Hamburger Persönlichkeiten -
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Adolf IV. Graf von Schauenburg  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben 08. Juli 1261
Todesort Kiel 
Kurzbiographie Adolf IV. Graf von Schauenburg, geboren vor 1205, gestorben 8.7.1261 in Kiel, Sohn des Grafen Adolf II. von Schauenburg und der Gräfin Adelheid von Querfurt. Verheiratet mit der Gräfin Heilwig von der Lippe. Unter seiner Regierung 1227 durch den Sieg in der Schlacht bei Bornhöved die Wiedergewinnung der Grafschaft Holstein für die Schauenburger und wirtschaftliche Förderung Hamburgs. Gründung der Bettelordensklöster in Hamburg und Kiel. 1238 Teilnahme am Kreuzzug in Livland, 1239 Eintritt in den Franziskanerorden. 
Kategorien Politik
Religion
Funktionen
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Amandus Augustus Abendroth  
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Geboren 16. Oktober 1767
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Dezember 1842
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Lokale Referenzen
Amandus Augustus Abendroth wurde am 9. Februar 1799 Mitglied der Hamburger Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln". In dieser Loge war er mit seinem Freund aus Jugendjahren, Schwager und Bürgermeister der Stadt Hamburg, Johann Heinrich Bartels, sehr aktiv tätig. Er feierte 1842 - im gleichen Jahr wie sein Schwager - die 50-jährige Hochzeit mit Johanna Magdalena geb. von Reck.
Auch sein Vater, der Advokat und Prokurator Judic. Ord., Abraham August Abendroth (1727-1786) gehörte dem Bund der Freimaurer an. Er wurde am 3. Dezember 1774 von der Loge "Emanuel zur Maienblume" aufgenommen.
 
Spuren in Hamburg:
- in Eppendorf ist seit 1864 der Abendrothsweg. Der Besitz der Familie Abendroth lag von 1833 bis 1875 zwischen Hoheluftchaussee, Breitenfelder Straße und dem Abendrothsweg.
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein 1 Quelle Johanneum.PDF
Text Latein 2 Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schroeter 2010 20.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Bürgermeister/in: 29. Juni 1831 - 14. Dezember 1842
Senator/in: 1800 -
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Amandus Abendroth  
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Geboren 03. Juni 1803
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Dezember 1840
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Amandus Abendroth, geb. 3.6.1803 in Hamburg, gest. 6.12.1840 ebd., Sohn des Hamburger Bürgermeisters Amandus Augustus Abendroth und der Kaufmannstochter Johanna Magdalena von Reck. Tätig als Kaufmann und Reeder in Hamburg. 25.2.1832 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Antoinette Caroline Mohrmann. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Reeder: -
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Dorothea Caroline Ackermann  
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Geboren 12. Februar 1752
Geburtsort Danzig 
Gestorben 21. Oktober 1821
Todesort Altona 
Kurzbiographie Dorothea Caroline Ackermann, geb. 12.2.1752 in Danzig, gest. 21.10.1821 in Altona, Tochter des Schauspielers Konrad Ernst Ackermann und der Schauspielerin Sophie Charlotte Biereichel. Schauspielerin in Hamburg, nach dem Urteil ihres Halbbruder Friedrich Ludwig Schröder zu ihrer Zeit die "erste Schauspielerin Deutschlands". Vermählt 2.7.1778 mit dem Arzt und Schriftsteller Johann Christoph Unzer (1790 geschieden). Seitdem nicht mehr als Schauspielerin aufgetreten. 
Kategorien Schauspiel
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Maria Magdalena Charlotte Ackermann  
Abbildung
Geboren 23. August 1757
Geburtsort Straßburg 
Gestorben 10. Mai 1775
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Maria Magdalena Charlotte Ackermann, geb. 23.8.1757 in Straßburg, gest. 10.5.1775 in Hamburg, Tochter des Schauspielers und Theaterdirektors Konrad Ernst Ackermann und der Sophie Charlotte Biereichel, verw. Schröder. Als Schauspielerin der Liebling des Hamburger Publikums. 
Kategorien Schauspiel
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Friedrich Ahlers-Hestermann  
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Geboren 17. Juli 1883
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Dezember 1973
Todesort Berlin 
Kurzbiographie

Obwohl Friedrich Ahlers-Hestermann nicht zu jenen Künstlern zu zählen ist, welche innovativ neue Stilrichtungen kreierten, so hat er sich als Maler doch durch die Konfrontation mit dem Fauvismus, Kubismus, und Expressionismus, beeinflussen lassen und zu seinem eigenen Stil gefunden. Geprägt hat Ahlers-Hestermann sicherlich auch der naturalistische Stil der Siebeslistschen Malschule, in der er seine Schaffenskarriere begann, und doch bemerkte er durchaus, dass er seinen Horizont erweitern musste, da er sich in ebendieser vor allem von Alfred Lichtwark geprägten Schule auch als „Heimatskünstler-Versuchskaninchen“ fühlte. In seinen Pariser Jahren war es vor allem Paul Cézanne, der Ahlers-Hestermann begeisterte, und natürlich auch Henri Matisse, dessen Malschule er besuchte. Als er wieder nach Hamburg zurückkehrte, entstanden farblich dezente, formal sehr durchstrukturierte Ansichten und Landschaften, die auch eine Auseinandersetzung mit dem Kubismus verraten. Erst in seiner Zeit an der Kölner Werkkunstschule ab 1928 wurde auch der Einfluss von Matisse in einer flächigeren Gestaltung und dekorativen Elementen sichtbar. Während der NS-Zeit entstanden kaum Bilder, nach dem Krieg – als Direktor der Hamburger Landeskunstschule, später in Berlin lebend – jedoch setzte er sich wieder mit aktuellen Kunstströmungen auseinander, nähert sich etwa der abstrakten Kunst, entdeckte aber auch das Stilleben neu für sich, und erschuf gegenständliche Collagen. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte Dokument „Friedrich Ahlers-Hestermann“.

 
Lebensbeschreibungen Friedrich Ahlers-Hestermann.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Jakob Heinrich von Ahsen  
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Geboren 27. Mai 1798
Geburtsort Achim bei Bremen 
Gestorben 14. Juli 1871
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Jakob Heinrich v. Ahsen war der Sohn des Juristen Klaus Jakob Dietrich v. Ahsen (1761-1848). Er studierte von 1816 bis 1819 Theologie in Göttingen, wurde 1820 Kandidat des Geistlichen Ministeriums der Hamburger Kirche, 1821 Katechet am Spinnhaus sowie am Werk- und Armenhaus. 1829 wechselte v. Ahsen zur Hauptkirche St. Michaelis, wo er zum Diakonus gewählt wurde. In diesem Amt verblieb er bis zu seinem Tod. In seiner am 25. 6. 1830 in der Michaeliskirche gehaltenen Predigt zum 300jährigen Jubiläum der Augsburgischen Konfession (Confessio Augustana, abgekürzt CA) zeigt sich v. Ahsen als konservativer Protestant, der die Gefahr für den evangelischen Glauben in der Gegenwart nicht so sehr von der katholischen Kirche als vielmehr "von dem herrschenden Geiste unserer Zeit, von menschlichen Ansichten und Meinungen" ausgehen sieht. Damit sind vermutlich aufgeklärt-rationalistische, skeptizistische oder sogar atheistische Strömungen im öffentlichen und privaten Leben gemeint.

Nachrufe auf v. Ahsen finden sich unter der Kategorie "Nachrufe (Nekrologe)" als Volltext (nach dem Exemplar der Nordkirchenbibliothek Hamburg, Signatur: B 10101).

 

 
Nachrufe (Nekrologe) JakobHeinrichvAhsenNekrolog.pdf
Literaturhinweise JakobHeinrichvAhsen.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Nicolaus Alardus  
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Geboren 06. September 1683
Geburtsort Tönning 
Gestorben 13. Februar 1756
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Sohn des gleichnamigen aus Süderau in der Kremper Marsch gebürtigen Pastors und General-Superintendenten für die Grafschaft Oldenburg-Delmenhorst. Alardus besuchte das Akademische Gymnasium in Hamburg und studierte dann Theologie an den Universitäten Wittenberg, Leipzig und Kopenhagen (an der letzteren ohne Immatrikulation). 1711 war Alardus Kandidat der Hamburgischen Kirche, bevor er 1712 Diaconus zu Neuenkirchen in Dithmarschen wurde. 1713 heiratete Alardus Elisabeth geb. Forcke aus Steinbek östlich von Hamburg. 1717 wechselte er auf die Pfarrstelle zu Steinbek, die mit dem Predigtamt an der Schlosskirche in Reinbek verbunden war. Von 1738 bis zu seinem Tode war Alardus Prediger und Zweiter Lektor am Hamburger Dom. Aus gesundheitlichen Gründen musste Alardus sich in den letzten zwölf Jahren seines Lebens in seinen Ämtern teilweise vertreten lassen. Für die Landesgeschichte Nordelbingens ist Alardus aus zwei Gründen von Bedeutung: 1) Er machte die „Nordalbingia“ seines Urgroßvaters Lambertus Alardus (1602–1672) durch den Abdruck in der von Ernst Joachim v. Westphalen (1700–1759) edierten Quellensammlung „Monumenta Inedita Rerum Germanicarum Praecipue Cimbricarum Et Megapolensium“ (1739–1745) der Forschung zugänglich. 2) Er verfasste in seiner Steinbeker Zeit die „Historische Nachricht von dem Reinbeckischen Closter und der Steinbeckischen Kirche.“ Diese blieb leider unvollendet, bildet aber trotzdem bis heute eine wichtige Quelle für die Geschichte des Klosters.  
Literaturhinweise NicolausAlardus.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 1712 - 1756
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Hans Albers  
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Geboren 22. September 1891
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. Juli 1960
Todesort Starnberg 
Kurzbiographie  
YouTube Filme

Kategorien Musik
Schauspiel
Funktionen Musiker/in: -
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Johann Friedrich Ernst Albrecht  
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Geboren 11. Mai 1752
Geburtsort Stade 
Gestorben 19. März 1814
Todesort Altona bei Hamburg 
Kurzbiographie
Ursprünglich Mediziner, entwickelte sich im Laufe seines Lebens zum Schriftsteller
Johann Friedrich Ernst war Sohn des Arztes und Hofrates Günther Anton Heinrich Albrecht und dessen Ehefrau Katharina Dorothea, geb. Kolbe. 1769 immatrikulierte er in Erfurt, um dort bei Professor Johann Wilhelm Baumer Medizin zu studieren. Nach Baumers frühen Tod heiratete Albrecht 1772 die damals 14-jährige Tochter Sophie. Im selben Jahr promovierte er und bekam sofort an derselben "Medicinischen Facultät" eine Anstellung als Privatdozent. Bis 1776 hielt er hier Vorlesungen, wechselte dann aber zum Theaterschriftsteller. 1793 wurde Albrecht in Frankfurt am Main Eigentümer einer Buchhandlung, wo er - und besonders seine Frau Sophie - sich mit Friedrich Schiller anfreundeten. In seinem Frankfurter Haus vollendete Friedrich Schiller das Drama Don Carlos.
Die Französische Revolution veranlasste ihn, verschiedene revolutionäre Schriften gegen die Sklaverei, für den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, etc. zu verfassen. 1795 ließ sich die Familie Albrecht in dem liberalen und zu Dänemark gehörenden Altona nieder. Hier gründete er am 1. September 1796 das Nationaltheater an der Palmaille. Im selben Jahr veröffentlichte er in Altona auch seine politische Zeitschrift "Der Totenrichter".
Ab 1804 wandte sich Albrecht wieder der ärztlichen Arbeit zu und praktizierte in Hamburg. 1813 wurde er Oberarzt in einem Militärhospital, wo er sich bei einem Patienten mit Typhus ansteckte - Albrecht starb im Alter von 62 Jahren am 19. März 1814 in Altona.
 
Lokale Referenzen
Johann Friedrich Ernst Albrecht war überzeugter Freimaurer. Er war in Altona Mitglied der Loge "Carl zum Felsen".
In dieser Loge engagierte sich seine Frau Sophie auch sehr intensiv - sie wurde am 24. Juni 1796 bei einem Schwesternfest zur "Meisterin vom Stuhl" gewählt.
 
Kategorien Literatur
Funktionen Intendant/in: 1796 - 1800
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Siegfried Albrecht  
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Geboren 29. Oktober 1819
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Oktober 1885
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Siegfried Albrecht war Politiker und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Er wurde am 29.10.1819 in Hamburg geboren und stammte aus einer Kaufmannsfamilie, die aus Dessau eingewandert war. Nach seiner Schulzeit am Johanneum studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg. Anschließend arbeitete er in Hamburg als Rechtsanwalt sowie in den Jahren 1846 bis 1849 als Kriminalhilfsaktuar bei der Hamburger Polizeibehörde. Zusätzlich war Albrecht als Redakteur bei den Hamburger Nachrichten tätig. In den Jahren 1848/49 gehörte er der Konstituierenden Versammlung in Hamburg an, wo er Mitglied des Verfassungsausschusses war. 1850 schloss er sich mit Gustav Ferdinand Hertz in der Anwaltssozietät „Dres. Albrecht & G. Hertz“ zusammen.

Von 1859 bis 1865 war Albrecht Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. In den Jahren 1862 bis 1879 wirkte er als Präses des Handelsgerichts und wurde anschließend zum ersten Präsidenten des Landgericht Hamburgs ernannt. Jedoch musste Albrecht diese Position schon nach drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Nach seinem Tod am 30.10.1885 ehrte ihn Hamburgs Erster Bürgermeister Hermann Anthony Cornelius Weber mit den Worten:„Albrecht war ein Mann von tiefem Wissen, durchaus wahr, gründlich im Erwägen, ein Vorbild guter Rechtsprechung, einfach in seinem Auftreten hatte er einen hohen Adel der Gesinnung, er war ein echter Deutscher und ein treuer Hamburger.“

