Hamburger Persönlichkeiten -
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August Bolten  
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Geboren 23. Januar 1812
Geburtsort Kloddram/Mecklenburg 
Gestorben 19. Juli 1887
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie August Bolten, geb. 23.01.1812 in Kloddram/Mecklenburg, gest. 19.07.1887 in Hamburg, Sohn des Dr. jur. Johann Joachim Bolten und der Anna Margaretha Rentzel. 1831 Eintritt in das Schiffsmaklergeschäft in Hamburg, dann auch als Reeder tätig. Mitbegründer der HAPAG und Teilhaber an zahlreichen anderen Reedereien der Stadt. Verheiratet seit 1860 mit der Pastorentochter Mathilde Büsch. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Blankenese ist seit 1949 die nach ihm benannte August-Bolten-Straße
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Reeder: -
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Wolfgang Borchert  
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Geboren 20. Mai 1921
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. November 1947
Todesort Basel 
Kurzbiographie

Wolfgang Borchert gilt als ein Antikriegsdichter. Zugleich gilt er als Hamburger Dichter, weil viele seiner Gedichte der Hafenromantik huldigen und er die Stadt hymnisch feierte, als sie in Trümmern lag, ferner einige seiner Kurzgeschichten und das Drama „Draußen vor der Tür“ in Hamburg spielen. Aufgrund seines frühen Todes hat sich um ihn herum der Mythos des ewig jungen Autors gebildet. In Hamburg, in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, gibt es das Borchert-Archiv mit dem Nachlass und einer großen Sammlung von Sekundärliteratur. Die Internationale Wolfgang Borchert-Gesellschaft mit Sitz in Hamburg (www.borchertgesellschaft.de) fördert die Rezeption des Autors.

 Die Universität Hamburg stellt auf ihrer Webseite eine Biographie in Bildern von Wolfgang Borchert zur Verfügung: http://www.sub.uni-hamburg.de/bibliotheken/sammlungen/sondersammlungen/wolfgang-borchert-archiv/biografie.html

 
Lokale Referenzen

Wolfgang Borcherts Grab in Ohlsdorf

 

 Borchertring, Steilshoop, seit 1973

 
Lebensbeschreibungen 48_Wolfgang Borchert 2_6_2013.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Dichter/in: -
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Alexander August Borgnis  
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Geboren 20. März 1827
Geburtsort Frankfurt a. Main 
Gestorben 20. Mai 1914
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die Familie Borgnis stammt aus Santa Maria in Oberitalien; sie gelangte im 19. Jahrhundert über Mainz und Frankfurt nach Hamburg. Am 20. März 1827 wurde Alexander August Borgnis in Frankfurt / Main geboren. Borgnis, verschwägert mit Freiherrn Ernst v. Merck, kam 1857 nach Hamburg und wurde am 30. Dezember 1861 Prokurist der Firma H. J. Merck & Co., einer 1799 gegründeten Firma, die sich zunächst dem Handel mit englischen Baum-wollgarnen widmete, 1817 eine Filiale in Manchester eröffnete und auch bald in den Kreis der merchant bankers eintrat. Die parallel dazu betriebene Reederei knüpfte Handelsverbindungen mit Cuba, Venezuela und Batavia (Niederländisch Indien) und beteiligte sich 1868 an einer kleinen Dampferlinie nach Stettin. Nachdem sein Schwager im Juli 1863 gestorben war, wurde Borgnis am 9. Januar 1864 alleiniger Inhaber der Firma. Zuvor hatte er den Bürgereid abgelegt. In den Jahren 1865 und 1871 reiste er für das Geschäft nach Nord- und Südeuropa. 1863 trat Borgnis in den Aufsichtsrat der Norddeutschen Bank ein, in dem er bis zu seinem Tod 1914 blieb. 1877 wurde er stellvertretender, ab 1893 erster Vorsitzender. Borgnis wurde am 27. April 1971 in die Handelskammer gewählt, 1875 führte er das Präsidiat. Er vertrat die Kammer von 1874-1875 in der Deputation für Handel und Schifffahrt, in der Auswandererdeputation (1872 und 1873), in der Deputation für indirekte Steuern und Abgaben (1873) und in der Bankdeputation (1874 und 1875). Von 1876 bis zu seinem Tode war Borgnis Mitglied des Bezirksausschusses der Reichsbankhauptstelle; in den Jahren 1874-1876 Bürgerschaftsmitglied. Borgbnis starb am 20. Mai 1914.  
Podcasts Borgnis Alexander August.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1875 -
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Hans Bornemann  
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Geboren 1420
Geburtsort  
Gestorben 1473
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hans Bornemann ist als spätmittelalterlicher Tafelmaler bekannt. Ihm werden etwa der Heiligentaler Altar und der Lambertialtar in St. Nicolai, beide in Lüneburg befindlich, zugeschrieben. Hans Bornemann war zunächst in Lüneburg tätig. Es gilt als wahrscheinlich, dass er in den Niederlanden lernte (möglicherweise in Tournai oder Gent), und zudem von der oberrheinischen Malerei seiner Zeit beeinflusst war. Möglicherweise war ein „Kalvarienberg“ sein erstes heute erhaltenes Werk, wobei die Datierung auf um 1440 nicht unumstritten ist. Zwischen 1442 und 1448 illuminierte er den Lüneburger Sachsenspiegel des Brand von Tzerstede. 1444/ 1447 fertigte er den Passionsaltar für das Kloster Heiligental in Lüneburg, der sich stilistisch vor allem an niederländischen Vorbildern orientierte, und auf dem sich mit der Darstellung Lüneburgs im Hintergrund eine der frühesten getreu wiedergegebenen Stadtansichten findet. Kurz danach schuf er den Lambertialtar. Spätestens 1448 lebte er in Hamburg, da er urkundlich als Hausbesitzer erwähnt wurde: Er übernahm das Haus Conrads von Vechta, der ihn möglicherweise auch ausgebildet hatte. Damit wurde er „erbgesessener“ Bürger, was ihn zum Meister des Maleramtes qualifizierte. Am 19. März 1463 mahnte der Hamburger Rat in einem Schreiben an den Lüneburger Rat, Bornemann eine Rente auszuzahlen, welche ihm aufgrund von Arbeiten an der Lüneburger St. Lambertikirche lebenslang zustanden. Er war 1469 an der Gründung der Hamburger Bruderschaft zum heiligen Lukas beteiligt, und stiftete mit anderen Ältermännern den erste Lukasaltar für den Dom, ist also spätestens in diesem Jahre selbst Ältermann des Maleramtes. Sein Sohn ist der bekannte Maler Hinrik Bornemann, weiter hatte Hans Bornemann noch drei Töchter. Kurz vor seinem Tode schuf er 17 Paneele mit Königsbildern (nicht erhalten) für das neue Hamburger Rathaus. Nach seinem Tod 1473 heiratete seine Witwe 1486 den Maler Absolon Stumme, und nach dessen Tod Hinrik Funhof, ebenfalls als Maler tätig.  
Literaturhinweise Hans Bornemann_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Bernhardus Borsteld  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1422 - 1429
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Hermann Boßdorf  
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Geboren 29. Oktober 1877
Geburtsort Wiesenburg/Fläming 
Gestorben 24. September 1921
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Boßdorf, geboren 29.10.1877 in Wiesenburg/Fläming, gestorben 24.9.1921 in Hamburg, Sohn des Postschaffners Friedrich Boßdorf und der Sophie Dornbusch. Als Telegrafenangestellter in Hamburg tätig. Vermählt 1900 mit Bertha Dannies. Verfasser niederdeutscher Dramen und Balladen, zunächst von Otto Ernst geprägt, dann zunehmend unter dem Einfluss Strindbergs. 
Lokale Referenzen Boßdorfstraße, Eimsbüttel, seit 1922
 
Kategorien Literatur
Schauspiel und Tanz
Funktionen Dichter/in: -
Autor/in: -
Volksbühnenschauspieler/in: -
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Lucas von Bostel  
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Geboren 02. Oktober 1649
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. Juli 1716
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hier begegnet uns ein aus dem Syndikat herausgegangener Bürgermeister. Am 2. Oktober 1649 geboren, kehrt er nach Studien und Reisen 1679 als Doktor der Rechte in die Vaterstadt zurück, wurde Beisitzer am Niedergericht und 1687 zum Syndicus berufen, als welcher er 1690 – 1697 für die Stadt Gesandtschaften nach Holland, Belgien, England, Schweden und Brandenburg durchführte und die Stadt bei den Friedensverhandlungen zu Ryswik vertrat, durch den die längeren kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen England, Holland und Spanien einerseits und Frankreich andererseits, also lauter Handelspartnern Hamburgs, beendet wurden. Bei diesen Gesandtschaften ging es um Fischereifragen (Dänemark) Schifffahrt auf der Elbe (Brandenburg), den Landverkehr durch Schwedens deutsche Gebiete und die weitere Befreiung von der Navigationsakte (England). Wegen der dabei erworbenen Verdienste wurde er 1709 zum Bürgermeister gewählt, in welchem Amt er 1716 starb. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Ouelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 02.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 27. November 1709 - 15. Juli 1716
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Ingrid von Bothmer  
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Geboren 1918
Geburtsort  
Gestorben 2003
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Hans Böttcher  
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Geboren 24. Dezember 1898
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1936
Todesort  
Kurzbiographie Hans Böttcher gehörte zusammen mit Hans Bodenstedt und Kurt Stapelfeldt zu den Gründungsvätern der „Nordischen Rundfunk AG“ (Norag) in Hamburg. Die Arbeit als Rundfunkredakteur verband sich mit dem Engagement für die niederdeutsche Sprache und Kultur. Böttcher betätigte sich, wie sein Studienkollege Stapelfeldt, sehr in der niederdeutschen Bewegung „Quickborn“. Darüber hinaus war Böttcher maßgeblich an der Gründung der Hans-Bredow-Schule, der Rundfunk-Volkshochschule, beteiligt und kann als der Vater ihres ersten Zweigs, der „Schule des Niederdeutschen“, gelten. Außerdem setzte er sich für die rundfunkgemäße Bearbeitung von niederdeutschen Schauspielen ein und förderte die Entwicklung der „Niederdeutschen Funkbühne“. Hans Böttcher, schwer erkrankt, starb im Jahr 1936. 
Lebensbeschreibungen Hans Böttcher_VorwortDissertation.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Böttcher.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Otto Brahm  
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Geboren 5. Februar 1856
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. November 1912
Todesort Berlin 
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Medien
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Kritiker/in: -
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Jakob Brahms  
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Geboren 01. Juni 1806
Geburtsort Heide/Holstein 
Gestorben 11. Februar 1872
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Jakob Brahms, geb. 1.6.1806 in Heide/Holstein, gest. 11.2.1872 in Hamburg, Sohn des Heider Gastwirts und Krämers Johann Brahms und der Christiane Magdalene Asmus aus Wöhrden b. Heide. Nach fünfjähriger Stadtpfeiferlehre in Wesselburen, 1826 Übersiedlung nach Hamburg, dort Tätigkeit als freier Musikant in Gaststätten, seit 1835 als Hornist im Bürgermilitär, seit 1853 Kontrabassist am Stadttheater und von 1864 bis 1870 Kontrabassist bei den Hamburger Philharmonischen Konzerten. 9.6.1830 erste Eheschließung mit der in Hamburg ansässigen Näherin Christiane Nissen (gest. 1865), 22.3.1866 zweite Eheschließung mit Karoline Paasche, verw. Schack (erste Ehe) und Pomplun (zweite Ehe), aus Pinneberg; Vater des Komponisten Johannes Brahms.  
Lokale Referenzen
Johann Jacob Brahms wurde unter der Matrikel-Nummer 33 als Mitglied der Johannis-Loge "Zum Pelikan" geführt. Im Jahre 1865 hatte er in dieser Loge den Freimaurer-Meistergrad inne.
 
Spuren in Hamburg:
- im Brahmsquartier ist eine Stehle mit Gedenktafel, auf der auf seinen Sohn Johannes Brahms und die Väterliche Wohnung im Hinterhaus Specksgang 24 hingewiesen wird.
 
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
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Johannes Brahms  
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Geboren 07. Mai 1833
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. April 1897
Todesort Wien 
Kurzbiographie Im ärmlichen Gängeviertel in der Neustadt wurde er geboren, im nah gelegenen Michel getauft und konfirmiert – Johannes Brahms ist ein echter Sohn Hamburgs. Als siebenjähriger erhält er bereits Unterricht in Klavier, mit zehn gibt er sein erstes öffentliches Konzert. Dass er aber als pianistisches Wunderkind auf Amerika-Tournee geschickt wird, wusste sein Lehrer zu verhindern. Die erste Konzertreise unternimmt der 20-Jährige 1853 zusammen mit dem Geiger E. Reményi. In Hannover lernt er den Geiger Joseph Joachim kennen, in Weimar Franz Liszt und in Düsseldorf Robert und Clara Schumann – der eine wird sein Förderer, die andere seine Freundin. Zurück in Hamburg widmet sich Brahms verstärkt der Chorarbeit. Doch 1963 kehrt er der Stadt, die ihm weder die Dirigentenstelle der Singakademie, noch 1867 die Leitung des Philharmonischen Orchesters übertragen will, den Rücken und geht als Leiter der Singakademie nach Wien. Eine Wohnung in der Karlsgasse 4 wird ab 1871 seine endgültige Adresse und Brahms ist bald darauf nur noch als freischaffender Künstler tätig und auf Konzertreisen unterwegs – als Interpret und Dirigent seiner eigenen Werke. "Ein deutsches Requiem" war 1868 bereits ein überwältigender Erfolg und markierte den endgültigen Durchbruch als Komponist. Als 1876 die 1. Sinfonie uraufgeführt wird, wird Brahms als neuer Beethoven gefeiert. Brahms zählt zu den einflussreichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts, der abgesehen von der Oper in allen musikalischen Gattungen exemplarische Werke geschaffen hat: in der Orchestermusik (vier Sinfonien, Konzerte), der Kammermusik, Klaviermusik, Oratorien- und Chormusik sowie dem sehr umfangreichen Liedschaffen.1889 verleiht ihm die Stadt Hamburg den Ehrenbürgerbrief, für seine Geburtsstadt schreibt er daraufhin die Fest- und Gedenksprüche op 109. Als er jedoch 1894 aus Hamburg das Angebot erhält, nun doch Leiter des Philharmonischen Orchester zu werden, lehnt er ab.  
Lokale Referenzen Brahmsallee, Harvestehude, seit 1899
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Johann Brand  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1633 - 1652
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John Christian Brandt  
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Geboren 24. Juli 1792
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. August 1874
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie John Christian Brandt, geboren 24.7.1792 in Hamburg, gestorben 2.8.1874 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Franz Hinrich Brandt und der Johanna Margaretha Sonnenkalb. Nach militärischer Laufbahn zunächst in französischen Diensten, seit 1813 in hamburgischen Diensten, 1831 Ernennung zum Stabsrittmeister der Dragoner im Hamburger Contingent. Vermählt 9.12.1817 mit der Hannoveraner Kaufmannstochter Eleonore Juliane Böttger. 
Kategorien
Funktionen
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Max Julius Friedrich Brauer  
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Geboren 03. September 1887
Geburtsort Ottensen 
Gestorben 02. Februar 1973
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Max Brauer wurde am 3.9.1887 in Ottensen geboren. Zunächst wurde er, wie sein Vater, Glasbläser. Zwischen 1910 und 1919 arbeitete er bei der Konsum-Genossenschaft in Hamburg. Seine politische Laufbahn begann mit seinem Eintritt in die SPD 1903. 1916 wurde er Stadtverordneter, 1919 Zweiter Bürgermeister und Kämmerer von Altona und 1924 schließlich Oberbürgermeister. Außerdem war er Mitglied des Preußischen Staatsrats, Provinzialrats von Schleswig-Holstein und des Deutschen Städtetages. Als er 1933 von den Nationalsozialisten abgesetzt wurde, flüchtete er mit seiner Familie nach Frankreich. Für den Völkerbund ging er nach China und die USA, wo er an diversen Universitäten Vorlesungen hielt und für die American Federation of Labor als Generalbevollmächtigter tätig war. In dieser Funktion kehrte er 1946 nach Hamburg zurück. 1949 wurde Brauer Mitglied des Deutschen Rats der Europäischen Bewegung und vertrat Hamburg im Bundestag. Von 1946 bis 1953 und von 1957 bis 1960 wählte man Brauer zum Ersten Bürgermeister von Hamburg. Sein Hauptanliegen in seiner ersten Amtsperiode war vor allem der Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Hamburgs. Er verstarb am 2.2.1973 in Hamburg. 
Lokale Referenzen Max-Brauer-Allee; Max-Brauer-Haus (Sitz des Büros des Altonaer SPD); Max-Brauer-Schule; Max-Brauer-Kai 
Literaturhinweise Max Julius Friedrich Brauer_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 22. November 1946 - 2. Dezember 1953
Bürgermeister/in: 4. Dezember 1957 - 31. Dezember 1960
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Willi Bredel  
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Geboren 1901
Geburtsort  
Gestorben 1964
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Literatur
Medien
Funktionen Journalist/in: -
Autor/in: -
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Franz Breest  
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Geboren 16. Dezember 1871
Geburtsort Triepkendorf/Mecklenburg 
Gestorben 12. Oktober 1931
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Franz Breests künstlerisches Schaffen ist nur schemenhaft in Worte zu fassen, da ein Großteil seiner Werke nicht erhalten ist. Zum einen wurden viele von ihnen durch die 1943 auf Hamburg niederfallenden Bomben zerstört. Zum anderen vernichtete er mehrfach in seinem Leben seine bisher geschaffenen Kunstwerke selbst. Aus dem erhaltenen Bestand zeichnet sich das Bild eines Künstlers ab, dessen Entwicklung langsam voranschritt und dessen Stil von mehreren Umbrüchen durchsetzt war. Nach seinem Tod hinterließ der begabte Zeichner und Karikaturist neben den Gemälden ein qualitätvolles grafisches Werk im Holzschnitt.  
Lokale Referenzen Werke von Franz Breest befinden sich in der Hamburger Kunsthalle.  
Lebensbeschreibungen Franz Breest.pdf
Literaturhinweise Franz Breest.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
Lehrer/in: -
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Dr. Alfred Edmund Brehm  
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Geboren 02. Februar 1829
Geburtsort Unterrenthendorf 
Gestorben 11. November 1884
Todesort Unterrenthendorf 
Kurzbiographie

Alfred Brehm (Spitzname: Chalihl Effendi) war Naturforscher, Zoologe und Reiseschriftsteller. Er wuchs in dem thüringischen Unterrenthendorf als Sohn des Pfarrers Christian Ludwig Brehm und dessen zweiter Ehefrau Bertha auf. Dieser hatte sich als Ornithologe mit Veröffentlichungen und einer umfangreichen Sammlung ausgestopfter Vögel in der Fachwelt einen Namen gemacht. Über 9.000 tote Vögel boten im Pfarrhaus einen Einblick in die europäische Vogelwelt. 

