Im November 1926 begann er beim Magistrat der Stadt Altona unter Gustav Oelsner zu arbeiten, bevor er ab Dezember 1927 in das Büro von Karl Schneider wechselt. Die wirtschaftlich sich verschlechternde Lage beendet diese Zusammenarbeit Ende 1930 und führte für Hinze zu einer Zeit wiederkehrender Arbeitslosigkeit, die von vereinzelten Tätigkeiten als Zimmerer und zeitweisen Tätigkeiten im Büro von Werner Kallmorgen durchsetzt war, bevor er wahrscheinlich Ende 1933 dauerhaft in dessen Büro angestellt wurde. Die Zusammenarbeit dauerte vermutlich bis März 1941, in dem er im Hamburger Büro von Konstanty Gutschow dienstverpflichtet wurde. Im gleichen Monat des Folgejahres 1943 wurde er zum Dienst in der Organisation Todt mit Einsatz an der südfranzösischen Mittelmeerküste verpflichtet, im Juli 1943 nach kurzem Einsatz von der Wehrmacht wieder entlassen, um dann im Amt für kriegswichtigen Einsatz wieder bei Konstanty Gutschow als Architekt zu arbeiten. Nach Kriegsende gibt es ungesicherte Hinweise, dass Hartwig Hinze wieder im Büro von Werner Kallmorgen arbeitete. Danach verliert sich seine Spur. 
Lebensbeschreibungen HinzeHartwig.Biografie.pdf
Literaturhinweise HinzeHartwig.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Hermann Höger  
Abbildung
Geboren 1882
Geburtsort Bekenreihe bei Elmshorn 
Gestorben 1950
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1882 geboren in Bekenreihe bei Elmshorn; Baugewerkschule Hamburg; 1910-1912 angestellt im Büro seines Bruders Fritz Höger; 1923 Eigenes Büro; Mitglied des BDA; 1950 Tod in Hamburg 
Kategorien Architektur
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Johann Friedrich Höger  
Abbildung
Geboren 12. Juni 1877
Geburtsort Bekenreihe bei Elmshorn 
Gestorben 21. Juni 1949
Todesort Bad Segeberg 
Kurzbiographie Er besuchte die Baugewerkschule Hamburg und machte seinen Meister. Auf eine zweijährige Militärzeit folgte ab 1901 im Architekturbüro Lundt & Kallmorgen in Hamburg eine Tätigkeit als technischer Zeichner, die er später als sehr unfruchtbar bezeichnete, da überwiegend nach Musterbüchern gearbeitet wurde. 1907 machte er sich mit einem eigenen Architektenbüro selbständig und plante zunächst überwiegend Privathäuser. Vor dem Ersten Weltkrieg entwarf er das Klöpperhaus und das Rappolthaus an der Hamburger Mönckebergstraße. Bekannt wurde Höger durch das Chilehaus in Hamburg, das er 1922–1924 für den Reeder und Salpeter-Importeur Henry B. Sloman in Hamburg baute. 1926 erbaute er auch das Gymnasium Curschmannstraße in Hamburg-Eppendorf, nahe dem Universitätskrankenhaus Eppendorf. 1926–1928 errichtete er für den Verleger August Madsack das erste Hochhaus in Hannover, das Anzeiger-Hochhaus, dessen Stilelemente vielfach denen des Chilehauses ähneln. Des Weiteren das Broschek-Haus in Hamburg (1980 Umbau/Ergänzung zum Hotel), das Rathaus von Wilhelmshaven und der Ostflügel des Sprinkenhofes in Hamburg. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_H%C3%B6ger _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lokale Referenzen Högerdamm, Hammerbrook, seit 1956
 
Lebensbeschreibungen FritzHögerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Bernhard Hopp  
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Geboren 28. Oktober 1893
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. September 1962
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Als Arbeiterkind 1893 in Hamburg-Rothenburgsort geboren absolvierte Bernhard Hopp die Volksschule und eine Malerlehre, die er als Geselle 1912 beenden konnte. Nach einem Jahr als wandernder Malergeselle begann er 1913 ein Studium an der Hamburger Kunstgewerbeschule, dass er 1914-1919 unterbrechen musste, um als Soldat im I. Weltkrieg zu kämpfen. Nach dem Krieg nahm er das Studium in Hamburg wieder auf, absolvierte 1920 daneben die Meisterprüfung zum Dekorationsmaler und beendete die Hamburger Kunstgewerbeschule 1921. In den folgenden Jahren realisierte Hopp als Kunstmaler Aufträge für Wandmalereien in kirchlichen und öffentlichen Gebäuden sowie privaten Wohnungen. Ab 1930 begann Bernhard Hopp mit dem Architekten Rudolf Jäger eine Arbeitsgemeinschaft und beteiligte sich erfolgreich an Wettbewerben. 1930 übernahm er die Leitung der Werkstätte für Kirchliche Kunst im Rauhen Hause. 1933 wurde ihm die Aufgabe aufgrund der sich ändernden kirchlich-politischen Ausrichtung der Einrichtung entzogen und er gründete eine Künstlergemeinschaft in Born auf dem Darß. Neben Auftragsarbeiten als Architekt und Kunstmaler realisierte er auch freie künstlerische Arbeiten. 1935 erfolgt dann die Rückkehr nach Hamburg und die Gründung des Architekturbüros Hopp & Jäger. Zwischen 1945 und 1950 war Hopp kommissarischer Denkmalpfleger in Hamburg und war weiterhin im Wiederaufbau und Neubau von kirchlichen Gebäuden mit dem Büro Hopp und Jäger tätig. Bernhard Hopp verstarb im September 1962 in Hamburg. 
Nachrufe (Nekrologe) HoppBernhard.Nachruf.pdf
Lebensbeschreibungen HoppBernhard.Biografie.pdf
HoppBernhard.Werkeliste.pdf
Literaturhinweise HoppBernhard.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
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Alfred Jacob  
Abbildung
Geboren 1880
Geburtsort Wittenberg 
Gestorben 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1880 geboren in Wittenberg; Maurerlehre; Studium an der Hamburger Baugewerkschule; 1905 selbstständiger Architekt in Hamburg, seit 1909 mit seinem Schwager Otto Ameis assoziiert; 1945 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen AlfredJacobWerkeliste.pdf
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Rudolf Jäger  
Abbildung
Geboren 1903
Geburtsort Altona 
Gestorben 1978
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1903 geboren in Altona; 1913 - Oberrealschule Altona (heute: Gymnasium Bleickenallee); 1920 Eintritt in die Bibelkreise an höheren Lehranstalten in Altona; 1923 Abitur. Praktikum in einer Tischlerei; 1924 Eintritt in den DCSV – Deutsche christliche Studentenvereinigung; 1924 - 1928 Studium TH Stuttgart (Ernst Fiether, Schmitthenner und Bonatz) und Charlottenburg; 1925 Vorprüfung TH Stuttgart; 1926 Praktikum in der Oberpostdirektion Hamburg und Finanzministerium Württemberg; 1927-1928 Wintersemester an der TH Berlin-Charlottenburg (Tessenow, Assistent: Albert Speer); 1928 Hauptprüfung Dipl Ing. TH Stuttgart, Diplomarbeit zusammen mit Hans Rudolf; 1928 - 1930 Angestellter im Büro Bensel & Kamps, Hamburg; 1930 Wettbewerb für ein Ehrenmal am Hamburger Rathausmarkt mit Bernhard Hopp (2. Preis – ein 1. Preis wurde nicht vergeben); 1930 Vorbereitungsdienst für die Regierungsbaumeisterprüfung im Bezirksbauamt Stuttgart und der Landesbauverwaltung Württemberg - abgebrochen; 1930 - Ab 1.1. selbständiger Architekt; 1930 - 1934 Leitung des Altonaer Bibelkreises; 1931 - 1934 Herausgabe der Schriftenreihe „Die Gemeindekirche“ mit Hans Assmussen; 1933 Mitarbeit am „Altonaer Bekenntnis“; 1934/35 - 1962 Arbeitsgemeinschaft mit Bernhard Hopp; 1937 Hochzeit mit Mechthild Stakemann; 1939 Geburt des Sohnes Joachim; 1939 - 1945 Ausbildungsdienst und Führungsposition bei der „Technischen Nothilfe“; 1941 Geburt der Tochter Irmela; 1942 Zeitweise im Amt für kriegswichtigen Einsatz; 1943 Geburt des Sohnes Emmerich; 1945 Beitritt BDA Hamburg; 1962 - 1967 Partnerschaft mit Johannes Gries; 1967 - Partnerschaft mit Johannes Gries und Dr. Daniel Brunzema; 1978; 1978 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen RudolfJägerWerkeliste.pdf
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Wilhelm Jollasse  
Abbildung
Geboren 1856
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1921
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1856 geboren in Hamburg als Sohn von Jean David Jollasse; Besuch der Industrieschule in Nürnberg; 1875-1879 Studium an der TH München; 1879 - 1881 Fachlehrer an der Bauschule in Buxtehude; 1881 - 1884 angestellt im Architekturbüro Hugo Stammann und Karl Friedrich Gustav Zinnow; 1884 Gründung eines eigenen Büros mit Johann Gottlieb Rambatz; 1921 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen WilhelmJollasseWerkeliste.pdf
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Otto William Richard Kahl  
Abbildung
Geboren 22. Dezember 1881
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Oktober 1950
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Richard Kahl war zeitlebens ein überzeugter Freimaurer. Er wurde in Hamburg am 10. Februar 1910 von der Johannis-Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Lehrling aufgenommen - bereits im Jahre 1911 hatte er den Meistergrad inne. Er war einer der ersten Brüder, der nach Kriegsende die durch die Nationalsozialisten verbotene Freimaurerei wieder mit Leben erfüllte. Im Matrikel von 1949 wird er wieder als Mitglied seiner Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" geführt. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
 
- Etagenwohnhaus, 1910, Entwurf: Kahl & Endresen (Kahl, Richard/ Endresen, Ludwig)
Hütten 85-87
 