 
Literaturhinweise Siegfried Albrecht_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1879
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Heinrich Jacob Aldenrath  
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Geboren 17. Februar 1775
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 25. Februar 1844
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Heinrich Jacob Aldenrath, geb. 17.02.1775 in Lübeck, gest. 25.02.1844 in Hamburg. Schüler von Johann Jacob Tischbein, dann von Friedrich Carl Gröger und mit diesem zusammen auf der Akademie in Berlin. Werkstattgemeinschaft mit Friedrich Carl Gröger und gemeinsame Reisetätigkeit. 1816 mit Gröger zusammen Übersiedlung nach Hamburg. Wichtigster Porträtminiaturist des nordelbischen Bereichs in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 
Kategorien Kunst
Funktionen Lithograph/in: -
Maler/in: -
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Christian Wilhelm Allers  
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Geboren 1857
Geburtsort  
Gestorben 1915
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Kunst
Funktionen Zeichner/in: -
Maler/in: -
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Otto Ameis  
Abbildung
Geboren 1881
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1958
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1881 geboren in Hamburg. Er machte eine Maurerlehre; 1904 bis 1907 Studium an den Technischen Hochschulen Braunschweig und Charlottenburg; Ab 1909 mit seinem Schwager Alfred Jacob assoziiert (Jacob & Ameis) hauptsächlich im Villen- und Landhausbau tätig; 1943 bis 1945 Mitarbeit im Heeres-Bauamt Hamburg; Nach dem Tod von Jacob 1945 betreibt Ameis das Büro alleine weiter; 1958 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen OttoAmeisWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Arnold Amsinck  
Abbildung
Geboren 13. Oktober 1872
Geburtsort Hamburg 
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie Arnold Amsinck war Mitglied der Patrizierfamilie Amsinck. Als Vorsitzender des Vorstands der Woermann-Linie AG und der Deutschen Ostafrika-Linie widmete er sich, wie seine Vorfahren, der Entwicklung der deutschen Schifffahrt. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Chile und Bolivien trat er on die Segelschiffsreederei seines Vaters M.G. Amsinck ein. 1901 wurde er auf Wunsch Adolphs Woermanns als Nachfolger seines Schwiegervaters J.F. Bohlen Mitinhaber der Firma C. Woermann. In dieser Funktion widmete er sich vor allem den Geschäften der Woermann-Linie, mehrere Reisen führten ihn nach Afrika und Nordamerika. Nach der Trennung der Firma C. Woermann von den afrikanischen Dampferlinien am 1. Juni 1916 übernahm Amsinck den Vorsitz der beiden aus dem Stammhaus C. Woermann hervorgegangenen Unternehmen Woermann-Linie AG und Deutsche Ost-Afrika-Linie. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Reeder: -
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Gustav Amsinck  
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Geboren 24. August 1837
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. Juni 1909
Todesort New York 
Kurzbiographie Nachdem Gustav Amsinck seine Lehrzeit in der väterlichen Firma Johannes Schuback & Söhne beendet hatte, ging er zur weiteren Ausbildung nach Portugal, Spanien, Frankreich und England. Seit 1857 in New York, arbeitete er bei seinem Bruder Erdwin in dessen Firma L. E. Amsinck. 1861 wurde er dort Teilhaber, nach Erdwins Rückkehr in seine Heimatstadt Hamburg führte Gustav die Firma seit 1874 alleine weiter. Sie wurde 1876 in G. Amsinck & Co. umbenannt. Neben dem Kerngeschäft, dem Zucker- und Kaffeehandel, investierte der Merchantbanker in Innovationen wie Fassreifenpatente, Fertighäuser und war beim Bau des Panamakanals involviert. Schon vor Erdwins Ausscheiden hatte die Firma einen bedeutenden Aufschwung genommen, der sich auch unter neuem Namen fortsetzte. Als Nachfolger seines Bruders wurde Gustav Amsinck 1874 portugiesischer Generalkonsul in New York. Dort engagierte er sich vor allem auf kulturellem Gebiet: So förderte er z.B. das Metropolitan Museum of Art. 1899 erwarb er in Hamburg ein repräsentatives Stadthaus an der westlichen Binnenalster: das Amsinck-Haus, heute Sitz des Übersee-Clubs. Ausführliche Biographie 
Lokale Referenzen Amsinck-Haus, Neuer Jungfernstieg 19 (Sitz des Übersee-Clubs) 
Literaturhinweise Literatur zu Gustav Amsinck.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
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Heinrich Amsinck  
Abbildung
Geboren 09. September 1824
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Januar 1883
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die väterliche Firma Johannes Schuback & Söhne betrieb typische Merchant-Bank-Geschäfte,; entsprechend verlief die Ausbildung Heinrich Amsincks. Der Lehrzeit im väterlichen Geschäft folgte ein zweijähriger Aufenthalt in Boston bei der Firma Gossler & Knorre, einer Gründung seines Onkels. Nach seiner Rückkehr trat er am 1. Januar 1849 als Prokurist in die Firma Johannes Schuback & Söhne ein, im Dezember 1952 wurde er Bürger und im Januar des darauffolgenden Jahres Teilhaber der väterlichen Firma. Ab September 1879 führte er nach dem Tod seines Vaters das Im- und Export- und Bank-Geschäft zusammen mit seinem Bruder Wilhelm Amsinck als alleinige Inhaber weiter. Am 31. Dezember 1860 wählte ihn die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zum Mitglied der Commerzdeputation. Als Vertreter dieser Deputation war er von 1860 bis 1863 Mitglied der Bürgerschaft und der Maklerordnung. Der Deputation für Handel und Schifffahrt und der Auswandererbehörde gehörte er von 1861 bis 1864 an, der Bankdeputation 1963. In das Jahr seines Präsidiats vom 1. Januar bis 31. Dezember 1864 fiel seine Wahl vom 7. Dezember in die Finanzdeputation. Diese Wahl bedeutete das vorzeitige Ende seiner Arbeit in der Handelskammer.  
Lebensbeschreibungen Heinrich Amsinck.pdf
Podcasts Amsinck Heinrich.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1864 -
Bürgerschaftsmitglied: 1860 - 1863
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Helene Marie Antonie Amsinck  
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Geboren 08. Februar 1848
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. März 1921
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die Tochter des Kaufmanns und Getreidemaklers Gustav Lattmann heiratete 1866 Erdwin Amsinck, den älteren Bruder von Gustav Amsinck. Acht Jahre später kehrte das Ehepaar aus New York nach Hamburg zurück, wo Erdwin Amsinck 1850 die Firma L. E. Amsinck als Agentur der väterlichen Firma Johannes Schuback & Söhne eröffnet hatte. Beide lebten fortan als Privatiers An der Alster in einem komfortablen Wohnhaus, in dem Erdwin eine bedeutende Gemäldegalerie anlegte. Das kinderlose Ehepaar reiste viel, so. z.B. nach Frankreich und Italien, wo sie diverse Künstler besuchten, außerdem in die Türkei, nach Ägypten, Palästina und Russland. Nach dem Tod Antonie Amsincks 1921 – ihr Mann war bereits 1897 gestorben – wurde aus dem Teil des hinterlassenen Vermögens die Erdwin Amsinck-Stiftung gegründet. Diese existiert noch heute und unterstützt vor allem junge Künstler. Die Gemäldegalerie, deren Wert auf 4.524.500 Mark geschätzt wurde, erhielt die Hamburger Kunsthalle. Für Jahrzehnte war es das letzte Mal, dass dieser eine geschlossene Privatsammlung vermacht wurde. 
Literaturhinweise Literatur zu Antonie Amsinck.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
Anfang

 
Rudolph Amsinck  
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Geboren 09. November 1577
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Dezember 1636
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Rudolph Amsinck, geboren 9.11.1577 in Hamburg, gestorben 1.12.1636 ebd., Sohn des aus den Niederlanden nach Hamburg geflüchteten Kaufmanns Willem Amsinck und der Henrica van de Rouse. Kaufmann in Hamburg, Mitinhaber der Assekuranzfirma "Rudolf und Arnold Amsinck". 22.11.1601 Heirat mit Isabeau (Isabella) de Hertoghe, vgl. Kindt, 1986,19. Gründer der Drahtmühle in Grönwohld bei Trittau/Holstein. 1619 Ratsherr, Mitbegründer der Hamburger Bank. Teilnahme an hamburgischen Gesandtschaften in die Niederlande, nach Dänemark und zu den Hansetagen. Seit 1618 Jurat an St. Petri und seit 1626 Colonellherr von St. Katharinen. Besaß mehrere Grundstücke in Curslack/Vierlande, Billwerder und auf der Insel Nordstrand. Gehörte zu den vermögendsten Hamburgern seiner Zeit. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1619 -
Kaufmann/-frau: -
Industrieproduzent/in: -
Anfang

 
Wilhelm Amsinck  
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Geboren 05. Januar 1752
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. Juni 1831
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 21.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1786 - 1802
Bürgermeister/in: 23. Oktober 1802 - 13. Februar 1811
Anfang

 
Wilhelm Amsinck  
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Geboren 19. Juli 1793
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Januar 1874
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Wilhelm Amsinck, geboren 19.7.1793 in Hamburg, gestorben 4.1.1874 ebd., Sohn des Bürgermeisters Wilhelm Amsinck und der Elisabeth Schuback. Nach Studium der Rechte Promotion zum Dr. jur. und Niederlassung als Advokat in Hamburg. 1824 Ernennung zum Richter am Niedergericht, 1827 zum Senatssyndikus. Vermählt 9.11.1824 mit Marie von Schwartz. 
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Senatssyndicus: 1827 -
Anfang

 
Zimbert Amsinck  
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Geboren 09. November 1650
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. August 1696
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Zimbert Amsinck, geb. 09.11.1650 in Hamburg, gest. 28.08.1696 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Rudolph Amsinck und der Hamburger Kaufmannstochter Anna Jenisch. Nach Jurastudium 1674 Licentiat der Rechte in Straßburg, seitdem als Advokat in Hamburg tätig. 08.10.1691 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Johanna Ulcken. 
Kategorien Justiz
Funktionen
Anfang

 
Johann Anderson  
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Geboren 30. September 1717
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Januar 1790
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Anderson d. J., geb. 30.09.1717 in Hamburg, gest. 12.01.1790 ebd., Sohn des Johann Anderson d. Ä. und dessen zweiter Ehefrau Margarethe von Lengerke. Nach Studium der Rechte in Halle 1741 Promotion in Utrecht. 1748 Ratssekretär in Hamburg, 1751 Ratsherr, seit 1783 Bürgermeister. 13.05.1749 Heirat mit der Oberaltentochter Gesa Matfeldt. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Ouelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1751 -
Bürgermeister/in: 4. August 1783 - 12. Januar 1790
Anfang

 
Johann Anderson  
Abbildung
Geboren 14. März 1674
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. Mai 1743
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Anderson d. Ä., geb. 14.3.1674 in Hamburg, gest. 3.5.1743 ebd., Sohn des Kaufmanns Ammon Anderson und dessen zweiter Frau, der Ratsapothekerstochter Gesa Stahl. Nach Studium der Theologie und dann der Jurisprudenz in Halle 1697 Promotion in Leiden. 1702 Ratssekretär, 1708 Ratssyndicus mit umfangreicher Gesandtentätigkeit, seit 1723 Bürgermeister in Hamburg. Erste Eheschließung 17.5.1700 mit der Domdechantentochter Margaretha Katharina Westermann (gest. 1702), zweite Heirat mit der Bürgermeisterstochter Margarethe von Lengerke. 
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senatssyndicus: 1708 -
Bürgermeister/in: 5. Februar 1723 - 3. Mai 1743
Anfang

 
Sankt Ansgar  
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Geboren 801
Geburtsort Picardie 
Gestorben 03. Februar 865
Todesort Bremen 
Kurzbiographie Ansgar (geb. vermutlich 801 in der Picardie, gest. 3.2.865 in Bremen, auch Anskar oder Anschar genannt); Kirchenheiliger, Erzbischof von Hamburg und Bremen sowie Missionsbischof für Skandinavien. Ein Großteil der Urkunden, die als Quellen zu Ansgars Leben und Wirken dienten, haben sich als Fälschungen erwiesen, sodass viele Daten unklar bleiben. Die wichtigsten Informationen stammen aus der Biografie, die sein Schüler und Nachfolger Rimbert verfasste. Demnach wurde der Benediktiner von Papst Gregor IV. als Missionslegat und Bischof entsandt. Nach seiner Tätigkeit in Skandinavien auch als "Apostel des Nordens" bekannt, leitete Ansgar das 831/32 oder 834 gegründete Bistum Hamburg. Vermutlich nach einem Wikingerüberfall 845 wurde sein Sitz nach Bremen verlegt und mit dem dortigen Bistum vereinigt. 
Kategorien Religion
Funktionen
Anfang

 
Johann Carl Gottlieb Arning  
Abbildung
Geboren 05. Juni 1786
Geburtsort Minden 
Gestorben 09. August 1862
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Landherr der Hamburger Marschlande, Senator im Rath der Stadt
Nach seiner Promotion 1808 kam der in Minden geborene Arning nach Hamburg, um sich hier als Advokat nieder zu lassen. Am 15. April 1835 wurde er Senats-Mitglied im Rath der Stadt, dem er bis zu seinem Tode angehörte.
Johann Carl Gottlieb Arning war verheiratet mit Henriette Wilhelmine, geb. Oppenheimer. Sie war die Tochter des Hamburger Kaufmanns Jacob Amschel Oppenheimer (1778-1845) und seiner Frau Esther, geb. Heckscher. Ihr Sohn war der spätere Landgerichtspräsident Christian Arning (1824-1909).
 
Lokale Referenzen
Johann Carl Gottlieb Arning wurde am 1. August 1816 von der Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer aufgenommen.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1873 sind auf Steinwerder - genau gegenüber der Elbphilharmonie - der Arningkai und die Arningstraße
 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1835 - 1862
Anfang

 
Johannes Arnold  
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Geboren 1867
Geburtsort Lübeck 
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie

Johannes Arnold wurde 1867 in Lübeck geboren und erhielt dort auch seine kaufmännische Ausbildung. Als 22jähriger trat er in die Wilhelmsburger Chemische Fabrik Hamburg ein. 1896 wurde er an die Spitze der Firma berufen. Außerhalb seiner Tätigkeit als Fabrik-Direktor entfaltete Arnold eine rege Aktivität für seinen Wohnbereich Wilhelmsburg. 1905 war er Mitglied im dortigen Gemeinde-Ausschuß. Darüber hinaus verwaltete er zahlreiche Ehrenämter, war Mitglied der Handelskammer Harburg und Mitglied des Kreistages für den Landkreis Harburg.

 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Ludmilla Rosa Assing  
Abbildung
Geboren 22. Februar 1821
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 25. März 1880
Todesort Florenz 
Kurzbiographie

Als jüngste Tochter von Dr. David und Rosa Maria Assing, geborene Varnhagen, wurde Ludmilla am 22. Februar 1822 in Hamburg geboren, wurde  musisch, literarisch und politisch aufgeklärt gebildet und erzogen und lebte in der Poolstraße 9 bis 1842 in Hamburg.

Sie starb hochangesehen als Herausgeberin bedeutender kulturgeschichtlichter Nachlässe, Briefwechsel und literarischer Werke, als Autorin eigener Schriften, als Zeichnerin vielfältiger Porträts von Zeitgenossen und als Gründerin der Handelsschule "Scuoloa Ludmilla Assing" am 25. März 1880 in Florenz.

 
Lebensbeschreibungen Ludmilla Assing Lebenslauf 1836.jpg

KP Ludmilla Assing.docx
Literaturhinweise AssingLudmilla.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Dichter/in: -
Anfang

 
Ottilie Davida Assing  
Abbildung
Geboren 11. Februar 1819
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. August 1884
Todesort Paris 
Kurzbiographie

Am 11. Februar 1819 wurde Ottilie Davida Assing in Hamburg geboren und wuchs gemeinsam mit ihrer Schwester Ludmilla in einem von liberalen Ideen  geprägten und  literarisch äußerst engagierten  Elternhaus in der Poolstraße  in der  Hamburger Neustadt auf.   Im Salon ihrer Eltern Dr. David und Rosa Maria Assing, geborene Varnhagen, organisierte sie Lesungen klassischer Literatur unter der Regie von Karl Gutzkow, eine der  wichtigen Stimmen in der Jungdeutschen Bewegung. Sie führte ihre Theaterbegeisterung später in der  Hamburger Schauspieltruppe von John Baptiste Baison (1812- 1849) als Schauspielerin, aber dann  auch als Biographin dieses in Hamburg überaus erfolgreichen Schauspieldirektors fort.  Über Berlin, Paris und Dresden wanderte sie in die USA aus und schrieb als Korrespondentin gegen die Sklaverei und engagierte sich politisch und emotional für den  ehemaligen Sklaven und Bürgerrechtler Frederick Douglass. 1875 kehrte sie nach Paris zurück und wählte nach einer Krebsdiagnose am 21. August 1884 den Freitod.