 
Lokale Referenzen
Alfred Brehm wurde 1858 auf Empfehlung seines Freundes Hans Zille zum Freimaurer aufgenommen. 1861 nahm ihn in Leipzig die Loge "Apollo" an. Hier wurde er auch zum Gesellen befördert und 1865 zum Meister erhoben. 
 
Spuren in Hamburg:
- zwischen Lokstedt und Stellingen verläuft der seit 1948 nach ihm benannte Brehmweg, wo sich auch die Schule Brehmweg befindet

 
Lebensbeschreibungen BrehmAlfred.Biografie.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Professor Klaus Peter Brehmer  
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Geboren 12. September 1938
Geburtsort Berlin 
Gestorben 16. Dezember 1997
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Klaus Peter Brehmers Oeuvre zeichnet sich durch eine unverkennbare Heterogenität aus, in welchem aber die Visualisierung gesellschaftlicher Entwicklungen und politischer Tendenzen die Konstante bildete. Bereits in den 60er Jahren setzte er sich mit den Inhalten und der Ästhetik der Werbe- und Medienbilder auseinander und entwickelte parallel zur amerikanischen Pop-Art eine Formsprache, welche die Phänomene der kapitalistisch orientierten Gesellschaft abbildete. Diesen Rahmen erweiterte er schnell um abstraktere Motive und reale Objekte wie architektonische, technische und organische Elemente. Für diese vorwiegend graphischen Arbeiten verwendete er fotomechanische Reproduktionstechniken, wie den Klischeedruck, Siebdruck und Offsetdruck. Zu den in den 60er Jahren entstandenen Werken gehörten auch eine Briefmarkenserie, in der er die Motive veränderte und um eigene Entwürfe ergänzte, sowie Aufsteller und Schachteln, die er als „gefaltete Objekte“ bezeichnete.

In den 1970er Jahren stellte Klaus Peter Brehmer neue Werkgruppen her, die auf einer kritischen Auseinandersetzung mit Demografien und Soziografien zur basierten. Um seine Idee, abstrakte Entitäten in diagrammatische Arbeiten umzusetzen, bediente er sich einerseits der Deutung und Bedeutung von Farbe als Symbol und verwendete andererseits Farbmuster, Landkarten und Statistiken. Jedoch fokussierte er sich nicht ausschließlich auf gesellschaftliche Analysen, sondern veranschaulichte auch Abstrakta des menschlichen Körpers.

Seine Arbeiten wurden später der Richtung „Kapitalistischer Realismus“ zugerechnet, zu dessen weiteren Vertretern Konrad Lueg, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Wolf Vostell zählen. Der Name dieser Richtung bezog sich auf eine Gemeinschaftsausstellung, die 1963 in Düsseldorf stattgefunden hatte und in der Kunstwerke all dieser Künstler gezeigt worden waren. Klaus Peter Brehmer beschränkte sich nicht nur auf druckgraphische Arbeiten; des Weiteren malte er ab den 80er Jahren Bilder und produzierte bereits ab Ende der 60er Jahre Filme, wie zum Beispiel den Film „Walkings“. Zudem beschäftigte er sich mit der Verbindung zwischen Bildern und Musik indem er Musik in Bilder und vice versa Bilder in Musik umsetzte.

 
Lokale Referenzen Werke von Klaus Peter Brehmer befinden sich in der Hamburger Kunsthalle.  
Lebensbeschreibungen Klaus Peter Brehmer.pdf
Literaturhinweise Klaus Peter Brehmer.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Grafiker/in: -
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Klaus Peter Brehmer  
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Geboren 12. September 1938
Geburtsort Berlin 
Gestorben 16. Dezember 1997
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Klaus Peter Brehmers Oeuvre zeichnet sich durch eine unverkennbare Heterogenität aus, in welchem aber die Visualisierung gesellschaftlicher Entwicklungen und politischer Tendenzen die Konstante bildete. Bereits in den 60er Jahren setzte er sich mit den Inhalten und der Ästhetik der Werbe- und Medienbilder auseinander und entwickelte parallel zur amerikanischen Pop-Art eine Formsprache, welche die Phänomene der kapitalistisch orientierten Gesellschaft abbildete. Diesen Rahmen erweiterte er schnell um abstraktere Motive und reale Objekte wie architektonische, technische und organische Elemente. Für diese vorwiegend graphischen Arbeiten verwendete er fotomechanische Reproduktionstechniken, wie den Klischeedruck, Siebdruck und Offsetdruck. Zu den in den 60er Jahren entstandenen Werken gehörten auch eine Briefmarkenserie, in der er die Motive veränderte und um eigene Entwürfe ergänzte, sowie Aufsteller und Schachteln, die er als „gefaltete Objekte“ bezeichnete. In den 1970er Jahren stellte Klaus Peter Brehmer neue Werkgruppen her, die auf einer kritischen Auseinandersetzung mit Demografien und Soziografien zur basierten. Um seine Idee, abstrakte Entitäten in diagrammatische Arbeiten umzusetzen, bediente er sich einerseits der Deutung und Bedeutung von Farbe als Symbol und verwendete andererseits Farbmuster, Landkarten und Statistiken. Jedoch fokussierte er sich nicht ausschließlich auf gesellschaftliche Analysen, sondern veranschaulichte auch Abstrakta des menschlichen Körpers. Seine Arbeiten wurden später der Richtung Kapitalistischer Realismus zugerechnet, zu dessen weiteren Vertretern Konrad Lueg, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Wolf Vostell zählen. Der Name dieser Richtung bezog sich auf eine Gemeinschaftsausstellung, die 1963 in Düsseldorf stattgefunden hatte und in der Kunstwerke all dieser Künstler gezeigt worden waren. Klaus Peter Brehmer beschränkte sich nicht nur auf druckgraphische Arbeiten; des Weiteren malte er ab den 80er Jahren Bilder und produzierte bereits ab Ende der 60er Jahre Filme, wie zum Beispiel den Film Walkings. Zudem beschäftigte er sich mit der Verbindung zwischen Bildern und Musik indem er Musik in Bilder und vice versa Bilder in Musik umsetzte. 
Lokale Referenzen Werke von Klaus Peter Brehmer befinden sich in der Hamburger Kunsthalle.  
Kategorien
Funktionen
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Detlef Bremer  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1499 - 1506
Anfang

 
Detlevus Bremer  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1447 - 1464
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Eduard Heinrich Emil Wilhelm Breymann  
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Geboren 1854
Geburtsort Oker 
Gestorben 1931?
Todesort  
Kurzbiographie Wilhelm Breymann, gebürtig aus Oker im Harz, kam 1874 nach Hamburg und eröffnete unter seinem Namen ein Maschinen-Export und Mineralschmieröl-Import-Geschäft. 1877 nahm er Friedrich Wilhelm Hübener in seine Firma auf, die seitdem Breymann & Hübener hieß. Diese exportierte u.a. Salpeterfabriken, Lokomotiven und landwirtschaftliche Maschinen. Neben dem Exportgeschäft kümmerte sich Breymann auch um die Förderung technischer Innovationen. In den 1890er Jahren trat Hübener wieder aus der Firma aus und Breymann war fortan bis 1915 deren alleiniger Inhaber. In diesem Jahr nahm er Walther Nöhring als Geschäftsführer und Teilhaber in die Firma auf, die seit 1913 als GmbH organisiert war. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges konzentrierte sich diese auf den Import von Mineralschmierölen (Meteor). Bereits 1903 erschien eine Schrift Breymanns, in der er für Hamburg die Gründung einer Handelshochschule forderte, sich jedoch gegen die Errichtung einer Universität aussprach. 
Literaturhinweise Literatur zu Wilhelm Breymann.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Justus Brinkmann  
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Geboren 23. Mai 1843
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. Februar 1915
Todesort Hamburg-Bergedorf 
Kurzbiographie

Justus Brinkmann war die maßgebliche Persönlichkeit bei der Gründung des Museums für Kunst und Gewerbe  in Hamburg 1874. Brinkmann war der Sohn des Heidelberger Privatdozenten Karl Heinrich Ludwig Brinkmann (1809–1855). Nach einigen Auslandsreisen begann er Naturwissenschaften, Staatsrecht und Nationalökonomie in Leipzig und Wien zu studieren. Brinkmann entwickelte in der Zeit eine Leidenschaft für die Kunstgeschichte. Er schloss das Jurastudium ab und wurde Anwalt in Hamburg. Seit seiner Jugendzeit sammelte er viele Kunstobjekte und plante ein Museum für Kunst und Gewerbe aufzubauen. So wurde 1874 das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg gebaut. Er hatte bis zu seinem Tod den Vorsitz als Direktor inne. Brinkmann war dreimal verheiratet und hatte insgesamt aus allen drei Ehen zwölf Kinder. Seiner letzten Frau Henriette Hahn verbot er die Arbeit als Künstlerin. Sie konnte den Beruf erst nach seinem Tod ausüben.

 
Lokale Referenzen

 Justus-Brinckmann-Straße, Bergedorf, seit 1947

 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen Kunstsammler/in: -
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Barthold Heinrich Brockes  
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Geboren 22. September 1680
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Januar 1747
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Diese als Dichter in die hamburgische Geschichte eingegangene Persönlichkeit hat sich von 1720-1747 auch als Senator Verdienste um die Vaterstadt erworben. Er wurde am 22 September 1680 in Hamburg als Sohn eines angesehenen Kaufmanns und Nachkomme bedeutender Lübecker Senatoren geboren. Nach der Rückkehr von juristischen Studien und Reisen widmete er sich seit 1704 in Hamburg neben rechtswissenschaftlichen Arbeiten der edlen Dichtkunst, deren Werke zuerst 1712 erschienen. Nach seiner Berufung in den Senat 1721 gebührte seine Aufmerksamkeit ganz den daraus erwachsenden Aufgaben. Seine diplomatischen Fähigkeiten stellte er schon 1721 unter Beweis, als er den Bürgermeister Sillem bei der Gesandtschaft nach Wien an den kaiserlichen Hof begleiteteund dem Kaiser ein Bittgedicht überreichte. Auch auf weiteren Gesandtschaften erfreute er sich fürstlichen Verhandlungspartnern durch seine Gedichte. Die Prätur versah er zwei Jahre mit großer Sorgfalt. Von 1735-1741 verwaltete er Ritzebüttel und sorgt für regelmäßige jährliche Erntedankgottesdienste. Auch der Schifffahrt und den Schulen galt seine Fürsorge bis er 1747 starb. 
Lokale Referenzen Brockesstraße, St. Georg, seit 1942
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 03.mp3
Literaturhinweise Barthold Heinrich Brockes - Liste lieferbarer Werke.pdf
Kategorien Politik
Literatur
Wohlfahrt
Funktionen Senator/in: 1720 - 1747
Dichter/in: -
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Hinrick vam Broke  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1546 - 1548
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Karl Anton Martin Gerhard (Gerd) Bucerius  
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Geboren 19. Mai 1906
Geburtsort Hamm, Westfalen 
Gestorben 29. September 1995
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Gerd Bucerius prägte Hamburg maßgeblich sowohl als Verleger als auch als Stifter und Mäzen. Die 1971 gegründete Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius fördert Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung. Sie ist Trägerin des Bucerius Kunst Forums und der internationalen Bucerius Law School in Hamburg. Gerd Bucerius baute den Medienstandort Hamburg mit auf und gehört zu den großen deutschen Publizisten der Nachkriegszeit. Er gründete und leitete als Herausgeber die renommierte Wochenzeitung „Die Zeit“, wurde schon früh Mehrheitseigner des Hamburger Magazins „Stern“, gründete später gemeinsam mit John Jahr und Richard Gruner den bis heute bedeutenden Hamburger Verlag Gruner+Jahr und schließlich den Zeit-Verlag. Heute gehört die Wochenzeitung „Die Zeit“ zur Verlagsgruppe Georg-von-Holtzbrinck, was Gerd Bucerius noch kurz vor seinem Tod persönlich verfügte. 1986 wurde Gerd Bucerius zum Ehrenbürger Hamburgs ernannt. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument "Gerd Bucerius". 
Lokale Referenzen Buceriusstraße, Altstadt, seit 2006
 
Lebensbeschreibungen Gerd Bucerius.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Bucerius.mp3
Literaturhinweise Facettenbroschuere_ZEIT.pdf
Zeitzeugenbroschuere_ZEIT.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Medien
Funktionen Verleger/in: -
Anfang

 
Prof. Dr. Johannes Bugenhagen  
Abbildung
Geboren 24. Juni 1485
Geburtsort Wollin im Herzogtum Pommern 
Gestorben 20. April 1558
Todesort Wittenberg 
Kurzbiographie Als Sohn des Wolliner Ratsherrn Gerhard Bugenhagen bezog Johannes Bugenhagen 1502 die Universität Greifswald. 1504 ging er nach Treptow an der Rega, um die Leitung der dortigen Lateinschule zu übernehmen, und empfing 1509 die Priesterweihe, ohne einen akademischen Grad erlangt zu haben. Als Theologe war Bugenhagen Autodidakt, dem 1517 das Lektorat an der neu gegründeten Schule am Prämonstratenserstift Belbuck übertragen wurde. Im selben Jahr beauftragte ihn sein Landesherr Bogislaw X. mit der Abfassung einer Landeschronik, die unter dem Titel „Pomerania“ bekannt geworden ist. Zu Bugenhagens Schülern gehörte auch Johannes Äpinus, der erste Superintendent Hamburgs. Wohl 1520 schloss sich Bugenhagen der lutherischen Reformation an. Das veranlasste ihn, 1521 nach Wittenberg umzuziehen. Dort bekam er von Martin Luther und Philipp Melanchthon den Auftrag, in Vorlesungen die Psalmen auszulegen. Diese erschienen erstmals 1524 in gedruckter Form und sollten neben der Passionsharmonie das am häufigsten gelesene Werk Bugenhagens werden. 1522 gab Bugenhagen den Zölibat auf. 1523 folgte die Wahl zum Wittenberger Stadtpfarrer. In den folgenden Jahren wandte sich Bugenhagen, obwohl von mehreren Schicksalsschlägen getroffen, praktisch-theologischen und kirchenorganisatorischen Aufgaben zu. So schuf er zwischen 1528 und 1544 Kirchenordnungen für die Städte Braunschweig, Hamburg, Lübeck und Wittenberg, das Herzogtum Pommern, das Königreich Dänemark, die Herzogtümer Schleswig und Holstein, das Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel sowie die Stadt Hildesheim bzw. war an ihrer Entstehung wesentlich beteiligt. 1533 wurde Bugenhagen in Wittenberg zum Doktor der Theologie promoviert und zum Generalsuperintendenten für den rechtselbischen Kurkreis ernannt. 1535 erfolgte die Beförderung zum Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Wittenberg. Nach Luthers Tod und dem Schmalkaldischen Krieg 1546/47 fiel Bugenhagen neben Melanchthon die schwere Aufgabe zu, die Reformation unter dem neuen Kurfürsten Moritz von Sachsen und aufkommender Lehrstreitigkeiten zu bewahren. Die erste Verbindung zu Hamburg ergab sich 1524, als das Kirchspiel St. Nikolai Bugenhagen zum Pfarrer wählte, der Stadtrat die Wahl aber nicht bestätigte. 1526 verfasste Bugenhagen einen Sendbrief an die Einwohner Hamburgs, in der er seine Theologie und deren Konsequenzen für die Kirchenorganisation darlegte. Bugenhagen hielt sich mit seiner Familie 1528/29 in Hamburg auf. Damals entstand die Hamburger Kirchenordnung, die u.a. die Gründung des Johanneums zur Folge hatte. Die Abbildungen zeigen die Titelblätter der Bugenhagen-Biographie des Bautzener Pfarrers Johann Christoph Lange (1691-1758) und des Psalmenkommentars Bugenhagen von 1524. Die höchste Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland heißt Bugenhagenmedaille.
 
Lokale Referenzen

 

Die Bugenhagenstraße im Stadtteil Hamburg-Altstadt, das Bugenhagenkonvikt, Kalckreuthweg 89, 22607 Hamburg, die Bugenhagenkirche im Stadtteil Barmbek-Süd, die Bugenhagenkirche in Hamburg-Nettelnburg im Bezirk Hamburg-Bergedorf, die Bugenhagenkirche im Stadtteil Groß-Flottbek im Bezirk Altona, die Bugenhagenkirche im Bezirk Harburg, die Bugenhagenschule Alsterdorf mit Standorten in Hamm, Blankenese, Groß-Flottbek und Altona.