- Wohnstift Kloster St. Johannis , Datierung: 1912/ 14
Entwurf: Kahl & Endresen (Kahl, Richard/ Endresen, Ludwig)
Heilwigstraße 158
 
- Eppendorferbaum-Palais, Etagenwohnhaus, 1910, Entwurf: Kahl & Endresen (Kahl, Richard/ Endresen, Ludwig)
Curschmannstraße 2; Lenhartzstraße 1, 3, 5, 7 
 
Kategorien Architektur
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Dipl.-Ing. Architekt Werner Kahl  
Abbildung
Geboren 03. Juni 1921
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. Dezember 1995
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Wettbewerbe, Wettbewerbe, Wettbewerbe_______________ Werner Kahl: “ Ich habe sehr oft an Wettbewerben teilgenommen, weil es für mich der einzige Weg war - ich hatte hier keine Vorfahren, die schon Architekturbüros hatten -, um mich für Aufträge zu bewerben” (Interview mit Werner Kahl am 12.9.1995 in: 30 Jahre Architektenkammer). In der Tat, eine Auflistung der Wettbewerbe und Gutachten, an denen Werner Kahl, ab 1955 in Partnerschaft Garten + Kahl und später Garten, Kahl + Hoyer, manchmal auch in Zusammenarbeit mit anderen Architekten teilgenommen hat, zählt 149 Gutachten und Wettbewerbe. Schon als Student gewann Werner Kahl 1950 den 2. Preis beim 2. Constructa Wettbewerb in Hannover und 1951 zusammen mit Felix Kässens jeweils einen 1. Preis für das Kreishaus in Osnabrück sowie für die Volksschule in Kirchheim-Teck, die auch verwirklicht wurde. Für die Ausführung des 1. Preises für den Wettbewerb “Stadtwerke in Bremerhaven” erhielt das junge Büro Garten + Kahl 1959 die Fürsprache von Hamburgs Oberbaudirektor Werner Hebebrand, an dessen Lehrstuhl Werner Kahl nach dem Studium für ein Jahr gearbeitet hatte. Konflikte um die Ausführung des prämierten Entwurfs führten mehrmals zu Rechtsstreitigkeiten um das Urheberrecht und bewogen W. Kahl wohl auch, sich vehement für das Wettbewerbswesen zunächst im Wettbewerbsausschuss des BDA und dann nach Gründung der Architektenkammer im Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer wie auch in dem der Bundesarchitektenkammer einzusetzen.__________________ Hedwig Heggemann, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige www-architekturarchiv-Kahl.pdf
WernerKahlWerkauswahl.pdf
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Funktionen Architekt/in: -
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Max Georg Werner Kallmorgen  
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Geboren 15. August 1902
Geburtsort Altona 
Gestorben 26. Januar 1979
Todesort Heimhart/Landau a.d.Isar (Bayern) 
Kurzbiographie 1920 - 25 Studium an der TH München und TH Dresden 1927 - 28 Mitarbeiter im Hochbauamt Altona bei Gustav Oelsner 1928 Gründung des eigenen Architekturbüros in Altona 1945 - 47 Mitglied im Arbeitssausschuß Stadtplanung in Hamburg 1963 Büro-Partnerschaft Kallmorgen & Partner 1974 Ausscheiden aus dem Architekturbüro __Quelle: Jan Lubitz _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige WernerKallmorgenWerkauswahl.pdf
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Martin Kirchner  
Abbildung
Geboren 04. Juli 1930
Geburtsort Garmisch-Partenkirchen (Bayern) 
Gestorben 12. Februar 2003
Todesort Husum (Schleswig-Holstein) 
Kurzbiographie 1949 Abitur in Marienau, Landkreis Lüneburg Gesellenprüfung als Tischler im Schiffsinnenausbau in Hamburg 1952-1955 Studium Technische Universität Berlin, Reisen nach England, Italien, Frankreich 1955 Vordiplom an der TU Berlin 1955-1958 Fulbright Stipendiat Yale-Universität, New Haven, Connecticut USA 1957-1958 Bachelor of Architecture, Studium bei Louis Kahn, Paul Rudolph, lo Ming Pei 1957 Magnus T. Hopper Fellowship for Hospital Design 1958 Master of Architecture, danach Praxis in Architekturbüros in New Haven, Pittsburgh, East Liverpool und Los Angeles. Erste eigene Bauten in Ohio 1959 Büro Peter Poelzig in Berlin: Krankenhaus Stade 1960-1962 Bürochef Internationale Architektengemeinschaft Prof. Hermann Baur, Basel, C.G. Carlstedt, Stockholm, Prof. Peter Poelzig, Berlin, Prof.Godber Nissen, Hamburg für den Neubau des Universitätsklinikums Teheran, Iran 1962-1967 Bürochef bei Prof. Godber Nissen, Hamburg: Augenklinik UK Eppendorf, Studentenwohnheim Grandweg u.a. 1963 Zusammenarbeit mit Prof. Konstanty Gutschow, Hamburg Vorbereitung eines Buches über Nordamerikanische Universitäten Programmierung des Lehrbereichs der Medizinischen Universität Hannover 1963 1967 Gründung eines eigenen Büros 1971 Umwandlung des Büros in die "Planungsgruppe Martin Kirchner" 1977-1994 Sektionsvorsitzender Baukunst der Freien Akademie der Künste in Hamburg 1989 Schließung des Büros 1989-1994 Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsgesellschaft GWG Gesellschaft für Wohnen und Bauen m.b.H Hamburg 1994 Tätigkeit für die LEG Landesentwicklungsgesellschaft für Städtebau, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg 1995 Geschäftsbereichsleiter Standortentwicklung der LEG __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/kirchner.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Kategorien Architektur
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Rudolf Klophaus  
Abbildung
Geboren 14. Januar 1885
Geburtsort Solingen 
Gestorben 03. Juli 1957
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Nach Abschluss der Maurerlehre besuchte der Sohn einer Arbeiterfamilie von 1901 bis 1906 Baugewerkschulen in Barmen bei Wuppertal und Aachen. Schwer verwundet im Ersten Weltkrieg gelang es ihm ab 1916 bei einem Architektenbüro in Hamburg tätig zu werden. Sein erstes eigenes Büro gründete er 1920 zusammen mit dem Architekten August Schorch. Diese Partnerschaft wurde 1927 um Erich von Putlitz erweitert. Gemeinsam errichtete das Trio in den Folgejahren viele Büro- und Geschäftshäuser, sowie Geschoss-Wohnanlagen - vorzugsweise in Hamburger Backsteinarchitektur. Ab 1932 führte Klophaus sein eigenes Architektenbüro, in dem die Planung und Realisierung unterschiedlicher Geschäfts- und Wohnbauten durchgeführt wurden. Nach Kriegsende gelang es ihm ab 1948 wieder architektonisch tätig zu sein. Er starb kurz nach Fertigstellung der City-Hof-Hochhäuser am Klosterwall.
 
Am 5. Juli 2015 wurden weite Teile der Speicherstadt und des Kontorhausviertels zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hierzu zählt auch der von Rudolf Klophaus 1928-29 errichtete Mohlenhof. Zu der zum Welterbe grenzenden Pufferzone gehören auch seine Bauwerke: Pressehaus, Altstädter Hof, Bartholomayrhaus und die City-Hof-Hochhäuser.
 
Lokale Referenzen
Rudolf Klophaus wurde in Hamburg am 8. Mai 1922 von der Johannisloge "Zur Hanseatentreue" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen und am 26. März 1923 zum Gesellen befördert.
 
Spuren in Hamburg:
- in Allermöhe ist seit 1979 der nach ihm benannte Klophausring
- in Hamburg von Rudolf Klophaus allein/in Gemeinschaft errichtete Bauwerke:
  1921-28 Geschosswohnhausensemble, Hohe Weide
  1923-24 Umbau und Aufstockung Patriotische Gesellschaft, Trostbrücke
  1925      Umbau und Aufstockung Ernst Klockmann Haus, Kirchenallee
  1928-29 Kontorhaus Mohlenhof, Burchardstraße
  1928      Reichenhof, Kleine Reichenstraße
  1931      Boardinghaus des Westens, Schulterblatt
  1934-36 Geschosswohnhaus, Rademachergang
  1936-37 Wohnbau Altstädter Hof, Steinstraße
  1936-37 Geschosswohnhaus, Kornträgergang
  1938      Pressehaus, Speersort
  1938-39 Kontorhaus Bartholomayhaus, Steinstraße
  1955      City-Hof-Hochhäuser, Klosterwall
 
Sonstige Klophaus_Schoch_zu_Putlitz_.JPG
Kategorien Architektur
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Johannes Kopp  
Abbildung
Geboren 02. August 1734
Geburtsort Hessen-Darmstadt 
Gestorben 23. Januar 1796
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der in Hessen/Darmstadt 1734 geborene Bauhof-Zimmermeister – 1767 Bauhofinspektor – Johannis Kopp arbeitete vielfach mit Tiltzig am gleichen Bau. Kopp war auch Nachfolger Tiltzigs in der Zeichenklasse der Bauhandwerker, und ebenfalls Schüler Sonnins. Die Zusammenarbeit erfolgte auch beim Bau des Eimbeckschen Hauses und beim Bau als Zimmermeister bei der Großen St. Michaeliskirche. Ferner bei der Erstellung von Gutachten für den baufälligen Turm von St. Katharinen und beim Abbruch und Neubau der Sakristei und des Kirchensaales. Gleichzeitig erstattete Kopp 1769/70 ein Gutachten über den baufälligen Turm von St. Jacobi, dessen Abbruch 1810 und Neubau 1826/27 nach einem Bauriß von H. Fersenfeldt erfolgte. 1768/69 war durch Kopp die 1813 abgebrannte Pesthofkirche vorm Altonaer Tor neuerbaut und 1781-85 der Neubau des Waisenhauses in der Admiralitätsstraße am Herrengrabenfleet erfolgt. Das Waisenhaus wurde 1943 zerstört, nachdem es nach 1842 als Rathaus genutzt worden war, bis das neue Rathaus 1897 fertig gebaut war. Johannis Kopp war 1796 in Hamburg verstorben.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Familienliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984. zusammengestellt von Britta Knust