 
Lebensbeschreibungen Ottilie Davida Assing.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Journalist/in: -
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Rosa Maria Assing  
Abbildung
Geboren 28. Mai 1783
Geburtsort Düsseldorf 
Gestorben 22. Januar 1840
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Rosa Maria Assing wurde als ältestes Kind der evangelisch getauften Straßburger Ratsherrntochter Anna Maria und des katholischen Arztes Andreas Jacob Varnhagen von Ense, ein überzeugter Aufklärer und Anhänger der Ideale der französischen Revolution, am 28. Mai 1783 in Düsseldorf geboren.

Die Schriftstellerin, Lyrikerin, Scherenschnittkünstlerin und Erzieherin Rosa Maria Assing, die 1796 dann zusammen mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder dem aus Straßburg vertriebenen und aus Düsseldorf ausgebürgerten Vater nach Hamburg folgten, ist heute weniger bekannt für ihr literarisches Werk als vielmehr ihr Leben beispielhaft für den Beginn der bürgerlichen Emanzipation in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Umfassende Bildung und weibliches Selbstbewusstsein führten dann nach dem frühen Tod des Vaters zur eigenständigen Gründung eines Mädchenpensionats in Altona, das sie 1814 erfolgreich in die Neustadt verlegte. 1814 heiratete sie dann auch den aus den Freiheitskriegen kommenden, mit dem Eisernen Kreuz geehrten Arzt David Assur Assing. In dem bescheidenen Haus in der Neustadt (Poolstraße), in dem die Familie mit den beiden Töchtern Ludmilla und Ottilie lebte, führte sie, sicherlich auch angeregt durch ihre Berliner Schwägerin Rahel und ihren mittlerweile sehr berühmten Bruder Karl August Varnhagen, einen literarischen Salon. Schriftsteller und aufgeklärte Intellektuelle verkehrten hier wie Heinrich Heine, Friedrich Hebbel, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg oder Gabriel Riesser. In dieser aufgeklärten und künstlerisch höchst produktiven Sphäre war sie sehr rege auch selbst literarisch tätig und verfertigte mit höchster Kunstfertigkeit Scherenschnitte.

Sie starb im 57. Lebensjahr am 22. Januar 1840 in Hamburg.

 
Sonstige Rosa Maria Assing Visitenkarte.jpg
Rosa Maria Assing Scherenschnitt.jpg
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Scherenschnittkünstlerin: -
Dichter/in: -
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Albertine Assor  
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Geboren 22. März 1863
Geburtsort Zinten/Ostpreußen 
Gestorben 22. Februar 1953
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Albertine Assor kam aus einer baptistischen Pastorenfamilie. Beruflich war sie als Schneiderin tätig, eignete sie sich jedoch auch kaufmännische Kenntnisse an. Viele Jahre arbeitete sie für verschiedene Diakonien, unter anderem auch als Oberin. 1907 gründete sie den Diakonissenverein Siloah, welcher spätere in Albertinen-Diakoniewerk e.V. umbenannt wird. Der Verein war ursprünglich ein Heim für junge erwerbstätige Mädchen und Träger des ersten baptistischen Krankenhauses.

 
Lebensbeschreibungen Albertine Assor.pdf
Kategorien Wohlfahrt
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Jakob Friedrich Theodor Audorf  
Abbildung
Geboren 01. August 1834
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Juni 1898
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Jakob Friedrich Theodor Audorf, der Jüngere, war Schlossermeister, Arbeiterführer, Redakteur und Dichter. Er  ist der Sohn  des Haartuchwebers Johann Hinrich Jakob Audorf(1807-1891), der eine so bedeutende Rolle in der frühen Arbeiterbewegung  in Hamburg innehatte, dass zehntausend Menschen, Fahnen schwenkend, 1891 seinem Sarg folgten. Durch diesen Vater, ein „Zoon Politicon“, früh geprägt, gründete Jakob Audorf 1863 als einer der elf Hamburger Delegierten in Leipzig den „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ und wurde zum Mitglied des Vorstandes im Präsidium Lassalles gewählt.
 Die größte Bedeutung des Maschinenbauers  Jakob Audorf, der 1855  Gedichte, vorwiegend Wander-, Natur- und Liebeslieder, kleine Prosaarbeiten und  soziale Lyrik zu schreiben begann, erhielt er aber im Jahr 1864 anlässlich des Todes von Ferdinand Lassalle. Zur Melodie der Marseillaise  dichtete er das Lied „Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet“  für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. Diese Deutsche Arbeitermarseillaise wurde sofort sehr populär und   war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das verbreiterste Arbeiterlied überhaupt  und wurde gemeinsam stets am Ende der  großen Arbeiterversammlungen in Hamburg gesungen.

 

 

 
Lokale Referenzen

 

Am 5.September 1960 wurde der Audorfring im Stadtteil Hamburg-Horn nach ihm benannt.

 
Kategorien Literatur
Medien
Funktionen Journalist/in: -
Dichter/in: -
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Rudolf Karl Augstein  
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Geboren 05. November 1923
Geburtsort Hannover 
Gestorben 07. November 2002
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Rudolf Augstein war Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Der seit 1947 in Hannover erscheinende „Spiegel“ zog 1952 nach Hamburg. Hier baute Augstein den „Spiegel“ zu einem der führenden Politmagazine der Bundesrepublik auf und prägte damit den Medienstandort Hamburg entscheidend mit. 1962 sorgte die sogenannte „Spiegel“-Affäre bundesweit für Aufsehen, nachdem die „Spiegel“-Titelgeschichte „Bedingt abwehrbereit“ die Politik des Verteidigungsministers Franz Josef Strauß kritisch ins Visier genommen hatte. Die Vorwürfe des Geheimnisverrats führten zur vorübergehenden Inhaftierung Rudolf Augsteins. Die unrechtmäßige Durchsuchung der Redaktionsräume wurde zu einer Bewährungsprobe der Pressefreiheit. Der Verlag entwickelte sich in den Folgejahren zu einem modernen vielseitigen Medienunternehmen. 1990 wurde die Spiegel-TV-GmbH gegründet. Am 25. Oktober 1994 erschien „Der Spiegel“ als erstes Nachrichtenmagazin weltweit online, seitdem wurden die Aktivitäten des Verlags im Bereich Multimedia stetig ausgebaut. Augstein leitete das Unternehmen bis zu seinem Tod 2002. 1994 wurde Rudolf Augstein zum Ehrenbürger der Stadt Hamburg ernannt. Am Speersort, dem Standort des Pressehauses, wurde ihm zu Ehren eine Gedenktafel errichtet. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Rudolf Karl Augstein“. 
Lebensbeschreibungen Rudolf Karl Augstein.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Augstein.mp3
Kategorien Wohlfahrt
Medien
Funktionen Journalist/in: -
Verleger/in: -
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Theodor Avé-Lallemant  
Abbildung
Geboren 1806
Geburtsort  
Gestorben 1890
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Kritiker/in: -
Musiker/in: -
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Eduard Averdieck  
Abbildung
Geboren 17. Februar 1810
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Februar 1882
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ein für die damalige Zeit mit ungewöhnlichen Aufwand aufgeführter und viel bewunderter Bau war der vom Architekten Eduard Averdieck für den Eigentümer W.Sillem errichtete Bazar am Jungfernstieg. Die Baukosten betrugen 1200000 Mark und, wie der "Wandsbecker Bote" von 1846 berichtet, kamen selbst die Pariser und Londoner Bauwerke dieser Art dem Bazar an Pracht und Eleganz nicht gleich. Bis zum Brande 1842 stand an dessen Stelle ein im 17.Jahrh. im Renaissancestil aus Ziegeln erbautes Haus, der vornehme Gasthof "Alte Stadt London". Er wurde ehemals von der Prinzessin Juliane von Ostfriesland bewohnt und gehörte vorher ihrem Oheim, dem Herzog Rudolf von Braunschweig. Später kam das Haus in den Besitz von Peter Godeffroy und wurde dann zum Hotel umgewandelt. Am Morgen des 7.Mai 1842 sprengte man das Bauwerk nebst dem danebenliegenden Heinischen Haus und Streits Hotel, um dem weiteren Vordringen des Feuers Einhalt zu tun. Nach noch nicht 40 Jahren, 1880 brach man das umfangreiche Gebäude des Bazars ab und setzte an seine Stelle 1881/83 den "Hamburger Hof", der durch seine schöne nach Entwurf der Architekten Hanssen und Meerwein in rotem Sandstein ausgeführte Renaissancefassade eine Zierde der Alstergegend bildete. Dieser vornehme Gasthof ging 1918 ein bzw. wurde zum Geschäftshaus für Stinnes umgebaut. Der Erbauer des Bazars, der Architekt Eduard Averdieck, war in Hamburg am 17.Februar 1810 als Sohn eines Kaufmannes geboren, lernte in seiner Vaterstadt bei Professor Fersenfeldt, bei Wolfram in München und Stier in Berlin, besuchte Dänemark, die Rheinlande, die Schweiz, Baden, Österreich, Sachsen sowie Preußen und ließ sich dann in Hamburg nieder, wo er durch Bauten für Privatleute bald Beschäftigung fand. 1841/42 baute er die Häuser an der neuangelegten Büschstraße am Gänsemarkt und nach dem Brande Sillems Bazar, die Reformierte Kirche an der Ferdinandsstraße sowir das große Haus am Steintorplatz zwischen Kirchenallee und Steintorweg, das inzwischen wiederholt umgebaut worden ist. Außerdem stammt von ihm Averdiecks Terrasse, ein Gebäudeblock an der Straße Berliner Tor mit Gartenanlage, der aber vorn verändert ist und auch den Namen gewechselt hat. Averdieck starb am 11.Februar 1882. Quelle: Paul H. M. Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Fachliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburgisches Architekturarchiv, AIV-Bibliothek, 752 /II/J, Benutzte Literatur: W. Melhop: Alt-Hamburgische Bauweise. Hamburg 1925, Karl Baedeker: Hamburg und die Niederelbe, 1962 
Sonstige Sillems Basar.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Elise Averdieck  
Abbildung
Geboren 1808
Geburtsort  
Gestorben 1907
Todesort  
Kurzbiographie  
Medaillen
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Otto von Axen  
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Geboren 26. Juni 1757
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Dezember 1831
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Otto von Axen, Bruder der Dichterin Christina von Westphalen, stammte aus einer alten Hamburger Bürgerfamilie. Er war Kaufmann und Inhaber einer bekannten Handlung von Kunst- und Industrie-Erzeugnissen aller Art. Als Autodidakt beschäftigte er sich nicht nur mit praktischen Wissenschaften, sondern auch mit Literatur und Philosophie. Schon früh engagierte sich von Axen für die öffentlichen Angelegenheiten im Staats-, Kirchen- und Gemeindeleben. Während der französischen Besatzungszeit übernahm er verschiedene Municipalämter, z. B. das des Maires der Stadt. 1813/14 lebte er in Altona und suchte als Präsident eines "Hülfsvereins" die Notstände der vertriebenen Hamburger zu lindern. Gleich nach der Befreiung Hamburgs wurde von Axen 1814 in das Kollegium der Oberalten gewählt, dem er bis zu seinem Tode 1831 angehörte und als deren Präses er 1820 fungierte. Von Axen engagierte sich zudem für das Theater am Gänsemarkt: Als sein Freund Friedrich Ludwig Schröder die Direktion 1812 in Jacob H. Herzfelds Hände legte, trat von Axen diesem für einige Jahre hilfreich zur Seite, um die Bühne vor dem Ruin zu bewahren.

 
Lokale Referenzen

Am 2. September 1784 wurde Otto von Axen von der Hamburger Loge "Absalom zu den drei Nesseln" zum Freimaurer aufgenommen. Diese Loge leitete er als Meister vom Stuhl von 1792 bis 1804. In den Jahren 1816 bis 1824 bekleidete er das Amt des deputierten Großmeisters der "Großen Loge zu Hamburg". Zusammen mit Bürgermeister Johann Heinrich Bartels verwaltete er die „wohltätigen Kranken-Institute“ des Freimaurer-Ordens.

Spuren in Hamburg:
- in Barmbek-Süd befindet sich seit 1907 die nach ihm benannte Von-Axen-Straße

 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen Oberalter: 1814 - 1831
Literaturwissenschaftler/in: -
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Theodore von Axen  
Abbildung
Geboren 05. Oktober 1797
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Dezember 1893
Todesort Gotha 
Kurzbiographie Theodore Herzfeld, geb. 5.10.1797 in Hamburg, gest. 30.12.1893 in Gotha, Tochter des Hamburger Schauspieldirektors Jacob Herzfeld und der Schauspielerin Karoline Amalie Stegmann. Bis zu ihrer Vermählung als Schauspielerin in Hamburg tätig. Heirat 22.4.1821 mit dem Hamburger Kaufmann und Steuereinnehmer Otto Siegmund von Axen. 
Kategorien Schauspiel
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Carl Philipp Emanuel Bach  
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Geboren 08. März 1714
Geburtsort Weimar 
Gestorben 14. Dezember 1788
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Der "große Bach" – damit war im 18. Jahrhundert nicht Johann Sebastian gemeint, sondern sein berühmter Sohn, Carl Philipp Emanuel. Der so genannte "Hamburger Bach" wirkte von 1768 bis 1788 als Musikdirektor der fünf Hamburger Hauptkirchen und war Kantor an der Gelehrtenanstalt Johanneum.

Unterricht in Komposition und Klavierspiel erhielt der zweitälteste Bach-Sohn bei seinem Vater parallel zur schulischen Ausbildung, die anfangs in Köthen und ab 1723 an der Leipziger Thomasschule absolviert wurde. Ganz der Musik widmete Bach sich erst, nachdem er sein Jurastudium abgeschlossen hatte und 1738 in die Hofkapelle des Kronprinzen und späteren König, Friedrich II. von Preußen eintrat. Als Hofcembalist hatte er den Flöte spielenden und komponierenden Monarchen zu begleiten.

30 Jahre blieb Bach in Berlin, komponierte und konzertierte daneben auch öffentlich und stand bereits in dem Ruf, einer der führenden Cembalo- bzw. Klavierspieler Europas zu sein, bevor er 1768 mit seiner Familie als neuer Kantor und Kirchenmusikdirektor nach Hamburg kam. Sein Amtsvorgänger und Patenonkel, Georg Philipp Telemann, war 1767 gestorben, und nun hatte sich der bisherige Cammermusicus um die Ausstattung und Leitung der Hamburger Kirchenmusik zu kümmern. Daneben nutzte der Musikdirektor intensiv die Gelegenheit, auf seinen Bach'schen Privatconcerten mit eigenen Werken zu brillieren.

