Hamburger Persönlichkeiten -
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Albert van Eitzen  
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Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1623 - 1653
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Dirick van Eitzen  
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Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1589 - 1598
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Conrad Hans Dietrich Ekhof  
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Geboren 12. August 1720
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Juni 1778
Todesort Gotha 
Kurzbiographie
Konrad Ekhof galt als einer der besten Schauspieler des 18. Jahrhunderts. Er entwickelte einen Stil der realistischen Darstellung und wurde wegen seiner Erfolge, die er auf vielen deutschen Bühnen errang, schon zu Lebzeiten als "Vater der deutschen Schauspielkunst" bezeichnet. Von 1767 bis 1769 war er Mitglied der Schauspieltruppe im Nationaltheater am Gänsemarkt. In dieser Zeit erreichte er in Zusammenarbeit mit Lessing und Schröder den Höhepunkt seiner Schauspielkunst.
 
Lokale Referenzen
Konrad Ekhof war überzeugter Freimaurer. Er wurde in Hamburg am 8. August 1770 von der Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" zum Freimaurer aufgenommen. Nachdem er aus beruflichen Gründen Hamburg verlassen musste, wurde Ekhof in der Gothaer Loge "Zum Rautenkranz" Meister vom Stuhl. Hier gründete er am 25. Juni 1774 die Loge "Kosmopolit", in der er auch als Meister vom Stuhl über viele Jahre den Hammer leitete.
Seit 1911 arbeiten hiesige Freimaurer in der nach ihm benannten Loge "Konrad Ekhof".
 
Spuren in Hamburg:
- in Hohenfelde ist seit 1899 die Ekhofstraße
- am Lessing-Denkmal auf dem Gänsemarkt befindet sich sein Portrait-Relief
 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Erich Elingius  
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Geboren 1879
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1948
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1879 geboren in Hamburg; 1898 - 1902 Architekturstudium in Karlsruhe und München; 1902-04 für Hermann Billing tätig; 1904 trat er dem Büro Frejtag & Wurzbach bei; 1910 Umbenennung in Frejtag & Elingius; Er war Mitglied im Deutschen Werkbund und förderte den Verein Vierländer Kunst und Heimatkunde; Entwarf vorwiegend Backsteinfassaden und neigte somit zum Konservativen; 1921 trat Gottfried Schramm in das Büro ein; Nachdem Tode von Frejtag 1927, Umbenennung in Elingius & Schramm; Arbeitsgebiete waren vor allem Einfamilienhäuser und öffentlich geförderten Wohnungsbau; 1948 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Elingiusplatz, Bergedorf, seit 1979
 
Lebensbeschreibungen ErichElingiusWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Ross Ellman  
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Geboren 1973
Geburtsort Sambia 
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien
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Ilse Elsner  
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Geboren 25. November 1910
Geburtsort Berlin 
Gestorben 15. Dezember 1996
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ilse Elsner war eine wichtige Hamburger Journalistin und Politikerin der frühen Nachkriegszeit. Als eine der ersten Frauen setzte sie sich ab 1945 journalistisch und politisch erfolgreich in den bislang von Männern dominierten Metiers der Wirtschafts- und Sozialpolitik durch. Sie saß sowohl im Deutschen Bundestag als auch im Hamburger Senat und schrieb für Hamburger wie für überregionale Zeitungen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Ilse Elsner“. 
Lebensbeschreibungen Ilse Elsner.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Elsner.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Fanny Elßler  
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Geboren 23. Juni 1810
Geburtsort Wien 
Gestorben 27. November 1883
Todesort Wien 
Kurzbiographie Fanny Elßler, geb. 23.6.1810 in Wien, gest. 27.11.1883 ebd., Tochter des fürstlichen Bediensteten Johann Elßler und der Stickerin Therese Prinster. Gefeierte Tänzerin ihrer Zeit mit Verpflichtungen in ganz Europa. Verheiratet 1834 mit dem Direktor der italienischen Oper in Paris, Louis Vernon; nach der Scheidung mit dem Prinzen Leopold von Bourbon-Sizilien und dem Tänzer Anton Stuhlmüller. 1843 erstes Gastspiel in Hamburg. 1851-1855 ständiger Aufenthalt in Hamburg, seitdem wieder in Wien. 
Kategorien Musik
Funktionen Tänzer/in: -
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George Heinrich Embden  
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Geboren 22. September 1839
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Juli 1907
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Besuch des Johanneums studierte George Heinrich Embden in Heidelberg, Berlin und Göttingen Jura. Zum Dr. jur. promoviert kehrte er nach Hamburg zurück und erwarb das Bürgerrecht am 30. Mai 1862, um sich als Advokat niederzulassen. In diesem Beruf erwarb er sich einen besonderen Ruf, nachdem er als Sachverständiger in einem Handelsprozess vor einen Londoner Gerichtshof bestellt wurde. Er widmete sich vorwiegend handels- und wirtschaftspolitischen Studien und wurde am 26. April 1872 Consulent und erster Sekretär der Handelskammer. In dieser Funktion nahm er an Vorbereitungen zu Gesetzesentwürfen in Berlin teil (u.a. Lehrlingsenquete 1875) und wirkte als Mitglied der Kommission zur Bearbeitung einer Novelle zum Aktiengesetz. Embden gehörte kurzfristig der Hamburgischen Bürgerschaft an, legte sein Mandat aber nieder, weil es sich nicht mit der Stellung in der Handelskammer vereinbaren ließe. Im März 1977 teilte er der Kammer seinen Wunsch zum Ausscheiden mit. Während er an 1. Oktober von seinem Amt als erster Sekretät entbunden wurde, blieb er „in gegenseitiger Absicht ... zur Erleichterung des transitorischen Zustandes in der Neu-Besetzung der Stellung des ersten Consulenten u. Sekretärs“ ihr Consulent. Am 30. Juni 1880 schied Embden endgültig aus den Diensten der Kammer. Als Anwalt assoziierte er sich mit dem nachmaligen Bürgermeister Hachmann, später mit Dr. Schröder (Senator), Dr. Carl Petersen sowie den Dres. Nottebohm und Gustav Petersen. 
Podcasts Embden Georg Heinrich.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Hauptgeschäftsführer/in der Handelskammer: 1872 - 1877
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Kurt Emmerich  
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Geboren 31. Januar 1930
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. Februar 2006
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Kurt Emmerichs Stimme als Sportreporter des Norddeutschen Rundfunks (NDR) war legendär. Sie galt als die „Stimme des Nordens“ bei den Konferenzschaltungen der Bundesligaspiele, sie prägte die Sportberichterstattung im Radio am Samstagnachmittag. Sie begleitete viele Spiele des HSV in den europäischen Wettbewerben und der deutschen Nationalmannschaft bei Europa- und Weltmeisterschaften. 1982 wählten die „Hör zu“-Leser Emmerich zum beliebtesten Reporter der Fußball-Weltmeisterschaft in Spanien und er erhielt das „Goldene Mikrofon“. 
Lebensbeschreibungen Kurt Emmerich.pdf
Podcasts K. Emmerich kommentiert das 1 zu 0 im Europapokal-Endspiel der Landesmeister HSV – Juventus Turin in Athen, 25.05.1983, Bestand NDR.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Julius Friedrich Theodor Engel  
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Geboren 27. August 1842
Geburtsort Schleswig 
Gestorben 02. April 1926
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Julius Engel wurde am 27.8.1842 in Schleswig geboren. 1867 schloss er sein Jurastudium in Heidelberg und Kiel mit dem Staatsexamen ab. 1912 erhielt er von der juristischen Fakultät in Kiel die Ehrendoktorwürde. Zunächst arbeitete er als Amtssekretär in Reinbek, wechselte jedoch im selben Jahr als Assessor an das Amtsgericht in Albersdorf. Zwischen 1868 und 1880 war er als Notar und Rechtsanwalt in Neumünster tätig, hiernach wurde er Amtsrichter in Hamburg. In schneller Folge wurde er hier Richter am Landgericht, Landgerichtsdirektor, Oberlandgerichtsdirektor und schließlich 1901 Präsident des Landgerichts Hamburg. Er erwarb sich große Anerkennung mit der Einführung des bürgerlichen Gesetzbuches. Von 1887 bis 1913 war Engel Mitglied in der Hamburgischen Bürgerschaft, dessen Präsident er von 1902 bis 1913 war. Er verstarb am 2.4.1926 in Hamburg. 
Literaturhinweise Julius Friedrich Theodor Engel_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
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Kurt Enoch  
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Geboren 22. November 1895
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 15. Februar 1982
Todesort Puerto Rico 
Kurzbiographie Der aus Hamburg stammende Verleger Kurt Enoch wurde in den USA als einer der Pioniere des Taschenbuchgeschäfts berühmt. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg der promovierte Wirtschaftswissenschaftler zunächst in das Druckerei- und Verlagsgeschäft seines Vaters in Hamburg ein. Sukzessive baute er das Familienunternehmen Enoch Gebrüder Verlag zu einem erfolgreichen Unternehmen aus und konzentrierte sich schon in den 1930er Jahren verstärkt auf das Geschäft mit englischsprachigen Taschenbüchern. Auf Grund seiner jüdischen Herkunft war Enoch nach der nationalsozialistischen Machtübernahme gezwungen, in die Emigration zu gehen. Kurt Enoch emigrierte 1936 zuerst nach Paris, 1940 dann nach New York. Dort schaffte er den Durchbruch im renommierten Penguin Verlag. Das auf Taschenbücher spezialisierte, englische Verlagshaus plante, eine amerikanische Tochterfirma zu gründen. An deren Aufbau hatte Enoch schließlich essentiellen Anteil. 1945 wurde Enoch Präsident und Teilhaber des US-Zweigs von Penguin Books. 1947 wurde dieser Ableger der Verlagsgruppe umbenannt in The New American Library of World Literature (NAL), die sich zu einem der größten amerikanischen Verlage überhaupt entwickelte. 
Kategorien Medien
Funktionen Verleger/in: -
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Hans Epskamp  
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Geboren 1903
Geburtsort  
Gestorben 1992
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Otto Ernst  
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Geboren 07. Oktober 1862
Geburtsort Ottensen 
Gestorben 05. März 1926
Todesort Groß Flottbek 
Kurzbiographie Otto Ernst, eigentlich Otto Ernst Schmidt, geboren am 07.10.1862 in Ottensen, gestorben am 05.03.1926 in Groß Flottbek, Sohn eines Zigarrenarbeiters. Nach Lehrerseminarausbildung bis 1900 als Volksschullehrer in Hamburg tätig, seitdem als freier Schriftsteller. Verfasser von Gesellschaftsdramen und -romanen sowie genrehafter Erzählungen und Kindergeschichten. Vermählt 1892 mit Helmine Scharge. 
Lokale Referenzen Otto-Ernst-Straße, Othmarschen, seit 1928
 