 
Literaturhinweise LiteraturJKopp.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Prof. Dipl.-Ing. Egbert Kossak  
Abbildung
Geboren 24. August 1936
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. August 2016
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie In Hamburg geboren machte Egbert Kossak am Johanneum Abitur und absolvierte anschließend eine Maurerlehre. Nach dem Studium der Architektur und Stadtplanung an der TU Berlin gründete er gemeinsam mit Thomas Sieverts und Herbert Zimmermann 1965 die „Freie Planungsgruppe Berlin“.1972-1981 lehrte und forschte er als ordentlichen Professor für Städtebau und Wohnungswesen an der Technischen Universität Stuttgart. 1981-1999 erfolgte die Berufung zum Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit 1999 war Egbert Kossak freiberuflich tätig. Er verstarb im August 2016 in Hamburg. 
Lebensbeschreibungen KossakEgbert.Biografie.pdf
Literaturhinweise KossakEgbert.QuellenLiteratur..pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Baudirektor/in: 1981 - 1999
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Johann Nicolaus Kuhn  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben 13. November 1743
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach ausgedehnten Studienreisen in Italien kam Johann Nicolaus Kuhn als Zimmerergeselle nach Hamburg, wurde um 1705 Hamburger Bürger, hatte als Informator im Amt gearbeitet und war seit 1709 in Hamburg als Baumeister und Bildhauer tätig. Als sein Hauptwerk gilt das Palais des schwedischen Grafen Görtz am Neuen Wall, erbaut zwischen 1709 und 1711. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude bis auf die Fassade zerstört und 1957 durch C.F. Fischer zum Bürohaus umgebaut. 
Lebensbeschreibungen LB Johann N. Kuhn.pdf
Literaturhinweise LiteraturJNK.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Gerhart Laage  
Abbildung
Geboren 1925
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 2012
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1925 geboren in Hamburg 1948–1953 Studium der Architekt ur Technische Hochschule Braunschweig seit 1954 selbst- ständiger Architekt, bis 1978 mit seinem Vater Richard Laage 1961 Stipendium für die Villa Massimo (Rom-Preis) seit 1969 PPL Planungsgruppe Professor Laage 1963–1992 ordentlicher Professor an der Universität Hannover 2008 Promotion zum Dr.-Ing. mit der Arbeit »Architektur bekommt Sinn nur durch Menschen« 2012 gestorben in Hamburg 
Lebensbeschreibungen GerhartLaageWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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D. Gerhard Langmaack  
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Geboren 19. Februar 1898
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 26. Mai 1986
Todesort Ahrensburg 
Kurzbiographie Er besuchte ab 1914 die Staatliche Baugewerkschule in Hamburg. 1916-1918 nahm er als Pioniersoldat am Ersten Weltkrieg teil. 1922 eröffnete er sein Architekturbüro in Hamburg, das er bis 1973 leitete. Einer seiner ersten bedeutenden Aufträge war 1925/1926 der Bau der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg nach Plänen von Fritz Schumacher. Geprägt von Jugendbewegung und Heimatschutz, war Langmaack anfällig für die Propaganda artgemässen Bauens und wurde in der Zeit des Nationalsozialismus Leiter der Landesstelle Norddeutschland der Reichskammer der bildenden Künste. Nach 1945 war er intensiv am Wiederaufbau und Neubau beteiligt. Sein besonderes Interesse galt dem Kirchbau. Seine erste Kirche errichtete er 1936 in Altenlohm in Schlesien. Mehr als 60 kirchliche Rekonstruktions- und Neubauprojekte trugen seine Handschrift. 1949 zählte er zu den Begründern des Deutschen Evangelischen Kirchbautages, dessen Arbeitsausschuss er angehörte. Über viele Jahre hatte er einen Lehrauftrag am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg, die ihm 1968 die Ehrendoktorwürde der Theologie verlieh. __http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Langmaack _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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William Lindley  
Abbildung
Geboren 07. Dezember 1808
Geburtsort London 
Gestorben 22. Mai 1900
Todesort Blackheath (London) 
Kurzbiographie Er war britischer Ingenieur, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgreich auf den Gebieten der Ver- und Entsorgungstechnik, des Eisenbahn- und Wasserbaus, des Strom- und Hafenbaus und der Stadtplanung tätig war. Während seines Aufenthaltes in Hamburg zwischen 1838 und 1860 trug er maßgeblich zur Modernisierung der Stadt und zur Wasserversorgung in Hamburg bei. Danach plante er, zunehmend unterstützt von seinen Söhnen, Wasserver- und entsorgungssysteme in zahlreichen weiteren europäischen Städten. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/William_Lindley _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Rudolf Lodders  
Abbildung
Geboren 19. September 1901
Geburtsort Altona 
Gestorben 03. Juni 1978
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1921 - 24 Studium an der Höheren Schule für Baukunst Hamburg 1924 - 31 Mitarbeiter in mehreren Stadtplanungsämtern 1931 Gründung des eigenen Architekturbüros in Altona 1934 - 61 Werksarchitekt der Borgward-Automobilwerke 1947 - 50 Vorsitzender des Werkbundes Nordwestdeutschland 1950 - 78 Mitglied der freien Akademie der Künste Hamburg __Quelle: Jan Lubitz _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen RudolfLoddersWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Fernando Lorenzen  
Abbildung
Geboren 08. August 1859
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. Mai 1917
Todesort Altona 
Kurzbiographie

1859 geboren in Hamburg; Studium bei Conrad Wilhelm Hase am Polytechnikum Hannover, anschließend beim Hase-Schüler Johannes Otzen in Berlin; Bauführer beim Bau der von Otzen entworfenen Altonaer Friedenskirche. Fernando Lorenzen hatte seit 1886 sein Büro in der Ferdinant Straße 35 zusammen mit seinem Partner Edmund Stehn. Seit 1885 war Lorenzen Mitglied im Architekten- und Ingenieurverein Hamburg, seit 1898 Mitglied in der von Hase 1880 gegründeten ,,Bauhütte zum weißen Blatt" und seit 1906 Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Für die Sakralbauten war Lorenzen alleine verantwortlich, während bei den Profanbauten sein Partner Edmund Stehn mitunterzeichnete. Sein Baustil ist beeinflusst von der Hannoverschen Schule und der Reform-Architektur der Jahrhundert Wende. Die Kirchen Bauten sind in Klinker ausgeführt, die Profan-Bauten sowohl in Putz als auch in Klinker. Er starb im Alter von 58 Jahren am 10. Mai 1917 in Altona.

Hamburgisches Architekturarchiv, recherchiert von Carla Weinberg

 
Lokale Referenzen

1929 benante der Hamburger Senat in Winterhude die Lorenzengasse nach ihm.

2009 wurde in Groß Flottbek der Fernando-Lorenzen-Platz benannt

 
Sonstige Gnadenkirche.pdf
St.Gertrud.pdf
Haus Hochkamp.pdf
Villenkolonie_Hochkamp.jpg
Lebensbeschreibungen FernandoLorenzenWerkeliste.pdf
Literaturhinweise Fernando Lorenzen_.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Gustav Lüttge  
Abbildung
Geboren 12. Juni 1909
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Februar 1968
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Mit 15 Jahren begann er eine dreijährige Lehre als Kaufmann, die er 1928 abschloß. Nur kurze Zeit war er in diesem Beruf tätig. Schon 1929 entschloß er sich zu einer zweiten Lehre, diesmal in einer Baumschule (Firma Oscar Röhe Baumschulen und Staudenkulturen in Hamburg-Schnelsen). 1931, nach Abschluß dieser Lehre, arbeitete Gustav Lüttge ein halbes Jahr in den Staudenkulturen von Karl Foerster in Bornim bei Potsdam. Von Oktober 1931 bis Ende 1932 und noch einmal zwei Monate im Jahre 1933 arbeitet er bei Heinrich Wiepking-Jürgensmann in Berlin. Zwischendurch, Juni - Juli 1932, ist er auf Englandreise mit Hermann Thiele, einem bekannten Gartenarchitekten. Im August 1933 beginnt er seine Karriere als selbständiger Gartengestalter. Der Zweite Weltkrieg unterbricht seine Arbeit. 1940 bis 1945 dient er bei der Marine-Infanterie in Kiel und gerät in Kriegsgefangenschaft, aus der er August 1945 entlassen wird. 1946 ist er an der Gründung des Hamburger Baukreises beteiligt. Gustav Lüttge stirbt am 23.2.1968 im Alter von 58 Jahren. Lüttges bekanntestes Werk in Hamburg ist zweifellos der Alsterpark. __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/luettge.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Johann Hermann Maack  
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Geboren 04. Oktober 1809
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Mai 1868
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Hermann Maack, geboren 4.10.1809 in Hamburg, gestorben 12.5.1868 ebd., Sohn des Maklers Johann Friedrich Daniel Maack und der Maria Caecilia Stresow. Nach Ingenieursausbildung 1829-1832 als Baukondukteur bei der Baudeputation in Lübeck tätig, 1832-1834 Studium an der Akademie in Kopenhagen und danach weitere Studienreisen nach Holland, England und Frankreich. Seit 1838 als Baukondukteur und seit 1841 als Bauinspektor bei der Hamburger Baudeputation tätig, speziell für den Brückenbau zuständig; Erbauer der Lombardsbrücke. Vermählt 27.11.1841 mit Marie Elise Kampff. 
Lokale Referenzen Maacksgasse, Winterhude, seit 1929
 
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Emil H. Maetzel  
Abbildung
Geboren 05. Mai 1877
Geburtsort Cuxhaven 
Gestorben 23. Juni 1955
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Neben seinem Schaffen als Künstler, Grafiker und Architekt war Emil Maetzel eine prägende Figur des Hamburger Kultur– und Kunstszene der 1920 und 30er Jahre. Er war zudem – vor allem durch seine bekannten grafischen Arbeiten – einer der Hauptvertreter des Expressionismus in Hamburg. 