In Hamburg entstanden etwa die sechs Streichersinfonien Wq182, die "Hamburger Sonate" (Flötensonate Wq 133), bedeutende Chorwerke und weitere kammermusikalische Kompositionen. Sein breites künstlerisches Schaffen umfasst neben Kantaten, Oratorien und Orgelsonaten unter anderem 19 Sinfonien, 200 Klavierkompositionen und 50 Klavierkonzerte. Stilistisch nimmt Bach eine wichtige Verbindungsstelle zwischen Barock und Klassik ein. Er gilt als der bedeutendste Vertreter der "Hamburger" oder "norddeutschen Schule". Seine letzte Ruhestätte liegt im Gruftgewölbe der St. Michaeliskirche. 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Franz Albert Bach  
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Geboren 03. Juni 1865
Geburtsort Langendorf bei Weißenfels/Thüringen 
Gestorben 16. Oktober 1935
Todesort Grambek 
Kurzbiographie Als Bauernsohn im thüringischen Langendorf aufgewachsen, absolvierte Franz Bach in Weißenfels eine Maurerlehre und ging anschließend auf die Sächsische Staatsbauschule in Leipzig, wo er ein Stipendium erhielt. Von dort aus machte er sich 1885 auf, um mit seiner jungen Familie über Hamburg auszuwandern, blieb dann aber doch in der Hansestadt. Hier errichtete er als selbstständiger Architekt zahlreiche Villen, Wohn- und Kontorhäuser und spielte gerade bei der Ausbildung dieses Bautyps eine bedeutende Rolle. Bach, mit kaufmännischem Geschick ausgestattet, erkannte als einer der Ersten die Chancen des Straßendurchbruchs zwischen Rathaus und Hauptbahnhof und sicherte sich in diesem Gebiet große Terrains. Bei der Entstehung der Mönckebergstraße wirkte er seit 1908 mit und prägte entscheidend ihr Erscheinungsbild. So waren beiden dort zuerst gebauten Gebäude von ihm gestaltet: Der Barkhof, dessen Eigentümer er zugleich war, und das Südseehaus. Auch das 1912/1913 errichtete Levantehaus geht auf ihn zurück. Seit 1891 Hamburger Bürger, engagierte sich Bach vielfach auf sozialem und kulturellem Gebiet. Ausführliche Biographie 
Lokale Referenzen

Franz A. Bach war aktiver Freimaurer. Er wurde am 19. März 1897 von der Hamburger Loge "Zu den drei Rosen" aufgenommen, am 2. März 1898 zum Gesellen befördert und am 1. Dezember desselben Jahres zum Meister erhoben.

Er pflegte enge Kontakte innerhalb der Logen zu seinen beruflichen Architektenkollegen und Freimaurern Carl Gustav Bensel und Otto H. A. Westphal.

Im Eingang des Semperhauses ist auf seine Anregung eine Große Sitzstatue von seinem Architekten-Idol und Freimaurer, Gottfried Semper aufgestellt. Dieser Plastik exakt gegenüber setzte Bach am 28. Oktober 1910 in der Barkhof-Passage eine sitzende Marmorskulptur des Freimaurers Heinrich Heine. Mitte der 20er Jahre wurde diese Heine-Plastik mehrfach von anonymen Gegnern beschmiert, was Bach dazu veranlasste, das Denkmal abzubauen.

 

Spuren in Hamburg:

In unserer Stadt gibt es viele wunderschöne Bauten von Franz A. Bach, die zu einem sehr großen Teil reichen Jugendstilschmuck vorweisen. Dazu zählen: Klosterburg, Seeburg, Barkhof, Friedrichshof, Levantehaus, Südsee-Haus, Semperhaus, Eimbcke-Haus, und viele mehr.

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof ließ Franz A. Bach für seine Familie das größte Backstein-Grabmal errichten. Vier Skulpturen von Richard Kuöhl symbolisieren den Lebensweg des Menschen vom Säugling bis zum Greisenalter, der auch in der Freimaurerei seine besondere Bedeutung hat.

 
Lebensbeschreibungen FranzAlbertBachWerkeliste.pdf
Literaturhinweise Literatur zu Franz Bach.pdf
Kategorien Wirtschaft
Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Max Bach  
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Geboren 1885
Geburtsort Langendorf 
Gestorben 1946
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1885 geboren in Langendorf als Sohn von Franz Bach; nach seiner akademischen Ausbildung Partnerschaft mit seinem Vater; 1924 Gründung eines eigenen Büros mit Fritz Wischer; Wiederaufbau der Bach’schen Kontorhäuser 1946 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen MaxBachWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Walther Baedeker  
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Geboren 1880
Geburtsort Essen 
Gestorben 1959
Todesort Altenschwand/Rickenbach 
Kurzbiographie 1880 geboren in Essen Sohn des Verlegers Julius Baedeker (Reiseführer); 1901-1904 Studium an der Königlich Technischen Hochschule in Stuttgart bei Therodor Fischer ; Hauptschwerpunkt Entwurf von Wohnhäusern auf Sylt und in Hamburg 1959 Tod in Altenschwand, jetzt Rickenbach 
Lebensbeschreibungen WaltherBaedekerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Albert Ballin  
Abbildung
Geboren 15. August 1857
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. November 1918
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

1852 gründete Samuel Joel Ballin zusammen mit Samuel Moritz Hirsch die Auswanderer-Agentur Morris & Co. Seit 1874 arbeitete Albert Ballin in der väterlichen Firma, ein Jahr später erhielt er Prokura und wurde 1879 schließlich deren Mitinhaber. 1881 begann er die Zusammenarbeit mit dem Neffen des Hamburger Großreeders Robert Miles Sloman jr., Edward Carr, und dessen Reederei. Bereits 1882 liefen 17 Prozent des gesamten Hamburger Auswandererverkehrs über die Carrsche Linie. 1886 trat Ballin den Posten als Leiter der Passageabteilung bei der Hapag an, bereits zwei Jahre später wurde er in deren Vorstand berufen. 1899 folgte die Ernennung zum Generaldirektor. Zielstrebig erweiterte er das Angebot der Hapag, die sich unter seiner Führung zur weltweit größten Schifffahrtslinie entwickelte. Ballin galt als einflussreicher „Berater“ Wilhelms II. in Wirtschafts- und Marinefragen - misstrauisch beäugt von vielen Deutschnationalen, für die er diffuse Ängste vor dem „internationalen jüdischen Großkapital“ verkörperte. Seit 1908 versuchte Ballin, den Boden für eine deutsch-britische Flottenverständigung zu bereiten – allerdings erfolglos. Anfang November 1918 wurde der nationalliberale Monarchist gebeten, die Friedensverhandlungen für das Deutsche Reich zu führen. Dazu kam es jedoch nicht mehr: Mit dem Zusammenbruch der Monarchie und des alten Europa schied Ballin am 9. November 1918 aus dem Leben. Zur Erinnerung an ihn wurde 1947 in Hamburg-Altstadt der Alsterdamm in Ballindamm umbenannt.

 
Lokale Referenzen

Spuren in Hamburg:

- seit 1947 trägt die Straße an der Binnenalster den nach ihm benannten Namen Ballindamm

- in Moorburg ist seit 2002 die Straße Am Ballinkai

- seit 2007 ist auf der Veddel im BallinPark das Auswanderermuseum BallinStadt

 
Literaturhinweise AlbertBallin.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Reeder: -
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Alma Aline Henriette del Banco  
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Geboren 24. Dezember 1862
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. März 1943
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Alma del Banco war eine Malerin und Grafikerin, die – obgleich erst relativ spät zur Malerei gekommen – zu einer der wichtigsten Mitgliedern der Hamburgischen Sezession zählte und vor allem in den 1920er Jahren großen Erfolg hatte. 

Motivisch konzentrierte sich Alma del Banco besonders auf Porträts und Ansichten, entweder von norddeutschen Häfen oder von Städten in Südeuropa, die sie bereiste. Während ihre Werke der 1920er Jahre noch kubistische Anklänge haben und die Farbigkeit sehr zart, durchscheinend und aquarellartig war, wählt sie später vor allem leuchtende, pastose Farbflächen, oft begrenzt von ebenso bunten Linien. Hier wurde ihre Auseinandersetzung mit dem Hamburgischen Sezessionsstil spürbar. Ab der Machtergreifung hatte sie unter zahlreichen Repressalien zu leiden, und wählte schließlich den Freitod. Ausführliche Informationen enthält das pdf-Dokument „Alma del Banco“.

 
Lebensbeschreibungen Alma del Banco.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Eduard Bargheer  
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Geboren 25. Dezember 1901
Geburtsort Hamburg, Finkenwerder 
Gestorben 01. Juli 1979
Todesort Hamburg, Blankenese 
Kurzbiographie

Schon früh präferierte Eduard Bargheer die Technik des Aquarells, und obwohl er auch in Öl malte, sollte das Aquarell seine „ureigenste“ Technik bleiben, die ihn zu nationalen und internationalen Erfolgen führte. Landschaften spielten sicher eine besondere Rolle in Bargheers Werk, er malte jedoch auch Porträts und einige Stilleben. Vor allem durch seine Reisen in den Süden, speziell nach Italien, eröffnete sich ihm das Thema „Licht“ als zentraler Impuls seines Lebenswerkes. Sein frühes Schaffen orientierte sich noch sehr an einem tonigen Impressionismus, bei dem ein Einfluss seiner Lehrer Friedrich Ahlers-Hestermann und Paul Kayser spürbar ist.  Etwa um 1930 prägte Bargheer in Hamburg den so genannten „Sezessions-Stil“ entscheidend mit: vor allem  durch flächige, oft matte Farbigkeit wird das Motiv erfasst, erst dann werden starke Konturen gesetzt. Dieser auch vom Expressionismus beeinflusste Stil weicht in den 1940er Jahren einer anderen Bildstruktur, auf der er sich in kubistischen Formen vor allem mit mediterranen Stadtansichten auseinandersetzte. Er selbst verwendete das Wort „Gewebe“ für die die Stadtformen umschließenden Linien, die oft in hellen und lichten Farben gesetzt sind.  Diesen unverwechselbaren Stil sollte Bargheer bis in die 1970er Jahre hinein beibehalten. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Eduard Bargheer.“

 
Lebensbeschreibungen Eduard Bargheer.pdf
Kategorien Kunst
Wohlfahrt
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
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Ernst Heinrich Barlach  
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Geboren 02. Januar 1870
Geburtsort Wedel 
Gestorben 24. Oktober 1938
Todesort Rostock 
Kurzbiographie

Die künstlerischen Anfänge Ernst Barlachs sind geprägt von Experimentierfreudigkeit, auch was das Medium seiner Kunst angeht: neben dem Bildhauen malte, schrieb und zeichnete er. Stilistisch orientierte er sich vorerst an Jugendstil und Symbolismus. Vor allem seine Russland-Reise 1906 veränderte seinen Stil entscheidend, neue Motive (Bettler, Bauern) wurden aufgenommen. Später sollte Ernst Barlach einmal sagen, dass er sein gesamtes Schaffen vor diesem Zeitpunkt leichten Gewissens verabschieden könne. Er begann, seinen unverkennbaren, expressiven Stil zu entwickeln, wobei sein Motiv fast ausschließlich der Mensch in unterschiedlichsten Seelenzuständen war. Die Formen abstrahierte und vereinfachte er, die Wirkung ist oft monumental. Ein wichtiger Einfluss ist in der mittelalterlichen Holzbildhauerei zu nennen: Holz wird auch zu Barlachs bevorzugtem Medium. Vor allem seine eindrucksvollen Ehrenmale (Güstrow, Kiel, Magdeburg, Hamburg) boten den Nationalsozialisten bald Angriffsfläche, und er hatte unter verschiedenen Repressalien zu leiden. Etwa 500 plastische Werke, 2000 Zeichnungen und 100 Druckgrafiken hinterließ Ernst Barlach. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument "Ernst Barlach".

 
Lebensbeschreibungen Ernst Barlach.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Zeichner/in: -
Grafiker/in: -
Autor/in: -
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Johann Heinrich Bartels  
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Geboren 20. Mai 1761
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Februar 1850
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Lokale Referenzen
Johann Heinrich Bartels war ein äußerst aktiver Freimaurer. Er wurde 1781 während seiner Studienzeit von der Göttinger Loge "Augusta zu den drei Flammen" zusammen mit Christian Martin Hudtwalker zum Freimaurer aufgenommen. In Hamburg wurde er auf Empfehlung von Otto von Axen am 9. Februar 1799 von der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" angenommen. Bei dieser Zeremonie war auch der Domherr Friedrich Johann Lorenz Meyer anwesend.
Am 27. April 1820 wurde Bartels zum "beständigen Ehren-Großmeister" der "Großen Loge zu Hamburg" ernannt. Am 17. Dezember 1831 wurde ihm zu Ehren eine Festloge anlässlich seines 50jährigen Maurerjubiläums abgehalten. Hier war auch Leonhard  Wächter anwesend. Bartels war sehr befreundet mit dem Schauspieler und Freimaurer, Friedrich Ludwig Schröder. Von ihm übernahm er 1803 die Leitung des Freimaurer-Krankenhauses an der Straße Dammtorwall.
Bartels war sehr eng befreundet mit dem Freimaurer, Bürgermeister und Schwager, Amandus Augustus Abendroth. Er feierte 1842 - genauso wie sein Schwager - mit seiner Frau Marietta Elisabeth geb. von Reck den 50-jährigen Hochzeitstag.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1844 gibt es bei der Sternschanze die nach ihm benannte Bartelsstraße
 
Nachrufe (Nekrologe) Lateinischer Originaltext Ouelle Staatsarchiv HH.pdf
Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 25. März 1820 - 1. Februar 1850
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Wilhelm (gen. Willi) Bartels  
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Geboren 13. Dezember 1914
Geburtsort Harlingerode 
Gestorben 05. November 2007
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Willi Bartels war in Hamburg unter dem Spitznamen „König von Sankt Pauli“ bekannt. Als Besitzer zahlreicher Immobilien in diesem Stadtteil, vor allem auf der Reeperbahn, prägte er den Kiez bis in die 1980er Jahre stark. Begründet im Jahr 1937 mit der Übernahme des Vergnügungslokals „Tanzpalast“ von seinem Vater, wuchs Bartels Immobilienimperium im Laufe der Jahre immer mehr an. Zu den bekanntesten Grundstücken und Gebäuden gehören unter anderem das Schmidts Tivoli, das Dollhouse sowie das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel, die heute von seinen Enkeln betrieben werden. Dabei hatte Bartels immer ein offenes Ohr für „sein St. Pauli“ und dessen Bewohnern – die Interessengemeinschaft St. Pauli, der Zusammenschluss der lokalen Gewerbetreibenden verdankt ihm seine Gründung. 
Lokale Referenzen

Willi-Bartels-Treppe zwischen Landungsbrücken und Hotel Hafen Hamburg

Hotel Hafen Hamburg

Empire Riverside Hotel

 
Lebensbeschreibungen Wilhelm (Willi) Bartels.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Felix Mendelssohn Bartholdy  
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Geboren 03. Februar 1809
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. November 1847
Todesort Leipzig 
Kurzbiographie Eine Gedenktafel in der Hamburger St. Michaeliskirche ehrt den großen Komponisten, Pianisten, Dirigenten und Musikorganisator mit folgender Inschrift: "Am 5. Februar 1809 wurde Felix Mendelssohn Bartholdy nahe dieser Kirche geboren. Seine Psalmkompositionen für den evangelischen Gottesdienst verbinden jüdische Tradition mit christlichem Bekenntnis. Wir gedenken seiner an dieser Stelle als des Wiederentdeckers von Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion und Georg Friedrich Händels Oratorien".

Tatsächlich wurde Felix Mendelssohn Bartholdy in der Großen Michaelisstraße 14 geboren und hat dort seine ersten Lebensjahre verbracht. Aber Spuren gibt es nicht mehr, die Straße wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Und die Beziehung zu Hamburg war kurz, denn schon 1811 zog die Familie nach Berlin, wo die Entwicklung des musikalischen Wunderkindes stattfand: Mit sieben Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht, mit neun trat er gemeinsam mit seiner Schwester Fanny zum ersten Mal öffentlich auf, mit 11 stellt er seine erste Komposition vor und mit siebzehn komponiert er bereits die Ouvertüre zu Shakespeares "Sommernachtstraum", eines seiner bekanntesten Stücke. Die 1820er Jahre waren die Wanderjahre, geprägt von zahlreichen Konzertreisen durch Europa, bis Mendelssohn 1833 zum Musikdirektor in Düsseldorf und zwei Jahre später Gewandhauskapellmeister in Leipzig ernannt wurde. Dort feierte er seine größten Triumphe, führte das Gewandhausorchester zu Weltruhm.