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Julius Ertel  
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Geboren 02. Juni 1846
Geburtsort Breslau 
Gestorben 02. März 1922
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Aus Breslau stammend, kam Julius im Alter von 26 Jahren in die Hansestadt und gründete dort 1872 zusammen mit Rudolph Bieber die Firma Ertel, Bieber & Co. Diese betrieb die Kommissionsgeschäfte mit verschiedenen Waren und importierte schwefelreichen spanischen Kies nach Deutschland - eine Tätigkeit, die 1881 zur Gründung der eigenen Kupferhütte Ertel, Bieber & Co. in Hamburg führte. Ertel war Mitglied in zahlreichen Aufsichtsräten, u.a. dem der Deutschen Dampfschiffahrts-Gesellschaft Kosmos, der Anglo-Continentalen (vormals Ohlendorff’schen) Guano-Werke und der Vereinsbank in Hamburg, welchem er von 1913 bis 1922 vorstand. Der Kunstliebhaber Ertel besaß eine Reihe von Gemälden, u.a. von Max Liebermann, und förderte junge Maler. Außerdem engagierte er sich in öffentlichen Ämtern: So gehörte er von 1887 bis 1892 der Handelskammer und von 1893 bis 1899 der Hamburger Finanzdeputation an. Ausführliche Biographie

 
Lokale Referenzen

Spuren in Hamburg:

Seit 1949 ist in Wilhelmsburg die Julius-Ertel-Straße nach ihm benannt

 
Literaturhinweise Literatur zu Julius Ertel.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Hartwicus de Erteneborch  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1293 - 1305
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Kurt Esmarch  
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Geboren 01. Februar 1894
Geburtsort Bergenhusen (bei Schleswig) 
Gestorben 14. November 1980
Todesort Bad Bramstedt 
Kurzbiographie Kurt Esmarchs Name verbindet sich mit einer der ältesten Radiosendungen der Welt, die heute noch ausgestrahlt wird. Kurt Esmarch war der Erfinder des „Hamburger Hafenkonzerts“. Seit dem 9. Juni 1929 wird die Musiksendung jeden Sonntag live von Bord eines Schiffes im Hamburger Hafen übertragen. Begründet wurde die Sendung, die nach den Vorstellungen der Programmverantwortlichen damals „nach Tang und Teer riechen sollte“, von der Nordischen Rundfunk Aktiengesellschaft (Norag). Während der nationalsozialistischen Zeit stand sie mit einer kriegsbedingten Unterbrechung weiterhin im Programm. Bald nach Kriegsende wurde die beliebte maritime Sendung vom Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) wieder aufgegriffen. Bis 2012 wurde dieses radiofone Markenzeichen der Hansestadt mehr als 2.800 Mal ausgestrahlt. Norag-Redakteur Kurt Esmarch war der prägende Kopf und gestaltete diesen Publikumsliebling 35 Jahre lang. In kongenialer Weise verbanden sich für den einstigen Seemann Esmarch dabei nicht nur seine Leidenschaft für das Radio und das Schreiben, sondern vor allem auch seine lebenslange Liebe zum Meer. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Kurt Esmarch“. 
Lebensbeschreibungen Kurt Esmarch.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Esmarch.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Orchesterleiter/in: -
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Prof. Dr. Immanuel Estermann  
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Geboren 31. März 1900
Geburtsort Berlin 
Gestorben 30. März 1979
Todesort Haifa 
Kurzbiographie Immanuel Estermann wurde am 31.03.1900 in Berlin geboren. An der 1919 gegründeten Hamburger Universität gehörte Estermann zu den ersten 10 Studierenden, die ein Examen in Chemie ablegten. Er promovierte 1921 in Hamburg bei Max Volmer mit der Arbeit „Über den Verdampfungskoeffizienten und seine Beziehung zur Ostwaldschen Stufenregel“ 1922 war er Assistent bei Otto Stern in Roststock und folgte ihm schließlich an die Universität Hamburg. In der Arbeitsgruppe von Otto Stern war Estermann an Experimenten beteiligt, die wichtige Prämissen der Quantentheorie bestätigen konnten. 1933 wurde Estermann, der einen jüdischen Hintergrund hatte, von den Nationalsozialisten aus dem Hochschuldienst entlassen. Die überaus erfolgreiche Arbeitsgruppe um Otto Stern wurde so komplett zerschlagen, Stern selbst reichte ein Entlassungsgesuch ein, um einer Kündigung zuvor zukommen. Estermann floh über England in die USA und fand dort eine Stelle an der Carnigon Mellon University of Pittsburgh, an der Otto Stern 1933-1946 eine Forschungsprofessur der Physik innehatte. Estermann blieb für 20 Jahre auf dieser Stelle und war in diesem Zeitraum auch beratend in das Manhattan Projekt involviert, das die erste Atombombe baute. Von 1951 bis 1959 war er Berater und später Leiter der Materialwissenschaften des Office of Naval Research in London. Einem Antrag auf Entschädigung wurde in Deutschland stattgegeben, Immanuel Estermann galt ab 1957 als Emeriti der Hamburger Universität. Ab 1964 hatte er eine Gastprofessur an der Universität Haifi inne. Immanuel Estermann starb am 30.03.1979 in Haifa.  
Lokale Referenzen www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/125689179 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Hans Jacob Faber  
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Geboren 18. Februar 1665
Geburtsort Schwerin 
Gestorben 15. November 1729
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Lokale Referenzen Faberstraße, Eimsbüttel, seit 1895
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 07.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 8. Juli 1722 - 15. November 1729
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Johannes Jacob Faber  
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Geboren 07. März 1716
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. August 1800
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senatssyndicus: -
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Gustav Falke  
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Geboren 11. Januar 1853
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 08. Februar 1916
Todesort Großborstel bei Hamburg 
Kurzbiographie Gustav Falke, geboren 11.1.1853 in Lübeck, gestorben 8.2.1916 in Großborstel bei Hamburg, Sohn des Kaufmanns Johann Friedrich Christian Falke und der Landwirtstochter Elisabeth Franziska Hoyer. Nach Schulzeit in Lübeck seit 1868 Buchhandelslehre in Hamburg und anschließend als Buchhändler in Essen, Stuttgart und Hildburghausen. Seit 1878 als Privatmusiklehrer und freier Schriftsteller in Hamburg ansässig. 1890 Heirat mit Anni Heissel-Theen. Schriftsteller zwischen Impressionismus und Naturalismus, aber auch realistisch-liebevoller Milieuschilderungen und Kinderbücher. 
Lokale Referenzen Gustav-Falke-Straße, Eimsbüttel, seit 1921
 
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Erik van der Fechte  
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Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1591 - 1613
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Hubert Johannes Fichte  
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Geboren 21. März 1935
Geburtsort Perleberg, Brandenburg 
Gestorben 08. März 1986
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Folgt in Kürze... 
Lokale Referenzen Der Hubert-Fichte-Weg liegt in Hamburg-Lokstedt. 
YouTube Filme
Kategorien Literatur
Funktionen
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Arnold Fiedler  
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Geboren 01. März 1900
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. März 1985
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Bekannt wurde Arnold Fiedler besonders durch seine Holz– und Linolschnitte, die vor allem  Eindrücke der Großstadt Hamburg zeigen: Bilder vom Hafen, dem Hamburger Dom, und St. Pauli. Diese Motive bevorzugte er auch in der Malerei, bevor er sich ab den späten 1940er Jahren auch der abstrakten Kunst zuwendete. Fiedler bereitete, vor allem auch durch seinen engen Bezug zur Stadt Paris, in Hamburg den Weg zur gegenstandslosen Kunst, etwa zum Informel. 