Emil Maetzel studierte von 1896 bis 1900 Architektur in Dresden und Hannover. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg war er als Architekt sehr erfolgreich: Zunächst war er an der Bauleitung des Hamburger Hauptbahnhofes beteiligt, dann arbeitete er als Leiter der städtebaulichen Abteilung der Hamburger Baudeputation. In enger Zusammenarbeit mit Fritz Schumacher prägte er einen neuen, dezenten Hamburger Stil des „Neuen Bauens“. 

Schon als Jugendlicher, und verstärkt kurz nach dem Abschluss seines Studiums hatte er aber auch begonnen, sich autodidaktisch mit der Malerei und dem Zeichnen zu befassen. 1910 heiratete er später bekannte Malerin Dorothea Johannsen, mit der er vier Kinder bekam. Wie viele der damaligen Künstler hatte er angefangen, sich für afrikanische und ozeanische Kunst zu interessieren und diese auch zu sammeln. Viele dieser Plastiken, Masken und Vasen wurden zu Motiven seiner Werke. Der Expressionismus begeisterte ihn, insbesondere die „Brücke“-Vereinigung und Karl Schmidt-Rottluff, den er auch öfters traf. Während des Ersten Weltkrieges wurde Emil Maetzel in Berlin stationiert, und der kulturellen Austausch und Kontakt mit der Hauptstadt wurde zu einem wichtigen Einfluss für ihn und auch seine Frau, die ihn oft dort besuchte. Besonders seine Grafiken fanden mittlerweile Anerkennung und wurden etwa in den bekannten avantgardistischen Zeitschriften „Der Sturm“ und „Die Aktion“ veröffentlicht. 1919 war er Mitbegründer der Hamburgischen Sezession. Maßgeblich organisierte er die berühmten „Zinnober“–Feste der Vereinigung, und die Hamburgischen Künstlerfeste mit. Auch in dem von Maetzel selbst entworfenen Haus in Volksdorf fanden zahlreiche private Künstlerfeste statt. 1930 verstarb seine Dorothea Maetzel-Johannsen. 1933 wurde er auf Bestreben der Nationalsozialisten hin zwangspensioniert. Mehrere Holzschnitte wurden 1937 als „entartet“ aus der Hamburger Kunsthalle entfernt. Maetzel zog sich zurück, und konzentrierte sich auf „unverfängliche“ Motive; mit Hans Ruwoldt und Fritz Kronenberg unternahm er in den 1930er Jahren einige Studienreisen. Nach Kriegsende wurde er rückwirkend zum Baudirektor befördert, und war bis 1948 2. Vorsitzender der wieder gegründeten Hamburgischen Sezession. 


 
Lokale Referenzen

Emil H. Maetzel wurde am 7. Juni 1922 von der Loge "Zur Hanseatentreue" zum Freimaurer aufgenommen, am 26. März 1923 zum Gesellen befördert und am 5. Mai 1924 zum Meister erhoben.

Spuren in Hamburg:

- in Volksdorf ist seit 1960 der nach ihm benannte Maetzelweg

- Künstlerhaus Maetzel, Hamburg Volksdorf

 
Literaturhinweise Emil Maetzel_Literatur.pdf
Kategorien Architektur
Kunst
Funktionen Grafiker/in: -
Maler/in: -
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Emil Hermann Maetzel  
Abbildung
Geboren 1877
Geburtsort Cuxhaven 
Gestorben 1955
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1877 geboren in Cuxhaven; 1877 Maetzel in Cuxhaven geboren; 1886 Besuch der Höheren Bürgerschule in Cuxhaven; 1896 Abitur am Hamburger Johanneum; 1896-1900 Architekturstudium in Hannoverund Dresden; 1900 Erste Studienreise nach Paris; 1905-1907 Bauführer bei der Reichsbahndirektion Altona für den Hamburger Hauptbahnhof; 1907 Übernahme in den Hamburgischen Staatsdienst; 1910 Heirat mit Dorothea Johannsen ; 1914 - 18 Militärdienst im Eisenbahn-Ersatzbataillon in Berlin; 1919 Gründung der Hamburgischen Secession Katalog und Plakat der ersten Ausstellung mit Titelholzschnitt von Emil Maetzel; 1920 Vorstand der Hamburger Ausstellungshallen-Gesellschaft; 1922 Maetzel wird Freimaurer in der Johannisloge »Zur Hanseatentreue«; 1924 Leiter der Städtebauabteilung im Hamburger Hochbauwesen; 1928 als Nachfolger von Friedrich Ahlers-Hestermann wird Maetzel Vorsitzender der Hamburgischen Sezession gleichzeitig Vorstandsmitglied im Verein »Künstlerfest Hamburg«, Mitglied im Deutschen Künstlerbund; 1930 Tod von Dorothea Maetzel-Johannsen; 1933 Zwangspensionierung. Aufgabe des Ateliers am Hofweg, Polizeiliche Schließung der Sezessionsausstellung. Selbstauflösung der Sezession am 5.5.1933. Seitdem Maler in Volksdorf. 1937 in der Kunsthalle werden 5 Bilder als »entartet« beschlagnahmt; 1939-1943 Lehrer an der Kunstschule Schmilinsky; 1948 Maetzel wird 2. Vorsitzender der wieder gegründeten Sezession; 1953 Zweite Selbstauflösung der Sezession; 1955 Tod in Volksdorf. 1955 Tod in in Hamburg 
Lebensbeschreibungen EmilMaetzelWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Jürgen Marlow  
Abbildung
Geboren 21. Januar 1922
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 2001
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1943-1948 TH Berlin und Braunschweig 1947 Wettbewerb Herzog-Anton-Ulrich-Museum. Braunschweig, 1.Rang und Anerkennung als Diplomarbeit 1948-1950 Mitarbeiter von Friedrich-Wilhelm Kraemer, Assistententätigkeit am Lehrstuhl für Gebäudekunde und Entwerfen TH Braunschweig, Projektleiter Funkhausneubau Hannover 1950-1952 freier Mitarbeiter von Otto Gühlk und Hans Atmer 1953-1962 Partnerschaft mit Hans Atmer 1964-1967 Wettbewerbsausschuss des BDA 1966-1971 Vorstand BDA 1967-1986 Vorstand der Hamburgischen Architektenkammer 1967-1974 Präsident der Hamburgischen Architektenkammer 1968-1993 Partnerschaft mit Kurt Heitmann 1970-1978 Baudeputation 1974-1986 Landesplanungsausschuß 1979-1991 Vorsitzender der Rudolf Lodders Stiftung 1979-1987 Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer 1984-1993 Partnerschaft mit Christian Heeckt __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/marlow.htm _Fischer_Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen JürgenMarlowWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Peter Marquardt, auch Marchard und Markard  
Abbildung
Geboren 1600
Geburtsort Plauen/Vogtland 
Gestorben -
Todesort vermutlich in Hamburg 
Kurzbiographie

Der Bau- und Zimmermeister Peter Marquardt, geboren um 1600 in Plauen/Vogtland, seit 1653 in Hamburg tätig als Meister des Hauszimmeramtes, erbaute hier 1655 bis 1668 drei neue Turmhelme anstelle der zerstörten alten Türme, der Überlieferung nach wird er in alten Belegen als „Thurmbauwer“ bezeichnet. Nachdem 1644 der baufällige Turm der Hauptkirche St. Nikolai am Hopfenmarkt 1644 eingestürzt war, ließ Marquardt hier 1655/57 einen neuen Turmhelm errichten. Die Kirche wurde beim Brand 1842 zerstört und erhielt dann in den Jahren 1846-63 beim Wiederaufbau durch den englischen Architekten Gilbert Scott einen neuen Turm in klassischer Hochgotik, der 1943 erhalten blieb. Es folgte ein weiterer Turmneubau durch Marquardt 1656/57 bei St. Katharinen, anstelle des 1648 infolge Sturm eingestürzten alten Turmhelmes. Wiederum 1943 zerstört, erfolgte der Wiederaufbau als Nachbildung des Turmes von 1656 in Stahlkonstruktion nach Entwurf des Architekten Bernhard Hopp. Nachdem der 1664 von Marquardt errichtete Turm der Großen St. Michaeliskirche am 10. März 1750 durch Blitzstrahl zerstört worden war, bekam die Kirche beim Wiederaufbau 1751-62 nach Plänen von Sonnin und Prey einen neuen Turmhelm. Nach dem Tode von Corbinus um 1653 hatte bekanntlich Marquardt noch den Bau der Großen St. Michaeliskirche vollendet. Angeblich ließ Marquardt 1671/72 auch bei der mittelalterlichen Marienkirche in Zwickau/Sachsen den baufälligen Turm abbrechen und neuerbauen. Als eine der letzten Arbeiten Marquardts waren von ihm Reparaturen am Turm der St. Jacobikirche in Hamburg durchgeführt; der Turm wurde dann 1813 abgebrochen und nach einem Bauriß von H. Fersenfeldt 1826/27 neu erbaut.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Familienliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984. zusammengestellt von Britta Knust

 
Literaturhinweise LiteraturPM.pdf
Kategorien Architektur
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Professor Joachim Matthaei  
Abbildung
Geboren 07. Mai 1911
Geburtsort Lüneburg (Niedersachsen) 
Gestorben 30. Januar 1999
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1930-1932 Studium an der TH Dresden 1932-1935 Studium an der TH Berlin bei Hans Poelzig. Meisterschüler im Atelier Poelzig 1935 Diplom Dipl. Ing. 1935-1936 Angestellter im preußischen Staatshochbauamt Berlin und Lüneburg 1937 selbständiger Architekt 1939-1945 Militärdienst 1943 Promotion 1945 selbständiger Architekt in Hamburg 1945-1953 gemeinsames Büro mit Arnold Pinnekamp in Lüneburg 1950-1980 Tätigkeit im Vorstand des BDA Hamburg 1953 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung 1964-1973 Vorsitzender des BDA Hamburg 1966 Mitglied der Freien Akademie der Künste 1976 Auszeichnung "Vorbildlicher Bau" für die Fußgängerzone Mittelachse Ost in Hamburg-Steilshoop, Architekten: Joachim Matthaei, Friedrich Osmers, Albrecht Elschner und Karl Georg Lindenlaub __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/matthaei.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen JoachimMatthaeiWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Kunst
Literatur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Autor/in: -
Maler/in: -
Zeichner/in: -
Stadtplaner/in: -
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Ernst May  
Abbildung
Geboren 27. Juli 1886
Geburtsort Frankfurt 
Gestorben 11. September 1970
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

ERNST MAY

Geb. 27. Juli 1886 in Frankfurt am Main; gest. 11. September 1970 in Hamburg . Ausbildung in Darmstadt, München, London. 1918 bis 1925 Technischer Direktor der Schlesischen Landesgesellschaft.1925 bis 1930 Stadtbaurat Frankfurt/M. 1930 bis 1933 Städtische Großplanungen in der Sowjetunion. 1933 bis 1953 Farm- und Bautätigkeit in Afrika.Seit 1954 städtebaulicher Berater von Hamburg und der »Neuen Heimat« Hamburg. Planungsbeauftragter der Stadt Mainz. 1954 Großes Bundesverdienstkreuz. Dr.-Ing. e. h. der Technischen Hochschule Hannover.Dr. phil. h. c. der Universität Freiburg/Br. 1957 Professor an der Technischen HochschuleDarmstadt.1924 Mitglied des »Ring«. Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Raumplanung, Ehrenmitglied Town Planing Institute London. Ordentliches Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste Berlin seit 1955 und stellv. Direktor der Abteilung Baukunst.