Bis zu seinem frühen Tod mit nur 38 Jahren schuf Mendelssohn ein Œuvre von mehr als 400 Werken, Konzerte, Vokal-, Orchester-, Kammermusik- und Klaviermusikwerke, dazu fünf Sinfonien (Schottische', 'Italienische) und die Oratorien "Paulus" und "Elias".

Bereits zu Lebzeiten erlebte antisemitische Vorbehalten verstärkten sich nach seinem Tod in heftige Angriffe und gipfelten im Nationalsozialismus im Verbot seiner Musik.  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
Hermann Baumeister  
Abbildung
Geboren 04. Januar 1806
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. April 1877
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Baumeister wurde am 4.1.1806 als Sohn einer Hamburgischen Kaufmannsfamilie geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Tübingen und arbeitete danach als Advokat. Zwischen 1835 und 1859 war er als Richter am Niedergericht tätig. Seine Entscheidung Richter zu werden, hing vor allem damit zusammen, dass er sich vermehrt wissenschaftlichen und politischen Themen widmen wollte und dies in seiner Position als Richter besser verfolgen konnte. Ab 1859 bis zu seinem Tod war er Richter am Obergericht. 1876 wurde er dessen Präsident. Von 1848 bis 1849 war er Präsident der Konstituierenden Versammlung in Hamburg und setzte sich vor allem für eine moderne Verfassung in Hamburg ein. Er war außerdem Mitglied der Rat- und Bürgerdeputation. Baumeister war ab 1859 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und für insgesamt dreizehn Jahre Präsident des Parlaments. Er verstarb am 16.4.1877 in Hamburg. 
Lokale Referenzen
Hermann Baumeister war langjähriges Mitglied der Freimaurer-Loge "Ferdinand zum Felsen". Von ihr ließ er sich 1833 in die Bruderschaft aufnehmen.
 
Spuren in Hamburg:
- in St. Georg ist seit 1874 die nach ihm benannte Baumeisterstraße
- an der Fassade des Ziviljustizgebäudes befindet sich eine Statue von ihm
- in der Rathausdiele ist an einer Säule sein Portrait-Reilef
- im Bürgersaal des Rathauses ist unterhalb des Frises ein Wandgemälde
- im Vorraum zur Bürgerschaft befindet sich die von Engelbert Pfeiffer geschaffene Baumeister-Büste
 
Literaturhinweise Hermann Baumeister_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1877
Richter/in: 1859 - 1877
Anfang

 
Magda Bäumken  
Abbildung
Geboren 1890
Geburtsort  
Gestorben 1959
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Johann Georg Bausch  
Abbildung
Geboren 14. April 1749
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. April 1835
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1802 - 1835
Anfang

 
Ludewig Becceler  
Abbildung
Geboren 12. November 1644
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Juni 1722
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A.E. Schröter 2009 01.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 7. Juli 1712 - 30. Juni 1722
Anfang

 
Gerhart Becker  
Abbildung
Geboren 07. April 1923
Geburtsort Ingelfingen (Baden-Württemberg) 
Gestorben 22. Dezember 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1940 Abitur an der Oberschule in Rottweil 1940 - 1945 Wehrdienst bei der Kriegsmarine als leitender Ingenieur auf U-Booten 1945 - 1946 Zimmermannspraktikant 1946 - 1950 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe 1950 Diplomprüfung bei Professor Egon Eiermann 1950 im Sommer erste Anstellung als Architekt bei der Benzin- und Petroleum-Gesellschaft in Hamburg. Entwicklung von Schwingendächern, Zahlpavillons, Werbe- und Platz-leuchten, Entwürfe und Oberbauleitung von Tankstellen und Lagern, bauliche Oberaufsicht für die Verkaufsabteilung in Süddeutschland 1953 Im Oktober Anstellung als Architekt im Büro Professor Bernhard Hermkes in Hamburg 1954-1962 Bürochef im Büro Professor Bernhard Hermkes 1962-1969 Teilhaber des Büros / Partnerschaft mit Professor Bernhard Hermkes Planung und Organisation, Ausschreibung und Detailbearbei tung von Schulbauten, Verwaltungsgebäuden, städtebauliche Arbeiten, Groß-Wohnungsbau, Einfamilienhäuser, lndustriebauten sowie TeiInahme an Wettbewerben 1969 -1977 Freier Mitarbeiter und Partner im Büro Jost Schramm und Gerd Pempelfort __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/becker.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
Anfang

 
Hermann von Beckerath  
Abbildung
Geboren 1909
Geburtsort  
Gestorben 1964
Todesort  
Kurzbiographie Hermann von Beckerath war Cellist. 
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
Anfang

 
Walter Beckhoff  
Abbildung
Geboren 09. Dezember 1648
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. Juni 1727
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Walter Beckhoff wurde 1648 als Sohn des ursprünglich aus Bremen stammenden Kaufmanns Johannes Beckhoff geboren. Sein Vater sorgte dafür, dass er nicht nur eine gute Schulbildung erhielt, sondern auch in allen Kenntnissen und Fertigkeiten ausgebildet wurde, die ein Kaufmann für seine Tätigkeit benötigte. Dazu gehörte nicht nur die lateinische Sprache, sondern auch moderne Sprachen, die Grundlagen der Rechenkunst und Handelslehre. Um den Erfolg seiner auswärtigen Geschäfte zu erweitern, ging er 1683 erst nach Belgien und dann nach England. Seinem anschließenden kurzen Aufenthalt in der Vaterstadt folgte 1685 eine Reise durch Brabant nach Frankreich und durch Deutschland. Nach Hamburg zurückgekehrt, widmete er sich nicht nur seinen Geschäften, sondern übernahm auch verschiedene Ämter in der Hamburger Stadtregierung. So war er Vorsitzender der Versammlung der Kaufleute, Deputierter für das Kriegswesen und die Soldzahlungen, Beisitzer am Niedergericht. Er gehörte der Commerzdeputation an, der er von Mai 1694 bis Juni 1695 als Präses vorstand. Am 5. April 1698 wurde er in den Senat gewählt. Die Prätur führte er im Jahre 1705. Auch sonst nahm er alle Pflichten wahr, die die Senatoren im Laufe ihrer Laufbahn üblicherweise durchliefen, in militärischen Angelegenheiten, Aufgaben im Landgebiet und für die Schifffahrt. Besonders tat er sich dabei im Scholarchat hervor. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Ouelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: -
Handelskammerpräses: Mai 1694 - Juli 1695
Anfang

 
Bartholomeus Beckmann  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1617 - 1622
Anfang

 
Paul Carl Beiersdorf  
Abbildung
Geboren 1836
Geburtsort  
Gestorben 1896
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Alfred Beit  
Abbildung
Geboren 15. Februar 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Juli 1906
Todesort Tewin Water, England 
Kurzbiographie Ein Finanzgenie hat man Alfred Beit genannt. Als er 1875 ins spätere Kimberley nach Südafrika geht, ahnt niemand, dass der Sohn konvertierter Hamburger Juden schon bald einer der reichsten Männer seiner Zeit sein wird - durch die Diamanten von Kimberley und das Gold von Witwatersrand. 1878 machte sich Beit selbstständig und bereits ein Jahr später wurde Cecil Rhodes auf ihn aufmerksam. Beide Männer verband fortan eine enge „finanzielle Freundschaft“. 1888 errichteten sie die berühmte De Beers Consolidated Mines Ltd. Im selben Jahr ließ sich Beit in London nieder und nutzte große Teile seines Vermögens zur Unterstützung verschiedener Wohltätigkeits- und Bildungseinrichtungen in Hamburg, London und Südafrika. Eine beträchtliche Summe investierte er in seine seit 1888 zusammengetragene Kunstsammlung. Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung verdankt ihre Gründung einer seiner spektakulärsten Schenkungen: Beits Spende von zwei Millionen Mark bildete den Grundstock ihres Stiftungskapitals. Seit 1898 britischer Staatsbürger, versuchte Beit in den aufkeimenden Konflikten zwischen Kaiserreich und Empire politisch zu vermitteln - erfolglos. Ausführliche Biographie 
Lokale Referenzen

Spuren in Hamburg:

- seit 1962 ist in Harvestehude der nach ihm Benannte Alfred-Beit-Weg

 
Literaturhinweise Literatur zu Alfred Beit.pdf
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Joachim Bekendorp  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1593 - 1614
Anfang

 
Dr. Friedrich Bendixen  
Abbildung
Geboren 30. September 1864
Geburtsort San Francisco 
Gestorben 29. Juli 1920
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Leipzig, wo er promoviert worden war, ließ sich Friedrich Bendixen in Hamburg als Anwalt nieder. Seit 1895 gehörte er als Direktor dem Vorstand der Hamburger Hypothekenbank an. Ausgehend von den dort gesammelten Erfahrungen und den Theorien des Nationalökonomen Georg Friedrich Knapp wurde Bendixen einer der bedeutendsten deutschen Geldtheoretiker mit zahlreichen finanzpolitischen und volkswirtschaftlichen Veröffentlichungen. Bendixen stand der Schriftleitung des „Hamburgischen Correspondenten“ nahe und schrieb immer wieder politische Artikel. Während des Ersten Weltkrieges sprach er sich für den uneingeschränkten U-Boot-Krieg aus. Als Kuratoriumsmitglied der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung arbeitete er das Programm für eine "Hamburger wissenschaftliche Zeitung" aus, die sich an die Gebildeten ganz Deutschlands wenden sollte. Bendixens Haus am Harvestehuder Weg enthielt eine ansehnliche Sammlung hamburgischer Bilder, zeitweise war er Mäzen des friesischen Malers Momme Nissen. 
Literaturhinweise BendixenFriedrich.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
Anfang

 
Siegfried Detlev Bendixen  
Abbildung
Geboren 25. November 1786
Geburtsort Kiel 
Gestorben 1864
Todesort London 
Kurzbiographie

Maler und Grafiker - Portrait-Maler auf Reisen.

Bendixen war vor allem als Landschaftsmaler in der Umgebung von Hamburg tätig. Ihm wird besondere kunsthistorische Bedeutung zugesprochen, weil er sich intensiv mit der Darstellung vorgeschichtlicher Denkmäler beschäftigte. So entstanden von Ihm viele Radierungen von Hünengräbern bei Volksdorf. Er pflegte engen Kontakt mit Johann Wolfgang von Goethe, mit dem er 1824-26 zu Studienzwecken Bildwerke austauschte.

 
Lokale Referenzen
Siegfried Detlev Bendixen wurde am 4. März 1809 von der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" zum Freimaurer aufgenommen.
 
Spuren in Hamburg:
- in Barmbek ist seit 1929 der nach ihm benannte Bendixenweg
- Kirche St. Petri, hier befindet sich sein Bild "Die Ausgetriebenen" von 1818
- Kirche St. Trinitatis Altona, hier ist das Gemälde "St. Ansgar" von 1823

 
Kategorien Kunst
Funktionen
Anfang

 
Christian Daniel Benecke  
Abbildung
Geboren 07. Mai 1768
Geburtsort Mönchsroth/Bez. Dinkelsbühl 
Gestorben 05. März 1851
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christian Daniel Benecke, geb. 7.5.1768 in Mönchsroth/Bez. Dinkelsbühl, gest. 5.3.1851 in Hamburg, Sohn des Oberamtmanns Johann Jacob Benecke und der Wilhelmine Tröltsch. Nach kaufmännischer Ausbildung in Augsburg und Amsterdam seit 1796 in Hamburg als Kaufmann ansässig. Zahlreiche bürgerliche Ehrenämter, seit 1814 Senator, seit 1835 Bürgermeister. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1814 -
Bürgermeister/in: 2. März 1835 - 5. März 1851
Kaufmann/-frau: -
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Dr. Ferdinand Beneke  
Abbildung
Geboren 01. August 1774
Geburtsort Bremen 
Gestorben 01. März 1848
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ferdinand Beneke wurde am 1.8.1774 in Bremen geboren. Sein Vater war Kaufmann. Als seine Familie nach Minden umzog, wurde er auf die Ritterakademie in Rinteln geschickt. Dort machte er durch eine Freimaurerloge erste Bekanntschaft mit Anhängern der Französischen Revolution. Während seines Jurastudiums in Halle trat er in die „Loge zu den drei Degen“ ein. Nach einer kurzen Anstellung als Referendar in der preußischen Provinzialregierung in Minden erwarb er an der Univerität in Göttingen 1795 den Titel Dr. jur. Ein Jahr später erhielt er in Hamburg das Bürgerrecht und ließ sich dort als Advokat nieder. Neben seinem Beruf engagierte er sich als Armenpfleger und Förderer der Dammtor-Schule.
1804 änderte sich seine religiöse und politische Grundüberzeugung. 1813 war er als Mitglied der Bürgergarde an dem Versuch beteiligt, die Wiederbesetzung Hamburgs durch napoleonische Truppen zu verhindern. Nach deren Niederlage floh er aus Hamburg.
Im Exil war Beneke Mitbegründer des Hanseatischen Direktoriums, das den besetzten Städten Lübeck, Bremen und Hamburg eine Stimme geben sollte. In den Monaten vor Hamburgs Befreiung gehörte er zu den Truppen, die die Stadt bis zum Abzug der Franzosen belagerten. 1816 wurde er zum Oberaltensekretär gewählt. Das Kollegium, das er führte, war gegenüber dem Senat eine Art bürgerschaftliches Kontrollorgan und Beneke erwarb sich zu beiden Seiten großes Vertrauen.
Er verstarb am 1.3.1848 in Hamburg.
Von besonderer Bedeutung sind Benekes erhaltenen Tagebücher, in die er jeden Tag, von 1792 an bis zu seinem Tod, alles aufschrieb, sowohl Privates als auch Geschäftliches und Politisches. 
Literaturhinweise Ferdinand Beneke_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen
Anfang

 
Carl Gustav Bensel  
Abbildung
Geboren 1878
Geburtsort Iserlohn 
Gestorben 1949
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1878 geboren in Iserlohn; Studium an den Technischen Hochschulen Charlottenburg; Examen als Regierungsbaumeister und Mitarbeiter der Preußischen Eisenbahn-Direktion in Köln; 1911 Mitarbeit bei Franz Bach; 1924 Partnerschaft mit Johann Kamps; 1929 Erweiterung der Partnerschaft um Heinrich Amsinck; 1949 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen
Carl Gustav Bensel war überzeugter Freimaurer. Er wurde in Hamburg am 20. November 1919 von der Loge "Zum Pelikan" als Lehrling aufgenommen. Seine Beförderung zum Gesellen war am 9. Oktober 1920, und am 15. September 1921 wurde er in dieser Loge zum Meister erhoben.
In der Freimaurerei pflegte er enge Kontakte zu Brüdern, die in Hamburg ebenfalls als Architekt erfolgreich tätig waren - so ganz besonders zu Franz A. Bach.
 