Er begann sein Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg bei Arthur Illies und Julius Wohlers. Besonders beschäftigte er sich hier mit dem Lithografieren und Zeichnen. Nach seiner Einberufung 1918 fertigte er Instruktionsplakate. Um sich – vor allem in der Malerei – weiterzuentwickeln, setzte er nach Kriegsende seine Ausbildung in München bei dem Expressionisten Hans Hofmann fort. 1929 kehrte er zurück nach Hamburg, konzentrierte sich fortan aber auf das Gebiet der Grafik. 1930 konnte er Paris besuchen. Die Hamburger Kunsthalle erwarb einige seiner Blätter, 1932 wurde er Mitglied der Hamburgischen Sezession, mit der er auch zuvor schon ausgestellt hatte. Obwohl er auch Aufträge erhielt (etwa durch Fritz Schumacher), war er vor allem in den 1930er Jahren auf finanzielle Unterstützung, etwa der Künstlernothilfe und der Amsinck-Stiftung, angewiesen.   Dennoch konnte er auch zu Studienzwecken reisen, etwa 1932 und 1934 nach Italien, und 1933 (mit Fritz Kronenberg und Kurt Löwengard) an die Nordsee, 1937 nach Jugoslawien. Bei der Aktion „Entartete Kunst“ wurden in der Hamburger Kunsthalle im Jahr 1937 sechzehn seiner Arbeiten beschlagnahmt. Fiedler entschloss sich so zur Emigration, und ging nach Paris, wo er jedoch eingezogen wurde und 1944 in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet. Zwei Jahre später konnte er nach Hamburg zurückkehren, wo er mit Zeichenunterricht sein Geld verdiente; ab 1947 leitete er schließlich die „Werkstättengemeinschaft und Lehranstalt für alle Künste“, auch bekannt als „Baukreis“, bis zum Ende des Projektes 1951. Reinhard Drenkhahn gehörte hier zu seinen Schülern.  1956 wurde Arnold Fiedler mit dem Edwin-Scharff-Preis geehrt, zwei mal (1958 und 1967) war er als Ehrengast der Villa Massimo in Rom. 1959 – 1969 verbrachte Arnold Fiedler nur die Winter in Hamburg, die restliche Zeit lebte er in Paris. Durch diesen ständigen kulturellen Austausch konnte er der Hamburger Kunstszene wichtige Impulse liefern. 


 
Literaturhinweise Arnold Fiedler_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Carl Friedrich Fischer  
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Geboren 1909
Geburtsort Kiel 
Gestorben 23. August 2001
Todesort Sonderborg, Dänemark 
Kurzbiographie Carl-Friedrich Fischer studierte in Berlin und Hannover und erwarb dort 1934 den Abschluss als Diplom-Ingenieur. Er arbeitete zunächst als Regierungsbaumeister (Assessor) der Baubehörde Hamburg und für das Wohnungsunternehmen „Neues Hamburg“. Als Regierungsbaumeister der Luftwaffe entwarf er ab 1943 Flughäfen in Norwegen. Ab 1947 arbeitete er als freiberuflicher Architekt in Hamburg und wurde Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Mit Godber Nissen entwarf und baute er zwischen 1946 und 1956 zahlreiche deutsch-britische Begegnungsstätten. 1996 gründete er in Hamburg, Hannover und Tallinn Stiftungen für humanes Wohnen. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Carl-Friedrich_Fischer _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen CarlFriedrichFischer_Werkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Professor Otto Fischer-Trachau  
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Geboren 15. August 1878
Geburtsort Trachau bei Dresden  
Gestorben 13. Juli 1958
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Otto Fischer-Trachau war zwischen 1909 und 1926 nicht nur als Maler und Zeichner, sondern vorwiegend als Raumgestalter in Hamburg tätig. In diesem Zeitraum hatte er dekorative Malereien, Glasfenster und Mosaike für die Innenräume zahlreicher staatlicher und kirchlicher Bauwerke entworfen. Er war jedoch überregional bekannt und malte private wie auch städtische Gebäude in Berlin, Rendsburg, Bochum und vielen weiteren Städten aus. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges stellte Otto Fischer-Trachau Kriegerehrungen her, die durch einen monumental dynamischen Realismus geprägt waren. Ab diesem Zeitpunkt war sein Malstil gewissen Wandlungen unterzogen; waren seine Bilder um 1920 noch expressionistisch-kubistisch, wirken sie in der Mitte der 1920er Jahre eher tektonisch und kühl-neusachlich. Mit seinem Eintritt in die Hamburger Sezession wurde er zu einem Vertreter des innerhalb der Künstlergruppe und von Eduard Bargeehr geprägten Stils. Zwischen 1933 und 1945 widmete er sich NS-Thematiken und entwarf militärische Wandbilder für Kasernen. Seine expressionistischen Arbeiten in öffentlichen Gebäuden waren derweil entfernt worden. 
Lokale Referenzen Kunstwerke von Otto Fischer-Trachau befinden sich in der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, der Hamburger Sparkasse und des Stade Museums.  
Lebensbeschreibungen Otto Fischer-Trachau.pdf
Literaturhinweise Otto Fischer-Trachau.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Architekt/in: -
Grafiker/in: -
Maler/in: -
Lehrer/in: -
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Fritz Fleer  
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Geboren 21. November 1921
Geburtsort Berlin 
Gestorben 06. Juni 1997
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Bildhauer Fritz Fleer arbeitete hauptsächlich in Bronze und Stein. Seine Aktfiguren wirken einfach und doch grazil. Die Physiognomie (vor allem der männlichen Akte) ist geprägt von der langen, schmalen Nasenform und den vorgewölbten Augenlidern. Meist sind seine Figuren frontal ausgerichtet.  Als Motive wählte er gerne religiöse und mythologische Themen, wobei – gerade zu Beginn seines Schaffens – die Aktfiguren überwiegen. Später beschäftigen ihn auch Porträts und Reliefs, letztere wählt Fleer vor allem gern für biblische Themen. 

Seine Auftragsarbeiten prägen bis heute das Hamburger Stadtbild: in der Zeit von 1951 bis 1993 erhielt er von der Stadt über 100 Aufträge für Skulpturen, alleine 17 Aufträge erhält er von der SAGA.

Schon früh interessierte sich Fritz Fleer für die Kunst und speziell für die Bildhauerei. Sein Zeichenlehrer begeistert ihn für Ernst Barlach, und seine frühen Werke spiegeln diese Begeisterung deutlich. 1940 legte Fritz Fleer sein Abitur ab, in der folgenden Zeit wurde er zum Arbeits- und Wehrdienst eingezogen. Bei Kriegsende ist er als Soldat in Norwegen. Schon 1946 begann er ein Studium an der Landeskunstschule Hamburg: er lernte hauptsächlich bei Edwin Scharff, der bald Hans Martin Ruwoldt ablöste. Scharff sollte Fritz Fleer nachhaltig prägen und ihn zu einem Stil führen, der ebenso unverkennbar wie gradlinig und durch die Jahrzehnte konstant war. Angeregt durch Gerhard Marcks richtete Fleer zusammen mit seinen Kommilitonen an der Landeskunstschule eine Bronzegießerei ein, die auch Scharff, Ruwoldt und andere Lehrer und Kollegen nutzten. Das hier erworbene technische Wissen kam Fleer für sein späteres Werk zugute. Schon früh stellt er seine Werke auch aus, bald kauft auch die Hamburger Kunsthalle eine erste Plastik von Fleer, und Aufträge für die Stadt folgten (etwa 1953 die Gestaltung des Altarraumes der Christopherus-Kirche Hummelsbüttel, 1954 ein Terrakottarelief für die Schule Bahrenfelder Straße, 1957 der „Große Speerträger“ für die Grindelhichhäuser), bald auch nicht mehr nur aus Hamburg, sondern aus ganz Deutschland. 1966 erhielt er den Edwin-Scharff Preis.