Vgl. Akademie der Künste: Die Mitglieder und ihr Werk. Hrsg.: Akademie der Künste Berlin. Berlin: Gebr. Mann, 1960. S. 44

 
Lebensbeschreibungen ErnstMayWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Emil Meerwein  
Abbildung
Geboren 17. September 1844
Geburtsort Amsterdam 
Gestorben 25. Januar 1927
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1844 geboren in Amsterdam; Architekturstudium in Karlsruhe, Zürich und Berlin; 1868 arbeitet er als Bauführer beim Neubau der königlichen Münze in Berlin; 1870 Mitarbeit im Stuttgarter Büro von Leins;1873 Büropartnerschaft mit Bernhard Hanssen in Hamburg (Hanssen & Meerwein); 1880 Mitglied im Rathausbaumeisterbund; 1901 in die Hamburger Bürgerschaft gewählt; 1927 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Meerweinstraße, Winterhude, seit 1928
 
Lebensbeschreibungen EmilMeerweinWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Claus Meyer  
Abbildung
Geboren 09. Juli 1870
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. August 1922
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1870 geboren in Hamburg; Vermutlich Handwerkslehre; Besuch der Hamburger Baugewerkschule; Baut zahlreiche Kontorhäuser; Arbeitet teilweise mit Franz Bach bzw. Alfred Löwengard zusammen; 1922 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen ClausMeyerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Heinrich W. Müller  
Abbildung
Geboren 06. Mai 1876
Geburtsort Estebrügge 
Gestorben 31. Oktober 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1876 geboren in Estebrügge; Er ist in Altona ansässig, wo auch sein Arbeitsschwerpunkt liegt; In der Weimarer Republik wendet er sich mit seinen Geschosswohnbauten dem Neuen Bauen zu; 1945 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen HeinrichWMüllerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Emil Neupert  
Abbildung
Geboren 24. November 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juni 1962
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1878 geboren in Hamburg; Eigens Architekturbüro in der Kaiserzeit; Beteiligt an dem Bau der Großwohnsiedlung Jarrestadt; Er erbaut ein Kontorhaus; 1962 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen EmilNeupertWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Peter Neve  
Abbildung
Geboren 31. Mai 1906
Geburtsort Kiel (Schleswig-Holstein) 
Gestorben 25. September 1985
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1925-1927 Besuch der Kunstgewerbeschule in Kiel, Tiefbauschule Rendsburg, Höhere Schule für Hoch- und Tiefbau Hamburg 1927-1929 Mitarbeiter bei Karl Schneider in Hamburg 1931 Gründung eines eigenen Büros 1933 17 Hamburger Architekten vereinigen sich zur "Baustube", darunter Konstanty Gutschow, Richard Laage, Herbert Sprotte und Peter Neve). Ende Juli 1933 wird die Baustube von der Stadt aufgelöst 1935 Partnerschaft mit Herbert Sprotte um 1939 Als Architekt für den kriegswichtigen Einsatz verpflichtet 1944 Als Soldat nach Holland eingezogen um 1945 Arbeit im Aufräumamt Hamburg ab 1945 25 Jahre Mitglied im Vorstand des BDA,Hamburg 15 Jahre Tätigkeit im Landesplanungsausschuss Hamburg, bis 1975 Mitglied im Landesplanungsrat Hamburg / Schleswig-Holstein 1956 ehrenamtlicher Berater der Neue Heimat Monatshefte 1970 Büro Neve + Partner mit Wolfgang Nietz und Peter Sigl 1974 Alf M. Prasch tritt als Partner ins Büro ein 1978 Das Büro nps (Nietz, Prasch, Sigl) wird zum Nachfolgebüro, es existiert in veränderter Partnerschaft bis heute __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/sprotte.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen PeterNeveWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Professor Godber Nissen  
Abbildung
Geboren 24. Juni 1906
Geburtsort Wladiwostok (Russland) 
Gestorben 25. Dezember 1997
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1925 - 31 Studium an der TH Dresden und TH Berlin 1931 Gründung des eigenen Architekturbüros in Berlin 1946 - 53Arbeitsgemeinschaft mit Carl-Friedrich Fischer in Hamburg 1954 - 65 Mitglied der Kommission für den Wiederaufbau Helgolands 1955 - 71 Professor für Gebäudelehre an der HfbK Hamburg 1979 - 95 Büropartnerschaft mit Hartmann Schlutz und Peter Martinius __Jan Lubitz _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige GodberNissenWerkauswahl.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Fritz Pahlke  
Abbildung
Geboren 1904
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1987
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1904 geboren in Hamburg; 1922 Abitur an der Oberrealschule in Eimsbüttel; 1922 - 25 abgeschlossene Banklehre; 1925 - 26 Tischlerlehre bei der Hamburger Handwerkskunst, 1926 - 28 Hansische Hochschule für bildende Künste, Klasse Prof. Maetzig, Abt. Architektur; 1928 - 30 Technische Staatslehranstalten zu Hamburg, Lehrgang für Hochbau; 1931 -38 selbständiger Architekt als freier Mitarbeiter bei Architekt Paul Ihlers; 1938 Entwurfsbüro Hochbauamt der Baubehörde, Hamburg; 1939 - 45 Soldat und Architekt der Kriegsmarine; 1945-1946 Entwurfsbüro Hochbauamt; 1946 eigenes Büro; erster Auftrag: Englische Kirche in Hamburg von Kriegsschäden restauriert, Glinde: Lagerhäuser; 1948 - 1965 Partnerschaft mit Dr. Hans Günther Kadereit; 1968-1983 Auftrag von der Carl-Toepfer-Stiftung, als Nachfolger von Prof.Maetzig Errichtung von Barockhäusern in der Peter-und Neanderstraße; 1987 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen FritzPahlkeWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Gerd Pempelfort  
Abbildung
Geboren 14. Mai 1928
Geburtsort Düsseldorf 
Gestorben 25. September 1986
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Im Alter von fünf Jahren kam Gerd mit seinen Eltern nach Hamburg. Er schloss 1953 sein Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Hannover ab. Von 1953 bis 1956 war er Mitarbeiter im Büro von Günther Marschall. 1956 bildete er zusammen mit Kaspar G. Wilhelmi eine Bürogemeinschaft, die 1963 durch den Tod seines Partners aufgelöst wurde. Danach arbeitete er als Teilhaber in den Architektenbüros Schramm & Pempelfort, sowie Schramm, Pempelfort, v. Bassewitz, Hupertz.
Gerd Pempelfort starb am 25. September 1986 an einem Herzschlag.
 
Lokale Referenzen
Gerd Pempelfort war in Hamburg Mitglied der Freimaurer-Loge "St. Michael am Strom". In dieser AFAM-Loge wurde in den Jahren von 1954 bis 1994 freimaurerisch gearbeitet.
 
Spuren in Hamburg:
Eigenständig oder in Gemeinschaft erstellte Gebäude, bzw. deren Restaurierung oder Umbau:
1958-66 Wohnsiedlung Berner Park
1962      Montagehaus auf der Internationalen Gartenbauausstellung
1963      Hochhaus Horner Geest
1965      U-Bahnhof Hagenbecks Tierpark
1966-68 Hauptverwaltung Esso AG, City-Nord
1967      Geschosswohnungen, Hindenburgstraße
1968      ev. Petruskirche Hamburg-Lokstedt, Winfriedweg
1968-73 Congress Centrum Hamburg (CCH) und Radisson SAS Hotel, Dammtor
1967-70 Amsinck-Palais, Neuer Jungfernstieg
1969-75 Großsiedlung Steilshoop
1970      Neptunhaus, Cremon
1970-71 V5-Logenhaus, Welckerstraße
1975-77 Thalia-Hof, Alstertor
1977      Villa Rappolt, Rondeel
1978-83 S-Bahnstation Hammerbrook und Viadukt
1981-83 ehemalige Reichsbank, Alter Wall
 