Spuren in Hamburg:
- in den Vier- und Marschlanden ist seit 1979 der Benselweg
- Bensel baute in den 20er und 30er Jahren viele Kirchen und Wohnbauten
- in Mönckebergstraße und Spitalerstraße gibt es viele Gebäude, die er gemeinsam mit dem Freimaurer-Bruder Franz A. Bach errichtete
 
Lebensbeschreibungen CarlGustavBenselWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Prof. Dr. Walther A. Berendsohn  
Abbildung
Geboren 10. September 1884
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Januar 1984
Todesort Stockholm 
Kurzbiographie Walter Arthur Berendsohn wurde am 10.9.1848 in Hamburg geboren. Nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung studierte er in Köln, Berlin, München und Freiburg. 1912 promovierte er mit einer Arbeit über die Aphorismen Lichtenbergs. Im Ersten Weltkrieg war Berendsohn Soldat an der Westfront. Ab 1919 war er Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg und lehrte skandinavische und deutsche Literaturgeschichte. Er wurde 1926 zum außerplanmäßigen Professor berufen. Berendsohn engagierte sich für die Liga der Menschenrechte und war Mitglied der SPD. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Berendsohn, der einen jüdischen Hintergrund hatte, die Lehrerlaubnis entzogen. Er floh noch im selben Jahr mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern nach Dänemark und arbeitete dort 10 Jahre als Publizist. Als Hitler im Herbst 1943 die Deportierung der in Dänemark lebenden Juden anordnete, musste Berendsohn erneut fliehen; ein dänischer Fischer brachte ihn über Nacht in seinem Ruderboot nach Schweden. Dort erneut exiliert betätige sich Berendsohn weiter publizistisch und verfasste ein Werk zur deutschen Exilliteratur, dessen zweiter Teil erst nach dem Krieg publiziert wurde. Im Exil korrespondierte er mit zahlreichen exilierten Schriftstellern und war Initiator eines Emigrantenzentrums in Kopenhagen. Gegen Kriegsende war Berendsohn im Strindberg-Archiv in Stockholm tätig und nahm Kontakt zur Universität Hamburg auf. Bereits 1948 reiste Berendsohn wieder nach Hamburg und hielt an der Universität einen Vortrag. Berendsohn versuchte einzuklagen, als außerplanmäßiger Professor rehabilitiert zu werden, die Klage wurde jedoch abgewiesen, weil man Berendsohn zu Unrecht unzureichende wissenschaftliche Leistungen attestierte. Erst 1983 wurde dem inzwischen 98jährigen Wissenschaftler die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg verliehen; der damalige Präsident Peter Fischer-Appelt, gestand in seiner Laudatio auf Berendsohn ein: „Ihnen ist auch von seiten von Universitätsmitgliedern viel Leid und Unrecht zugefügt worden.“ 1969 organsierte Berendsohn das erste Symposium für Exilliteratur. Durch den Kontakt zu ihm inspiriert gründete der Literaturwissenschaftler Hans Wolffheim 1970/71 die „Hamburger Arbeitsstelle für Exilliteratur“ an der Universit, die seit 2001 den Namen „Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur“ trägt. Walter A. Berendsohn starb am 30.01.1984 in Stockholm.  
Lokale Referenzen www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/118509284 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
Anfang

 
Hermann Berens  
Abbildung
Geboren 1826
Geburtsort  
Gestorben 1880
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
Sebastian van Bergen  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1614 - 1623
Anfang

 
Grete Berges  
Abbildung
Geboren 03. Mai 1895
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. Januar 1957
Todesort Stockholm 
Kurzbiographie

Die Schriftstellerin, Übersetzerin und Förderin der Frauenbewegung Grete Berges wurde am 3. Mai 1895 als älteste Tochter des aus Lübeck stammenden Buchhalters Nathan Berges und seiner Frau Johanna, geb. Goldstein, geboren. Sie wuchs in Hamburg-Eppendorf auf und besuchte die jüdische Töchterschule von Dr. J. Löwenberg von 1901 bis 1909, danach wurde sie zur Fremdsprachensekretärin in der Handelsschule Crone  ausgebildet. Wenn sie auch unmittelbar nach ihrer Ausbildung sofort in die Berufstätigkeit ging und in verschiedenen Exportfirmen arbeitete, so erkannte sie für sich doch sehr schnell, dass ihr eigentlicher Beruf die Schriftstellerei sei, und nachdem sich erste literarische Anerkennung durch Publikationen, bzw. Aufführungen im Hamburger Schauspielhaus (1918) und später auch im Altonaer Theater zeigte, beendete sie ihre regelmäßige Berufstätigkeit, um mehr Zeit für ihr künstlerisches Schaffen zu haben. Seit Mitte der zwanziger Jahre können eine Fülle von literarischen Veranstaltungen, die Grete Berges initiiert hat und in denen sie aufgetreten ist, nachgewiesen werden, die auch ihre besondere Liebe zur niederdeutschen Literatur widerspiegeln. Parallel zur eigenen literarischen Tätigkeit war sie beim Rundfunk, der „Norag“, tätig und verfasste Rezensionen für verschiedene Zeitschriften. Der erfolgreichen Veröffentlichung ihres ersten Jugendbuches „Lieselott diktiert den Frieden“ (1932) sollte ein weiteres folgen. Doch die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten erschwerten sofort jede weitere Tätigkeit von Grete Berges: Am 1. April 1933 wurde sie von der „Norag“ entlassen. Durch die sie nun fortan begleitenden harten Lebensumstände wurde ihre Tochter krank und die geringen Einkünfte erzwangen einen radikalen sozialen Wechsel ihres Lebens. Im Herbst 1936 verließ sie zusammen mit ihrer Tochter Deutschland, um über Kopenhagen nach Stockholm zu emigrieren, wo sie wiederholt von der großen schwedischen Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf in mehrfacher Weise unterstützt wurde, so dass sie 1937 eine Aufenthaltsgenehmigung erhielt .Dieser eindrucksvollen Schriftstellerin drückte sie später in einer eigenen Schrift mit dem Untertitel “Hur Selma Lagerlöf skänkte en jagad och förtvivlad människa ny frid, ny tro och nytt liv“ ihren Dank aus. Da sie schnell die schwedische Sprache erlernt hatte, arbeitete sie fortan selbständig als Literaturagentin und Übersetzerin von schwedischer Literatur ins Deutsche, vor allem für den deutschsprachigen Schweizer Buchmarkt. Im Kontakt mit dem ebenfalls aus Hamburg emigrierten Literaturwissenschaftler Walter A. Berendsohn bemühte sie sich 1946 vergeblich um die Anerkennung ihrer Wiedergutmachungsansprüche in Hamburg. Mitten in diesem Prozess  erkrankte Grete Berges und starb am 9. Januar 1957 in Stockholm.

 

 
Lebensbeschreibungen Berges.pdf
Literaturhinweise Berges Literatur.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Journalist/in: -
Anfang

 
Julius von Bernuth  
Abbildung
Geboren 08. August 1830
Geburtsort Rees/Rhein 
Gestorben 24. Dezember 1902
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Julius von Bernuth, geboren 8.8.1830 in Rees/Rhein, gestorben 24.12.1902 in Hamburg, Sohn des Weseler Landrats Heinrich von Bernuth und der Johanna van dem Broek. Neben Jurastudium und Referendariat musikalische Ausbildung. 1854-1868 Dirigent der Singakademie in Leipzig, 1867-1895 Leiter der Philharmonischen Konzerte in Hamburg, 1873 Begründer des Hamburger Konservatoriums. Auch als Komponist tätig. Vermählt 20.4.1863 mit Doris Carolina Sophie Therese Pagels. 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Musiker/in: -
Orchesterleiter/in: -
Anfang

 
Meister Bertram  
Abbildung
Geboren 1340
Geburtsort Minden 
Gestorben 1414
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Meister Bertram gilt als führende Persönlichkeit der norddeutschen Malerei und Holzschnitzerei um 1400. Sein Hauptwerk ist der Hochaltar von St. Petri, der in einzigartiger, ausführlicher Weise Schöpfungszyklus, Sündenfall, Geburt und Opfertod Christi erzählt.  Das sehr umfassende Programm der Darstellung ist für einen Altarretabel ungewöhnlich und erinnert etwa an Kirchenportale, der von Bertram dargestellte Schöpfungszyklus ist für die Tafelmalerei der Zeit ebenso ungewöhnlich und einzigartig. 

Die Ausbildung Meister Bertrams lässt sich nur aufgrund von stilistischen Merkmalen vermuten: So wird angenommen, dass er dem starken böhmischen Einfluss auf seine Malerei wegen möglicherweise in Prag gelernt hat. Auch die zeitgenössische westfälische Malerei übte Einfluss auf sein Schaffen, ebenso wie die französische Buchmalerei. Sicher ist, dass Meister Bertram ab 1367 mehrfach urkundlich in Hamburg erwähnt wird. In diesem Jahr erhielt er gleich mehrere Aufträge vom Rat der Stadt Hamburg. Er sollte eine Marienfigur herstellen, ein Engelsbild im Rathaus restaurieren und ein Wappen für die Tasche eines Ratsboten malen. Ein Hauskauf ist für das Jahr 1371 belegt, ein Jahr später ein Auftrag für einen Leuchter im Rathaus. 1376 wird er als Meister des Maleramtes in Hamburg benannt, 1383 stellt er den monumentalen Hochaltar (früher „Grabower Altar“ genannt) für St. Petri fertig. 1410 ist er zum Ältermann des Maler- und Glaseramts gewählt worden. Ab 1387 werden auch Gehilfen erwähnt, sodass davon auszugehen ist, dass Meister Bertram Leiter einer (größeren) Werkstatt war, welche nicht nur Maler, sondern auch Bildschnitzer beschäftigte.  Inwiefern Bertram selbst auch an den Schnitzereien des Petrialtares beteiligt war, ist umstritten; seine Teilhabe am Schnitzwerk gilt heute aber als wahrscheinlich. 

Der Altarretabel von St. Petri ist das einzige Werk, welches urkundlich erwähnt und erhalten geblieben ist, auf diesem Werk begründen sich auch alle anderen Zuschreibungen. Alfred Lichtwark ist es zu verdanken, dass es sich seit 1903 in der Hamburger Kunsthalle befindet. 

 
Literaturhinweise Meister Bertram_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Anfang

 
Lotte Betke  
Abbildung
Geboren 1905
Geburtsort  
Gestorben 2008
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Achim-Helge Freiherr von Beust  
Abbildung
Geboren 16. März 1917
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 07. Januar 2007
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Achim-Helge Marquard Freiherr von Beust war Politiker, Gründungsmitglied und Ehrenmitglied des CDU-Landesverbandes.

Er wurde am 16.3.1917 in Lübeck geboren. Der gelernte Jurist war Mitbegründer der CDU Hamburg und amtierte als erster Landesvorsitzender der Jungen Union. Über 20 Jahre war von Beust Leiter des Bezirksamts in Wandsbek, welches damals das einzige CDU-geführte Bezirksamt im sonst SPD-regierten Hamburg darstellte. Von Beust war auch als der „Schwarze Baron von Wandsbek“ bekannt. Er war verheiratet mit Hanna Wolff, die seinerzeit gemäß der Nürnberger Gesetze als „Halbjüdin“ eingestuft wurde. Das Paar musste während der NS-Zeit fliehen. Michael von Beust, der älteste von drei Söhnen, ist bis zu seiner Pensionierung als Bundeswehrstabsoffizier an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg tätig gewesen. Zuletzt wirkte er als Deutscher Militärattaché in Österreich. Ole Freiherr von Beust, der jüngste Sohn, ist ehemaliger CDU-Politiker und war von 2001 bis 2010 Hamburgs Erster Bürgermeister.

Anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung der Hamburger CDU wurde Achim-Helge von Beust im Mai 2006 von Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich geehrt.

Er verstarb am 7.1.2007 in Hamburg.

 
Literaturhinweise Achim-Helge von Beust_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen
Anfang

 
Peter Franz Biancone  
Abbildung
Geboren 14. Juni 1797
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Oktober 1874
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Franz Anton Joseph W. Biancone, um 1790 nach Hamburg eingewandert, hatte 1793 mit Siegmund Lohmann ein eigenes Geschäft unter dem Namen Biancone & Lohmann gegründet, in dem sein Sohn Peter Franz schon vor Ablegung des Bürgereides im Dezember 1828 gearbeitet hat. Am 1. Januar 1830 wurde er zusammen mit seinem Vetter G. H. Büsch, dem späteren Senator, Teilhaber der Firma, die daraufhin in Biancone & Co. umbenannt wurde. Zunächst wurde mit Kaffee und Kolonialwaren gehandelt, doch bereits ab 1844 lässt sich eine Reedereitätigkeit nachweisen. Auf Vorschlag des Ehrbaren Kaufmanns wurde Biancone am 22. Februar 1851 in die Commerzdeputation gewählt, der er bis 1858 angehörte; vom 27. September 1859 bis zu seinem Tode (1874) war er Altadjungierter. Die Commerzdeputation wählte Biancone, der 1842 zusammen mit seinem Freund Dill bei der Rettung der Börse Verdienste erworben hatte, im Jahre 1859 als ihren Vertreter in die Bürgerschaft, der Biancone bis 1863 angehörte. 
Lebensbeschreibungen Peter Franz Biancone.pdf
Podcasts Biancone Peter Franz.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1857 -
Reeder: -
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1863
Anfang

 
Emil Bieber  
Abbildung
Geboren 1878
Geburtsort  
Gestorben 1962
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Kunst
Funktionen Fotograf/in: -
Anfang

 
Johann Ehlert Bieber  
Abbildung
Geboren 20. September 1799
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Februar 1856
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Oberspritzenmeister und Leiter der Hamburger Feuerwehr; Inhaber der Glockengießerei

Johann Ehlert Bieber wurde als Sohn des Obersprützenmeisters und Besitzer der Glockengießerei,  Johann Diertich Bieber von seiner Frau Katharina Elisabeth, geb. Leisner, in Hamburg geboren. Als junger Mann trat er in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm von ihm den Gießereibetrieb, der sich am seinerzeitigen Schweinemarkt befand. Ebenfalls engagierte er sich in der Hamburger Feuerwehr, die er von 1841 bis 1856 als Oberspritzenmeister leitete.

Er war verheiratet mit Barbara Elisabeth, geb. Stock, mit der er 13 Kinder hatte.

Ein Jahr nach seiner Amtsübernahme zum Oberspritzenmeister brach am 5. Mai 1842 der Große Brand aus. Bei der Bekämpfung dieses Großfeuers setzten sich Bieber zusammen mit Spritzenmeister  Repsold äußerst engagiert ein. Beide empfahlen noch am Tage des Feuerausbruchs dem Senat, zur Eindämmung der sich anbahnenden Katastrophe, bestimmte Häuserzeilen sprengen zu lassen - der Rath fürchtet Rechtsansprüche und lehnt ab. Am Abend des 5. Mai verletzte sich Bieber bei den Brandbekämpfungsmaßnahmen derart, dass er bis zum Ende des Großfeuers im Hause bleiben musste.
 