 
Lokale Referenzen

Hamburg, Kennedybrücke, Junge mit Möwe

Hamburg, Grindelhochhäuser, Großer Speerträger

Hamburg, Eimsbüttel, Bethlehem-Kirche, vier Bronzetüren

Hamburg, Universität Hamburg, Pädagogisches Institut, Christopherus

Hamburg, Hauptkirche St. Katharinen, Bronzetüren

Hamburg, U-Bahnhof Rauhes Haus, Großer Stehender

Hamburg, St. Petri, Statue Dietrich Bonhoeffer


 
Literaturhinweise Fritz Fleer_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
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Ernst (August) Flege  
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Geboren 17. Oktober 1898
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 25. Mai 1965
Todesort Holm 
Kurzbiographie Zufolge der Beschreibung seiner Kinder war Ernst Flege ein intensiver Kunstschaffender, der ständig am Malen war. In seinem Oeuvre reihen sich Porträtarbeiten an Stillleben und Interieurs, aber auch Ansichten der Hamburger Umgebung sowie Darstellungen der Hamburger Innenstadt sind darin vertreten. Seine Bilder fertigte er vorwiegend in der freien Natur an und benutzte als Träger für diese meist ungrundierte Pappe oder Sperrholz. Gezeigt werden triviale und alltägliche Motive, die meist düster wirken und die vergangene Welt voll Armut wiederspiegeln. Gleichzeitig sind Ernst Fleges Kunstwerke sind durch eine starke Lebendigkeit geprägt, die durch wuchtige, kreuz und quer gesetzte Pinselstriche zum Ausdruck gelangt. Die Farben seiner Bilder waren meist in subtilen Tonwerten gehalten, mittels derer er eine kultivierte Farbgebung erzeugte. Sein Stil entwickelte sich in der Auseinandersetzung mit der impressionistischen Tradition der Hamburger Schule und einem expressionistischen Realismus. Die großformatigen, nach dem 1. Weltkrieg angefertigten Bilder vernichtete er um 1920. Die Kunstwerke seiner späteren Schaffensphase sind zunehmend stark abstrahiert und formal aufgelöst. 1939 erkrankte Ernst Flege an Multipler Sklerose, was zunächst sein intensives Arbeiten zwar unterbrach, jedoch nicht vollkommen unmöglich machte. Nach dem 2. Weltkrieg setzte eine Verschlimmerung seines Gesundheitszustandes ein, wodurch er wenige Jahre später nicht mehr malen konnte.  
Lokale Referenzen Kunstwerke von Ernst Flege befinden sich in der Sammlung Hamburger Kunsthalle, Hamburger Kulturbehörde und der HSH Nordbank.  
Lebensbeschreibungen Ernst Flege.pdf
Literaturhinweise Ernst Flege.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Fritz Flinte  
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Geboren 20. Mai 1876
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. August 1963
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Fritz Flinte konzentrierte sich künstlerisch auf wenige Sujets, größtenteils sind Stilleben erhalten, sowie Selbstporträts und (in weit geringerer Zahl) Landschaftsbilder. Ab den 1930er Jahren entstanden dabei vor allem Variationen des sog. „Flinte-Tisches“: ein Tisch wird in verschiedensten Ausschnitten, meist mit Krügen, Obst und Handtuch, gezeigt. Etwa ab 1950 entstehen zudem Stilleben mit Totenköpfen. Kennzeichnend sind vor allem der pastose Farbauftrag, breite Pinselstriche und ein oft starker hell-dunkel-Kontrast. Als Einfluss auf seine Arbeit sind vor allem Paul Cézanne und Edvard Munch zu nennen.

Fritz Flinte absolvierte nach der mittleren Reife 1893 eine Ausbildung als Drechsler bei seinem Vater, einem Kunstschnitzer. Schon während seiner Ausbildung erhielt er aber auch Zeichenunterricht und besuchte schließlich von 1896-1898 die Kunstgewerbeschule Hamburg. Er brach das Studium aber mit dem Entschluss, als freier Künstler arbeiten zu wollen, ab. Durch die Vermittlung Alfred Lichtwarks erhielt Flinte ab 1901 ein Stipendium an der Stuttgarter Kunstakademie, 1905 kehrt er nach dem Abschuss nach Hamburg zurück. 1911 findet eine erste, von den Kritikern größtenteils gelobte Ausstellung in der Galerie Commeter statt. Da er Auftragsarbeiten ablehnte, und er von dem Verkauf seiner Werke kaum alleine gelebt haben kann, wird angenommen, dass er entweder finanzielle Unterstützung seitens seiner Familie erhielt, oder aber noch anderweitig beruflich tätig war. Trotzdem litt er Zeit seines Lebens unter Geldmangel, obwohl er einen geradezu asketischen Lebensstil pflegte. Ab 1912 bezog er sein Atelier in Uhlenhorst, in welchem er bis 1960 tätig sein sollte. 1916 erhielt er einen Einberufungsbefehl; wegen gesundheitlicher Probleme (Asthma) wurde er aber vorzeitig freigestellt. 1919 gehörte Fritz Flinte zu den Gründungsmitgliedern der Hamburgischen Sezession, welche er 1920 aber (gemeinsam mit anderen Künstlern) schon wieder verließ. Vermutet wurde eine Diskussion um Qualitätskriterien, die zur Entzweiung führte. Ab 1927 sind seine Werke aber wieder auf den Ausstellungen der Sezession zu sehen, und 1932 trat er (wohl auf Anregung der Malerkollegen und Sezessionisten Karl Kluth und Fritz Kronenberg) erneut bei. Obwohl zwei seiner Werke bei der Aktion „Entartete Kunst“ beschlagnahmt wurden, konnte Flinte nach 1933 weiter arbeiten und erhielt sogar Fördergelder und Stipendien für Reisen nach Frankreich (1936) und Italien (1937). 1948 und 1949 fanden zwei große Ausstellungen mit Flintes Werken statt (Hamburger Kunstverein, Hamburger Kunsthalle); er verkaufte fortan seine Werke zu guten Preisen. Etwa Mitte der 1950er Jahre gab er das Malen auf. Während den Vorbereitungen zu einer Retrospektive starb Fritz Flinte am 29. August 1963 an Herzversagen.

 
Lokale Referenzen Hamburg, Fritz-Flinte-Ring 
Literaturhinweise Fritz Flinte_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Robert Flor  
Abbildung
Geboren 24. September 1794
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. Dezember 1879
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Robert Flor stammt aus einer seit dem frühen 17. Jahrhundert in Hamburg ansässigen reformierten Familie. 1830 heiratete er Jeanne Simon, deren Mutter eine geborene Godeffroy war. Im Februar 1827 leistete Flor den Hamburger Bürgereid und trat im selben Jahr bei B. Crusen in dessen Firma als Teilhaber ein, die daraufhin den Namen Crusen & Flor erhielt. Ab Dezember 1844 führte er dieses Speditionsgeschäft nach dem Austritt von B. Crusen als alleiniger Inhaber, bis die Firma am 31. Dezember 1855 aufgelöst wurde. Am 4. Februar 1837 wurde Flor zum Handelsrichter gewählt. Dieses Amt hatte er für vier Jahre inne. Bankbürger wurde er im Oktober 1842. In seiner Eigenschaft als Bankbürger (bis 1847) gehörte Flor der Deputation für Maße und Gewichte an (1845-1847). Ebenfalls 1842 beteiligte Flor sich an der „Darlehnskompagnie“, die zur Überwindung der Geldknappheit von einigen führenden Häusern gebildet worden war. Diese Darlehnskompagnie gewährte Vorschüsse auf Waren und Policen. Die von Preußen angebotene Anleihe über 2 Mio. Taler war dadurch überflüssig geworden. Bereits seit 1833 setzte die Commerzdeputation Robert Flor auf ihren Wahlaufsatz, doch erst am 8. Mai 1848 erfolgte seine Wahl in die Commerzdeputation. Er vertrat die Commerzdeputation in der Maklerordnung, der Deputation für Maße und Gewichte, der Teerhofsdeputation und der Bankdeputation. Flor war Mitglied der Kommission, die die Anweisungen für den Hamburger Delegierten bei der Elbschifffahrtskonferenz 1851 ausarbeitete. Am 22. Februar 1851 musste Flor aus der Commerzdeputation wegen seiner Wahl in die Kämmerei ausscheiden. Das Präsidiat hatte er daher nur knapp zwei Monate führen können. Er wurde jedoch 1853 zum Altadjungierten gewählt. Flor, Mitglied im Verein für Handelsfreiheit, hat nach 1858 nur noch das Amt des Altadjungierten beibehalten, das er am 8. Oktober 1873 niederlegte.  
Podcasts Flor Robert.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1. Januar 1851 - 22. Februar 1851
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Gorch Fock  
Abbildung
Geboren 22. August 1880
Geburtsort Finkenwerder 
Gestorben 31. Mai 1916
Todesort gefallen in der Skagerrakschlacht 
Kurzbiographie Gorch Fock (eigentlich Johann Kinau), geboren 22.8.1880 in Finkenwerder, gefallen 31.5.1916 in der Skagerrakschlacht, Sohn des Fischers Heinrich Kinau und der Metta Holst. Nach Kaufmannslehre seit 1904 als Buchhalter bei der Hamburg-Amerika-Linie in Hamburg tätig. Vermählt mit Rosa Elisabeth Reich. Seit 1915 als Soldat im Ersten Weltkrieg zunächst bei der Infanterie, dann bei der Marine. Verfasser epischer, lyrischer und dramatischer Werke, vor allem um das Thema der Wasserkante und der Hochseefischerei kreisend. 
Lokale Referenzen Gorch-Fock-Straße, Eimsbüttel, seit 1921
 