Sonstige Hauptstadt Berlin Wettbewerb_.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Cäsar Pinnau  
Abbildung
Geboren 09. August 1906
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. November 1988
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1921-1926 Tischlerlehre in der Werkstatt seines Vaters, danach Arbeit als Tischlergeselle bei einer Hamburger Einrichtungsfirma und in einer Berliner Möbelfabrik 1927-1930 Studium der Innenarchitektur und Architektur, zuerst in Berlin und dann (ab 1927) in München bei Richard Berndl, Emil Praetorius und dem Bildhauer Josef Wackerle 1930-1937 Mitarbeiter von Fritz August Breuhaus de Groot in Düsseldorf (bis 1932) und Berlin 1932 Mitwirkung an der Gründung einer privaten Kunstakademie von Breuhaus in Berlin 1937 selbständiger Architekt in Berlin 1940-1945 Professor an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin ab 1945 selbständiger Architekt in Hamburg und Frankfurt __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/pinnau.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige
Ausstellung_Altonaer_Museum_.pdf
DAB_HH_09_2016_S_3_4_.pdf
Lebensbeschreibungen Pressetext zur Ausstellung.pdf
Literaturhinweise Literaturliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Karl Heinz Plomin  
Abbildung
Geboren 01. Januar 1904
Geburtsort Hamburg- Winterhude 
Gestorben 07. Januar 1986
Todesort Hamburg-Poppenbüttel 
Kurzbiographie 1919-1922 Gärtnerausbildung bei Schnackenberg und Siebold in Klein Flottbek. 1922-1924 Gehilfenjahre bei Schnackenberg und Siebold. 1924 - 1926 Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Lerchenfeld in Hamburg bei Prof. Richard Schmidt. 1926 Studium an der Technischen Hochschule München am Institut für Städtebau. 1927-1930 Anstellung bei dem Gartenarchitekten Heiler in Kempten. 1930-1935 Anstellung im Gartenamt Hamburg. 1933 Hochzeit mit Paula Lühr. 1935 Eröffnung der von ihm geleiteten und gestalteten "Niederdeutschen Gartenschau" auf dem Gelände von Planten un Blomen'. 1935 Eröffnung eines eigenen Büros. 1940-1944 Militärdienst in Litauen, Polen und Rußland. 1944 Rückkehr nach Hamburg. 1945 Englische Kriegsgefangenschaft. 1945/1946 Wiederherstellung seines Büros in Hamburg-Poppenbüttel. 1950/1951 Planung der Staudenschau der 1. Bundesgartenschau Hannover 1951. 1953 Eröffnung der von ihm gestalteten IGA'53 in Hamburg. 1963 Eröffnung der IGA '63 in Hamburg, mit deren Gesamtleitung Karl Plomin beauftragt wurde. 1967 Plomins Sohn Peter wird Teilhaber im Gartenarchitekturbüro. 1973 Eröffnung der IGA'73, bei der Plomin einige Teile des Geländes "Planten un Blomen" wieder bearbeitete. 1975 Sein Werk 'Der vollendete Garten' erscheint im Eugen Ulmer Verlag in Stuttgart. 1984 Ehrenmitgliedschaft im BDLA. __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/plomin.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Johann Leonhard Prey  
Abbildung
Geboren 1700
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Dezember 1757
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der um 1700 in Hamburg geborene Baumeister Johann Leonhard Prey wurde hier 1737 als Bürger und Steinmetzmeister erwähnt, seit 1740 Stadtbaumeister, gestorben 1757 in Hamburg. Durch ihn erfolgte zusammen mit Sonnin der Wiederaufbau der 1750 zerstörten Großen St. Michaeliskirche. Bereits 1739/41 hatte Prey den Westgiebel und den Turm der St. Pancratiuskirche in Hamburg/Ochsenwerder nach einem veränderten Entwurf des Stadtbaumeisters Cornelius Gottfried Treu durchgeführt. Kurz vorher hatte er als Steinmetz beim Bau des Turmes und der Turmfassade bei St. Katharinen und beim Neubau des Steintores gearbeitet. Mit eines seiner reizendsten Bauten in Hamburg war der 1743-47 erfolgte Bau der Dreieinigkeitskirche in St. Georg, mit einem Turm ähnlich der Großen St. Michaeliskirche. Offiziell heißt sie Dreieinigkeitskirche, aber ihr alter Name lautet St. Jürgens- bzw. St. Georgskirche, so benannt nach der Vorstadt „St. Georg“. Nachdem die Kirche 1943 bis auf den Turm zerstört worden war, wurde sie 1959/61 nach einem Entwurf des Architekten Heinz Graaf in schlichtem Stil in Verbindung mit dem in alter Form erhaltenen Turm, den die Figur des „Heiligen Georg zu Roß“ krönt, wieder aufgebaut. Nach der Zerstörung der Großen St. Michaeliskirche setzten Johann Leonhard Prey und Ernst Georg Sonnin an ihre Stelle jenen Bau, dessen Gestalt als Wahrzeichen Hamburgs bis heute erhalten ist.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Familienliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984. zusammengestellt von Britta Knust

 
Lokale Referenzen Preystraße, Winterhude, seit 1907
 
Literaturhinweise LiteraturJLP.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Peter Pruter  
Abbildung
Geboren 08. Juli 1891
Geburtsort Wüster 
Gestorben 26. März 1973
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1891 geboren in Wüster; Handwerkerausbildung und neben bei Kurse an einer Baugewerkschule; Mitarbeiter im Büro von Henry Grell; Beteiligt an der Entstehung der Mönkebergstraße; 1926 Teilhaber des Büros (Grell & Pruter); Nach dem 2. Weltkrieg baut er Kontorhäuser auf; 1973 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen PeterPruterWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Walther Puritz  
Abbildung
Geboren 20. August 1882
Geburtsort Charlottenburg 
Gestorben 10. Dezember 1957
Todesort Bad Oldesloe 
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Puritzweg, Bergedorf, seit 1979
 
Lebensbeschreibungen WaltherPuritzWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Erich Wilhelm Julius Freiherr Gans Edler Herr zu Putlitz  
Abbildung
Geboren 01. Februar 1892
Geburtsort Brahlstorf/Mecklenburg 
Gestorben 28. Januar 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie ab 1906 Steinmetzlehre und Restaurierungsarbeiten am Magdeburger Dom 1908-1909 Magdeburger „Kunstgewerbe­- und Handwerkerschule“ 1912-1913 Techniker in den Marmorwerken in Kiefersfelden/Österreich 1913-1914 Assistenz am Düsseldorfer Schauspielhaus 1914 Der älteste bekannte Architekturentwurf von zu Putlitz für einen Anbau des Düsseldorfer Schauspielhauses. 1914-1917 Marinelandflieger im Ersten Weltkrieg 1919-1921 Büro Lossow & Kühne in Dresden Erste Wettbewerbsbeteiligungen in Bulgarien 1921-1923 Bulgarien-Aufenthalt aufgrund von Wettbewerbserfolgen und ersten Bauaufträgen 1924 Umsiedlung nach Hamburg 1924-1927 Büro Klophaus und Schoch Oktober 1924 Zum Wettbewerb für das Hamburger Messehaus reichte das Büro den ersten gemeinsamen Entwurf ein 1926-1927 Teilnahme am Wettbewerb für den Völkerbundpalast in Genf 1927-1932 Nach der erfolgreichen Teilnahme am Genfer Wettbewerb: Architektengemeinschaft Klophaus, Schoch, zu Putlitz 1928 Umzug der Architektengemeinschaft in den Mohlenhof 1931 Der verstärkte Geschäftsrückgang führte zur Kündigung fast aller Mitarbeiter des Büros im Mohlenhof, welches aber trotzdem mit noch wenigen Beschäftigten weitergeführt werden konnte 1933-1945 Nach dem Austritt von Klophaus: Architektengemeinschaft Zu Putlitz, Schoch. Mitglied der Reichskulturkammer und der NSDAP 1935 Für die städtebauliche Weiterentwicklung Rostocks Bereitstellung eines Zweitbüros im Kämmereigebäude in der Neuen Wallstrasse 7 in Rostock 1936 Zu Putlitz richtete sein Büro in seinem Privathaus ein und mietete Ende 1936 zusätzlich zwei große Säale in der nahegelegenen Kegelsporthalle an, während Schoch weiter im Mohlenhof-Büro arbeitete 1944 Wegen der restlosen Zerstörung der angemieteten Bürosäale und der Büroräume im Mohlenhof durch Luftangriffe, setzten zu Putlitz und Schoch ihre Arbeit in ihren Privathäusern fort. __Quelle: Bestand zu Putlitz _ Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige Wettbewerb Völkerbundpalast 1926_27.jpg
Bühnenbildentwurf Totentanz 1913_14.jpg
Lebensbeschreibungen ErichzuPutlitzWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Harry Puttfarcken  
Abbildung
Geboren 06. Oktober 1852
Geburtsort London 
Gestorben 11. Dezember 1913
Todesort Wandsbek 
Kurzbiographie 1852 geboren in London (GB); 1885 gründet er mit Emil Janda eine Büropartnerschaft (Puttfarcken & Janda) in Hamburg; 1908 Auflösung der Partnerschaft; 1913 Tod in Wandsbek 
Lokale Referenzen Wichtige Bauten und Planungen: Vgl. Emil Janda 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Carl Querfeld  
Abbildung
Geboren 20. Dezember 1849
Geburtsort Wiesbaden 
Gestorben 10. März 1893
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1849 geboren in Wiesbaden; 1867 Architekturstudium an der Polytechnischen Schule Hannover bei Conrad Wilhelm Hase; 1870 eigenes Architekturbüro mit Ricardo Bahre (Bahre & Querfeld); 1893 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen

Wichtige Bauten und Planungen:


Vgl. Ricardo Bahre

 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Ludwig Raabe  
Abbildung
Geboren 13. August 1862
Geburtsort Holstein 
Gestorben 04. April 1931
Todesort  
Kurzbiographie

Ludwig Raabe war Architekt der sich mit seinem Partner Wöhlecke durch die "Hamburger Reformarchitektur" einen Namen machte.Beide waren im Villen- und Stiftsbau tätig. Mit der Planung vieler U-Bahnhöfe prägten Sie das Stadtbild grundlegend mit.Zu ihren Planungen zählen auch die Hamburger Landungsbrücken.  1862 geboren in der Nähe von Kiel; Studium an der Technischen Hochschule Hannover; Schüler von Conrad Wilhelm Hase; Mitarbeiter von Albert Winkler in Altona; 1901 Übernahme des Büros in Partnerschaft mit Otto Wöhlecke; 1920 nach dem Tod von Wöhlecke eigenes Büro; 1927 Partnerschaft mit Dr. Kurt Stoltenberg; 1931 Tod

Bildquellen: Buch Hamburger Hochbahn 1912, Deutsche Bauzeitung Band 1 1909

 