Lokale Referenzen
Johann Ehlert Bieber betätigte sich in Hamburg als äußerst aktiver Freimaurer. Er wurde am 26. Oktober 1836 von der Loge "Zum rothen Adler" in die Bruderschaft aufgenommen. Am 30. Mai 1841 wurde er Mitglied der Andreas-Loge "Fidelis", die er von 1852 bis 1853 als ihr Wortführender Meister leitete. Von 1853 bis zu seinem Tod am 1. Februar 1856 bekleidete er als Provinzialmeister der "Provinzialloge von Niedersachsen" das Amt des administrativen Vorgesetzten vieler Logenmeister im norddeutschen Raum.
Für Johann Ehlert Bieber wurde am 6. Februar 1856 nach den Gebräuchen der Großen Landesloge eine Freimaurerische Beerdigungszeremonie durchgeführt, an der ganz Hamburg teilnahm. Der Trauerzug von seiner Glockengießerei zum St. Michaelis-Friedhof vor dem Dammtor setzte sich durch eine unübersehbare Volksmenge in folgender Ordnung in Bewegung:
- 600 Spritzenleute in schwarzer Festkleidung
- fünf Wagen mit Trauermarschällen
- die Trauerkutsche mit dem besorgenden Reitendiener
- sieben Dienende Logenbrüder zu Fuß
- der Leichenwagen mit dem Sarg
- zwölf Reitendiener
- etwa einhundert Wagen mit dem Leichengefolge, darunter Mitglieder aller Hamburger Logen
 
Spuren in Hamburg:
- in Rotherbaum ist seit 1892 die nach ihm benannte Bieberstraße
- der Glockengießerwall trägt seit 1843 seinen Namen nach der Bieber'schen Glockengießerei
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Adolf Biedermann  
Abbildung
Geboren 30. März 1881
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Mai 1933
Todesort Recklinghausen 
Kurzbiographie Adolf Biedermann wurde am 30.3.1881 in Hamburg geboren. Als sein Vater früh verstarb, musste seine Mutter ihn in ein Waisenhaus geben, da sie nicht in der Lage war, ihn neben den anderen fünf Kindern und der Weiterführung des väterlichen Malerbetriebs zu versorgen. Zunächst machte Biedermann eine Ausbildung zum Schlosser und ging dann auf Wanderschaft. Nach einer zweijährigen Militärzeit kehrte er nach Hamburg zurück, wo er neben seinem Beruf Abendkurse im örtlichen Arbeiterbildungsverein belegte. 1907 trat er der SPD bei, wo er eher dem rechten Flügel angehörte und wurde 1912 Vorsitzender des Distrikts Barmbek. Außerdem war er Mitglied des Deutschen Metallarbeiterverbandes. 1914 sollte er die Reichsparteischule der SPD in Berlin besuchen, dies wurde jedoch durch den Beginn des Ersten Weltkrieges verhindert. Nach dem Krieg wurde er 1919 sowohl in die Hamburger Bürgerschaft als auch zum Parteisekretär der SPD gewählt. Von 1926 bis 1933 war Biedermann im Reichstag und seit 1927 Gauvorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Hamburg. Er stimmte mit "Nein" bei der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz vom 25.3.1933. Im Mai 1933 fuhr er von Köln zurück nach Hamburg. Am 11. Mai wurde er tot an der Bahnstrecke bei Recklinghausen gefunden. Ob es Selbstmord oder ein Anschlag war, ist nicht geklärt, aber Hamburger Sozialdemokraten und Kommunisten machten die Nationalsozialisten verantwortlich. 
Lokale Referenzen

Biedermannplatz in der Nähe von Biedermanns Wohnung in der Jarrestraße; Gedenktafel in der Jarrestraße; Stolperstein vor dem Hamburger Rathaus

 
Literaturhinweise Adolf Biedermann_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
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Dr. Nicolaus Binder  
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Geboren 11. Mai 1785
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 23. November 1865
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Dr. der Rechte, Senator und Erster Bürgermeister von Hamburg
 
Binder studierte ab 1803 in Tübingen, Göttingen und Heidelberg Rechtswissenschaften. 1808 wurde er in Lübeck als Notar zugelassen. Ein Jahr später übernahm er die Funktion als städtischer Archivar und Prokurator. Zur Zeit der französischen Besatzung ging er 1811 nach Hamburg, um sich hier an dem neu errichteten Kaiserlichen Gerichtshof zu betätigen. 1815 wurde ihm das Bürgerrecht zugesprochen. Zu dieser Zeit heiratete er Helene Franziska Margarethe Henriette, geb. Schmidt (1802-1854), die zweite Tochter des Schauspieldirektors am Stadt-Theater an der Dammtorstraße und Freimaurers, Friedrich Ludwig Schmidt. Am 2. April wählte der Rath der Stadt Binder zum Senator - er übernahm als Nachfolger von Amandus Augustus Abendroth die Funktion des Polizeiherren im Stadthaus. 1855 wurde er erstmalig zum Ersten Bürgermeister gewählt - im folgenden Jahr war er neben Heinrich Kellinghusen stellvertretender Bürgermeister. Nach diesem jährlichen Wechsel war er durchgehend bis 1861 Hamburger Bürgermeister. Nach dem Großen Brand von 1842 machte er sich um den Neubau der Nikolai-Kirche verdient.
 
 
Lokale Referenzen
Nicolaus Binder war überzeugter Freimaurer. Er wurde am 16. Juli 1812 von der Loge "Ferdinand zum Felsen" in den Bruderbund aufgenommen. Hier knüpfte er enge Kontakte zu Amandus Augustus Abendroth, Friedrich Ludwig Schmidt, Heinrich Kellinghusen - um nur einige zu nennen.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1892 ist in Rotherbaum die nach ihm benannte Binderstraße
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1855 -
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Hermann Biow  
Abbildung
Geboren 1810
Geburtsort  
Gestorben 1850
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Kunst
Funktionen Fotograf/in: -
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Peter Blachstein  
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Geboren 30. April 1911
Geburtsort Dresden 
Gestorben 04. Oktober 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Peter Blachstein war ein sozialdemokratischer Politiker und Kulturjournalist. Seine Arbeit als Publizist war stets politisch motiviert – sein Leben als Politiker wiederum stets von journalistischen Tätigkeiten begleitet. Zwischen 1955 und 1968 saß Blachstein im Verwaltungsrat des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und schrieb für Hamburger Zeitungen. In Dresden geboren, engagierte sich Blachstein dort schon früh in deutsch-jüdischen Verbänden und der sozialistischen Arbeiterbewegung. Ebenso begann er schon in jungen Jahren kulturpolitische Artikel für verschiedene sozialistische Zeitungen zu schreiben. Die Flucht vor den nationalsozialistischen Machthabern in Deutschland verschlug Blachstein nach Norwegen, wo er für Willy Brandt arbeitete, und später nach Spanien. Blachsteins Gegnerschaft zum Stalinismus erzwang jedoch seine erneute Flucht – weg aus Barcelona zurück nach Skandinavien, diesmal nach Schweden. Dort stand er in engem Kontakt mit Herbert Wehner. Im April 1947 remigrierte Blachstein nach Deutschland. Er ging nach Hamburg und knüpfte an seine alten Wurzeln in der deutschen Arbeiterbewegung und dem Redakteurswesen an. Nach kurzer Zeit trat er der Hamburger SPD bei und vertrat den Wahlkreis Hamburg-Eimsbüttel. Von 1948 bis 1976 war Blachstein Mitglied im Landesvorstand der Hamburger SPD. 1949 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt und behielt seinen Sitz dort bis 1968 inne. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Peter Blachstein“. 
Lebensbeschreibungen Peter Blachstein.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
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Adolph Hermann Blohm  
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Geboren 23. Juni 1848
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 13. März 1930
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach der Lehrzeit in Lübeck und Bremen besuchte Hermann Blohm die Höheren Technischen Lehranstalten in Hannover, Zürich und Berlin zum Studium der Ingenieurwissenschaften und machte Anfang 1872 Examen. 1873 ging er für drei Jahre nach England bevor er 1877 mit dem Ingenieur Ernst Voss die Werft Blohm & Voss gründete (zunächst „Kuhwärder Schiffswerft“). Diese entwickelte sich nach schweren Anfangsjahren bis 1914 durch ihre Bauten für die deutsche Handelsmarine, vor allem für die HAPAG, und für die kaiserliche Marine zu einer weltbekannten Firma. Bereits 1882 führte Blohm auf seiner Werft eine betriebliche Krankenkasse ein, wohl auch, um dort die Position der aufstrebenden Arbeiterbewegung, deren entschiedener Gegner er war, zu schwächen. Blohm war Mitglied, Initiator und Vorsitzender einer Vielzahl von Wirtschaftsgremien und Industrieverbänden. Zur Erinnerung an Hermann Blohm wurde 1977 in Steinwerder eine Straße nach ihm benannt. Ausführliche Biographie

 

 
Lokale Referenzen Blohm & Voss-Werft, Hermann-Blohm-Straße in Steinwerder 
Literaturhinweise Literatur zu Hermann Blohm.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Industrieproduzent/in: -
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Georg Hermann Friedrich Blohm  
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Geboren 21. Mai 1866
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. Juni 1926
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Georg Blohm, Neffe des Werftgründers Hermann Blohm, war der Sohn von Georg Heinrich Blohm, dem Mitbegründer der Firmen G. H. und L. F. Blohm zu Hamburg und Blohm & Co. in Venezuela. Er arbeitete in der Hansestadt seit 1895 mit Eduard Hallier als Rechtsanwalt in eigener Kanzlei und war mit dem Notar Dr. David Friedrich Weber befreundet. Wie dieser war er ein passionierter Graphiksammler. Außerdem besaß er eine umfangreiche Sammlung von Handzeichnungen (u.a. Caspar David Friedrich, Käthe Kollwitz, Paula Modersohn-Becker und Emil Nolde), wobei hier der Schwerpunkt bei hamburgischen Zeichnungen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lag (u.a. Leopold Graf von Kalckreuth, Franz Nölken und Anita Rée). Blohm trat nur selten öffentlich auf und war nach außen hin kaum als Sammler bekannt. 
Literaturhinweise Literatur zu Georg Hermann Blohm.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Kunstsammler/in: -
Rechtsanwalt/in: -
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Gebhard Leberecht Fürst Blücher  
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Geboren 16. Dezember 1742
Geburtsort Rostock 
Gestorben 12. September 1819
Todesort Krieblowitz/Schlesien 
Kurzbiographie Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt, geboren 16.12.1742 in Rostock, gestorben 12.9.1819 in Krieblowitz/Schlesien, Sohn des Gutsbesitzers und Rittmeisters Christian Friedrich von Blücher und der Dorothea Maria von Zülow. Verheiratet in erster Ehe 1773 mit Caroline von Mehling (gest. 1791), in zweiter Ehe 1795 mit Amalie von Colomb. Nach schwedischem Militärdienst 1760 Übertritt in das preußische Heer. 1773 Abschied und Beginn der Tätigkeit als Landwirt. 1787 Wiedereintritt in den Militärdienst im preußischen Dienst. Generalfeldmarschall, leitender Heerführer im Krieg gegen Napoleon I. 1816 wurde ihm für seinen maßgeblichen Anteil am Sieg in der Schlacht bei Waterloo 1815 die Ehrenbürgerwürde Hamburgs verliehen. 
Lokale Referenzen
Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt, war überzeugter Freimaurer. Er wurde am 6. Februar 1782 in Stargard / Pommern von der Loge "Augusta zur goldenen Krone" in die Bruderschaft aufgenommen. In den Jahren 1802 bis 1806 war er in Münster hammerführender Meister vom Stuhl der dortigen Loge "Zu den drey Balken".
Anlässlich seines zweiwöchigen Besuches in Hamburg nahm Blücher am 20. September 1816 an einer Arbeit im Logenhaus in der Straße Drehbahn teil - hierbei wurde er zum Ehrenmitglied der "Großen Loge zu Hamburg" ernannt.
 
Kategorien Politik
Funktionen
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Conrad Daniel Graf von Blücher-Altona  
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Geboren 24. Februar 1764
Geburtsort Penzlin 
Gestorben 01. August 1845
Todesort Altona bei Hamburg 
Kurzbiographie
Königlich dänischer Oberpräsident in Altona
Conrad Daniel Graf von Blücher Altona war der Neffe des preußischen Feldmarschalls Gebhard Leberecht von Blücher. 1808 ernannte ihn der dänische König Friedrich VI. zum königlichen Oberpräsidenten von Altona - damit war er hier der höchste Verwaltungsbeamte, woraufhin er seinen Nachnamen in Blücher-Altona änderte.
Blücher-Altona gelang es in den Jahren 1813/14 durch feines diplomatisches Geschick die Vernichtung Altonas durch russische und schwedische Truppen zu verhindern. Die Gefahr, dass seine Stadt 1814 durch die französische Besatzungsmacht aus Hamburg besetzt wurde, konnte er ebenfalls verhindern.
Am 25. Dezember 1813 wurden durch die französische Besatzungsmacht über 5.000 Hamburger Bürger der Stadt verwiesen. Sie konnten nicht genügend Lebens- und Heizmittel bei einer evtl. Belagerung Hamburgs nachweisen. Blücher-Altona nahm diese Menschen auf und verpflegte sie mit Essen, Unterkunft und Kleidung - trotzdem kamen 1.138 von ihnen ums Leben. An seine Verdienste in der Franzosenzeit erinnert das Standbild an der Betty-Levy-Passage neben dem Rathaus Altona. Die Inschrift lautet:
So klug im Rath
Als Kühn in Tat
Ein Staatsmann und ein Ritter
 
Zum Dank für seine engagierte Hilfe während des Großen Brandes vom 5. bis 8. Mai 1842 in Hamburg wurde Blücher-Altona 1843 das Hamburger Ehrenbürgerrecht verliehen. Er hatte 14 Tage lang 3.000 Essen auf Staatskosten austeilen lassen und dafür gesorgt, dass die Altonaer Feuerwehr half, in der Nachbarstadt zu löschen.
1893 wurde ihm vom dänischen König der Elefanten-Orden verliehen.
 
Lokale Referenzen
Conrad Daniel Graf von Blücher-Altona war ein überzeugter Freimaurer. Er wurde 1813 in Altona von der Loge "Carl zum Felsen" in den Bund aufgenommen. Seit 1817 war er in seiner Stadt Obermeister der Loge "Carl zur heiligen Weisheit". Er wurde von zahlreichen Altonaer und Hamburger Logen zum Ehrenmitglied angenommen - so auch von der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte".
 
Spuren in Altona:
- seit 1842 ist in der Altstadt die nach ihm benannte Blücherstraße
- in den Grünanlagen an der Betty-Levi-Passage ist sein Standbild
- im Wohlerspark, dem ehemaligen Friedhof Norderreihe ist das prachtvolle Grabhaus des Grafen von Blücher-Altona
 
Kategorien Politik
Funktionen
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Hans Bodenstedt  
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Geboren 25. Oktober 1887
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 10. Dezember 1958
Todesort Feldafing (Oberbayern) 
Kurzbiographie Hans Bodenstedt war einer der großen Pioniere des Hamburger Rundfunks. 1924, im Gründungsjahr der „Nordischen Rundfunk AG“ (Norag), wechselte der Journalist und Buchautor von der Zeitungsredaktion zum neuen akustischen Medium. Bis zum Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 baute er die Sendegesellschaft in Hamburg auf und leitete die Norag als Intendant. Bodenstedt entwickelte zahlreiche Programmideen, darunter die populäre Figur des „Funkheinzelmanns“. Als die Norag im Zuge der Machtübernahme an Eigenständigkeit verlor und Bestandteil der zentralistisch neugeordneten deutschen Rundfunklandschaft wurde, verlor Bodenstedt seinen Posten und verließ Hamburg. Obwohl er Mitglied der NSDAP war und nach 1933 als Direktor der NS-Verlage „Blut und Boden“, „Zucht und Sitte“ und „Ährenlese“ sowie als Schriftleiter der rassegenetischen Zeitschriften „Odal“ und „Zucht und Sitte“ eine dezidiert nationalsozialistische Position einnahm, wurde er nach Kriegsende erneut Mitarbeiter beim Hamburger Rundfunk, dem öffentlich-rechtlichen NWDR. 1953 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen nach Oberbayern zurück, wo er 1958 starb.
 