 

 
Literaturhinweise Bugenhagen.Johannes.Quellen.Literatur.doc
Kategorien Religion
Funktionen Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 1509 - 1558
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Traugott Buhre  
Abbildung
Geboren 1929
Geburtsort Insterburg 
Gestorben 26. Juli 2009
Todesort  
Kurzbiographie Geboren wurde der Schauspieler 1929 als Pastorensohn im ostpreußischen Insterburg. Nach Kriegsende besuchte er in Hamburg, Köln, Stuttgart und Frankfurt auf der Bühne. Mit Hamburg war Buhre auf besondere Weise durch das Thalia Theater verbunden. Hier setzte sein "Faust" 1979 in Hans Hollmans sprachbetonter, zugespitzter Inszenierung von Goethes Menschheitsdrama Maßstäbe. Traugott buhre starb am 26. Juli 2009 wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag.  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen
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Axel Bundsen  
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Geboren 28. Januar 1768
Geburtsort Assens auf der Insel Fünen 
Gestorben 02. November 1832
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Axel Bundsen ist der jüngere Bruder des Malers Jes Bundsen - die Eltern waren der Kaufmann Petter Bondsen und Hedwig, geb. Lund. Nach Beendigung der Schulzeit studierte Axel von 1785 bis 1789 an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen Architektur. Hierauf ging er mit Jes auf eine längere Studienreise durch Frankreich und die Schweiz. 1795 erreichten beide Brüder Altona, um sich hier und im benachbarten Hamburg beruflich zu betätigen. Obwohl er 1801 im dänischen Kiel die Tochter des Gärtners vom Gut Knoop heiratete, und damit viele Bauaufträge in Schleswig-Holstein übernahm, blieb Axel in Altona und Hamburg als Architekt weiterhin sehr aktiv.
Von den vier vereinigten Hamburgischen Logen erhielt Bundsen zur Errichtung des Freimaurer-Krankenhauses seinen ersten Bauauftrag. Am 3. Oktober 1795 wurde dieses Haus in der Straße Dammtorwall von dem Freimaurer und Bürgermeister Johann Heinrich Bartels seiner Bestimmung übergeben. 1800 errichtete er in der Straße Drehbahn das erste Hamburgische Logenhaus. Von 1819 bis 1820 baute er an der Elbchaussee 186 den zweigeschossigen Bau mit großer im Halbkreis vorspringender Säulenloggia - das bekannte "Weiße Säulenhaus". Diese Villa ist heute das letzte in Hamburg noch erhaltene Gebäude von Axel Bundsen. 1830 erhielt er von Senator Johann Hinrich Rücker den Auftrag, an der Hammer Landstraße ein Herrenhaus zu errichten.
 
Lokale Referenzen
Axel Bundsen war ein sehr aktiver Freimaurer. Er wurde am 11. Juli 1799 in Hamburg von der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1910 ist in Hamm-Mitte der nach ihm benannte Bundsenweg
- an der Elbchaussee 186 ist das 1820 von ihm erbaute Landhaus Brandt
 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Dipl.-Ing. Walter Josef Maria Bunsmann  
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Geboren 16. Januar 1928
Geburtsort Paderborn 
Gestorben 09. Juni 2017
Todesort Tornesch-Ahrenlohe 
Kurzbiographie Walter J.M. Bunsmann wurde am 16. Januar 1928 in Paderborn geboren. Als 15-jähriger Schüler verpflichtete das Militär ihn 1943 als Luftwaffenhelfer für den Kriegsdienst und er diente bis zum Kriegsende 1945 als Soldat im Ruhrgebiet. In den Jahren 1946 und 1947 besuchte er einen Kriegsteilnehmerlehrgang, den er mit dem Abitur abschloss, um anschließend 1948-53 Architektur an der TH Karlsruhe zu studieren. Bunsmann sammelte erste Berufserfahrung bei bekannten Architekten. Zwischen 1953 und 1959 lernte und arbeitete er bei Bernhard Reichow, Godber Nissen und Max Zoder. 1960 wechselt er dann zunächst auf die Bauherrenseite und wurde Baureferent bei der Firma Reemtsma, bevor er 1963 als freischaffender Architekt ein Büro gründete. In wechselnden Arbeitsgemeinschaften mit Jörn Rau, Hans Helle, Paul Gerhard Scharf und Charles Lockner entwirft und realisiert das Büro vorwiegend Kirchen und Neubauten kirchlicher Einrichtungen. Schon früh an den Bestrebungen zur Gründung einer Standesvertretung beteiligt wird Walter Bunsmann mit der konstituierenden Sitzung der Hamburgischen Architektenkammer 1967 deren Vizepräsident und prägte in dieser Funktion die Bedeutung, Etablierung und Wirkung der Kammer als berufsständische Vertretung entscheidend mit und wurde zusätzlich 1971 für zwei Jahre zum Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer gewählt. 1978 übernahm Walter Bunsmann dann die Präsidentschaft der Hamburgischen Architektenkammer von seinem Vorgänger Jost Schramm, verteidigte und unterstützte die Rechte und Pflichten der Architekten gegenüber Wirtschaft und Politik und trat für eine bessere öffentliche Wahrnehmung der Architektur ein. 1983 bis 1987 war er Mitglied der Baudeputaion und 1987 Mitglied des Stadtplanungsausschusses. Nach 12 Jahren Präsidentschaft der Hamburgischen Architektenkammer übergab Walter Bunsamnn das Amt 1990 an seinen Nachfolger Peter Erler. Als freischaffender Architekt war er noch bis 1994 tätig und übernahm im Ruhestand weiterhin bis 2001 die 1993 begonnene Lehrtätigkeit für Baukunde an der Fachhochschule für Künstlerische Keramik in Höhr-Grenzhausen im Westerwald. Walter Bunsmann verstarb am 09. Juni 2017 in Tornesch-Ahrenlohe. 
Nachrufe (Nekrologe) BunsmannWalter.Nekrolog.pdf
Lebensbeschreibungen BunsmannWalter.Biografie.pdf
BunsmannWalter.Textbeitrag.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl01.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl02.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl03.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl04.pdf
BunsmannWalter.Werkauswahl05.pdf
BunsmannWalter.Werkeliste.pdf
Literaturhinweise Bunsmann.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Henning Buring  
Abbildung
Geboren um 1435
Geburtsort  
Gestorben 1499
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Büringstwiete, Ohlsdorf, seit 1929. Ergänzt 2017 um seine Ehefrau, die Stifterin  Anna Büring, geb. Sandouw (geb. etwa 1455, gest. 1537).  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1486 - 1499
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Werner Burkhardt  
Abbildung
Geboren 09. Juli 1928
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. August 2008
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Werner Burkhardt war ein Hamburger Journalist. Seit den 1950er Jahren zählten seine Musik- und Theaterkritiken zu den einflussreichsten in den bundesrepublikanischen Feuilletons. Er schrieb für „Die Welt“, „Die Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“ über wesentliche Strömungen und Neuentdeckungen aus Klassik, Jazz- und Popmusik. Auch als Theaterkenner machte er sich einen Namen weit über Hamburg hinaus. Burkhardt, der nie aus Hamburg wegzog, wurde 1998 mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille vom Hamburger Senat geehrt. Seine 12.000 Schallplatten umfassende Sammlung vermachte Burkhardt dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument "Werner Burkhardt". 
Lebensbeschreibungen Werner Burkhardt.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Gustav Burmester  
Abbildung
Geboren 1904
Geburtsort  
Gestorben 1978
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
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Gustav Burmester  
Abbildung
Geboren 1904
Geburtsort Lauenburg (Schleswig-Holstein) 
Gestorben 1995
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Durch die Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros kommt er 1928 nach Hamburg, wo er bei Hinsch & Deimling und unter Albert Hauschildt im Baubüro des Deutschen Handelsgehilfen-Verbands tätig ist. Daneben beteiligt er sich am Theaterwettbewerb für Charkow und reist 1932 nach Moskau, um dort eine neue Beschäftigung zu finden. Nach seiner Rückkehr gründet er 1935 ein eigenes Architekturbüro. In den Dreißiger Jahren stellen Wohnhausbauten Burmesters Hauptaufgabengebiet dar. Bereits seit 1935 hat er einen Lehrauftrag an der Meisterschule für Mode. Während des 2. Weltkriegs erhält er Aufträge von Konstanty Gutschow und ist mit dem Bau von Behelfswohnungen auf der Veddel und der Produktionsstättenverlagerung von Rüstungsbetrieben beschäftigt. Nach Kriegsende gehört Burmester zu den Mitbegründern des Hamburger Baukreises, einer Bauschule, die jedoch nur bis 1951 besteht. Als Hausarchitekt der Nordwestdeutschen Kraftwerke AG kann Burmester nach dem 2. Weltkrieg eine Reihe von Kraftwerksbauten errichten. Daneben ist er für die Kaffeerösterei Max Herz ebenfalls als Hausarchitekt tätig und mit der Gestaltung zahlreicher Kaffeeläden wie auch mit dem Bau der Hauptverwaltung am Valentinskamp beschäftigt. Für einige seiner Projekte bildet Burmester eine Arbeitsgemeinschaft mit Fritz Trautwein oder Egon Pauen. __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/burmester.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige Baukreis_.pdf
Lebensbeschreibungen GustavBurmesterWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Zeichner/in: -
Stadtplaner/in: -
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Georg Hinrich Büsch  
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Geboren 10. November 1689
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. Mai 1766
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Diese am 10. November 1689 in Lüneburg geborene Persönlichkeit bekleidete bald nach ihrer Einwanderung – etwa 1714 – jahrelang Vertrauensstellungen im Krameramt bis sie 1746 in den Senat gewählt wurde. Zu Büsch’s ständigen Aufgaben gehörte dann die Unterrichtung der Oberalten über die Verhandlungen und Entschlüsse des Senats und die Weiterleitung von deren Anliegen an die städtische Regierung. Außerdem musste er alle Grundstücksverkäufe überwachen und auffallende Erbschaften kontrollieren. Der Kornhandel war ständig mit dessen Kaufleuten zu regeln, wobei besonders die Weizenpreise in Grenzen gehalten werden mussten. 1755 wurde ihm die Aufsicht über die jüdische Gemeinde übertragen. Im sieben-jährigen Krieg (1756-1763) kam für ihn eine besondere Kontrolle der Lebensmittel hinzu und die Aufsicht über schutzzustehende Freunde. Gegen Ende seiner Amtszeit wird ihm dann die Aufsicht über die Landgebiete übertragen bis er am 9. Mai 1766 das Zeitliche segnet.  
Lebensbeschreibungen Lebensbeschreibung.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1746 - 1766
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Johann Georg Büsch  
Abbildung
Geboren 03. Januar 1728
Geburtsort Altenmedingen bei Lüneburg 
Gestorben 05. August 1800
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Georg Büsch war ein deutscher Nationalökonom, Pädagoge und Aufklärer, der Hamburg nicht nur als Leiter der „Handlungs-Akademie“ ab 1771 entscheidend geprägt hat. In zahlreichen Schriften widmete er sich außerdem verschiedensten Problemen aus den Bereichen der Wirtschaftstheorie und -praxis und gab die „Hamburgischen Anzeigen und Urtheile von gelehrten Sachen“ sowie – gemeinsam mit Christoph Daniel Ebeling – die „Handlungsbibliothek“ heraus. Darüber hinaus gehörte Büsch zu den Mitbegründern und engagiertesten Mitgliedern der „Hamburgischen Gesellschaft zur Förderung der Künste und nützlichen Gewerbe“ (Patriotische Gesellschaft).  
Lokale Referenzen
Johann Georg Büsch war Freimaurer in einer unbekannten Loge.
Er pflegte im Privaten und Geschäftlichen mit vielen Freimaurern enge Beziehungen. Zu diesen Freunden zählten: Ernst Georg Sonnin, Alexander von Humboldt, Georg Heinrich Sieveking, Michael Hudtwalcker, Friedrich Gottlieb Klopstock, Matthias Claudius, Johann Heinrich Voß, die Brüder Stolberg-Stolberg, Johann Gottfried Gurlitt, Benjamin Gottlob Hoffmann und viele mehr.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1841 verläuft vom Gänsemarkt aus die Büschstraße
- an der Fassade des Museums für Kunst und Gewerbe ist ein Portrait-Relief
- vor dem Universitätsgebäude Ecke Rothenbaumchaussee / Edmund-Siemers-Allee steht das Büsch-Denkmal. Es wurde auf Empfehlung des Freimaurers und Domherrn Friedrich Johann Lorenz Meyer im Jahre 1802 von der Patriotischen Gesellschaft errichtet 
Lebensbeschreibungen JohannGeorgBüsch.pdf
JohannGeorgBüsch_Auszug aus Harmonie-Chronik2014.pdf
JohannGeorgBüsch_Der Rousseau in Hamburg_Hirschfeld.pdf
Literaturhinweise JohannGeorgBüsch_Schriften und Literatur.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Lehrer/in: -
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Johann Justus Ludwig Busse  
Abbildung
Geboren 09. April 1767
Geburtsort Einbeck 
Gestorben 14. November 1830
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Justus Ludwig Busse, geboren 9.4.1767 in Einbeck, gestorben 14.11.1830 in Hamburg, Sohn des hannöverschen Kapitänleutnants Johann Christoph Busse und der Dorothea Louise Friederike Meyenburg. Kaufmann in Hamburg, seit 1819 Besitzer und Betreiber des Gartenlokals "Trichter" in St. Georg. 3.6.1794 Heirat mit der Braunschweiger Gelbgießertochter Johanna Sabine Christine Winckler. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Meinardus Buxtehude  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1397 - 1413
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Otto Joachim de la Camp  
Abbildung
Geboren 07. November 1895
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. April 1950
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Besuch des Johanneums wurde Otto Joachim de la Camp noch vor Beendigung der kaufmännischen Lehre Soldat. Seit 1924 war er Teilhaber der Firma Markwitz, de la Camp & Co., einer Firma, die sich vorwiegend mit dem Import von Häuten und Fellen beschäftigte. Seine Bestellung zum Plenarmitglied der Handelskammer erfolgte am 16. Juni 1933, nachdem er vom 17. April 1933 an als einer von vier Staatskommissaren vom Senat zur „Vorbereitung der Gleichschaltung“ der Handelskammer in deren Präsidium delegiert worden war. Dem Vizepräsidiat 1935 und 1946 folgte die bis dahin längste Amtszeit eines Präses vom 1. April 1937 bis zum 20. Juni 1945. Ratsherr der Stadt Hamburg wurde er im Januar 1938. Als Präses der Industrie- und Handelskammer Hamburg war de la Camp ab 1937 auch Präsident der Wirtschaftskammer Nordmark sowie ab März 1942 der Gauwirtschaftskammer Hamburg. Noch vor Auflösung des Beirates der Gauwirtschaftskammer (20. Juni 1945) wurde de la Camp am 25. Mai 1945 aus seinen Ämtern als Ratsherr und Mitglied des Beirates für Handels-, Schifffahrts- und Gewerbeangelegenheiten entlassen. Am 20. Juni 1945 übergab er das Präses-Amt an Max Mörck. 
Lebensbeschreibungen Otto Joachim de la Camp.pdf
Podcasts de la Camp Otto Joachim.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1937 - 1945
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Eberhard von Campe  
Abbildung
Geboren 18. Mai 1619
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Februar 1675
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 04.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Julius Campe  
Abbildung
Geboren 18. Februar 1792
Geburtsort Deensen bei Holzminden 
Gestorben 14. November 1867
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Julius Campe war ein bedeutender Hamburger Verleger. Die Campesche Buchhandlung, die er zwischen 1823 und 1867 leitete, zählt als Verlagshaus Hoffmann und Campe seither zu den großen deutschen Buchverlagen. Die Campesche Buchhandlung, zunächst in der Hamburger Bohnenstraße, später in der Schauenburgerstraße, entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem literarischen Zentrum, dessen Einfluss weit über Hamburg hinausstrahlte. Während Julius Campe den Verlag leitete, erschienen rund 1.100 Titel. Es waren besonders politische Publikationen, die den Verlag so berühmt machten. Julius Campe förderte systematisch die Autoren des „Jungen Deutschland“. Heinrich Heine, Friedrich Hebbel, Ludwig Börne oder Karl Gutzkow – sie alle wurden von Julius Campe entdeckt und deren Texte erstmals von ihm verlegt. Darunter befindet sich auch das „Lied der Deutschen“ von Hoffmann von Fallersleben. Der Text für die spätere deutsche Nationalhymne erschien erstmals bei Hoffmann und Campe 1841. Die revolutionären Schriften vieler Hoffmann und Campe-Autoren waren der restaurativen preußischen Regierung ein Dorn im Auge. Zwischen 1841 und 1842 musste der Verlag seine gesamte Produktion sogar zwangsweise einstellen. Doch Julius Campe schaffte es regelmäßig, die Verbote zu unterwandern, und verhalf den deutschen Liberalen und Republikanern so zu einer Stimme. Damit leistete er einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen Kultur in Deutschland. In Hamburg-Billstedt ist der Julius-Campe-Weg nach dem Verleger benannt. Der Julius-Campe-Preis, vergeben vom Hoffmann und Campe Verlag, wird jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die sich „auf herausragende Weise literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste“ erworben haben. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Julius Campe“. 
Lokale Referenzen
Julius Campe war Freimaurer in einer unbekannten Loge.
 