Kategorien Literatur
Funktionen Dichter/in: -
Autor/in: -
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Meister Francke  
Abbildung
Geboren 1380/85
Geburtsort Niederrhein 
Gestorben 1436
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Unterschiedliche Stileinflüsse prägen das Werk Meister Franckes, wodurch er als zur  „Avantgarde“ der damaligen Künstler gehörend bezeichnet wurde. Sicher ist, dass er Einflüsse aus Paris aufnahm, möglicherweise auch aus dem Burgund und der franko-flämischen Region; auch der bekannte Konrad von Soest prägte Francke sicher. Dabei benutzte er gern klare, fließende Linien, um vor allem Dramatik zu schildern und zu polarisieren. 

Meister Francke wurde um 1380/85 am Niederrhein geboren. In Geldern trat er dem Dominikanerkloster Zutphen bei. Als erstes Werk gilt ein Barbara-Altar im Nationalmuseum Helsinki, der 1412 geweiht wurde. Wann genau – und auch, warum – Francke nach Hamburg ging, ist unbekannt. Um diese Zeit ist die Hansestadt in kultureller Hinsicht kaum ein Anziehungspunkt gewesen. Spätestens seit 1424 lebte Francke als Mönch im Dominikanerkloster St. Johannis in Hamburg, da er in diesem Jahr einen Auftrag der Bruderschaft der Englandfahrer erhielt, einen Altar für die Thomas-Kapelle von St. Johannis zu erschaffen: ihr Schutzheiliger war Thomas von Canterbury. In diesem Dokument taucht auch die Bezeichnung mester auf, was darauf schließen liesse, dass Francke in Paris die Theologie studiert hatte, und es sich um eine Verdeutschung von Magister handelt, da er – als Mönch – kaum ein Handwerksmeister gewesen sein kann. Es kann davon ausgegangen werden, dass er in Paris außerdem in den Werkstätten der Buchmaler gelernt hatte. 1436 wurde der Altar aufgestellt. Ein weiterer Auftrag erfolgte 1429: die Bruderschaft der Schwarzhäupter in Reval ließ eine Altartafel für die Dominikanerkirche anfertigen, welche jedoch schon 1534/35 zerstört wurde. Als ein spätes Werk wird ein Schmerzensmann angesehen. Die Tafel befindet sich heute in der Hamburger Kunsthalle und entstand wohl um 1431, möglicherweise hing sie ursprünglich einmal in der Klosterkirche von St. Johannis in Hamburg. Lange Zeit war Meister Francke vergessen, man begann erst, Person und Werk zu erforschen, als Alfred Lichtwark den Thomas-Altar 1898 für die Hamburger Kunsthalle erwarb. Lichtwark war es auch, der 1899 eine erste Monographie zu Francke veröffentlichte.

 
Lokale Referenzen Meister-Francke-Straße, Barmbek-Nord, seit 1929
 
Literaturhinweise Meister Francke_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Hermann Friedrich Wilhelm Frank  
Abbildung
Geboren 31. August 1871
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. November 1941
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Frank wurde am 31. August 1871 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte anschließend eine kaufmännische Ausbildung. Schon 1896 tritt Hermann Frank in den Verband Deutscher Heimstätten ein, mit dem Engagement in sozialen Fragen und als Kaufmann der Wohnungswirtschaft wird er 1909 Gründungsmitglied und zwischen 1910 und 1913 Vorsitzender der Gartenstadt-Gesellschaft Wandsbek und war damit für den Erwerb und Bau der Häuser und Gärten verantwortlich. 1913 dann wird er Gründungsmitglied und Direktor des Gemeinnützigen Bauvereins in Altona-Ottensen und damit Mitinitiator und Bauherr der Gartenvorstadt Steenkamp-Bahrenfeld (heute Steenkamp-Siedlung genannt). Ab 1918 wechselt Hermann Frank als Direktor zur Gemeinnützigen Aktien-Gesellschaft für Angestellte Heimstätten (Gagfah), die als Miteigentümer der „Heimag Altona“ für die weitere Realisierung des Modellprojekts Steenkamp verantwortlich war. Als Kaufmann machte er sich 1925 gemeinsam mit seinem Bruder, dem Architekten Paul Frank selbstständig und gründete die Gemeinnützige Kleinhaus-Baugesellschaft, die u.a. das vielbeachtete Laubenganghaus Heidhörn in Hamburg-Barmbek und das Frauenwohnheim am Schwalbenplatz errichtete und nachfolgend auch verwaltete. Nach erfolgreichen Architekturwettbewerben in der Jarrestadt durch Paul Frank, gründeten die Brüder Frank 1928 mit Gustav Bensel, Fritz Block und Karl Schneider zur Realisierung der Zeilenbauten in der östlichen Jarrestadt die Wohnungsbaugesellschaft „Rationell“. Gleichzeitig entstanden die Planungen für das größte Bauvorhaben, die Laubenganghäuser am Dulsberg. Unter der kaufmännischen Leitung von Hermann Frank wurden dafür zwischen 1928 und 1931 mehrere Schwestergesellschaften zur Kleinhaus-Baugesellschaft zur Realisierung der einzelnen Bauabschnitte gegründet. Durch die rege Vernetzungs-, Publikations- und Vortragstätigkeit von Hermann Frank in Zeiten des Nationalsozialismus konnte die Gesellschaft der Brüder Grundstücke und Genehmigungen für eine Kleinhaussiedlung in Kleinborstel erwerben und sie realisierten ab 1935 die Planungen. 1937 wurde das Wohnungsunternehmen der Brüder Frank in die Siedlungsbaugesellschaft Hermann und Paul Frank umgewandelt und plante und realisierte in Kriegszeiten ab 1940 die Gartenstadt für Werftarbeiter in Elmschenhagen bei Kiel. Hermann Frank verstarb am 16. November 1941 in Hamburg.  
Lokale Referenzen
Hermann Frank war wie sein Bruder Paul Mitglied in der Hamburger Freimaurer-Loge "Zum rothen Adler". In dieser Loge wurde er am 8. Juni 1923 zum Lehrling aufgenommen, am 18. März 1924 zum Gesellen befördert und am 26. Mai 1925 zum Meister erhoben.
 
Spuren in Hamburg:
- in Volksdorf ist seit 1957 der nach ihm und seinem Bruder Paul benannte Frankring
- die von ihm und seinem Bruder Paul gegründete Baugesellschaft realisierte, neben vielen anderen Bauvorhaben, bedeutende Wohnungsbauprojekte in Barmbek, Dulsberg und in Ohlsdorf (siehe Werkeliste im Eintrag von Paul Frank).
 