 
Sonstige Haltestelle Mundsburg.jpg
Landungsbrücken 1909.jpg
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George Radel  
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Geboren 10. Januar 1860
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. März 1948
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1860 geboren in Hamburg; Architekturstudium am Polytechnikum Stuttgart bei Christian Friedrich von Leins, nebenher Mitarbeit in dessen Privatbüro; Anschließend bei den Berliner Architekten Kayser & von Großheim beschäftigt; Tätig in den Hamburger Büros Semper & Krutisch und Hallier & Fittschen; 1889 eigenes Architekturbüro; entwirft vor allem Geschosswohnbauten und Kontorhäuser; 1948 Tod in Hamburg 
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Gottlieb Rambatz  
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Geboren 23. Juni 1859
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. Dezember 1920
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1859 geboren in Hamburg; 1878-83 Architekturstudium an der TH Hannover; Mitarbeiter im Architekturbüro Stammann & Zinnow in Hamburg; 1886 eigenes Architekturbüro mit Wilhelm Jollasse (Rambatz & Jollasse); Von 1898 - 1918 ist er Mitglied der Hamburger Bürgerschaft; 1920 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Rambatzweg, Winterhude, seit 1929
 
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Jörn Rau  
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Geboren 29. August 1922
Geburtsort Wesermünde-Lehe (Bremen) 
Gestorben 11. September 2007
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1928 Besuch der Volksschule in Cuxhaven-Ritzebüttel 1930 Besuch der Freien-Goethe-Schule in Hamburg-Wandsbek 1939 Beginn einer Tischlerlehre in Hamburg bei Hugo Weigand, das 2. und 3. Lehrjahr absolvierte Jörn Rau in der Meisterklasse für Tischler an der Hochschule für bildende Kunst am Lerchenfeld März 1942 Gesellenprüfung 1942 Studium an der Bauschule in Hamburg und in Hildesheim 1945 Abschlussprüfung als Bauingenieur 1946 Vorstellungsgespräch bei Werner Kallmorgen und Anstellung im Februar. Zu einer Arbeitsaufnahme kam es nicht, weil ein in Aussicht stehender Auftrag nicht zustande kam. Ende März Anstellung im Büro von Carl-Friedrich Fischer und Godber Nissen. Hier hatte Jörn Rau bis 1956 gearbeitet. 1956 Schritt in die Selbständigkeit und Gründung eines eigenen Büros 1960 Mitglied im BDA 1962 - 1971 Partnerschaft mit Walther Bunsmann und später mit Paul-Gerhard Scharf 1971 Jörn Rau führte das Büro allein in der Johnsallee weiter 1979 Partnerschaft mit Heinrich Blessmann, Versuch eine grössere Gruppe unter dem Namen “Architektur & Planungskontor” zu gründen, die aber nicht in dem wünschenswerten Umfang zustande kam. 1990 Gründung des Büros Jörn Rau und Heidi Hövermann in der Hochallee, Arbeitsgemeinschaft mit dem Architekten Dipl.- Ing Peter Andrees in Plau am See in Mecklenburg 2001 Ruhestand __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/rau.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
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Hans Bernhard Reichow  
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Geboren 25. November 1899
Geburtsort Roggow (Mecklenburg-Vorpommern) 
Gestorben 07. Mai 1974
Todesort Bad Mergentheim/Stuttgart (Baden-Württemberg) 
Kurzbiographie 1919 - 23 Studium an der TH Danzig und München 1927 Gründung des eigenen Architekturbüros in Berlin 1928 - 34 Stadtplaner in Dresden 1934 - 36 Stadtbaurat in Braunschweig 1939 - 45 Baudirektor in Stettin 1945 Übersiedlung nach Hamburg __Quelle: http://www.architekten-portrait.de/hans_bernhard_reichow/index.html _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Hermann Reinhardt  
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Geboren 22. August 1860
Geburtsort Coswig 
Gestorben 26. Oktober 1931
Todesort Wentorf 
Kurzbiographie 1860 geboren in Coswig; Handwerkslehre, parallel dazu Besuch einer Baugewerkschule; Eigenes Bauunternehmen in Hamburg während der Kaiserzeit; Er entwirft und baut Geschosswohnbauten in der Südlichen Neustadt; Entwicklung der Villenkolonie Billewinkel in Wentorf auf eigene Rechnung; 3 Kontorhäuser gebaut; 1931 Tod in Wentorf 
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Max Rix  
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Geboren 14. April 1866
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 19. Januar 1923
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1866 geboren in Hamburg; Er entwirft vor allem Villen- und Geschosswohnbauten; Entwirft das Kontorhaus Edmund-Haus; 1923 Tod in Hamburg 
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Prof. Dipl.-Ing, Architekt Lambert Rosenbusch  
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Geboren 10. März 1940
Geburtsort Ostercappeln 
Gestorben 07. September 2009
Todesort Pilheim-Brauweiler 
Kurzbiographie Lambert Rosenbusch, Geb. 10.3.1940 in Ostercappeln. Gest. 7.9.2009 in Pilheim-Brauweiler. - Humanistisches Gymnasium Carolinum Osnabrùck. - Anfängliches Studium der Philosophie Frankfurt, dann der Architektur an der Carolo-Wilhelmina Braunschweig bei Prof. Dr. Konrad Hecht, Baugeschichte und Bauaufnahme, Prof. Dr. Friedrich Berndt, kirchlicher Wiederaufbau. Ab 1967 erste Berufsjahre als Angestellter Architekt bei Dr. Rudolf Wolters Coesfeld, Krankenhausbau. Prof. Paul Schneider-Esleben Düsseldorf, Verwaltungsbau. Von 1969-71 unter letzterem Assistent im Fach Raumstruktur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Ab 1971 eigenes “Atelier für Grundlagen des Industrial Design” in Hamburg. Ab 1973 Professur an der Hochschule für bildende Künste . - Bauten und Projekte - Architektur: Gymnasium Hermelinweg Hamburg, Wohn- und Geschäftshaus Bommer Jüdenstrasse Göttingen - Bauaufnahme: Fassade zum Findelhaus Florenz, Vierungspfeiler St. Peter Rom, Parthenon Saule und Gebälk Athen, Amalie-Sieveking-Stift Hamburg, - Denkmalpflege: Städtebauliche Lösung der Kreuzigungsgruppe Ostercappeln , Wiederaufbau der Bugenhagenkapelle Braunschweig, Aula mit Wendeltreppe der Elise-Averdieck-Schule Hamburg - Plastik: Isohypsenmensch, Plasmaschnitt, Nordlicht 1989 - Grafik: Quadrata Capitalis, Pylon Signet, vergleichende Perspektiven St. Peter Rom - Fotografie: Pantheon Rom, Tempelplatz und Stadt Jerusalem, Pyramiden von Gizeh, - Panoramen: vom Empire State Building New York, von der Kuppel von St. Peter Rom, vom Eiffelturm Paris, von Der Kuppel von St. Paul London, vom Roten Platz Moskau, - Forschung: Produktentwicklung, Elementierte Bausätze fur Gebrauchsgeräte, Messkammer F90 und Camera Rotonda Geometrie: Cubi Ratio - Die Proportion des Raumes. Professor Dipl.-Ing. Lambert Rosenbusch (Selbstdarstellung zu Lebzeiten)_____Norbert Baues Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige Sammlung Lambert Rosenbusch.pdf
Lebensbeschreibungen Werkverzeichnis.pdf
Literaturhinweise Publikationen.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Designer/-in: -
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Dr. Manfred Sack  
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Geboren 24. April 1928
Geburtsort Coswig (Anhalt) 
Gestorben 04. Oktober 2014
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Hamburger Journalist und Architekturkritiker Dr. Manfred Sack ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Als Redakteur und Autor der ZEIT, der er seit 1959 angehörte, hat er die öffentliche Debatte über Architektur und Städtebau, aber auch über Musik, Design und Fotografie in Deutschland ganz wesentlich geprägt. Er hat Monografien über bedeutende Architekten wie Richard Neutra, Gottfried Böhm, César Manrique oder Günter Behnisch sowie zahlreiche Fachbücher verfasst. Von den vielen Ehrungen seien stellvertretend die Ehrenmitglied schaft in der Freien Akademie der Künste sowie der Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt genannt. Manfred Sack war zudem langjähriger Autor und Mitglied des Beirats des von der Hamburgischen Architektenkammer herausgegebenen Jahrbuchs Architektur in Hamburg. In: DAB, (Deutsches Architektenblatt) 11/2014, Hamburg Regionalteil, S.3

Der Nachlaß von Dr. Manfred Sack befindet sich im Baukunstarchiv der Akademie der Künste in Berlin und teilweise im Hamburgischen Architekturarchiv