Spuren in Hamburg:
- in Billstedt ist seit 1945 der nach ihm benannte Julius-Campe-Weg
- auf dem Friedhof Ohlsdorf ist die große Familiengrabstätte
 
 
Lebensbeschreibungen Julius Campe.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Campe.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Verleger/in: -
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Wilhelm Antony Carstens  
Abbildung
Geboren 14. Dezember 1885
Geburtsort Flensburg 
Gestorben 24. Januar 1958
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Wilhelm Carstens war der Sohn von Johann Jacob Carstens und seiner Frau Dorothea. Im Jahr 1912 zog er nach Hamburg und gründete am 1. April 1912 seine erste Firma. Am 20. November heiratete er Erna Auguste. Das Ehepaar hatte einen Sohn. Die Firma „Wilhelm Carstens GmbH“, die im Laufe der Zeit zu einer Gesellschaft wurde, stellte Isoliermaterial, Lacke, Glimmer usw. her. Später übernahm er noch eine zweite Firma.Wilhelm Antony Carstens hatte nach seinem Tod einen erheblichen Teil seines Vermögens in eine gemeinnützige Stiftung überführt. Die Wilhelm Carstens Gedächtnis-Stiftung betreibt eine Seniorenwohnanlage in Wilhelmsburg. Er beschrieb detailliert in seinem Testament, wie die Stiftung aufgebaut werden sollte und welchem Zweck sie dienen musste. Der Stifter legte folgendes fest: „In diesem Altersheim sollen in erster Linie unbescholtene, mittellose und verlassene alte Ehepaare oder Einzelpersonen, vorzugsweise aus Kreisen der geistigen Berufe, die nicht mehr arbeitseinsatzfähig sind, aufgenommen werden.“

 
Lokale Referenzen

 

 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Jacob de Chapeaurouge  
Abbildung
Geboren 04. Mai 1744
Geburtsort Genf 
Gestorben 16. Januar 1805
Todesort Nordheim in Hannover - auf Reisen 
Kurzbiographie
Jaques (Jacob) war das vierte von sieben Kindern der Eheleute Ami de Chapeaurouge (1703-1761) und Anne Elisabeth, geb. Boissier. Sein Bruder war Jean Jaques (1750-1789), Vater von Jaques Henri (1780-1854).
 
Er kam 1764 nach Hamburg, um sich hier in dem Bank- und Reederei-Geschäft "Diodati u. Poppe" kaufmännisch zu betätigen. 1768 wurde er Teilhaber in dem nun firmierenden Unternehmen "Diodati, Poppe u. Co", später "Poppe, De Chapeaurouge u. Co.", und seit 1789 "Jacob De Chapeaurouge". Am 18. Januar 1769 legte er in Hamburg seinen Bürgereid ab. Er wurde Ältester der französisch-reformierten Gemeinde zu Hamburg.
 
Jaques heiratete in Hamburg am 22. August 1769 Marie Elisabeth, geb. Hadorne (1752-1793), Tochter des Jean André Hadorne und Elisabeth, geb. Turner. Sie hatten vier Kinder.
Zunächst wohnte die Familie in St. Georg, Langenreihe, dann am Neuenwall. 1788 erwarb er das Haus am Neuen Wandrahm Nr. 89-90, später Nr. 17, 1792 das Grundstück Nr. 91, später Nr. 19. Am 10. Juni 1773 kaufte er ein Grundstück zu Hamm bei Hamburg, das durch weitere Ankäufe zu einem umfangreichen Besitz ausgestaltet wurde - dem "Hammer Hof". In dem dort errichteten Landhaus wohnte die Familie in der wärmeren Jahreszeit. Am 11. Oktober 1794 erwarb er für 9.600 Mark Courant in Horn ein Areal mit alter Bauernkate - das spätere "Rauhe Haus".
 
Lokale Referenzen
Jaques de Chapeaurouge war aktiver Freimaurer. Er wurde am 18. April 1778 in Berlin von der Loge "Royal York" in alle drei Grade aufgenommen. In Hamburg wurde er ab dem 6. Dezember 1783 als Mitglied der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" geführt. Zeitgleich war mit Ihm in dieser Loge sein enger Freund Georg Heinrich Sieveking, der die "St. Georg-Loge" von 1789 bis 1790 als vorsitzender Meister vom Stuhl leitete.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1927 ist in Hamm-Nord der nach ihm benannte Chapeaurougeweg
- am Schlussstein einer Fensterwölbung im Obergeschoss des Rathauses ist das Wappen der Familie Chapeaurouge
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Jacob Heinrich de Chapeaurouge  
Abbildung
Geboren 24. Februar 1780
Geburtsort Genf 
Gestorben 29. Mai 1854
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Jaques Henri (Jacob Heinrich) war das dritte von sechs Kindern der Eheleute Jean Jaques de Chapeaurouge (1750-1789) und Marie Catherine, geb. de la Corbière (1756-1810). Vater Jean Jaques war der Bruder von Jaques (Jacob) de Chapeaurouge (1744-1805).
 
Jaques Henri kam 1794 nach Hamburg, um sich hier kaufmännisch zu betätigen. Am 1. September 1803 wurde er Mitinhaber der Familien-Firma "De Chapeaurouge u. Co." und ab 1839 im Bankhaus "J. H. u. A. De Chapeaurouge".
Er betätigte sich sehr engagiert in unterschiedlichen öffentlichen Institutionen: 1821-23 und 1825-26 war er Handelsrichter; vom 27. Mai 1826 bis zum 4. Juni 1831 Commerzdeputierter und hier von Juni 1830 bis Juni 1831 Präses der Handelskammer; von 1828 bis 1829 stand er der Makler-Ordnung vor; 1829-30 war er Mitglied der Accise- und Zoll-Deputation; 1830 Militärkommissar; 1846-48 Altadjungierter des Commerziums; 1816 Diakon; von 1822 bis 1851 mit Unterbrechungen Ältester der französisch-reformierten Gemeinde zu Hamburg.
 
Er heiratete am 4. Januar 1810 in Jena Caroline, geb. Hanbury (1789-1874), Tochter des William Hanbury und Caroline Elisabeth, geb. Bohn, die ihm 10 Kinder schenkte.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: Juni 1830 - Juni 1831
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Alexis de Chateauneuf  
Abbildung
Geboren 18. Februar 1799
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 31. Dezember 1853
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1818 begann er ein Studium in Paris, das er nach kurzer Zeit in Karlsruhe bei Friedrich Weinbrenner fortsetzte. Reisen nach Italien und Griechenland folgten. Vor allem der Italienaufenthalt hatte dauerhafte Wirkungen auf seine Entwürfe (erwähnt seien hier das heute „Alte Post“ bezeichnete Postgebäude und die Alsterarkaden). Nach seiner Rückkehr 1821 ließ er sich als Architekt in Hamburg nieder. Er legte viel beachtete Entwürfe, so für den Bau des Johanneum auf dem Domplatz (1827) vor, die unter anderem von Schinkel hoch gelobt wurden, jedoch nicht zur Ausführung kamen, da der Leiter der Baudeputation, Carl Ludwig Wimmel, den Bau zugunsten eines eigenen Entwurfes verhinderte. Auf seinen Entwurf ist der Bau der Hamburger Stadtpost am Neuen Wall zurückzuführen, dessen Portal an den Nagelsweg versetzt wurde und dort unter Denkmalschutz steht. 1838/39 lebte er kurzzeitig in London, wo er einen Entwurf für die dortige Börse erstellte, der im Wettbewerb den zweiten Platz erreichte. Nach seiner Rückkehr entstand das Amalienstift in St. Georg (1839/1840).Nach dem Großen Brand 1842 legte er einem Plan zur Neugestaltung des künftigen Rathausmarktes vor, von dem die Alsterarkaden tatsächlich ausgeführt wurden. Der faktische Neubau der St.-Petri-Kirche nach deren weitgehenden Zerstörung – erhalten blieben lediglich Teile der nördlichen Außenwand – erfolgte nach seinem Entwurf. In Backstein errichtete er den Bahnhof in Bergedorf, das Kontorhaus für den Kaufmann Schemmann und den ersten Berliner Bahnhof in Hamburg. Nach 1846 war er in Oslo unter anderem am Umbau der Kreuzkirche tätig und kehrte erst kurz vor seinem Tod nach Hamburg zurück. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_de_Chateauneuf _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lokale Referenzen Chateauneufstraße, Hamm, seit 1926
 
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
Zeichner/in: -
Stadtplaner/in: -
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Dr. Franz Karl Friedrich Chrysander  
Abbildung
Geboren 08. Juli 1826
Geburtsort Lübtheen/Mecklenburg 
Gestorben 03. September 1901
Todesort Bergedorf 
Kurzbiographie

Friedrich Chrysander, Sohn des Mühlenbesitzers Johann Friedrich August Chrysander und seiner Frau Marie Dorothea Elisabeth Burmeister, trat 1847 in das Lehrerseminar Ludwigslust ein. 1849 wurde er Bürgerschullehrer in Doberan. In dieser Zeit wandte er sich der Musikforschung zu. 1855 wurde er an der Universität Rostock zum Dr. phil. promoviert. Seit 1866 in Bergedorf als freier Musikwissenschaftler mit nebenbei betriebener Gärtnerei ansässig, wurde er 1868 Redakteur der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" und gründete 1869 die "Denkmäler der Tonkunst", welche er bis 1871 auch herausgab. Berühmt wurde Chrysander vor allem als Händelforscher und Begründer der Händel-Gesamtausgabe.

 
Lokale Referenzen Chrysanderstraße, Bergedorf, seit 1949
 
Kategorien Wissenschaft
Musik
Funktionen
Anfang

 
Wilhelm Clamer  
Abbildung
Geboren 13. September 1706
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. September 1774
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 01.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Joachim Clan  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1622 - 1632
Anfang

 
Johann Hermann Clasing  
Abbildung
Geboren 04. Juli 1779
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. Februar 1829
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Hermann Clasing, geboren 4.7.1779 in Hamburg, gestorben 8.2.1829 ebd., Sohn des Hamburger Totengräbers Johann Christian Clasing und der Anna Margaretha Huppe. Schüler des Hamburger städtischen Musikdirektors und Kantors Christian Friedrich Gottlieb Schwencke. 10.10.1812 Heirat mit Magdalena Dorothea Wilhelmine Cölln aus Hamburg. Als Konzertpianist, Chorleiter und Komponist in Hamburg tätig, von gewichtigem Einfluß auf die Hamburger Musikpflege im 19. Jahrhundert, Wegbereiter der späteren Hamburger Singakademie. 
Lokale Referenzen Clasingstraße, Eimsbüttel, seit 1911
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Musiker/in: -
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Hermann Claudius  
Abbildung
Geboren 24. Oktober 1878
Geburtsort Langenfelde bei Altona 
Gestorben 08. September 1980
Todesort Grönwohld bei Trittau 
Kurzbiographie Hermann Claudius, geboren 24.10.1878 in Langenfelde bei Altona, gestorben 8.9.1980 in Grönwohld bei Trittau, Sohn des Bahnmeisters Hermann August Claudius und der Ida Francke. Nach Lehrerausbildung 1900-1933 als Volksschullehrer in Hamburg tätig, seitdem freier Schriftsteller. Erste Eheschließung 4.10.1904 mit Franziska Blaschka (gestorben 1942), zweite Eheschließung 8.8.1944 mit Gisa von Voigt. 
Kategorien Literatur
Funktionen Dichter/in: -
Autor/in: -
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Matthias Claudius  
Abbildung
Geboren 15. August 1740
Geburtsort Reinfeld 
Gestorben 21. Januar 1815
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Matthias Claudius, geb. 15.08.1740 in Reinfeld, gest. 21.01.1815 in Hamburg, Sohn des Pastors Matthias Claudius und der Flensburger Ratsherrentochter Maria Lorck. Nach theologischem Studium u.a. Zeitungsredakteur in Hamburg, Wandsbek und Darmstadt, beim "Wandsbeker Boten", Dichter; sein Wohnsitz Wandsbek durch ihn zu einem der literarischen Mittelpunkte seiner Zeit geworden. 15.03.1772 Heirat mit Anna Rebecca Behn. 
Lokale Referenzen
Matthias Claudius war Freimaurer. Er wurde am 12. August 1774 in Hamburg von der Loge "Zu den drei Rosen" aufgenommen. Bei dieser Arbeit erteilte ihm der Logenmeister Jacob Mumsen gleich alle drei Grade. Ab dem Jahr 1777 bekleidete er in der Andreas-Loge "Fidelis" das Amt des Redners.
 
Spuren in Hamburg-Wandsbek:
- Claudiusstieg, Claudiusstraße, Asmusweg und Rebeccaweg
- an der Christuskirche die Grabkreuze von Matthias und seiner Frau Rebecca
- im Schlosspark ist seit 1840 das Matthias-Claudius-Denkmal
- auf dem Marktplatz steht eine Matthias Claudius Skulptur von Bernd Stöcker
- im Witthöfft 8 ist das Gymnasium Matthias-Claudius
 
Spuren in Hamburg:
- in Wohldorf-Ohlstedt, Bredenbekstraße 59 ist die Matthias-Claudius-Kirche
- am Alsterhaus, Jungfernstieg ist die Gedenktafel zu seinem 175. Todestag
 
Kategorien Literatur
Funktionen Journalist/in: -
Dichter/in: -
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Carl Cohn  
Abbildung
Geboren 19. November 1857
Geburtsort Neustrelitz 
Gestorben 07. Mai 1931
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Carl Johann Cohn war ein Hamburger Überseekaufmann, Politiker und Senator.

Er wurde am 19.11.1857 als Sohn einer jüdischen Familie in Neustrelitz geboren, wo er das Gymnasium Carolinum besuchte. 1877 begann er eine Lehre in der Hamburger Firma David Lippert & Co., die Wollhandel mit Südafrika betrieb. Cohn war beruflich in England, Schottland und Südafrika tätig. Als Lippert & Co 1882 Konkurs ging, gründete er ein Jahr später die Firma Arndt & Cohn mit Niederlassungen in Durban, Port Elizabeth, Johannesburg und Kapstadt und erhielt bald großes Ansehen im Hamburgischen Im- und Exportgeschäft. Neben seiner Tätigkeit als Kaufmann wirkte Cohn außerdem als ehrenamtlicher Handelsrichter und saß im Aufsichtsrat der Hamburger Wasserwerke sowie der Hamburgischen Elektrizitätswerke. Er war von 1913 bis 1929 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft in der von ihm mitbegründeten Deutschen Demokratischen Partei. In den Jahren 1921 bis 1929 war er Hamburger Senator. Ab 1924 amtierte er als Finanzsenator und hatte somit das seinerzeit einflussreichste Amt des Hamburger Senats nach dem Ersten Bürgermeister inne. Cohn gehörte zu den wenigen jüdischen Politikern, die seinerzeit in herausragender Position tätig waren. Anlässlich eines Disputs um die Senatsverkleinerung legte er jedoch 1929 sein Amt nieder. Ihm wurde die Bürgermeister-Stolten-Medaille der Hansestadt Hamburg verliehen, eine der höchsten Auszeichnungen für besondere und bleibende Verdienste um Hamburg. Mit ihm und Max Mendel schieden bereits vier Jahre vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten die beiden letzten jüdischen Politiker aus dem Hamburger Senat aus.

Cohn verstarb am 7.5.1931 in Hamburg.

 
Lokale Referenzen Carl-Cohn-Straße (Alsterdorf/Winterhude)
 
Literaturhinweise Carl Cohn_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1913 - 1929
Senator/in: 1921 - 1929
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Joachim Coldorff  
Abbildung
Geboren 01. Januar 1657
Geburtsort  
Gestorben 23. November 1749
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Joachim Coldorff, geb. 01.01.1657, gest. 23.11.1749 in Hamburg. Als Kaufmann in Hamburg tätig, seit 1710 Ratsherr in Hamburg. Vermählt 25.07.1688 mit Margareta Lütkens. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1710 -
Kaufmann/-frau: -
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Lucas von Cölln  
Abbildung
Geboren 1540
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. September 1611
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Über Herkunft und Jugend von Cöllns ist nichts bekannt, auch das Geburtsjahr ist nur aus den anderen Daten ungefähr erschlossen. Lucas von Cölln studierte an mehreren deutschen Universitäten, auf jeden Fall in Jena und Rostock, und erwarb den akademischen Grad eines Magisters. Von 1571 bis 1575 arbeitete von Cölln als Kantor am Johanneum in Hadersleben, wo er sich mit einer Christine Becker verheiratete. Als Pfarrer an der Elmshorner Nikolaikirche ist von Cölln von 1587 (nach anderen: 1589) bis 1593 nachgewiesen, als man ihn aus unbekannten Gründen aus diesem Amt entfernte. Von 1593 bis 1595 versah von Cölln das Amt eines Schiffspredigers der Hamburger Islandfahrer. Von 1595 bis 1609 war von Cölln Hauptpastor an der Hamburger Jacobikirche. Dort verwickelte er sich in Streitigkeiten mit dem Hauptpastor an der Hamburger Nikolaikirche und Senior Bernhard Vaget (1548-1613). Diesen bezichtigte von Cölln sittlicher Vergehen und bekam deswegen 1609 Kanzelverbot. Außerdem strengte Vaget einen Prozess gegen von Cölln an, der erst nach dessen Tod in Auseinandersetzung mit den Erben entschieden wurde. 1610 legte von Cölln sein Hauptpastorenamt nieder, angeblich aus Altersgründen. Auf dem Sterbebett soll er sich selbst das Abendmahl gespendet haben. An seiner Beerdigung sollen kein Amtsbrüder, dafür aber viele nichtgeistliche Personen teilgenommen haben. Die Hintergründe des Streites zwischen von Cölln und Vaget sind unerforscht. Die von Cölln zugeschriebenen Werke sind nicht alle zweifelsfrei von ihm, einige werden auch seinem älteren gleichnamigen Sohn zugeschrieben. Die Nordkirchenbibliothek in Hamburg-Altona besitzt ein Exemplar der lateinischen Werke des Lüneburger Reformators Urbanus Rhegius (Opera Urbani Regii Latine Edita, Nürnberg 1562, Signatur: MiQ 37/1-2), das Lucas von Cölln gehörte und ein Geschenk des Güstrower Hofpredigers Johannes Ruelius an ihn war.