Lebensbeschreibungen FrankHermann.Biografie.pdf
Literaturhinweise FrankHermann.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Paul August Raimund Frank  
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Geboren 30. Oktober 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 19. Mai 1951
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Paul Frank wurde am 30. Oktober 1878 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte nachfolgend eine Malerlehre. Von 1900 bis 1905 studierte er an der Landeskunstschule in Hamburg Architektur und war ab 1910 als angestellter Architekt tätig. 1912 machte er sich mit einer Firma für Spezialbauausführungen und einer Geigenbaufirma selbstständig, gründete 1913 ein eigenes Architekturbüro, zog 1914 in den Krieg und wurde durch eine Verwundung 1915 vom Kriegsdienst entlassen. Weiterhin als Architekt tätig verkauft Paul Frank 1925 seine Geigenbaufirma und gründete mit seinem älteren Bruder Hermann Frank aus dem Erlös die Gemeinnützige Kleinhaus-Baugesellschaft. Hermann Frank übernahm die Projektierung und kaufmännische Leitung der Bauvorhaben der Gesellschaft und Paul Frank war der planende Architekt. Ab 1927 plante Paul Frank international anerkannte reformerische Wohnungsbauten und er entwickelte den Typus des Laubenganghauses, der in verschiedenen Projekten von der Kleinhausbau-Gesellschaft, zahlreichen Schwestergesellschaften und der 1928 zusätzlich mit seinem Bruder gegründeten Rationell Wohnungsbaugesellschaft errichtet wurde. Ab 1933 näherten sich die Brüder Frank der nationalsozialistischen Siedlungspolitik und Paul Frank entwarf eine Wohnsiedlung in Kleinborstel. Die Kleinhaus-Baugesellschaft erwarb die Grundstücke und realisierte ab 1935 die Planungen. 1937 wurde das Wohnungsunternehmen der Brüder Frank in die Siedlungsbaugesellschaft Hermann und Paul Frank umgewandelt und diese plante und realisierte in Kriegszeiten ab 1940 eine Gartenstadt für Werftarbeiter in Elmschenhagen bei Kiel. Nach Kriegsende 1945 beteiligte sich Paul Frank an der Gründung der Partei Freier Demokraten, dem späteren Hamburger Landesverband der FDP. Er engagierte sich bei der Gründung des Verbandes Freier Wohnungsunternehmer und wurde 1946 dessen Ehrenvorsitzender. Im gleichen Jahr wurde er für die FDP in die Hamburger Bürgerschaft gewählt. In der Baudeputation tätig, war er Mitglied des Haushaltausschusses und Sprecher für den Wiederaufbau der Stadt. Als Architekt plante und realisierte er innerhalb seiner Wohnungsbaugesellschaft bis 1951 die Gartenstadt Hamburg-Bramfeld. Paul Frank verstarb im gleichen Jahr am 19. Mai 1951. Damit übernahm Herbert Frank das Architekturbüro, 1954 wurde die „FRANK HEIMBAU“ gegründet und das Wohnungsbauunternehmen FRANK wird in der familiären Nachfolge der Geschäftsführer Schauenburg und Frank bis heute weitergeführt und feierte 2015 das 90jährige Firmenjubiläum. 
Lokale Referenzen
Paul Frank war wie sein Bruder Hermann Mitglied in der Hamburger Freimaurer-Loge "Zum rothen Adler". Er wurde in dieser Loge am 27. Oktober 1922 zum Lehrling aufgenommen, am 18. August 1923 zum Gesellen befördert und am 12. Juni 1924 zum Meister erhoben.
 
Spuren in Hamburg:
- in Volksdorf ist seit 1957 der nach ihm und seinem Bruder Hermann benannte Frankring
- als Architekt und Mitgesellschafter in der von ihm und seinem Bruder Hermann gegründeten Baugesellschaft plante und realisierte er, neben vielen anderen Bauvorhaben, bedeutende Wohnungsbauprojekte in Barmbek, Dulsberg und in Ohlsdorf (siehe Werkeliste).
 
Lebensbeschreibungen FrankPaul.Biografie.pdf
FrankPaul.Werkeliste.pdf
Literaturhinweise FrankPaul.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Alfred Georg Karl-Ludwig Frankenfeld  
Abbildung
Geboren 27. Oktober 1898
Geburtsort Kühndorf 
Gestorben 06. Dezember 1975
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Alfred Frankenfeld arbeitete über fünfzig Jahre lang erfolgreich als Journalist für verschiedene Hamburger und Berliner Tageszeitungen. Gleichzeitig war er ein engagierter Hamburger Politiker. Nach Hamburg kam der gebürtige Thüringer Mitte der 1920er Jahre, als er die Redaktionsaußenstelle des „Berliner Tageblatts“ an der Elbe aufbaute. Er blieb der Hansestadt treu, schrieb im „Dritten Reich“ für die Presse sowie unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg für verschiedene Zeitungen. Er leitete dann die „Hamburger Freie Presse“ und den „Hamburger Anzeiger“, bevor er 1957 zum Axel-Springer-Verlag wechselte. Frankenfeld gestaltete als FDP-Politiker die Geschicke der Hamburger Bürgerschaft von 1958 bis 1970 aktiv mit. Er war Vorsitzender in mehreren Stiftungen und Verbänden. Frankenfelds große Verdienste als Journalist und Liberaler und prägte das Gesicht Hamburgs als Medienstandort, insbesondere auf dem Gebiet des Zeitungswesens, entscheidend mit. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Alfred Frankenfeld“. 
Lebensbeschreibungen Alfred Frankenfeld.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
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Nicolaus Fransoiser  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1341 - 1359
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Ernst Friedländer  
Abbildung
Geboren 04. Februar 1895
Geburtsort Wiesbaden 
Gestorben 13. Januar 1973
Todesort Köln 
Kurzbiographie Ernst Friedländer war Journalist und einer der führenden Europapolitiker der frühen Nachkriegszeit. Obwohl er nur etwa ein Jahrzehnt in Hamburg lebte, hat er die Stadt als Medienstandort nachhaltig geprägt: Er schrieb ab 1946 für die „Zeit“ und wurde 1947 deren stellvertretender Chefredakteur. Seine Leitartikel riefen reges und oft auch kontroverses Echo in der zeitgenössischen Diskussion um den demokratischen Wiederaufbau des zerstörten Deutschlands hervor. Ab 1950 arbeitete Friedländer als freier Kolumnist für das „Hamburger Abendblatt“, die „Berliner Morgenpost“ und für den Nordwestdeutschen Rundfunk. 1955 ging er nach Bonn, wo er verschiedene Ämter im Zusammenhang mit der Europapolitik übernahm. Seinen Ruhestand verbrachte Friedländer, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Remigrant nach Hamburg gekommen war, größtenteils wieder im Ausland nahe Siena in Italien. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Ernst Friedländer“. 
Lebensbeschreibungen Ernst Friedlaender.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Friedländer.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Robert Friedmann  
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Geboren 1888
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1940
Todesort Jerusalem 
Kurzbiographie Geboren 1888 in Hamburg; 1906 - 1911 Studium an der TH Hannover München und Dresden, Schüler von Theodor Fischer; 1914 - 1918 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg; ca. 1920 Gründung des eigenen Architekturbüros in Hamburg; 1930 Publikation seiner Bauten in der Reihe "Neue Werkkunst"; 1933 Emigration nach Palästina; 1939 - 40 Mitarbeiter des Public Works Department Jerusalem; 1940 Tod in Jerusalem 
Lebensbeschreibungen RobertFriedmannWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Fritz Friedrichs  
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Geboren 17. Mai 1882
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Juli 1928
Todesort Hoopte/Vierlande bei Hamburg 
Kurzbiographie Fritz Friedrichs wird im Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts als „feiner Farbsymphoniker von französisch anmutender Kultur“ beschrieben. Diese Charakterisierung begründet sich einerseits aus seinem impressionistischen Malstil, der an Renoir und Cézanne erinnert. Andererseits aus der Bedeutung der Farbe, die Fritz Friedrichs ihr in seinen Bildern beimisst. Gegenüber der Komposition und der Perspektive macht sie die Wirkkraft seiner Bilder aus und dient dazu, die Sinne zu reizen. Seine Bilder zeigen meist Landschaften in Hamburg und den Vierlanden, Porträts seiner Ehefrau und Blumenstilleben. Laut Thomas Herbst, einem Gründungsmitglied des Hamburger Künstlerklubs, war Fritz Friedrichs einer der begabtesten Koloristen. Trotz dieses Ansehens wurden Fritz Friedrichs’ Bilder selten ausgestellt; 1915 wurden Kunstwerke von ihm in der Hamburger Malschule Koppel gezeigt, 1904 bis 1907 in der Galerie Commeter, 1909 bei einer Ausstellung der Brücke und 1918 bei einer Ausstellung der Freien Sezession in Berlin. Sein Förderer Ernst Rump versuchte die ständige finanzielle Not mit Ankäufen zu lindern. 1928 starb Fritz Friedrichs nach langer Krankheit verarmt in Hoopte an der Elbe. Erst nach seinem Tod wurden mehrere Hamburger Institutionen auf seine Bilder aufmerksam und begannen diese in Ausstellungen zu präsentieren.  
Lokale Referenzen Fritz Friedrichs „Das Kinderzimmer“ befindet sich in der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, weitere seiner Bilder befinden sich in den Sammlungen des Museums für Kunst und Gewerbe sowie der Hamburger Sparkasse.  
Lebensbeschreibungen Fritz Friedrichs.pdf
Literaturhinweise Fritz Friedrichs.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Prof. Dr. Otto Robert Frisch  
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Geboren 01. Oktober 1904
Geburtsort Wien 
Gestorben 22. September 1979
Todesort Cambridge 
Kurzbiographie Otto Robert Frisch wurde am 1. Oktober 1904 in Wien geboren. 1922 studierte er Physik, Philosophie und Mathematik an der Universität Wien und promovierte 1926 mit der Arbeit „Einwirkung von Kathodenstrahlen auf Steinsalz“. Von 1927 bis 1930 war Frisch als Stipendiat des Physikalischen Instituts der Universität Berlin beschäftigt. Ab 1930 war er ,wissenschaftlicher Hilfsarbeiter‘ in der Arbeitsgruppe von Otto Stern in Hamburg. Am 31.7.1933 wurde Frisch, der einen jüdischen Hintergrund hatte, von den Nationalsozialisten entlassen und floh noch im selben Jahr nach London. Er bekam eine Anstellung am Birbeck College. Ab 1934 arbeitete er bei Niels Bohr in Kopenhagen. Als Frisch 1939 von Dänemark nach England reiste, konnte er aufgrund des Krieges nicht mehr nach Dänemark zurückkehren und blieb als Wissenschaftler in Birmingham. 1943 erhielt er die britische Staatsangehörigkeit und arbeitete in der britischen Delegation am Manhattan-Projekt mit, das im Auftrag der amerikanischen Regierung die erste Atombombe projektierte. Frisch, der ein Neffe der Kernphysikerin Lise Meitner war, hatte bereits vor seiner aktiven Mitarbeit im Manhattan-Projekt intensiv zu Fragen der Kernphysik geforscht. Zusammen mit Rudolf Peierls hatte er 1940 das sog. „Frisch-Peierls-Memorandum“ verfasst, das den Bau einer Atombombe und ihre Auswirkungen beschreibt. Die beiden Wissenschaftler warnen davor, dass Deutschland ebenfalls die Kenntnisse besitzen könnte, die zum Bau einer Atombombe führen könnten. 1946 kehrte Frisch nach England zurück und leitete die kernphysikalische Abteilung der Atomic Energy Research Establishment in Harwell. Bis 1972 war er Professor am Trinity College. Otto Frisch starb am 22.9.1979 in Cambridge.  
Lokale Referenzen http://www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/118536117 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Minna Froböse  
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Geboren 22. Februar 1848
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Juli 1917
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Minna Schierloh, geboren am 22.02.1848 in Hamburg, gestorben am 07.07.1917 ebd., Tochter des Claus Schierloh und der Elise Gätgens. Gelernte Schirmmacherin. 1875 Heirat mit dem Schirmfabrikanten Ernst August Froböse. Gründerin der "Ernst und Minna Froböse Stiftung" zur Unterstützung Behinderter. 
Lokale Referenzen Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof
 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Johann Frömming  
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Geboren 28. Juni 1910
Geburtsort Berlin 
Gestorben 08. November 1996
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Johannes Wilhelm Arthur genannt „Hänschen“ Frömming war der erfolgreichste Trabrennfahrer und Trabertrainer Deutschlands. In den Jahren von 1926 bis 1988 siegte er in 5592 Rennen, elfmal gewann er das Deutsche Derby. Frömming wuchs als Halbwaise bei seinem Großvater auf, der als Fuhrunternehmer auch Rennpferde besaß. Als 14jähriger machte er eine Lehre als Pferdewirt und erwarb zwei Jahre später seine Fahrerlizenz. Schon 1933 siegte er zum ersten Mal im Derby und wurde ein Jahr später mit 159 Siegen zum ersten Mal Champion. Mit 246 Siegen innerhalb eines Jahres stellte er 1937 einen Weltrekord auf. Während der Nazi-Diktatur versteckte er drei jüdische Pferdepfleger und rettete ihnen so das Leben. Die B’nai B’rith ehrte ihn dafür 1964 in New York. 1964, 1965 und 1974 gewann er den Prix d’Amérique in  Vincennes bei Paris, das höchstdotierte Rennen weltweit, das als Weltmeisterschaft des Trabrennsports gilt. Frömming, der seit 1948 mit seiner Frau in Hamburg lebte, wurde mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Er starb 1996 an den Folgen eines Schlaganfalls in Hamburg. 2008 wurde Johannes Frömming in die neugegründete „Hall of Fame des Deutschen Sports“ aufgenommen.