 
Sonstige Das_deutsche_Wohnzimmer.JPG
Nachrufe (Nekrologe) Ursula_Baus_Manfred_Sack_.pdf
Lebensbeschreibungen vita.txt
Vita_original_.jpg
Literaturhinweise HAA_Datenbank.txt
Kategorien Architektur
Funktionen Journalist/in: -
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Horst Sandtmann  
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Geboren 20. April 1923
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. Juli 1994
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1942 Maurergeselle mit Auszeichnung 1942-1948 Fachhochschule Hamburg mit Auszeichnung abgeschlossen, Gastvorlesungen Landeskunstschule Lerchenfeld 1942- 1945 Unterbrechung des Studiums durch Einberufung - Leutnant der Reserve 1948-1955 Führender Mitarbeiter bei Werner Kallmorgen, ab 1950 als selbstständiger Architekt und freier Mitarbeiter 1957-1963 Partnerschaft Horst Sandtmann und Friedhelm Grundmann 1963 Eigenes Büro in Hamburg 1989 Operation, danach nur noch “auf Sparflamme” tätig __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/sandtmann.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Emil Schaudt  
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Geboren 14. August 1871
Geburtsort Stuttgard 
Gestorben 16. April 195?
Todesort Berlin (West) 
Kurzbiographie 1871 geboren in Stuttgart; Architekturstudium an den Technischen Hochschulen in Stuttgart und Wien; Mitarbeiter von Skjold Neckelmann in Stuttgart, Ernst von Ihne in Berlin und Paul Wallot in Dresden; 1901 eigenes Architekturbüro in Berlin; Zahlreiche Projekte in Hamburg, darunter das Bismarck-Denkmal; 195? Tod in Berlin 
Lebensbeschreibungen EmilSchaudtWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Karl Rudolf Schneider  
Abbildung
Geboren 15. Mai 1892
Geburtsort Mainz 
Gestorben 11. Dezember 1945
Todesort Chicago (USA) 
Kurzbiographie 1908 - 11 Studium an der Kunstgewerbeschule Mainz 1912 - 14 Mitarbeiter bei Gropius & Meyer in Berlin 1920 - 21 Mitarbeiter bei Fritz Höger in Hamburg 1921 Gründung des eigenen Architekturbüros in Hamburg 1930 - 33 Professor an der Landeskunstschule Hamburg 1938 Emigration in die USA __Jan Lubitz _ Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Sonstige www-architekten-portrait-Schneider.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
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August Schoch  
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Geboren 12. März 1881
Geburtsort Herisau (CH) 
Gestorben 12. Mai 1957
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 17.04.1894 geboren in Hamburg; 1912 Architekturstudium an der TH Charlottenburg (TU Berlin); Wechsel an die TH Dresden; Diplom 1921 bei Hans Poelzig; Mitarbeiter von Erich Elingius; 1924 als Büropartner aufgenommen (Elingius & Schramm); Nach dem Tod von Elingius führt Schramm das Unternehmen mit dessen Sohn Jürgen Elingius weiter; 1956 stoßen Harald Peters und Jost Schramm als Partner dazu; Büroname wird beibehalten; 1964 gibt er die Architektentätigkeit auf; 1982 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen AugustSchochWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Gottfried Schramm  
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Geboren 17. April 1894
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. Dezember 1982
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Er studierte 1912 bis 1914 Architektur an der TH Berlin (Charlottenburg). Von 1914 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. 1919 setzte er sein Studium an der TH Dresden fort. Er absolvierte 1921 seine Diplom-Hauptprüfung. 1921 trat er in das Büro von Erich Elingius ein und arbeitete als selbständiger Architekt. Die Partnerschaft mit Erich Elingius erfolgte 1924. Arbeitsgebiete waren vor allem Einfamilienhäuser (Villen, Landhäuser), Kontorhäuser und öffentlich geförderter Wohnungsbau. 1939 wurde Schramm mit Gutachten und Teilentwürfen zu den Planungen zur Neugestaltung Hamburgs von Konstanty Gutschow beauftragt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sein Werk mit Verwaltungsgebäuden, Einfamilienhäusern und Geschoßwohnungsbauten fort. 1948, nach dem Tod von Erich Elingius, hat Gottfried Schramm die Arbeitsgemeinschaft mit dessen Sohn Jürgen Elingius fortgesetzt. 1965 zog sich Gottfried Schramm zurück. __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/schramm.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lebensbeschreibungen GottfriedSchrammWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Professor Friedrich Wilhelm Schumacher  
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Geboren 04. November 1869
Geburtsort Bremen 
Gestorben 05. November 1947
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Friedrich Wilhelm Schumacher, auch Fritz genannt, besuchte von 1883-1889 das Alte Gymnasium in Bremen bis zum Abitur. An der Technischen Hochschule München studierte er von 1889-1896 Mathematik, Naturwissenschaften und Architektur. Er arbeitete von 1895-1901 am Bau des Neuen Leipziger Rathauses mit. Von 1901-1909 lehrte er als Professor an der Technischen Hochschule Dresden. 1906 organisierte er die 3. Deutsche Kunstgewerbeausstellung in Dresden. Er gründete 1907 den "Deutschen Werkbund". Von 1909-1920 wurde er zum Leiter des Hochbauwesens und Baudirektor in Hamburg berufen. Bis 1920 entwarf er Hamburger Bauten im Kultur-, Sozial-, und Verwaltungsbereich, den Hamburger Stadtpark und Bauwerke wie das Museum für Hamburgische Geschichte, die Davidwache auf der Reeperbahn, das Finanzgebäude am Gänsemarkt, die Hochschule für bildende Künste, die Geburtenklinik an der Finkenau, die Bücherhalle, Schulen, Polizei- und Feuerwachen. 1913 erhielt er den Großen Staatspreis der Bau-Ausstellung Leipzig. 1919 gewann er einen Wettbewerb der Stadt Köln zur Gestaltung der Flächen der alten Kölner Festungsanlagen. Konrad Adenauer holte ihn für drei Jahre nach Köln. 1921 wird er Mitglied der Akademie der bildenden Künste Wien und der Akademie der Künste Dresden. Als er 1924-1933 nach Hamburg zurückkehrte, wurde er Oberbaudirektor. 1927 ernannte ihn das Royal Institut of Britisch Architects und das Institut of American Architects zum "Honorary Member". Am 3. Mai 1933 wurde er zwangspensioniert. Er veröffentlichte zwölf Bücher mit architekturtheoretischen, kulturellen und literarischen Inhalten. 1937 wurde er Ehrenmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung. 1939 erhielt er die Goethe - Medaille für Kunst und Wissenschaft. 1944 erhielt er den Lessingpreis für seine architektonischen und literarischen Verdienste. __ Quelle: Fritz-Schumacher-Gesellschaft e. V._ Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige Hundert_Jahre_Stadtpark__.jpg
Buch_Tipp.JPG
Ausstellung.JPG
Literaturhinweise schumacher_Fritz_Literatur.pdf
deutsche_bauzeitung_1910_.pdf
HAA_Hamburger_Anzeiger_1928_10_20.jpg
Kategorien Architektur
Literatur
Schauspiel und Tanz
Funktionen Architekt/in: -
Autor/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
Stadtplaner/in: -
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George Gilbert Scott  
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Geboren 13. Juli 1811
Geburtsort Gawcott bei Buckingham/ England 
Gestorben 27. März 1878
Todesort London 
Kurzbiographie George Gilbert Scott, geboren 13.7.1811 in Gawcott bei Buckingham/ England, gestorben 27.3.1878 in London, Sohn eines Geistlichen. Studium der Architektur an der Akademie in London. Bedeutendster neugotischer Architekt Englands, seit 1849 Bauinspektor der Westminster Abbey, Erbauer der neuen Nikolaikirche in Hamburg. 
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Paul Seitz  
Abbildung
Geboren 21. Oktober 1911
Geburtsort Nürnberg 
Gestorben 21. Februar 1989
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1917-1925 Besuch der Volksschule 1925-1928 Maurerlehre 1928 Maurergeselle 1928-1929 Praktikum in einem Betonwerk 1929-1932 Höhere Technische Lehranstalt Nürnberg 1932 Abschlussprüfung 1932-1934 Staatsschule für angewandte Kunst in Nürnberg 1934 Abschlussprüfung 1934-1941 Mitarbeiter im Architekturbüro Ludwig Ruff, Kongresshalle, Parteitagsgebäude der NSDAP 1941-1944 Wehrmacht 1944-1945 Als Bauleiter zur Firma Thormann Stiefel verpflichtet 1945-1949 Freischaffender Architekt 1949-1952 Stadtbaurat in Leverkusen 1953-1963 Erster Baudirektor und Leiter des Hochbauamtes in Hamburg 1963-1965 Professor an der HbK Berlin 1965-1974 Geschäftsführer Neue Heimat Kommunal 1968 Vorstandsmitglied Neue Heimat Hamburg 1969 Vorstandsmitglied Neue Heimat Städtebau 1974 freikünstlerische Tätigkeit __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/seitz.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Gottfried Semper  
Abbildung
Geboren 29. November 1803
Geburtsort Altona bei Hamburg 
Gestorben 15. Mai 1879
Todesort Rom 
Kurzbiographie Gottfried Semper, geb. 29.11.1803 in Hamburg, gest. 15.5.1879 in Rom, Sohn des Hamburger Fabrikanten Gottfried Emanuel Semper und der Johanna Maria Paap. Nach Jura- und Mathematikstudien an der Universität Göttigen 1825 Beginn des Architekturstudiums bei Friedrich von Gärtner in München. Reisen nach Italien und Frankreich. 1834 erste Architektentätigkeit, im selben Jahr Berufung als Professor an die Akademie in Dresden (bis 1849). 1835 Eheschließung mit Bertha Thimig. 1849-1855 Aufenthalt in Paris und London, 1855-1871 Professor am Polytechnikum in Zürich, 1871 Berufung nach Wien, seit 1878 in Italien ansässig. Gilt als bedeutendster deutscher Architekt seiner Zeit. 
Lokale Referenzen
Gottfried Semper war überzeugter Freimaurer. Er wurde in Altona bei Hamburg am 4. September 1823 von der Loge "Ferdinand zum Felsen" zum Lehrling aufgenommen, am 11. September 1823 zum Gesellen befördert und bereits am 18. September 1823 zum Meister erhoben. In Dresden trat er den Logen "Zu den drei Schwertern" und "Aästa zur grünenden Raute" bei.
Er wurde von dem Architekten und Freimaurer, Franz A. Bach verehrt. Ihm zu Ehren gab er dem großen Geschäfts- und Kontorhaus in der Spitalerstraße den Namen "Semperhaus".
 
Spuren in Hamburg:
- in Winterhude ist seit 1907 die nach ihm benannte Semperstraße und seit 1928 der Semperplatz
- in der Rathausdiele befindet sich an einer Säule sein Portrait-Relief
- an der Fassade der Kunsthalle ist ein Semper-Standbild
- an der Fassade des Museums für Kunst und Gewerbe ist ein Portrait-Relief
- im Semperhaus in der Spitalerstraße ist im Eingang eine Sitzstatue
 
Sonstige Nikolaikirche.pdf
Lebensbeschreibungen Gedenktafel.jpg
Skulptur.JPG
Semper_Lebensbeschreibung_.JPG
Literaturhinweise semper_literaturhinweise_.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
Kunstgeschichtswissenschaftler/in: -
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