 
Literaturhinweise LucasvonCölln.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Christoph Corbinus  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort Altona 
Gestorben 1653
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Bau- und Tischlermeister (Schnitger) Christoph Corbinus, geboren in Altona und und als Kirchbaumeister 1638-52 tätig gewesen in Hamburg, hatte während dieser Zeit folgende kirchliche Bauten und Einrichtungen geschaffen: für die Hauptkirche St. Katharinen 1638/39 einen hölzernen Aufbau für den neuen Hauptaltar und 1652 einen Taufdeckel für die St. Jacobikirche. Nach dem Einsturz des Turmes von St. Katharinen 1648 wurde von Corbinus 1648/49 zunächst ein Plan für die Wiederherstellung des Turmhelmes aufgestellt, wurde von ihm aber nicht ausgeführt, sondern 1657/59 durch den Bau- und Zimmermeister Peter Marquardt (1943 zerstört). In der Zeit 1649-1661 erfolgte dann der Bau der ersten Großen St. Michaeliskirche nach den Plänen von Corbinus und Marquardt für das 5. Kirchspiel Hamburgs auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs am Krayenkamp, als dreischiffige Backstein-Hallenkirche, im Renaissancestil, eingeweiht 1661. 1663-1668 bekam die Kirche durch Peter Marquardt einen barocken Turm, sie wurde 1750 durch Blitzschlag eingeäschert, Neubau 1751-62 durch Sonnin und Prey. Bereits 1655/57 hatte Marquardt den baufälligen Turm der alten St. Nikolaikirche neuerrichtet (1842 abgebrannt). Nach dem Tode von Corbinus um 1653 vollendete Marquardt den Bau der Großen St. Michaeliskirche mit einem neuen barocken Turm um 1663/69, die dann 1943 durch Bomben stark beschädigt worden ist.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul H.M. Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Fachliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984, zusammengestellt von Britta Knust

 
Literaturhinweise LiteraturCC.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Johan Diederich Cordes  
Abbildung
Geboren 16. Oktober 1730
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 31. März 1813
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Deutsch Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übertragung.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Handelskammerpräses: September 1738 - August 1739
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Gerhard Julius Cords  
Abbildung
Geboren 28. Januar 1834
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Oktober 1914
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Gerhard Julius Cords erblickte im Haus Grimm 19 als jüngstes von sieben Kindern das Licht der Welt. Die Eltern waren der angesehene Weinhändler David Andreas und seine Frau Auguste Dorothea Wilhelmine Henriette, geb. Moers. Getauft und konfirmiert wurde der junge Cords in der Hauptkirche St. Katharinen. Im väterlichen Betrieb erlernte er als Kommis den Beruf des Weinhändlers. Sein Vater schickte ihn nach Bordeaux, um das Handwerk des Winzers zu studieren. 1859 leistete er vor der Stadt Hamburg den Eid als Großbürger. Im Väterlichen Betrieb D.A.Cords Söhne erhielt er daraufhin Prokura, um das Unternehmen ein Jahr später mit seinem Vater als Teilhaber zu leiten. Nach Vaters Tod führte Gerhard Julius das Unternehmen zuerst als alleiniger Inhaber; 1878 nahm er seinen Neffen Wilhelm David Otto Patow als Teilhaber auf. Im Zuge des Zollanschlusses bezog die Firma D.A.Cords Söhne 1888 als einer der ersten Mieter in der Straße Brook ein großes Weinlager im Block E Nr. 9 der neu errichteten Speicherstadt.
1890 schied er aus der Weinhandlung D.A.Cords Söhne aus, um seine Privatbank "Gerhard Julius Cords" zu gründen. Die Geschäfte schienen sich gut zu entwickeln, immerhin beteiligte er sich als aktives Mitglied des "Kunstgewerbe-Vereins" am 3. April 1907 an der Gründung der "Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung", die daraufhin am 12. April ihre Rechtsfähigkeit erhielt. Hierfür hatte er bereits im März 1906 eine Spende von 30.000 Mark geleistet.
Gerhard Julius Cords starb im Alter von 80 Jahren am 17. Oktober 1914 - er war zeitlebens unverheiratet und hinterließ keinen Nachwuchs.
 
Lokale Referenzen
Gerhard Julius Cords war wie sein Großvater Martin Hinrich (1793-1813), sein Vater David Andreas (1784-1876), sowie vieler weiterer Familienmitglieder zeitlebens ein äußerst aktiver Freimaurer. Er wurde am 12. Februar 1852 von der Johannis-Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Lehrling aufgenommen, am 26. Februar 1853 zum Gesellen befördert und am 26. Mai 1853 zum Meister erhoben. Aus den Mitgliederlisten der "Großen Loge von Hamburg" geht hervor, dass er ihr Repräsentant im "Suprême Conseil von Belgien" in Brüssel war. Er war Ehrenmitglied der Heilbronner Loge "Carl zum Brunnen des Heils".
 
Spuren in Hamburg:
- in der Eingangshalle des Hauptgebäudes der Universität Hamburg weist sein Namenseintrag an der linken Säule auf seine Förderung der "Wissenschaftlichen Stiftung" hin.
- in der südlichen Eingangsrotunde der Kunsthalle weist sein Namenseintrag auf der vierten Stiftertafel auf seine aktive Unterstützung der Kunsthalle im Jahre 1914 hin.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Bankier: -
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Lucas Corthum  
Abbildung
Geboren 29. April 1688
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. Januar 1765
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geboren am 29. April 1688, wurde er nach der Rückkehr von Studium und Reisen und anwaltlicher Tätigkeit in der Vaterstadt 1721 zum Beisitzer am Niedergericht berufen und 1729 in den Senat gewählt, in dem er nacheinander die Prätur, die Aufsicht über die Mühlen, die Landgebiete, das Amt Ber ??? darf, die Kämmerei und die Admiralität zu seinen Aufgaben gehörten bis er 1751 Bürgermeister wurde und bis zu seinem Tode 1765 seine Aufmerksamkeit allen seinen vorherigen Verpflichtungen widmete. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein 1 Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Text Latein 2 Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 02.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 3. August 1751 - 9. Januar 1765
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Molly Cramer  
Abbildung
Geboren 25. Juni 1852
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Januar 1936
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Molly Cramer war eine national und auch international  – durch Ausstellungen in Chicago, Moskau, Budapest, London – zu Ansehen gekommene Malerin. Zusammen mit ihrer Schwester Helene war sie vor allem als Stillebenmalerin bekannt geworden (Blumen, Früchte, Interieurs), sie malte aber auch zahlreiche Landschaften und Bildnisse. Zunächst war sie dabei geprägt von der altholländischen Tradition, später wurde sie aber auch stark vom Impressionismus beeinflusst.

Molly Cramer stammte aus einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie, und entschloss sich erst relativ spät, sich mit der Malerei zu befassen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Helene (1844-1916) nahm sie zunächst Zeichenunterricht bei Theobald Riefesell, später Unterricht in der Malerei bei Carl Rodeck. Molly Cramer lernte zudem bei Hinrich Wrage, Helene bei Carl Oesterley. Während Helene nach Den Haag ging, um ihre Ausbildung zu vervollständigen, tat Molly dies beim Antwerpener Stillebenmaler Eugène Joors, den sie auch in den folgenden Jahren immer wieder besuchte. Beide Schwestern hatten mittlerweile mit ihrer Malerei Erfolg: Alfred Lichtwark kaufte mehrere ihrer Werke für die Hamburger Kunsthalle, und führte sie 1894 auch in den Kreis junger Hamburger Künstler ein (Ernst Eitner, Arthur Illies, Paul Kayser), der sich 1897 zum Hamburgischen Künstlerclub zusammenfinden sollte. Regelmäßig traf man sich im Haus der beiden Schwestern, welche die Künstler auch durch Bilderankäufe und teilweise auch durch die Finanzierung von Studienreisen förderten. Offizielle Mitglieder der Künstlerclubs wurden aber weder Molly noch Helene, obwohl sie oft an den Ausstellungen des Vereins teilnahmen. Bis ins hohe Alter war Molly Cramer künstlerisch tätig, und lebte noch zwanzig Jahre, nachdem Helene 1916 gestorben war. Allerdings hatte sie in der letzten Lebensphase unter Geldnot zu leiden, sodass sie viele von ihren eigenen und gesammelte Werke von befreundeten Künstlern veräußern musste.

 
Lokale Referenzen hr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof 
Literaturhinweise Molly Cramer_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Gottfried Freiherr von Cramm  
Abbildung
Geboren 07. Juli 1909
Geburtsort Nettlingen, Kreis Hildesheim 
Gestorben 09. November 1976
Todesort bei Kairo, Ägypten 
Kurzbiographie

Gottfried von Cramm, Sproß eines alten Adelsgeschlechts, war einer der weltbesten und populärsten deutschen Tennisspieler seiner Zeit. Im Daviscup trat er 101 Mal für Deutschland an und siegte 82 Mal im Einzel oder Doppel. Schon als 20jähriger war er Nummer 10 der deutschen Rangliste und erfolgreich bei internationalen Turnieren. Ein Jahr später brach er sein Jura-Studium in Berlin ab und wurde Tennisprofi. 1935 hielt er für zwei Jahre Platz 2 der Weltrangliste. Er galt auch bei seinen Konkurrenten als überaus fairer Gegner. Von Cramm stand dem Nationalsozialismus kritisch gegenüber. 1947 und 1948 wurde er zum Sportler des Jahres gewählt und 1977 posthum in die „International Tennis Hall of Fame“ aufgenommen.

 
Lebensbeschreibungen Gottfried von Cramm.pdf
Kategorien Sport
Funktionen
Anfang

 
Claes Christian Crasemann  
Abbildung
Geboren 15. April 1801
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. Juni 1887
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Am liebsten wäre Crasemann Theologe geworden; eine akademische Laufbahn hätte seinen Neigungen mehr entsprochen. Aber er musste früh daran denken, Geld zu verdienen, um seine Eltern zu unterstützen, so dass er 1815 eine Lehre bei der Firma Parish & Co. begann. In dieser Firma blieb er bis 1827. Am 30. Mai 1866 erklärte Crasemann vor dem Handelsregister, seit 1834 in Gemeinschaft mit Christoph Adolph Crasemann (seinem Bruder) ein Geschäft unter dem Namen C. A. Crasemann zu betreiben, dessen alleinige Inhaber sie seien. Aus dieser Firma schied Claes Christian Clasemann am 31. Dezember 1872 wieder aus. Vor seiner Wahl in die Commerzdeputation zu Beginn des Jahres 1855 war er von 1848 bis 1854 Richter am Niedergericht und von 1852 bis 1854 Handelsrichter. Die Commerzdeputation vertrat er in der Kommission für Maße und Gewichte (1855), der Schifffahrts- und Hafendeputation (1855-1860), der Teerhofsdeputation (1855-1858), der Auswandererdeputation (1858-1859), der Bankdeputation (1859) und der Maklerordnung. Das Präsidiat führte er 1860.  
Lebensbeschreibungen Claes Christian Crasemann.pdf
Podcasts Crasemann Claes Christian.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1860 -
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1865
Anfang

 
Gustav August Rudolph Crasemann  
Abbildung
Geboren 14. August 1841
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. November 1929
Todesort Hamburg Blankenese 
Kurzbiographie Sohn von Claes Christian Crasemann, Präses der Commerzdeputation 1860. Anstelle seines erkrankten Bruders Otto begann er eine kaufmännische Lehre in der Firma Ed. Müller G. W. & Sohn. Mit 18 Jahren wurde er seiner Lehrfirma Commis. Am 19. Juli 1860 leistete Crasemann den Bürgereid; am 20. Juli 1861 gründete er zusammen mit Ernst Friedrich Stavenhagen die Firma Crasemann & Stavenhagen. Nach dem Tod Stavenhagens trat Crasemanns jüngerer Bruder, Claes Christian Alfred, am 2. Januar 1976 in das Geschäft ein, das sich mittlerweile zu einer bedeutenden überseeischen Handelsfirma entwickelt hatte. Am 31. Dezember 1877 wurde Crasemann zum Mitglied der Handelskammer gewählt. Er schied zum 31. Dezember 1918 freiwillig aus der Handelskammer aus, die seine langjährige Mitarbeit durch die Überreichung der Goldenen Denkmünze und eines eisernen Portugalösers gewürdigt hatte. 1880 wurde er von der Handelskammer in die Bürgerschaft entsandt, doch konnte er sein Mandat nur drei Monate lang behalten, da das „Gesetz betreffend die Handelskammer und die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns“ vom 23. Januar 1880 der Kammer das Recht nahm, Mitglieder in die Bürgerschaft zu entsenden. Aufgrund der Notabelnwahlen gehörte er von 1883 bis 1907 der Bürgerschaft an. 
Lebensbeschreibungen Gustav August Rudolph Crasemann.pdf
Podcasts Crasemann Gustav August Rudolf.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1891 - 1895
Bürgerschaftsmitglied: 1883 - 1907
Handelskammerpräses: 1915 - 1917
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Professor Carl Otto Czeschka  
Abbildung
Geboren 22. Oktober 1878
Geburtsort Wien 
Gestorben 30. Juli 1960
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Das sehr umfangreiche und vielfältige Werk, das Otto Czeschka hinterließ, umfasst sowohl graphische als auch plastische Arbeiten sowie Entwürfe für Dekorationen und Schriften. Bereits im Alter von elf Jahren hielt sich der aus Österreich stammende Künstler häufig in der Bibliothek des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien auf. Später entwickelte er eine dem Wiener Jugendstil zugeordnete Bild- und Formsprache, die zum Teil abstraktere, flächigere Züge trägt als diejenige von Gustav Klimt. In Hamburg vermittelte er an der Kunstgewerbeschule die Impulse des strengen Jugendstils Wiener Prägung und besonders seine freikünstlerischen Arbeiten der Jahre 1897 bis 1914 und 1940 bis 1955 waren dem Wiener Jugendstil in großer Präzision und Schärfe der Beobachtungen verbunden. Zu seinen bekannteren Entwurfsarbeiten zählen die Schrift „Olympia-Antiqua“ für die Hamburger Schriftgießerei Genzsch und Heyse, die 1914 als „Czeschka-Antiqua“ erschien, sowie der Titel der Wochenzeitung DIE ZEIT.

 

 
Lokale Referenzen Die Vorlagen (Kartons), die Carl Otto Czeschka für die großen Glasfenster anfertigte, sind weitgehend erhalten und befinden sich im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Des Weiteren befinden sich dort die Vorlage für den Gobelin „Tausendundeine Nacht“ mit über 110 Farbschattierungen sowie der von Carl Otto Czeschka für Sigmund Gildemeister entworfene silberne Deckenleuter. Auch die Glasfenster im Treppenhaus der heutigen Hochschule für bildende Künste konnten durch den rechtzeitigen Ausbau vor der Bombardierung Hamburgs gerettet werden und wurden später wieder eingebaut.  
Lebensbeschreibungen Otto Czeschka.pdf
Literaturhinweise Otto Czeschka.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Zeichner/in: -
Lehrer/in: -
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Johann Ludewig Dammert  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 27. November 1843 - 25. Januar 1855
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Johann Friedrich Nikolaus Danzel  
Abbildung
Geboren 02. Februar 1792
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. November 1847
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Friedrich Nikolaus Danzel, geb. 2.2.1792 in Hamburg, gest. 10.11.1847 ebd., Sohn des Schulleiters Nikolaus Alexander Danzel und der Margaretha Elisabeth Brütt. Nach Studium der Medizin 1814 Promotion zum Dr. med. in Göttingen. Seitdem als Arzt in Hamburg tätig. Vermählt 4.1.1817 mit Anna Katharina Westphalen. 
Lokale Referenzen
Johann Friedrich Nikolaus Danzel gehörte dem Bund der Freimaurer an. 1842 wird er in der Matrikel der Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" geführt. In dieser Loge hatte er über viele Jahre das Amt des Redners, sowie das Amt des abgeordneten Logenmeisters inne.
 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
Anfang

 
Artur Darboven  
Abbildung
Geboren 03. November 1871
Geburtsort Lauenbruch, Niedersachsen 
Gestorben 1954
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Arthur war der älteste Sohn von Johann Joachim Darboven, Gründer des Unternehmens J.J.Darboven und seiner Ehefrau Marie Adrine, geb. Ludolphi. Er lernte im väterlichen Geschäft - der Kaffeerösterei an der Kreuzung Brandsende/Raboisen - den Kaufmannsberuf. Nach Jahren der guten Zusammenarbeit erteilte ihm sein Vater Prokura, um ihn später als Teilhaber in das Unternehmen aufzunehmen. Nach dem Tod des Firmengründers im Jahre 1909 führte Arthur das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Cäsar. 1927 gelang Arthur mit J.J.Darboven der entscheidende Durchbruch, nachdem er mit vielen Labor-Versuchen ein Verfahren entwickeln konnte, bei dem die Kaffeebohne vor der Röstung von belastenden Stoffen weitgehend befreit wird. Dadurch wird die Verträglichkeit erhöht, der Kaffee ist "magenfreundlich" bei vollem Coffeingehalt, der zur Anregung des Kreislaufs erforderlich ist. Dieser neuartige IDEE-KAFFEE trat schnell einen Siegeszug durch ganz Deutschland an.
 
Lokale Referenzen
Arthur Darboven war ein äußerst überzeugter Freimaurer. Er wurde am 28. Februar 1921 von der Loge "Gudrun" zum Lehrling aufgenommen, am 27.02.1922 zum Gesellen befördert und am 26. März 1923 zum Meister erhoben.
In der Hamburgischen Loge "Globus" gab es Anfang der 20er-Jahre Bestrebungen, Juden von der Mitgliedschaft auszuschließen. Um das zu verhindern, traten 17 Brüder aus ihrer Loge aus - unter ihnen auch Arthur Darboven aus der Loge "Gudrun", um am 16. Dezember 1924 die neue Loge "Alte Treue" zu gründen. Die 17 Gründungsbrüder wollten die humanitäre Freimaurerei weiter pflegen und dazu ihre uneingeschränkte Treue bekunden - was sich in dem gewählten Namen der Loge niederschlägt.
Arthur Darboven betätigte sich sehr engagiert in seiner Loge, die er in schwerer Zeit finanziell unterstützte. Nach Ende des II. Weltkrieges war er einer der ersten Brüder, der sich für die Wiedereinsetzung der Loge stark machte.
 