 
Lebensbeschreibungen Johannes Frömming.pdf
Kategorien Sport
Funktionen
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Ilse Fromm-Michaels  
Abbildung
Geboren 30. Dezember 1888
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. Januar 1986
Todesort Detmold 
Kurzbiographie Ilse Fromm-Michaels zählt als Komponistin, Pianistin und Klavierpädagogin zu den eindrucksvollsten Künstlerpersönlichkeiten Hamburgs. Bereits als 13-Jährige studierte sie Komposition und Klavier, zuerst an der Musikhochschule in Berlin, anschließend von 1905–1908 am Stern'schen Konservatorium und von 1911 bis 1913 in Köln.

Als Konzertpianistin sorgte sie mit Interpretationen zeitgenössischer Kompositionen und eigner Werke für Aufsehen, und auch nach ihrer Heirat 1915 setzt sie ihre intensive Konzerttätigkeit fort und tritt mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten wie Hermann Abendroth, Max Fiedler, Wilhelm Furtwängler, Artur Nikisch und Otto Klemperer auf.

Ihr kompositorische Werk zeigt in einer ersten Phase ab 1908 eine Entwicklung von spätromantischen Klavierminiaturen zu größeren Klavierwerken. Ab 1920 galt ihr Interesse der Kammermusik und dem Lied, in den 30er Jahren entstanden auch Werke für Orchester.

1933 wurde ihr Mann, der Amtsrichter Walter Michaels, wegen seiner jüdischer Herkunft zwangsweise pensioniert, ein Jahr darauf wurde Ilse Fromm-Michaels mit Berufsverbot belegt. Damit war sie vom Konzertleben ausgeschlossen, auch durften ihre Kompositionen nicht mehr gespielt werden. Bis 1945 bestritt sie ihren Lebensunterhalt als Klavierlehrerin, 1946 wurde sie Dozentin und von 1957 bis 1959 Professorin an der Musikhochschule Hamburg.

Als erste Frau wurde Ilse Fromm-Michaels 1946 in die Akademie der Künste Hamburg gewählt und erhielt 1956 die Ehrenplakette der Akademie für ihr Gesamtwerk. 1964 verlieh die Stadt Hamburg der Komponistin die Brahms-Medaille.

Als Komponistin war Ilse Fromm-Michaels nach 1950 jedoch verstummt. Nach den tragischen Erlebnissen während der NS-Zeit war ihr das Komponieren nach eigenen Aussagen unmöglich geworden. Sie starb am 22. Januar 1986 in Detmold  
Lokale Referenzen Ilse-Fromm-Michaels-Weg, Othmarschen, seit 2008
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Anna Führing  
Abbildung
Geboren 1866
Geburtsort  
Gestorben 1929
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Johann Gabe  
Abbildung
Geboren 07. September 1737
Geburtsort Altona 
Gestorben 10. Juni 1817
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Der in Altona geborene Johann Gabe ging mit 15 Jahren nach Portugal, um sich dort als Kaufmann zu etablieren. Nachdem er dort 23 Jahre lang Handel getrieben hatte, kehrte er nach Deutschland zurück und etablierte sich in Hamburg. Ab 1782 gehörte er der Commerzdeputation an, der er vom August 1787 bis Februar 1789 als Präses vorstand. 1795 wurde er zum Alten der Commerzdeputation bestimmt. Am 16. Oktober 1801 wurde er in den Senat berufen, aus dem er nach der Befreiung Hamburgs am 20. Juli 1814 wieder ausschied.  
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: August 1787 - Februar 1789
Senator/in: 16. Oktober 1801 - 20. Juli 1814
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Elias Galli  
Abbildung
Geboren 1650
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1712
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Das bekannteste Werk von Elias Galli ist wohl eine großformatige Ansicht von Börse und Rathaus. Es entstand wahrscheinlich 1682 und schildert außergewöhnlich detailreich nicht nur die Architektur, sondern vor allem auch das Straßenleben der Stadt im Stil von niederländischen Genreszenen. Jedoch malte Galli auch Porträts von Hamburger Bürgern, angeblich auch Familienstücke, die sich jedoch nicht erhalten haben. Stilistisch wurde der in den Niederlanden tätige Porträt- und Genremaler Caspar Netscher als Vorbild genannt. Da er nicht als Malermeister in Hamburg verzeichnet war, arbeitete er entweder als „freier Künstler“ oder war im Umland Hamburgs ansässig. Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. 1687 war er für die künstlerische Ausstattung eines Altares in Groden verantwortlich. Gesichert sind nur sechs Werke Gallis überliefert, von denen sich fünf in Hamburg befinden: Drei Brustbilder eines unbekannten Paares und eines Ratsherren, zwei Stadtansichten sowie ein Ganzfigurenbild. Die Zuordnung der einzelnen Werke sowie der biografischen Daten wurde dadurch erschwert, dass der Vater des hier thematisierten Künstlers, er selbst und sein Sohn alle den Namen „Elias Galli“ trugen. Der ältere Elias Galli war ab 1648 in St. Georg als Küster und Schulmeister tätig, der Sohn des Künstlers, 1676 geboren, war ebenfalls als Maler tätig.