Lebensbeschreibungen Hans Bodenstedt.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Heinrich Edmund Bohlen  
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Geboren 22. Oktober 1851
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. April 1918
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Heinrich Edmund Bohlen begann 1864 eine kaufmännische Lehre bei der Firma Burmester & Stavenhagen, nach der er sich zur weiteren Ausbildung in England, Frankreich und den Niederlanden aufhielt. Nach der Teilnahme am deutsch-französischen Krieg 1870/71 trat er in die väterliche Firma Bohlen & Dohrn ein, in der am 28. Dezember 1875 zum Prokuristen bestellt wurde. Am 1. Januar 1878 trat er als Gesellschafter in die Firma ein, die am 11. Oktober 1882 aufgelöst wurde. Schon im Januar 1881 hatte er zusammen mit Otto Christian Behn die Firma Bohlen & Behn gegründet, die nach dem Tode Behns am 24. Februar 1888 zuerst von dessen Erben und Bohlen, ab Juli 1888 von Bohlen als alleinigem Inhaber weitergeführt wurde. Am 31. Dezember 1899 wurde Bohlen in die Handelskammer gewählt, das Präsidiat führte er vom 2. Januar 1911 bis zum 2. Januar 1915. Anlässlich seines Ausscheidens aus der Kammer am 31. Dezember 1916 würde ihm die Goldene Denkmünze der Kammer verliehen. Seit März 1903 war Bohlen aufgrund der Notabelnwahl Mitglied der Bürgerschaft. 
Lebensbeschreibungen Heinrich Edmund Bohlen.pdf
Podcasts Bohlen Heinrich.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 2. Januar 1911 - 2. Januar 1915
Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: März 1903 - 1918
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Luise Friederike Bohlen  
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Geboren 21. Dezember 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 15. März 1949
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die Tochter des Großkaufmanns und Reeders Carl Woermann heiratete 1877 Johannes Friedrich Eduard Bohlen. Dieser trat 1880 als Teilhaber in die Firma C. Woermann ein und wurde fünf Jahre Vorstand der Woermann-Linie. Außerdem war er Direktionsmitglied der Deutschen Ostafrika-Linie. In den Jahren 1889, 1892 und 1895 gehörte Eduard Bohlen der Handelskammer an. Von 1892 bis 1900 war er Generalkonsul des Kongostaates in Hamburg. Nach der Heirat wohnte das Ehepaar Bohlen zunächst am Schweinemarkt 47b, seit 1881 in der Armgartstraße 12. 1892 zog es nach Harvestehude in die Badestraße 42 um, wo Luise auch nach dem Tod ihres Mannes (1901) wohnen blieb. Der Ehe entstammten vier Kinder: Margarethe, Thekla, Melita und Lothar. Luise Bohlen engagierte sich in vielfältiger Weise für soziale, wissenschaftliche sowie kulturelle Zwecke und gehörte dem Kreis um Kunsthallendirektor Alfred Lichtwark an. 
Literaturhinweise Literatur zu Luise Bohlen.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Erich Böhme  
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Geboren 08. Februar 1930
Geburtsort Frankfurt am Main 
Gestorben 27. November 2009
Todesort Bad Saarow 
Kurzbiographie Der Ruf des Hamburger Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ als Enthüllungsjournal geht maßgeblich auf die Wirkungszeit Erich Böhmes als „Spiegel“-Chefredakteur zurück. Die großen Skandale, die in seine Ägide fielen, reichten von der „Flick-Affäre“ über die Eklats „Neue Heimat“ und „coop“ bis zum nach wie vor mysteriösen Fall „Uwe Barschel“. Böhmes Zeit beim „Spiegel“ begann 1958, sie währte bis 1989 – 31 Jahre lang. Als einer der führenden Polit- und Wirtschaftsjournalisten der Bundesrepublik zählte nicht nur eine Reihe damaliger Wirtschaftminister, sondern auch Bundeskanzler Willy Brandt zu Erich Böhmes regelmäßigen beruflichen und privaten Gesprächspartnern. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Erich Böhme“. 
Lebensbeschreibungen Erich Böhme.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Böhme.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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August Bolten  
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Geboren 23. Januar 1812
Geburtsort Kloddram/Mecklenburg 
Gestorben 19. Juli 1887
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie August Bolten, geb. 23.01.1812 in Kloddram/Mecklenburg, gest. 19.07.1887 in Hamburg, Sohn des Dr. jur. Johann Joachim Bolten und der Anna Margaretha Rentzel. 1831 Eintritt in das Schiffsmaklergeschäft in Hamburg, dann auch als Reeder tätig. Mitbegründer der HAPAG und Teilhaber an zahlreichen anderen Reedereien der Stadt. Verheiratet seit 1860 mit der Pastorentochter Mathilde Büsch. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Blankenese ist seit 1949 die nach ihm benannte August-Bolten-Straße
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Reeder: -
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Wolfgang Borchert  
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Geboren 20. Mai 1921
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. November 1947
Todesort Basel 
Kurzbiographie

Wolfgang Borchert gilt als ein Antikriegsdichter. Zugleich gilt er als Hamburger Dichter, weil viele seiner Gedichte der Hafenromantik huldigen und er die Stadt hymnisch feierte, als sie in Trümmern lag, ferner einige seiner Kurzgeschichten und das Drama „Draußen vor der Tür“ in Hamburg spielen. Aufgrund seines frühen Todes hat sich um ihn herum der Mythos des ewig jungen Autors gebildet. In Hamburg, in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, gibt es das Borchert-Archiv mit dem Nachlass und einer großen Sammlung von Sekundärliteratur. Die Internationale Wolfgang Borchert-Gesellschaft mit Sitz in Hamburg (www.borchertgesellschaft.de) fördert die Rezeption des Autors.

 Die Universität Hamburg stellt auf ihrer Webseite eine Biographie in Bildern von Wolfgang Borchert zur Verfügung: http://www.sub.uni-hamburg.de/bibliotheken/sammlungen/sondersammlungen/wolfgang-borchert-archiv/biografie.html

 
Lokale Referenzen Wolfgang Borcherts Grab in Ohlsdorf 
Lebensbeschreibungen 48_Wolfgang Borchert 2_6_2013.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Dichter/in: -
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Alexander August Borgnis  
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Geboren 20. März 1827
Geburtsort Frankfurt a. Main 
Gestorben 20. Mai 1914
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die Familie Borgnis stammt aus Santa Maria in Oberitalien; sie gelangte im 19. Jahrhundert über Mainz und Frankfurt nach Hamburg. Am 20. März 1827 wurde Alexander August Borgnis in Frankfurt / Main geboren. Borgnis, verschwägert mit Freiherrn Ernst v. Merck, kam 1857 nach Hamburg und wurde am 30. Dezember 1861 Prokurist der Firma H. J. Merck & Co., einer 1799 gegründeten Firma, die sich zunächst dem Handel mit englischen Baum-wollgarnen widmete, 1817 eine Filiale in Manchester eröffnete und auch bald in den Kreis der merchant bankers eintrat. Die parallel dazu betriebene Reederei knüpfte Handelsverbindungen mit Cuba, Venezuela und Batavia (Niederländisch Indien) und beteiligte sich 1868 an einer kleinen Dampferlinie nach Stettin. Nachdem sein Schwager im Juli 1863 gestorben war, wurde Borgnis am 9. Januar 1864 alleiniger Inhaber der Firma. Zuvor hatte er den Bürgereid abgelegt. In den Jahren 1865 und 1871 reiste er für das Geschäft nach Nord- und Südeuropa. 1863 trat Borgnis in den Aufsichtsrat der Norddeutschen Bank ein, in dem er bis zu seinem Tod 1914 blieb. 1877 wurde er stellvertretender, ab 1893 erster Vorsitzender. Borgnis wurde am 27. April 1971 in die Handelskammer gewählt, 1875 führte er das Präsidiat. Er vertrat die Kammer von 1874-1875 in der Deputation für Handel und Schifffahrt, in der Auswandererdeputation (1872 und 1873), in der Deputation für indirekte Steuern und Abgaben (1873) und in der Bankdeputation (1874 und 1875). Von 1876 bis zu seinem Tode war Borgnis Mitglied des Bezirksausschusses der Reichsbankhauptstelle; in den Jahren 1874-1876 Bürgerschaftsmitglied. Borgbnis starb am 20. Mai 1914.  
Podcasts Borgnis Alexander August.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1875 -
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Hans Bornemann  
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Geboren 1420
Geburtsort  
Gestorben 1473
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hans Bornemann ist als spätmittelalterlicher Tafelmaler bekannt. Ihm werden etwa der Heiligentaler Altar und der Lambertialtar in St. Nicolai, beide in Lüneburg befindlich, zugeschrieben. Hans Bornemann war zunächst in Lüneburg tätig. Es gilt als wahrscheinlich, dass er in den Niederlanden lernte (möglicherweise in Tournai oder Gent), und zudem von der oberrheinischen Malerei seiner Zeit beeinflusst war. Möglicherweise war ein „Kalvarienberg“ sein erstes heute erhaltenes Werk, wobei die Datierung auf um 1440 nicht unumstritten ist. Zwischen 1442 und 1448 illuminierte er den Lüneburger Sachsenspiegel des Brand von Tzerstede. 1444/ 1447 fertigte er den Passionsaltar für das Kloster Heiligental in Lüneburg, der sich stilistisch vor allem an niederländischen Vorbildern orientierte, und auf dem sich mit der Darstellung Lüneburgs im Hintergrund eine der frühesten getreu wiedergegebenen Stadtansichten findet. Kurz danach schuf er den Lambertialtar. Spätestens 1448 lebte er in Hamburg, da er urkundlich als Hausbesitzer erwähnt wurde: Er übernahm das Haus Conrads von Vechta, der ihn möglicherweise auch ausgebildet hatte. Damit wurde er „erbgesessener“ Bürger, was ihn zum Meister des Maleramtes qualifizierte. Am 19. März 1463 mahnte der Hamburger Rat in einem Schreiben an den Lüneburger Rat, Bornemann eine Rente auszuzahlen, welche ihm aufgrund von Arbeiten an der Lüneburger St. Lambertikirche lebenslang zustanden. Er war 1469 an der Gründung der Hamburger Bruderschaft zum heiligen Lukas beteiligt, und stiftete mit anderen Ältermännern den erste Lukasaltar für den Dom, ist also spätestens in diesem Jahre selbst Ältermann des Maleramtes. Sein Sohn ist der bekannte Maler Hinrik Bornemann, weiter hatte Hans Bornemann noch drei Töchter. Kurz vor seinem Tode schuf er 17 Paneele mit Königsbildern (nicht erhalten) für das neue Hamburger Rathaus. Nach seinem Tod 1473 heiratete seine Witwe 1486 den Maler Absolon Stumme, und nach dessen Tod Hinrik Funhof, ebenfalls als Maler tätig.  
Literaturhinweise Hans Bornemann_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Anfang

 
Hinrik Bornemann  
Abbildung
Geboren 1450
Geburtsort  
Gestorben 1499
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Anfang

 
Bernhardus Borsteld  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1422 - 1429
Anfang

 
Hermann Boßdorf  
Abbildung
Geboren 29. Oktober 1877
Geburtsort Wiesenburg/Fläming 
Gestorben 24. September 1921
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Boßdorf, geboren 29.10.1877 in Wiesenburg/Fläming, gestorben 24.9.1921 in Hamburg, Sohn des Postschaffners Friedrich Boßdorf und der Sophie Dornbusch. Als Telegrafenangestellter in Hamburg tätig. Vermählt 1900 mit Bertha Dannies. Verfasser niederdeutscher Dramen und Balladen, zunächst von Otto Ernst geprägt, dann zunehmend unter dem Einfluss Strindbergs. 
Kategorien Literatur
Schauspiel
Funktionen Dichter/in: -
Autor/in: -
Volksbühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Lucas von Bostel  
Abbildung
Geboren 02. Oktober 1649
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. Juli 1716
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hier begegnet uns ein aus dem Syndikat herausgegangener Bürgermeister. Am 2. Oktober 1649 geboren, kehrt er nach Studien und Reisen 1679 als Doktor der Rechte in die Vaterstadt zurück, wurde Beisitzer am Niedergericht und 1687 zum Syndicus berufen, als welcher er 1690 – 1697 für die Stadt Gesandtschaften nach Holland, Belgien, England, Schweden und Brandenburg durchführte und die Stadt bei den Friedensverhandlungen zu Ryswik vertrat, durch den die längeren kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen England, Holland und Spanien einerseits und Frankreich andererseits, also lauter Handelspartnern Hamburgs, beendet wurden. Bei diesen Gesandtschaften ging es um Fischereifragen (Dänemark) Schifffahrt auf der Elbe (Brandenburg), den Landverkehr durch Schwedens deutsche Gebiete und die weitere Befreiung von der Navigationsakte (England). Wegen der dabei erworbenen Verdienste wurde er 1709 zum Bürgermeister gewählt, in welchem Amt er 1716 starb. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Ouelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 02.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 27. November 1709 - 15. Juli 1716
Anfang

 
Ingrid von Bothmer  
Abbildung
Geboren 1918
Geburtsort  
Gestorben 2003
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Hans Böttcher  
Abbildung
Geboren 24. Dezember 1898
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1936
Todesort  
Kurzbiographie Hans Böttcher gehörte zusammen mit Hans Bodenstedt und Kurt Stapelfeldt zu den Gründungsvätern der „Nordischen Rundfunk AG“ (Norag) in Hamburg. Die Arbeit als Rundfunkredakteur verband sich mit dem Engagement für die niederdeutsche Sprache und Kultur. Böttcher betätigte sich, wie sein Studienkollege Stapelfeldt, sehr in der niederdeutschen Bewegung „Quickborn“. Darüber hinaus war Böttcher maßgeblich an der Gründung der Hans-Bredow-Schule, der Rundfunk-Volkshochschule, beteiligt und kann als der Vater ihres ersten Zweigs, der „Schule des Niederdeutschen“, gelten. Außerdem setzte er sich für die rundfunkgemäße Bearbeitung von niederdeutschen Schauspielen ein und förderte die Entwicklung der „Niederdeutschen Funkbühne“. Hans Böttcher, schwer erkrankt, starb im Jahr 1936. 
Lebensbeschreibungen Hans Böttcher_VorwortDissertation.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Böttcher.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Anfang

 
Otto Brahm  
Abbildung
Geboren 5. Februar 1856
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. November 1912
Todesort Berlin 
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel
Medien
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Kritiker/in: -
Anfang

 
Jakob Brahms  
Abbildung
Geboren 01. Juni 1806
Geburtsort Heide/Holstein 
Gestorben 11. Februar 1872
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Jakob Brahms, geb. 1.6.1806 in Heide/Holstein, gest. 11.2.1872 in Hamburg, Sohn des Heider Gastwirts und Krämers Johann Brahms und der Christiane Magdalene Asmus aus Wöhrden b. Heide. Nach fünfjähriger Stadtpfeiferlehre in Wesselburen, 1826 Übersiedlung nach Hamburg, dort Tätigkeit als freier Musikant in Gaststätten, seit 1835 als Hornist im Bürgermilitär, seit 1853 Kontrabassist am Stadttheater und von 1864 bis 1870 Kontrabassist bei den Hamburger Philharmonischen Konzerten. 9.6.1830 erste Eheschließung mit der in Hamburg ansässigen Näherin Christiane Nissen (gest. 1865), 22.3.1866 zweite Eheschließung mit Karoline Paasche, verw. Schack (erste Ehe) und Pomplun (zweite Ehe), aus Pinneberg; Vater des Komponisten Johannes Brahms.  
Lokale Referenzen
Johann Jacob Brahms wurde unter der Matrikel-Nummer 33 als Mitglied der Johannis-Loge "Zum Pelikan" geführt. Im Jahre 1865 hatte er in dieser Loge den Freimaurer-Meistergrad inne.
 
Spuren in Hamburg:
- im Brahmsquartier ist eine Stehle mit Gedenktafel, auf der auf seinen Sohn Johannes Brahms und die Väterliche Wohnung im Hinterhaus Specksgang 24 hingewiesen wird.
 
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
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