Spuren in Hamburg:
- in Iserbrook ist seit 1949 der nach Familie Darboven benannte Darbovenstieg
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
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Hanne Darboven  
Abbildung
Geboren 29. April 1941
Geburtsort München 
Gestorben 09. März 2009
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hanne Darboven war eine bedeutende Konzeptkünstlerin. Ihr ging es um das Verarbeiten, Sammeln und „Nutzbarmachen“ von Informationen, wobei ihr besonderes Augenmerk vor allem im späten Werk auf der Kulturgeschichte lag. Dabei folgte sie strengen Konzepten, etwa der Bildung von Quersummen von Daten, die sie als Verlauf darstellte. Neben handgeschriebenen Zetteln nutzte auch das Buch als Medium für ihr Werk. Hanne Darboven wurde als Tochter einer Hamburger Kaufmannsfamilie in München geboren, verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit jedoch in Hamburg. Sie begann 1962 ein Kunststudium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Willem Grimm, Kai Sudeck, Theo Garve, später auch bei Almir Mavignier. In dieser Zeit wurde sie stark von den Ideen und Ansätzen der Gruppe Zero geprägt. 1966 beschloss sie, nach New York zu gehen, wo sie anfangs sehr isoliert lebte, dann aber Freundschaften zu den Sol LeWitt und Carl Andre, Vertreter der Minimal Art, schloss, die sie ebenso nachhaltig beeinflussen sollten. LeWitt vermittelte ihr auch erste Kontakte zu Galeristen in New York. Hier begann sie, auf Millimeterpapier serielle „Zahlenzeichnungen“ zu erschaffen, wobei sie etwa die Kalenderdaten mit einbezog und andere Daten verrechnete. 1967 erfolgte eine Ausstellung im Lannis Museum of Normal Art in New York. Ein Jahr später kehrte sie nach Hamburg zurück – ihr Vater war gerade verstorben – und richtete sich ein Atelier in ihrem Elternhaus ein. Neben Zahlen bezog sie nun auch Text mit in den Werkprozess ein. Ab 1975 begann sie mit einem ihrer Hauptwerke, der „Schreibzeit“: 3300 DIN A4 -Seiten füllte sie bis 1980 mit Zahlen, Zitaten, Zeitungsberichten, auch mit Collagen. Um 1979 entstanden auch Partituren, welche darauf beruhten, die Zahlen in Noten umzuwandeln. Ab den 1980er Jahren erhielt sie zahlreiche Ehrungen für ihr Werk: 1986 wurde sie mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet, 1994 erhielt sie den Lichtwark-Preis, 1995 den Internationalen Preis des Landes Baden-Württemberg für bildende Kunst. Im Jahr 2000 erhielt Hanne Darboven eine Ehrenprofessur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.  
Literaturhinweise Hanne Darboven_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Nicolaus Darboven  
Abbildung
Geboren 08. April 1902
Geburtsort Lauenbruch, Niedersachsen 
Gestorben 11. August 1985
Todesort Hiltpoltstein, Bayern 
Kurzbiographie Nach einer Einzelhandelslehre und einigen Jahren als Bankangestellter bei der Banco Espagnol Del Rio de la Plata in Hamburg trat Nicolaus Darboven 1924 in das Hamburger Familienunternehmen J.J. Darboven ein, deren Mitinhaber er 1936 wurde. Über Jahrzehnte leitete er die Geschicke der Firma, die zu den führenden in der Kaffeebranche gehört. Nach der großen Zerstörung der gesamten Firmenanlage während des Zweiten Weltkriges war es vor allem Nicolaus Darboven, der das Unternehmen nach dem Krieg wieder aufbaute. Er war es auch, der begann, als Firmenchef persönlich in Radio und Fernsehen für seine Marken, vor allem IDEE-Kaffee zu werben. Sein Interesse galt nicht nur dem Wohl des eigenen Unternehmens, sondenr auch dem der Konsumenten. Die Kaffeeforschung im Dienst der Gesundheit gehörte zu seinen besonderen Anliegen. Für seine Verdienste auf diesem Gebiet erhielt er mehrere Auszeichnungen, unter anderem 1974 die Goldene Verbandsnadel des Kneipp-Bundes und die Brillat Savarin-Plakette. Für seine Aktivitäten im Bereich des Bildungswesens und der Gesundheitsvorsorge erhielt er 1979 das Bundesverdienstkreuz. Nicolaus Darboven kam 1985 auf den Weg in sein Tiroler Ferienhaus bei einem Verkehrsunfall ums Leben.  
Lokale Referenzen

Nicolaus Darboven, Sohn von Arthur, betätigte sich wie sein Vater in der Loge "Alte Treue" als aktiver Freimaurer. Er wurde hier am 27. April 1926 zum Lehrling aufgenommen, am 11. Oktober 1927 zum Gesellen befördert und am 9. Oktober 1928 zum Meister erhoben.

Spuren in Hamburg:
- in Iserbrook ist seit 1949 der nach Familie Darboven benannte Darbovenstieg  
Kategorien Wirtschaft
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Herbert Dau  
Abbildung
Geboren 08. Dezember 1911
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Juli 2000
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Herbert Dau war Politiker und Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft.

Er wurde am 8.12.1911 in Hamburg geboren und stammte aus einer Arbeiterfamilie mit sechs Geschwistern, sein Vater war Hafenmeister. Dau besuchte die Volksschule auf der Veddel, die Realschule in Rothenburgsort und schließlich die Oberrealschule in St. Georg, wo er 1930 sein Abitur absolvierte. Dies war für einen Jungen seiner sozialen Herkunft eine außergewöhnliche Leistung. Anschließend machte Dau eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Volksfürsorge AG. Zudem war er im Arbeiter-Turn-und Sportbund aktiv.

Im Jahre 1930 wurde er Mitglied in der SPD und amtierte bald als Bezirksführer des SPD-Bezirks Harburger Chaussee. Während der NS-Zeit engagierte sich Dau an der illegalen Untergrundarbeit der Sozialdemokraten. 1935 wurde er wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet. Nach einem Geständnis, dass es sich nur um eine kleine Menge an verteilten Flugblättern gehandelt hätte, stellte das Hanseatische Oberlandesgericht das Verfahren ein und er wurde nach 5 Monaten wieder freigelassen. Andere Aktivitäten Daus wurden nicht aufgedeckt. Da er aufgrund seiner Festnahme bei der Volksfürsorge fristlos entlassen worden war, suchte er nach einer neuen Anstellung. Ab 1936 war Dau schließlich als Korrespondent bei der Hamburg-Mannheimer tätig. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war er an der Gründung der Deutschen Angestellten Gewerkschaft beteiligt und wurde Hamburger Gewerkschaftsvorsitzender. Er wirkte als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Ringes (1950 bis 1967) und bei der Versicherungsgruppe Hamburg Mannheimer (1967 bis 1975).

Von 1946 bis 1978 war Dau für die SPD in der Hamburgischen Bürgerschaft und amtierte von 1960 bis 1978 als Bürgerschaftspräsident. 1978 erhielt er für seine Verdienste für das Gemeinwohl die Ehrenbürgerwürde – die höchste Auszeichnung, die Hamburg zu vergeben hat. Nachdem Dau aus der Hamburger Bürgerschaft ausgeschieden war, engagierte er sich noch 20 Jahre als ehrenamtlicher Richter am Hamburgischen Verfassungsgericht.

Er verstarb am 7.7.2000 in Hamburg.

 
Literaturhinweise Herbert Dau_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1946 - 1978
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Willy Davidson  
Abbildung
Geboren 13. Februar 1890
Geburtsort Bromberg 
Gestorben 04. Februar 1933
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Von Willy Davidson sind weder viele Werke noch eine umfangreiche Dokumentation seines Lebens erhalten geblieben. Dies ist die Folge davon, dass er selbst kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten starb und seine Familienmitglieder innerhalb der NS-Diktatur umgebracht worden sind. Aus den erhalten gebliebenen Kunstwerken geht hervor, dass sich Willy Davidson dem Festhalten von Szenen des großstädtischen Lebens als auch den vom Menschen veränderten Landschaften widmete. Oft datierte er seine Arbeiten jedoch nicht, sodass es unmöglich ist, sie in einzelne Werkphasen zu unterteilen. Eine mögliche zeitliche Rekonstruktion seines künstlerischen Schaffens könnte allerdings wie folgt aussehen: Anfang der 1910er Jahren malte er vor allem Landschaften der Länder, in denen er im 1. Weltkrieg eingesetzt worden war. Nach dem Vorbild Vincent van Goghs, Francisco de Goyas und Ludwig Meidners stellte er diese Landschaften als verödete Orte und schmutzige Fabrikzentren dar. Die in diesen Bildern gezeigten Menschen sind maskenhafte Statisten, die vereinzelt vor Vorstadt-Kasernen und qualmenden Schloten posieren. Neben diesen Landschaften malte er auch Hamburg-Ansichten, die Hafenkais, Kaschemmen und die das Nachtleben der Gesellschaft zeigten. Ende der 1910er Jahre wendete er sich italienischen Landschaften zu, die er in einem altmeisterlichen Kolorit wiedergab. In vielen seiner Bilder herrschte eine melancholische Stimmung, die durch die Farbigkeit zum Ausdruck gelangte. Anfang der 1920er Jahre fertigte er expressionistische Holzschnitte sowie Lithographie-Folgen an, außerdem war er als Bühnenbildner für die szenische Gestaltung zuständig.  
Lokale Referenzen Kunstwerke von Willy Davidson befinden sich in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle, des Museums für Kunst und Gewerbe sowie der Hamburger Sparkasse und des NRD.  
Lebensbeschreibungen Willy Davidson.pdf
Literaturhinweise Willy Davidson.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
Architekt/in: -
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Hermann de Boor  
Abbildung
Geboren 12. Dezember 1848
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. November 1889
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann de Boor, geb. 12.12.1848 in Hamburg, gest. 30.11.1889 ebd., Sohn des Hamburger Juristen Claus de Boor und der Kaufmannstochter Amalie Siemers. Künstlerische Ausbildung bei Wilhelm Camphausen in Düsseldorf, in dessen Nachfolge ausschließlich als Schlachtenmaler tätig, zunächst in Düsseldorf, seit 1880 in Hamburg, mit ausgedehnten Reisen zu den Schlachtfeldern der Napoleonischen Kriege von 1813-1815 und des deutsch-französischen Krieges 1870/71. Heirat 1888 mit der Malerin Julie Unna, verw. Ploos van Amstel. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Alma de l'Aigle  
Abbildung
Geboren 18. Februar 1889
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. März 1959
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

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Alma de l’Aigle,  am 18. Februar1889 in Hamburg geboren, zur Schule gegangen, und  hier auch  zur Lehrerin  ausgebildet,  ist heute vor allem als Gartengestalterin und Rosenzüchterin bekannt. Sie  wirkte aber in ihrer Zeit vor allem als Reformpädagogin und Schriftstellerin. Ihre pädagogischen Ziele setzte sie durch  Schreiben von Kinderbüchern und Elternratgebern um. Das 1948 erschienene Erinnerungsbuch    “Ein Garten“  kreist um den sie zeitlebens auch in ihrer pädagogischen Arbeit inspirierenden elterlichen Garten und es belegt  deutlich  ihr Konzept im erzieherisch notwendigen Zusammenwirken von Natur und den Gegebenheiten einer nach 1945 dann auch noch zerstörten Stadtlandschaft.  Sie starb am 14. März 1959 in Hamburg. Heute erinnert der unter Denkmalschutz gestellte (Rest-)Garten ihres Elternhauses Anscharhöhe an sie.

 Jill Guse, vgl. auch Lebensbeschreibung

 

 

 

 

 

 
Literaturhinweise Literaturliste.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Ida Dehmel  
Abbildung
Geboren 14. Januar 1870
Geburtsort Bingen am Rhein 
Gestorben 29. September 1942
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Ida Dehmel, am 14. Januar  1870 in Bingen am Rhein als vierte von fünf Kindern des Kommerzienrats Simon Zacharias Coblenz und seiner Frau Emilie geboren, zog bald nach ihrer 2.Eheschließung 1902 mit dem in seiner Zeit  berühmten und anerkannten Dichter Richard Dehmel von Berlin  nach Hamburg, wo sie bis zu ihrem Freitod 1942 in Blankenese  lebte. Trotz ihrer vielfältigen künstlerischen Begabungen blieb der  eigentliche Schwerpunkt ihres Lebens sich für die Literatur und die Kunst einzusetzen und später vor allem Künstlerinnen „professionell“ zu unterstützen. 

Sie war von 1892-1896 in tiefer Freundschaft mit Stefan George verbunden; er schickte ihr seine lyrischen Manuskripte, die sie daraufhin an Richard Dehmel, Mitglied der Redaktion der Kunstzeitschrift  „Pan“ sandte. Es kam zwar nicht zu einer Veröffentlichung in der Zeitschrift, aber Ida lernte so Richard Dehmel kennen und fortan waren sie ein Paar und bildeten den Mittelpunkt einer offenen und sehr interessanten Künstlergruppe.
Nach dem Tod Richard Dehmels 1920 hat sie intensiv und sorgfältig umfassend seinen literarischen Nachlass archiviert und 1921 die Dehmel-Stiftung und die Dehmel-Gesellschaft gegründet. Mit diesen beiden Institutionen  sowie dem Verkauf des gesamten Nachlasses an die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek konnte sie das Dichterhaus in Hamburg Blankenese  erhalten. Damit blieb das wunderschöne, Richard Dehmel zu seinem 50. Geburtstag geschenkte Haus auch weiterhin ein kultureller Mittelpunkt in Hamburg  und Anlaufstelle für junge eigenwillige Künstler bis 1933.   
Es gelangen ihr eben aber auch bedeutende Gründungen für  Frauen, insbesondere für Künstlerinnen. Mit ihrem großen und sehr eindrucksvollen Charisma und mit mutiger Selbstverständlichkeit initiierte sie 1906 den Hamburger Frauenclub am Neuen Jungfernstieg, wurde 1911 Vorsitzende des Norddeutschen Verbandes für Frauenstimmrecht  und gründete 1913 den Bund niederdeutscher Künstlerinnen. Aus diesen regen Gründungstätigkeiten erwuchs 1926  die bis heute existierende  GEDOK, die Gemeinschaft deutscher und oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen.
Trotz  Diffamierung und antisemitischer Verfolgung – sie musste alle Ämter niederlegen -  blieb sie, tief verzweifelt, in Hamburg.
Am 29.September 1942 wählte sie den Freitod. Weitere Informationen Finder Sie auch unter: 

http://www.dehmelhaus.de/ 

Quellen:Briefe von und an Ida Dehmel, Manuskripte, Tagebücher, Fotographien, Dokumente im Dehmel-Archiv, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

 
Lokale Referenzen

Spuren in Hamburg:

- Jungfernstieg 30 ist seit 1997 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft

 
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Richard Fedor Leopold Dehmel  
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Geboren 18. November 1863
Geburtsort Hermsdorf, Brandenburg 
Gestorben 08. Februar 1920
Todesort Hamburg-Blankenese 
Kurzbiographie


Als 1901 der Dichter Richard Dehmel(1863-1920) zusammen mit seiner schönen jungen Frau Ida nach Hamburg kam und sich in Hamburg-Blankenese niederließ, war er aufgrund seiner Lyrik schon ein berühmter Mann. Der neuartige Klang seiner Verse begeisterte vor allem die Jugend. Viele der neuen künstlerischen und intellektuellen Elite fühlten sich inspiriert und waren mit ihm und seiner Frau freundschaftlich so tief verbunden, dass sie ihm 1913  – zu Dehmels 50. Geburtstag -  das von ihm gestaltete und mit Hilfe des Architekten Walther Baedeker erbaute Haus in Blankenese schenkten. Dieses Haus galt als berühmtes  Gesamtkunstwerk aus Architektur, Garten, Interieur und Archiv und hatte berühmte Besucher wie Thomas Mann oder Richard Strauß u.v.a.
Richard Dehmel starb bereits 1920 an den körperlichen Spätfolgen seiner Teilnahme am Krieg.

 
Lebensbeschreibungen Richard Dehmel von C. Vogel.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Balthasar Denner  
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Geboren 15. November 1685
Geburtsort Altona 
Gestorben 14. April 1749
Todesort Rostock 
Kurzbiographie

Balthasar Denner ist vor allem als Porträt- und Bildnismaler des Barock bekannt. Er führte dabei nur die Köpfe aus, andere Bildelemente wie Landschaft, Kleidung, Hintergrund wurden von anderen Künstlern (teilweise auch von seinen Kindern, die ebenfalls malten) ergänzt. Seine exakte Malweise trugen zu seinem Spitznamen „Porendenner“ bei, womit er sich vor allem der holländischen Tradition der so genannten „Feinmalerei“ anschloss.

Im Jahre 1658 wurde Balthasar Denner in Altona geboren. Sein Vater Jakob Denner arbeitete als Blaufärber, war aber auch als mennonitischer Prediger im damals dänischen und religionsfreien Altona tätig. Als Balthasar Denner in seiner Kindheit einen Unfall hatte, beschäftigte er sich fortan mit dem Zeichnen und wurde später in Hamburg von Franz von Amama, einem holländischen Maler, unterrichtet, sowie für kurze Zeit auch in der Ölmalerei in Danzig, als sein Vater dort als Prediger tätig war. 1701 bis 1707 jedoch lernte er auf Wunsch seiner Eltern den Beruf des Kaufmanns im Unternehmen seines Onkels in Hamburg. Ab 1707 wurde Denner, nun 22 Jahre alt, an der Preußischen Akademie der Künste aufgenommen. Im Jahr 1712 heiratete er Esther Winter. Durch die guten Beziehungen seines Vaters zum holsteinischen Adel erhielt er, ebenfalls 1712, den wichtigen Auftrag, die Familie von Herzog Christian August von Schleswig-Holstein-Gottorf zu porträtieren; fortan galt Denner als begehrter Porträtmaler und reiste zu den zahlreichen Aufträgen zu verschiedenen Fürstenhöfen, zunächst 1717 nach Kopenhagen und Husum, um den dänischen König zu malen, 1720 nach Wolfenbüttel, wo er die Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel porträtierte. In Hannover malte er englische Hofdamen und Herren des Hofes, worauf er ab 1720 für sieben Jahre gemeinsam mit seiner Familie in London lebte und arbeitete. Ab 1728 blieb er zunächst in Deutschland und war den Höfen von Braunschweig, Dresden, Berlin und Wolfenbüttel beschäftigt. Für drei Jahre lebte er in Amsterdam. 1740 war Denner wieder in Hamburg, wo zwei Bildnisse des Herzogs von Holstein-Gottorf entstanden. Zuletzt beschäftigte ihn der Hof von Mecklenburg-Schwerin, wodurch er die letzten Lebensjahre in Schwerin und in Rostock verbrachte, wo er 1749 verstarb. Trotz seiner ausgedehnten Reistätigkeit blieb er Hamburg stets verbunden und porträtierte zahlreiche Hamburger Bürger, wie etwa den befreundeten Ratsherren und Dichter Barthold Hinrich Brockes mit seinen drei Kindern. 

 
Lokale Referenzen Dennerstraße, Barmbek-Nord, seit 1929
 
Literaturhinweise Balthasar Denner_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Prof. Dr. Max Dennstedt  
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Geboren 27. Mai 1852
Geburtsort Berlin 
Gestorben 19. Juni 1931
Todesort Matzdorf 
Kurzbiographie

Max Dennstedt wurde am 27. Mai 1852 in Berlin geboren. Nach dem Abitur war er Soldat im deutsch/französischen Krieg von 1870/71 und blieb auch nach Kriegsende zunächst als Offizier im militärischen Dienst beschäftigt; eine weitere militärische Karriere konnte er aus gesundheitlichen Gründen allerdings nicht anschließen. Ab 1876 studierte Dennstedt Chemie in Berlin und promovierte 1879 bei August Wilhem Hoffmann mit der Arbeit „Derivate des Parabromanilins - Darstellung, Krystallform und Eigenschaften des Orthothioameisensäurebenzyläthersls“. Zudem war er als wissenschaftlicher Assistent für Hoffmann tätig. Schließlich ging er 1880 nach Rom, wo er sich 1883 habilitierte. Er forschte mit Giacomo Luigi Ciamcian besonders zu Pyrrol. Er blieb bis 1885 als Privatassistent in Rom; mit Ciamcian verband ihn eine lebenslange Freundschaft. Dennstedt war zudem sehr an Kultur und Geschichte interessiert; er besuchte antike Stätten und entstand – unter der Hand - auch seltene archäologische Fundstücke. 1885 nach Deutschland zurückgekehrt wurde Dennstedt Lehrer und Professor an der Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin. Ab 1893 wurde er schließlich zum Leiter des Chemischen Staatslaboratoriums in Hamburg ernannt, eine Stellung, die er bis 1910 innehatte. 1899 zog Dennstedt mit dem Chemischen Staatslaboratorium in die Jungiusstraße, wo dieses zusammen mit dem Physikalischen Staatsinstitut, dem Hygiene-Institut und dem Institut für Allgemeine Botanik, einen ersten „Naturwissenschaftlichen Campus“ in Hamburg bildete.

Mit Max Dennstedt begann somit die klassische-wissenschaftliche Chemie in Hamburg. Zu seinen wissenschaftlichen Leistungen zählt besonders eine Weiterentwicklung der Elementaranalyse; zudem war er ein Pionier der photographischen Anwendung für juristische Beweisführung. Dennstedt war Mitglied des Hamburger Professorenkonvents. Ein Gemälde, das Max Liebermann 1905-1906 von diesem Konvent anfertigte, dokumentiert die soziale Stellung, die Dennstedt im Kreise der Professoren und als Hamburger Bürger innehatte. Giacomo Luigi Ciamcian schenke Dennstedt als Zeichen seiner tiefen Verbundenheit eine aufwendig gestaltete Vase. 2017 gaben die Erben Dennstedts diese Vase an den Fachbereich Chemie der Universität Hamburg, um so an das Wirken Dennstedts für die Chemie in Hamburg zu erinnern. Sie ist seitdem vor der Chemischen Bibliothek der Universität Hamburg ausgestellt.

Max Dennstedt starb am 19. Juni 1931 in Matzendorf.

 
Lokale Referenzen

www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/117632449                           

https://www.chemie.uni-hamburg.de/zeitung/Mitarbeiterzeitung_18__Jun_2015.pdf

 

 

 
Lebensbeschreibungen Artikel über Dennstadt Fachbereichszeitung Chemie der Uni Hamburg.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Paul Dessau  
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Geboren 19. Dezember 1894
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Juni 1979
Todesort Königs Wusterhausen  
Kurzbiographie Der gebürtige Hamburger war einer der bedeutenden deutschen Komponisten des 20. Jahrhunderts und neben Hanns Eisler eine zentrale Gestalt des Musiklebens der DDR.

Als Spross einer jüdischen Kantorenfamilie hat Dessau schon als 14-Jähriger alle Mozart-Violinkonzerte im Repertoire, nach einem Studium am Berliner Klindworth-Scharwenka-Konservatorium entscheidet er sich aber nicht für die Solisten-, sondern für eine Dirigentenlaufbahn und wird 1912, noch 17-Jährig, Korrepetitor am Hamburger Stadttheater.

Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitet Dessau 1918/19 als Hauskomponist und Kapellmeister an den Hamburger Kammerspielen und nach Engagements in Köln und Mainz geht er an die Städtische Oper Berlin. Ab 1926 widmet sich Dessau dem neuen Medium Film zu und komponiert Musik zu Stummfilmen, arbeitet als Geiger und Orchesterleiter im Berliner Alhambra-Kino und zähltin den 1930er Jahren zu den führenden Tonfilm-Komponisten seiner Zeit.

1933 emigriert Dessau nach Frankreich, 1939 in die USA. Im Exil lernt er Hanns Eisler, Arnold Schönberg und Berthold Brecht kennen. Nach Deutschland zurückgekehrt, lässt er sich 1948 in Ostberlin nieder, lehrt dort an der Staatlichen Schauspielschule und wird 1959 zum Professor ernannt. Dessau schrieb sowohl Arbeitlieder als auch Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusik. Bekannt wurde er durch Vertonungen von Texten seines Freundes Brecht, mit Opern wie "Die Verurteilung des Lukullus" (1951) oder "Puntila" (1966), außerdem Bühnenmusiken zu Brecht-Stücken wie „Mutter Courage“.  
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Bahrenfeld ist seit 2000 die Paul-Dessau-Straße
- Grünanlage Hohler Weg/Michelwiese ist seit 2001 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Gustav Diederichsen  
Abbildung
Geboren 1852
Geburtsort  
Gestorben 1924
Todesort  
Kurzbiographie Mitte der 1850er Jahre gründete Theodor Wille ein Export- und Importgeschäft, das sich auf den Handel mit Brasilien konzentrierte. 1875 trat sein Cousin Carl Diederichsen in die Firma ein, einige Jahre später auch dessen Bruder Gustav. 1885 verfügte das Geschäft über ein Betriebskapital von etwa zwei Millionen Mark und zählte zu den bedeutendsten Handelshäusern in Hamburg. Exportiert wurden vor allem Maschinen sowie Manufaktur- und Stapelwaren, bei den Importen handelte es sich in erster Linie um Kaffee, daneben noch um Kautschuk, Tabak und Kakao. Nach dem Tod von Wille 1892 leiteten die beiden Diederichsen-Brüder gemeinsam die Firma Theodor Wille & Co. Gustav Diederichsen war außerdem Mitglied im Aufsichtsrat der Commerz- und Diskonto-Bank. Auf einer Gedenktafel in der Rotunde der Hamburger Kunsthalle wird er für die Jahre 1912 und 1917 als Stifter gewürdigt. Er hinterließ ein Drittel seines Erbes der G. Diederichsen Stiftung zur Förderung wohltätiger und gemeinnütziger Zwecke, auch die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung erhielt eine Zuwendung von 24.000 Mark aus dem Testament ihres Mitbegründers. 
Literaturhinweise Literatur zu Gustav Diederichsen.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Carsten Diercks  
Abbildung
Geboren 08. August 1921
Geburtsort Klosterhof Preetz / Kiel 
Gestorben 02. November 2009
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Carsten Dierks zählte zu den großen bundesdeutschen Fernsehpionieren. Als einer der einflussreichsten Dokumentarfilmer des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) und später des Norddeutschen Rundfunks (NDR) war er an der Produktion von etwa 500 Filmen beteiligt, die die „Welt (…) in die Stube“ brachten, wie Diercks in seinen Lebenserinnerungen titelte. 45 Mal reiste Carsten Diercks für das Fernsehen um die Welt, dokumentierte seine Beobachtungen mit der Kamera und prägte so einen ganz neuen Filmstil. Eine der entscheidenden Pioniertaten war der Einsatz des Pilot-Ton-Vefahrens – so konnte Diercks live kommentieren was er drehte, denn Tonbandgerät und 16-mm-Filmkamera waren aneinander gekoppelt. Diercks Fernsehdokumentarbeiten rund um den Globus zeichneten ihn ab 1960 für eine leitende Korrespondententätigkeit von ARD und NDR in Indien aus. Er wurde persönlicher Medienberater von Indira Gandhi und baute das erste indische Fernsehen mit auf. Carsten Diercks arbeitete praktisch sein ganzes Berufsleben lang für den NDR sowie als freier Filmemacher auch über seine Pensionierung 1986 hinaus. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Carsten Diercks“. 
Lebensbeschreibungen Carsten Diercks.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Filmregisseur/in: -
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Arnold Diestel  
Abbildung
Geboren 1947
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen
Anfang

 
Arnold Friedrich Georg Diestel  
Abbildung
Geboren 02. März 1857
Geburtsort Valparaiso/Chile 
Gestorben 03. Januar 1924
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Arnold Friedrich Georg Diestel, geboren 2.3.1857 in Valparaiso/Chile, gestorben 3.1.1924 in Hamburg, Sohn des Hamburger Kaufmanns und hannöverschen Konsuls in Valparaiso Friedrich Diestel und der Bankierstochter Sophie Stresow. Nach Studium der Rechte und der Staatswissenschaften in Freiburg und Berlin 1879 Promotion zum Dr. jur. Seit 1883 Verwaltungstätigkeit in Hamburg, 1895 Senatssekretär, 1899 Syndikus und 1920 Bürgermeister in Hamburg. 29.4.1886 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Henriette Wilhelmine Hesekiel. 
Kategorien Politik
Funktionen Senatssyndicus: 21. April 1899 -
Senator/in: 6. April 1908 -
Bürgermeister/in: 14. Februar 1920 - 3. Januar 1924
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Emil Theodor Franz Julius Bernhard Dill  
Abbildung
Geboren 03. Dezember 1797
Geburtsort Groß-Bartensleben 
Gestorben 28. Januar 1885
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Emil Theodor Franz Julius Bernhard Dill wurde am 03.12.1797 in Groß-Bartensleben geboren und verstarb am 28.01.1885 in Hamburg. Er war mit Elisa Antonia Hellman verheiratet; zusammen hatten sie sechs Kinder. 1825 wurde Theodor Dill zunächst stiller, zehn Jahre später dann offener Teilhaber des Handelshauses Albrecht & Dill, welche Gewürze und Rohkakao importierte. In der Zeit von 1829 bis 1826 war er Kapitän des dritten Bataillon des Hamburger Bürgermilitärs und diente von 1837 bis 1840 als Bürgermilitärkommissar. Außerdem engagierte er sich am Kommerzium, dessen Präses er von Januar bis Dezember 1846 war. Vor allem machte sich Theodor Dill während des Großen Brands 1842 verdient, als er die Börse vor den Flammen rettete. Als Dank erhielt er von angesehenen Kaufleuten Hamburgs ein Ölgemälde von Hermann Kauffmann mit der Darstellung der Böse während des Brandes. Heute hängt dieses im Phönix-Saal des Hamburger Rathauses. Als Mitglied der Kommerzdeputation gehörte er zu den ersten, die bereits im Mai 1842 einen Plan zum Wiederaufbau der Stadt vorlegten. Weitere Ehrenämter folgten: von 1845 bis 1847 war er Mitglied der Teerhofdeputation; Vorstandsmitglied der Patriotischen Gesellschaft, Mitglied der Hafen- und Schifffahrtsdeputation, Mitlgled der Kämmerei und von 1859 bis 1865 Abgeordneter für das Kirchspiel St. Michaelis in der Hamburgischen Bürgerschaft. 
Lokale Referenzen

Spuren in Hamburg:

- in Harvestehude/Rotherbaum ist seit 1890 die nach ihm benannte Dillstraße

 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: Januar 1846 - Dezember 1846
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1865
Kaufmann/-frau: 1825 - 1885
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Hermann Distel  
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Geboren 1875
Geburtsort Weinsberg 
Gestorben 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1875 geboren in Weinsberg; Steinmetzlehre; 1898 Architekturstudium an der Baugewerkschule Stuttgart, ab 1900 an der TH Karlsruhe; Mitarbeit im Architekturbüro Curjel & Moser in Karlsruhe; ab1905 Partnerschaft mit August Grubitz; 1908 Übersiedlung nach Hamburg nach Wettbewerbserfolg für das Vorlesungsgebäude der Universität Hamburg; 1929 nach Auflösung der Partnerschaft mit Grubitz ist Distel vorwiegend im Krankenhausbau tätig. Nach seinem Tod führt sein Sohn Walter Distel das Büro in Portugal weiter. 1945 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Distelstraße, Bergedorf, seit 1949
 
Lebensbeschreibungen HermannDistelWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff  
Abbildung
Geboren 02. Dezember 1909
Geburtsort Schloss Friedrichstein, Ostpreußen 
Gestorben 11. März 2002
Todesort Schloss Crottorf, Friesenhagen 
Kurzbiographie Marion Gräfin Dönhoff zählt zu den namhaften Journalisten und Publizisten der deutschen Nachkriegszeit. Als Redakteurin und spätere Chefredakteurin und Herausgeberin der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ gestaltete sie seit 1946 eine der wichtigsten deutschen Zeitungen maßgeblich mit. Aufgewachsen auf einem preußischen Adelsgut, beteiligt am Widerstand gegen die Nationalsozialisten, bei Kriegsende geflohen aus Ostpreußen, in den Nachkriegsmonaten Berichterstatterin von den Nürnberger Prozessen – solche vielfältigen Erfahrungen beeinflussten den journalistischen Werdegang der Gräfin Dönhoff. Sie entwickelte sich in Hamburg zu einer kritischen Beobachterin des Zeitgeschehens. Ihr besonderes Interesse galt der Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Marion Gräfin Dönhoff gab „Die Zeit“ von 1973 bis 2001 heraus. 1999 wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Hamburg ernannt. Zudem war sie Ehrensenatorin der Universität Hamburg. Schließlich gründete die Gräfin ihre eigene Stiftung, die „Marion Gräfin Dönhoff-Stiftung“. Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Zwecke. Beispielweise fördert sie die Wissenschaft und Forschung, die Jugendhilfe, die Bildung, kulturelle Vorhaben und Einrichtungen. Am Speersort, dem Standort des Pressehauses und Sitz der „Zeit“, wurde ihr zu Ehren 2009 eine Gedenktafel errichtet und in Hamburg-Blankenese benannte sich ein Gymnasium nach Marion Gräfin Dönhoff. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Marion Gräfin Dönhoff“. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- Pressehaus, Speersort 1 ist seit 2008 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft
- Im Bezirk Hamburg-Mitte Stadtteil Hamburg-Altstadt wurde 2018 die von der Rückseite des Gebäudes Alter Wall 12 nach Nordwesten über das Alsterfleet führende und in die Wegefläche Alsterarkaden - in Höhe des Gebäudes Neuer Wall 41 - einmündende, neu einzufügende Fußgängerbrücke Marion-Gräfin-Dönhoff-Brücke benannt.
 
Lebensbeschreibungen Marion Gräfin Dönhoff.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Dönhoff.mp3
Kategorien Wohlfahrt
Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Frans Doormann  
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Geboren 14. Februar 1709
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. August 1784
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 28. April 1780 - 22. August 1784
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Adele Doré  
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Geboren 09. April 1869
Geburtsort Wien 
Gestorben Februar 1918
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Adele Doré, geboren 9.4.1869 in Wien, gestorben Februar 1918 in Berlin, Tochter eines Theatermusikers. Nach Ausbildung zur Schauspielerin Engagements in Amsterdam, Regensburg, Salzburg und Köln. Seit 1897 am Thalia-Theater in Hamburg, 1900 Wechsel zum Deutschen Schauspielhaus, dessen Ensemble sie bis 1917 angehörte. Vermählt mit dem Schauspieler, Schriftsteller und Rhetorikprofessor Emil Milan. Das Gemälde Darstellung einer ihrer Glanzrollen, der Mariamne in Friedrich Hebbels "Herodes und Mariamne". 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Martin Dorner  
Abbildung
Geboren 03. August 1728
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. April 1798
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Am 3. August 1728 als sohn eines einfachen Kaufmanns geboren, kam er in sehr jungen Jahren in die Lehre zu dem angesehenen, wohlhabenden Kaufmann Nicolaus Persent, desssen Vertrauen er sich in einem Maße erwarb, dass dieser ihm immer größere Geschäfte anvertraute, und er nach dessen plötzlichen Tode von den Vormündern der Erben zur Führung des Unternehmens bestimmt wurde und 1763 die Tochter seines Lehrherren heiratete. Seine Geschäfte nehmen weiterhin einen sehr glücklichen Verlauf; zu dem Warenhandel traten Wechsel- und Bankgeschäfte in einem Uumfang, dass schließlich ihm Aufträge der mächstigsten Herrscher, Königeund fürsten anvertraut wurden. Daneben übernahm er auch eine Reihe bürgerlicher Verpflichtungen, so dass der Senat ihn am 22. Februar 1765 in den Stand erheben wollte, obwohl er für sich keine solchen Ehren erstrebte und vor dieser mühsamen Aufgabe zurückschreckte. Aber die Gesetze Hamburgs bestimmen, dass der Verweigerer eines solchen ihm angetragenen Amtes nach Abgabe des zehnten Teils seines Vermögens die Stadt und ihre Provinzen innerhalb dreier Tage für immer verlassen muss. Dorner erklärte sich zu einer solchen Zahlung ohne weiteres bereit, wenn er nur ohne Annahme des Amtes in Hamburg bleiben und seine Geschäfte weiter führen könnte. Weil ihm das aber verwehrt wurde, übernahm er die ihm zunächst unwillkommene Last und führte sie um so eifriger durch wie kaum ein anderer, der ein solches amt erstrebt hatte. Er übernahm alle senatorischen Verpflichtungen der Reihe nach und erwarb sich besonders als Scholarch und Prätor so große Verdienste, dass er am 8. Februar 1788 zum Bürgermeister gewählt wurde, welches Amt er unter der Anerkennung aller Zeitgenossen bis zu seinem Tode am 12. April 1798 ausübte.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2009 05.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 8. Februar 1788 - 12. April 1798
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Paul Draingius  
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Geboren 21. September 1644
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. September 1728
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 06.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Reinhard Drenkhahn  
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Geboren 09. Februar 1926
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 26. März 1959
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Reinhard Drenkhahn gilt als einer der Wegbereiter der informellen Malerei in Hamburg. Thematisch entstanden in seinen frühen, noch expressionistisch geprägten Werken vor allem Landschaften, oft Strände, Porträts und Figurenbilder, später näherte er sich der abstrakten Kunst. Konzentrierte er sich anfangs noch auf Kompositionen, beschäftigten ihn später oft einzelne Gegenstände, die er in verschiedensten Variationen in meist toniger Farbigkeit zu erfassen suchte, wie die bekannten „Ofensteine“. 

Reinhard Drenkhahn absolvierte zunächst eine Lehre als Polsterer und Dekorateur. Nach Abschluss der Ausbildung studierte er ein Jahr Innenarchitektur, wurde aber 1944 eingezogen und nach Ende des Krieges in der Schweiz interniert. Zurück in Hamburg, setzte er sein Studium fort und schloss es 1947 erfolgreich ab. Noch im selben Jahr besuchte er die Landeskunstschule Hamburg und wurde Schüler von Willem Grimm und Karl Kaschak, kurze Zeit lernte er auch bei Arnold Fiedler am „Baukreis“. Gemeinsam mit Kai Sudeck baute er sich ein Atelier aus. In den 1950er Jahren folgten zahlreiche Reisen: 1951 nach Paris, wo ihn vor allem die Kunst des Informel stark beeindruckte, 1953 nach Ischia, 1954 nach Ibiza, 1956 nach Amsterdam, 1957 nach Spanien. 1953 vernichtete er alle seine bis dato entstandenen Arbeiten. Eine erste Einzelausstellung erfolgte 1956 in der Hamburger Kunsthalle, ein Stipendium ermöglichte ihm 1958, ein weiteres Atelier auf St. Pauli einzurichten. Wohl auch durch die befreundeten Künstler Horst Janssen und Paul Wunderlich setzte er sich mit den Techniken der Radierung und Lithografie auseinander. 1959 besuchte er noch Amsterdam und Paris, um eine geplante Ausstellung vorzubereiten. Er hatte sich als Künstler fest etabliert, öffentliche Aufträge und zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland belegten seinen Erfolg, dennoch setzte er seiner vielversprechenden Karriere durch seinen Freitod 1959 ein Ende. Trotz der Vernichtung vieler seiner Werke hinterließ er ein recht umfangreiches Œuvre von rund 500 Gemälden, Grafiken und Zeichnungen.

 
Literaturhinweise Reinhard Drenkhahn_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Maler/in: -
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Dr. Wilhelm Drexelius  
Abbildung
Geboren 31. Juli 1906
Geburtsort Altona 
Gestorben 22. März 1974
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Wilhelm Drexelius wurde am 31.7.1906 in Altona geboren. Er promovierte an der Universität Hamburg in Rechtswissenschaft. Schon während seines Studiums war er der SPD beigetreten und engagierte sich in Studentengruppen. Nach seinem Abschluss ließ er sich als Anwalt in Hamburg nieder und gründete mit Clara Genter eine Kanzlei am Neuen Wall.

1946 ernannte Max Brauer Drexelius zum Senatssyndikus des Rechtsamtes. In dieser Funktion nahm er an dem Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee teil. 1951 ging er als Senatssyndikus in die Senatskanzlei. Als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft wurde er 1961 in den Senat gewählt. Zunächst war er im Bereich der Baubehörde tätig, später dann in der Schulbehörde. 1966 wählte man Drexelius zum Zweiten Bürgermeister.

Er verstarb am 22.3.1974 in Hamburg.

 
Lokale Referenzen Wilhelm-Drexelius-Weg 
Literaturhinweise Wilhelm Drexelius_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
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Professor Harald Duwe  
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Geboren 28. Januar 1926
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 15. Juli 1984
Todesort Tremsbüttel/Schleswig-Holstein 
Kurzbiographie Harald Duwes Oeuvre ist von sehr polaren Positionen geprägt. Zum einen malte er während seines Studiums bei Willem Grimm Landschafts- und figürliche Studien, die sich durch eine frisch und starke Farbwahl auszeichneten und stilistisch an Pierre Bonnard erinnerten. Zum anderen entwickelte er später einen kritisch harten Realismus, der sich mit Nationalsozialismus, Krieg und Gewalt, aber auch mit Themen der Gegenwart auseinandersetzte. Zu letzteren zählte sowohl das deutsche Freizeitverhalten, als auch Gegenwartsprobleme wie Umweltzerstörung und Industrie. Er scheute dafür auch nicht vor hässlichen, aggressiven Motiven zurück. Parallel zu dieser Tendenz fertigte er im Auftrag Portraits von Kindern, Professoren und Bürgermeistern an.  
Lokale Referenzen Kunstwerke von Harald Duwe befinden sich in der Hamburger Kunsthalle, dem Altonaer Museum und dem Museum für hamburgische Geschichte. Des Weiteren befinden sich folgende Auftragsarbeiten im öffentlichen Raum: "Alt Wandsbek" (1954) Hamburg Rathaus, 1. Stock, "Turner" (1956) Schule Griesstraße 101,  "Keramik-Relief" (1957) Schule Zeughausmarkt 32, "Wandgestaltungen" (1960) Schule Minenstraße und "Land-Stadt" (1963) Schule Karlshöhe.  
Lebensbeschreibungen Harald Duwe.pdf
Literaturhinweise Harald Duwe.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
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Johanna Margaretha Edings  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie Johanna Margaretha Eding war eine Hamburger Bürgerin, die 1762 in ihrem Testament verfügte, dass nach ihrem Tod ihr gesamtes Vermögen in Höhe von 850 Mark die St. Jacobi Kirche erhalten sollte. Der Hauptpastor von der St. Jacobi Kirche sollte jedes Jahr zu Weihnachten zwölf Wäschegarnituren an bedürftige Frauen verteilen. Das  Testament von Johanna Margaretha Eding hat folgenden Inhalt: „solange die Sonne scheint und der Wind weht“ soll die Stiftung für zwölf bedürftige Frauen je ein "Hemd" von dem Geld und deren Zinsen kaufen. Mit dem Begriff "Hemd" ist nicht das Hemd im üblichen Sinne gemeint, sondern eine Art Unterkleid, das stellvertretend für das Minimum an Habseligkeiten steht. Im Laufe der Jahre ist das Unterkleid nicht mehr existent und wurde gegen die heutige Unterwäsche aus getauscht. Inzwischen wurde das Stiftungsvermögen aufgebraucht. Allerdings wurde die Gemeinde durch eine richterliche Anordnung, dazu verpflichtet, den letzten Willen aus dem Testament von Johanna Margaretha Eding auch weiterhin zu erfüllen. Die Gemeinde hat daraufhin die Weihnachtsaktion erweitert und verschenkt nun auch Unterwäsche an den kirchlichen Verein „Herz As“. Die Gemeinde wird mittlerweile auch von privaten Spendern unterstützt. 

 

 
Lokale Referenzen

 

 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Constatin August Axel Eggebrecht  
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Geboren 10. Januar 1899
Geburtsort Leipzig 
Gestorben 14. Juli 1991
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Axel Eggebrecht ist ein bedeutender Journalist und Schriftsteller der Nachkriegszeit. Zunächst als Leiter des Ressorts Innenpolitik in der Abteilung Wort beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) und später als freier Mitarbeiter beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie als Leiter des NDR-Nachwuchsstudios prägte er den Rundfunk in der Bundesrepublik entscheidend mit. Gemeinsam mit Peter von Zahn war Axel Eggebrecht von 1946 bis 1947 Herausgeber der „Nordwestdeutschen Hefte“. In seiner umfassenden Berichterstattung vom Lüneburger Bergen-Belsen-Prozess (Herbst 1945) sowie vom Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) versuchte der 1933 selbst in einem Konzentrationslager inhaftierte Eggebrecht, die deutsche Bevölkerung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu bewegen. Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte Axel Eggebrecht Gedichte und Essays und war Autor zahlreicher Hörspiele und Drehbücher. Eggebrecht erhielt für sein Schaffen verschiedene Auszeichnungen und Ehrungen, darunter auch die Bürgermeister-Stolten-Medaille der Stadt Hamburg. 1976 wurde er außerdem zum Ehrensenator der Universität Hamburg ernannt. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Axel Eggebrecht“. 
Lebensbeschreibungen Axel Eggebrecht.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Eggebrecht.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Joachim Gerhard Eggers  
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Geboren 24. Januar 1777
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Juli 1820
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Joachim Gerhard Eggers ist der einzige Hamburger Nachtwächter, von dem wir wissen, dass er Gedichte schrieb. Sich in seiner nächtlichen Obhut sicher fühlende einflussreiche Bürger veranlassten großzügig die Buchausgabe 1820 dieses poetischen Nachtwächters. Geboren am 24. Januar 1777 in Hamburg, früh war er verwaist, seine Schulbildung dürftig, seine Lebensumstände immer ärmlich. Aber er las heimlich oder in seinen Freistunden und bildete sich autodidaktisch weiter. Durch Gottscheds Schriften erwachte seine Liebe zur Poesie und so erlangte er „eine ziemlich richtige Kenntniß der Sprache und der Verskunst“. Er nahm jede Anregung auf, aus den Voßschen Musenalmanachen, aus Schiller, Herder u.a. und unternahm eigene Versuche in Vers und Prosa. Schließlich wurde der Mittellose, der sich nur mühsam in verschiedenen Berufen (Schneiderlehrling, Rollo-Maler und Nachtwächter) durchschlug und immer wieder durch Krankheiten zurückgeworfen wurde, durch Vermittlung eines Freundes „in einem gebildeten Zirkel (bei der Witwe Klopstocks) bekannt, durch dessen Bemühungen die Aufmerksamkeit edler Männer und Frauen erregt wurde, die nun strebten, ihn durch Unterstützungen seiner traurigen Lage zu entreißen und die Herausgabe seiner Gedichte beförderten“. In der „Ankündigung“ stellen die Herausgeber J.F. Eggers als den „neuen Priester der Muse“ und als „Dichter der Natur“ vor, dem sie „ ein Plätzchen in der menschlichen Gesellschaft“ verschaffen möchten. Die Dichtungen dieses „autodidactischen Dichters … zeichnen sich vorteilhaft aus sowohl durch Correctheit der Sprache, als durch poetischen Gedankenreichthum. Sie gehören der ernsteren Gattung an, und erinnern durch ihre philosophische Richtung sehr an Schiller“(Schroeder). „Dennoch verblieb er, bei fortdauerndem Mangel einer erträglichen bürgerlichen Stellung, lebenslang ein armer Poet“(Beneke). J.F. Eggers starb am 17.Juli 1820 in Hamburg. Der "Ladenpreis (der Gedichte) betrug bei (den Buchhändlern) Bohn, Campe, Hoffmann und Perthes zwei Mark", doch hofften die Herausgeber, "unsre Mitbürger" würden bei Subskription bereit sein, für den armen Dichter "mehr zu geben". 
Sonstige
Kategorien Literatur
Funktionen
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Ida Ehre  
Abbildung
Geboren 09. Juli 1900
Geburtsort  
Gestorben 13. Februar 1989
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in der Altstadt ist seit 2000 der Ida-Ehre-Platz
- Hallerstraße 74 ist seit 1994/2004 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft
 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Julius von Ehren  
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Geboren 23. August 1864
Geburtsort Altona 
Gestorben 08. November 1944
Todesort Hamburg-Bahrenfeld 
Kurzbiographie Auf Ausflügen in den Niederelberaum sammelte Julius von Ehren die Inspiration für seine Bilder der Landschaft und des bäuerlichen Lebens. Anders als viele seiner Malerkollegen skizzierte er nicht nur das Motiv vor Ort, um es später in einem Atelier auf die Leinwand zu übertragen, sondern stellte bereits dort die fertigen Bilder her. Des Weiteren malte er Stillleben und Bildnisse, sein Lieblingsmotiv stellten allerdings Enten dar. Die Farben, die er für seine Bilder verwendete, waren sehr kräftig und sein Malstil impressionistisch. Diese Kombination führte dazu, dass er zunächst von der etablierten Hamburger Kunstszene abgelehnt wurde. Trotz seiner Mitgliedschaft in mehreren Künstlerverbänden und der gewonnenen Goldmedaille der Deutschen Kunstausstellung in Dresden 1899, gelang es ihm nicht, seine Bilder zu verkaufen. Ab 1910 stellte er nur noch sporadisch aus und Alfred Lichtwark bemühte sich, ihn zu unterstützten. 
Lokale Referenzen Werke von Julius von Ehren befinden sich in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle, des Altonaer Museum, des Museums für Hamburgische Geschichte, des Museums für Kunst und Gewerbe und der Hamburger Sparkasse.  
Lebensbeschreibungen Julius von Ehren.pdf
Literaturhinweise Julius von Ehren.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Grafiker/in: -
Maler/in: -
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Franz Ferdinand Eiffe  
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Geboren 11. November 1825
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juni 1875
Todesort Wandsbek 
Kurzbiographie Sohn des Hamburger Kaufmanns Franz Ferdinand Eiffe und der Frances Tode. Kaufmann in Hamburg. Inhaber zahlreicher bürgerlicher Ehrenämter, seit 1856 Senator und seit 1972 Vorsitzender der ersten Sektion der Baudeputation. 19. Juni 1858 Heirat mit Susan Godeffroy. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Hamburg-Hamm ist seit 1886 die nach ihm benannte Eiffestraße
 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1866 -
Kaufmann/-frau: -
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Friedrich Einhoff  
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Geboren 20. Juli 1936
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 15. August 1988
Todesort Soltau 
Kurzbiographie In Friedrich Einhoffs Kunstwerken war das Abbild des Menschen zentral, welches er in Einzelfiguren oder auch Figurengruppen auf der Leinwand festhielt. Jedoch versuchte er nicht, die Menschen als Individuen darzustellen, sondern bemühte sich vielmehr um eine allgemeine Erfassung des Menschen. Denn an Stelle von persönlicher Merkmalen sind Friedrich Einhoffs Figuren mit konventionellen Kleidern versehen und führen statische Bewegungen aus. Auch besteht für den Betrachter keine Möglichkeit zur Kommunikation, sodass die Figuren zu stummen Erinnerungen der menschlichen Existenz werden. Diese typisierten Figuren überträgt Friedrich Einhoff mittels Kohle, Blei- und Bundstiften sowie Gouache Farben auf grundiertes Papier oder eine präparierte Leinwand. Zur Vollendung seiner Werke verwischt er die Farben, damit eine malerische Wirkung entsteht. In den 80er Jahren treten die Figuren in Gruppierungen in Friedrich Einhoffs Kunstwerken auf und verbildlichen die Einbindung des Einzelnen in die Strukturen und Zwänge einer Gemeinschaft. Im Laufe der Zeit werden die Bilder farbintensiver und die Hintergründe heller. Was jedoch als Beschreibung zunächst freundlich klingt, wirkt in seinen Bildern aufgrund seiner Maltechnik und dem Einsatz von Schatten bedrohlich.  
Lokale Referenzen Kunstwerke von Friedrich Einhoff befinden sich in der Sammlung der Hamburg Kunsthalle.  
Lebensbeschreibungen Friedrich Einhoff.pdf
Literaturhinweise Friedrich Einhoff.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
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Ernst Eitner  
Abbildung
Geboren 30. August 1867
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. August 1955
Todesort Hummelsbüttel 
Kurzbiographie Ernst Eitner, geb. 30.08.1867 in Hamburg, gest. 28.08.1955 in Hummelsbüttel. Nach Besuch der Kunstgewerbeschule in Hamburg 1887-1890 Studium an der Akademie in Karlsruhe, 1891 in Düsseldorf und 1892 in Antwerpen. Seitdem in Hamburg als Maler ansässig. 1894-1909 Lehrer an der Malschule Valeska Röver; Gründungsmitglied des hamburgischen Künstlerclubs von 1897. Zahlreiche Studienreisen nach Frankreich, Norwegen, Italien und England. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
Anfang

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