 
Literaturhinweise Elias Galli_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Kurt Ganske  
Abbildung
Geboren 14. Januar 1905
Geburtsort Kiel 
Gestorben 20. März 1979
Todesort Hohenhaus 
Kurzbiographie Kurt Ganske zählte zu den großen Hamburger Verlegerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der Buchverlag Hoffmann und Campe ist das Herzstück der heutigen Ganske Verlagsgruppe mit Sitz im Harvestehuder Weg 41 in Hamburg-Winterhude. Zu Kurt Ganskes erstem verlegerischen Erfolg wurde der Ausbau des 1907 in Kiel gegründeten väterlichen Unternehmens „Lesezirkel Daheim Richard Ganske“. Mit 19 Jahren stieg Kurt Ganske in das Geschäft ein und schaffte es, bis 1930 den Familienbetrieb zum größten deutschen Lesezirkel weiterzuentwickeln. 1938 beschäftigte der Zeitschriften-Lieferservice 1.300 Mitarbeiter, unterhielt Filialen in ganz Deutschland und belieferte 180.000 Abonnenten. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang Ganske der Wiederaufbau des Lesezirkels mit raschem Erfolg; nun unter dem leicht veränderten Namen „Leserkreis Daheim“. 1947 gründete Kurt Ganske außerdem die Reisefachzeitschrift „Merian“. Fast zeitgleich startete Ganske auch den Jahreszeiten Verlag, der zu seinem zweiten wichtigen Standbein werden sollte. Der Jahreszeiten Verlag verlegt heute erfolgreiche Zeitschriften wie „Petra“, „Der Feinschmecker“ oder „Architektur und Wohnen“. Neben Leserkreis und Jahreszeiten Verlag prägte Kurt Ganske schließlich einen weiteren Verlag in Hamburg ganz entscheidend: Hoffmann und Campe. Schon 1941 nahm er eine fünfzigprozentige Beteiligung auf, 1950 übernahm er den Verlag ganz. Zu einem der wichtigsten Autoren, den Kurt Ganske für das Haus gewann, wurde Siegfried Lenz. Sein Erstlingswerk, „Es waren Habichte in der Luft“, erschien 1951 bei Hoffmann und Campe, sein wohl berühmtester Roman, „Deutschstunde“ im Jahr 1968. 
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Ganske.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Verleger/in: -
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Johannes Geffcken d.Ä.  
Abbildung
Geboren 20. Februar 1803
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. Oktober 1864
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Johannes Geffcken war ein Sohn von Hinrich Geffcken (1748-1806), Kaufmann, gebürtig aus Neuhaus im Lande Hadeln, und Susanna geborene Hoppe (1768-1829). Nach dem Besuch einer Hamburger Privatschule, des Johanneums und des Akademischen Gymnasiums studierte Geffcken 1822-1826 Evangelische Theologie in Göttingen und Halle. In Göttingen wurde er 1826 mit einer philologischen Arbeit promoviert, 1841 verlieh die Universität Halle ihm den Ehrendoktor in Theologie. Bevor Geffcken 1829 zum Diakonus an der Hamburger Michaeliskirche gewählt wurde (Amtsantritt 1830), erteilte er Schulunterricht und bereiste die Schweiz und Italien. 1832 heiratete Geffcken die Hamburgerin Maria Pauline Ulrica Danckert (1804-?). Geffcken engagierte sich für öffentliche Belange, u.a. setzte er sich für den Wiederaufbau Hamburger Kirchen nach dem Brand von 1842 ein. Des Weiteren wirkte er an der Konzeption des 1843 eingeführten „Hamburgischen Gesangbuchs für den öffentlichen Gottesdienst und die häusliche Andacht“ mit, ebenso an dem „Allgemeinen Evangelischen Gesangbuch“, das 1853 im Entwurf veröffentlicht wurde, sich aber, nachdem es im selben Jahr erstmals unter dem Titel „Deutsches Evangelisches Kirchen-Gesangbuch, in 150 Kernliedern“ erschienen war, trotz vieler Auflagen nicht durchsetzen konnte. Geffcken war in seinen letzten Lebensjahren auch Mitglied des Zentralvorstands der Gustav-Adolf-Stiftung, dessen Hamburger Verein er 1844 mitbegründet hatte. Geffckens wissenschaftliche Interessen lagen auf den Gebieten der Hymnologie, der hamburgischen Kirchengeschichte und des Kirchenbaus. Er besaß eine große Bibliothek, die 1866 partiell öffentlich in Hamburg versteigert wurde. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg besitzt den größten Teil der Geffckenschen Sammlung, kleinere Teile bzw. Einzelstücke befinden sich in anderen Bibliotheken. Die Exlibris Geffckens sind digitalisiert nach Büchern der Nordkirchenbibliothek, ebenso die Predigten unter "Literaturhinweise" (Signaturen: Mi 2595 und Mi 3305).

 
Lokale Referenzen
Johannes Geffcken gehörte dem Bund der Freimaurer an. Er wurde 1823 in Hamburg von der Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, 1825 zum Gesellen befördert und 1828 zum Meister erhoben.
 
Literaturhinweise Geffcken.Johannes.QuellenLiteratur.pdf
Geffcken.Johannes.Predigten.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Lehrer/in: -
Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: -
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Hermann Geißler  
Abbildung
Geboren 25. Oktober 1859
Geburtsort Olbersdorf/Sachsen 
Gestorben 07. Januar 1939
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geboren 1859 in Olbersdorf; Besuch der Baugewerkschule Zittau; Ab 1878 in Hamburg bei Ernst Wex für den Bau der Colonnaden angestellt; 1885 Bauleiter für den Rathausneubau; ab 1898 Partner von Martin Haller; ab 1914 eigenes Büro; seit 1905 beratender Architekt für den Kirchenrat; 1925 Partnerschaft mit Otto Wilkening; 1930 Ende der beruflichen Tätigkeit; 1939 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen
Hermann Geißler war aktiver Freimaurer. In Jahr 1919 wird er in der Matrikel der Johannis-Loge "Zur Bruderkette" als Mitglied geführt. Per 1. Januar 1919 ist er auch Mitglied im freimaurerischen Hilfsverein "Rat und Tat".
Er war beruflich von 1898 bis 1914 in einer Sozietät mit dem Freimaurer Martin Haller verbunden.
 
Spuren in Hamburg:
- In Winterhude gibt es seit 1929 die nach ihm benannte Geißlertwiete
- am 3. Juli 1906 wurde die St. Michaeliskirche bis auf die Außenmauern und den Turmstumpf durch Brand zerstört. Am Wiederaufbau von 1907-1912 war Hermann Geißler zusammen mit Julius Faulwasser und Emil Meerwein maßgeblich beteiligt.
- es gibt heute noch viele Gebäude - hauptsächlich Geschäftshäuser - die er zusammen mit Martin Haller errichtete (Deutsche Bank am Adolphsplatz, Dresdner Bank am Jungfernstieg, Slomanhaus, Afrikahaus, Heine'sches Wohnstift, und viele mehr)
 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Johann Günther Gensler  
Abbildung
Geboren 28. Februar 1803
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Mai 1884
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geb. 28.2.1803 in Hamburg, gest. 28.5.1884 ebd. Erste künstlerische Ausbildung in Hamburg bei Gerdt Hardorff d. Ä. Studienreisen 1829 nach Dresden, 1837 in die Niederlande, 1844 nach Rom und 1854 nach Paris. Sonst in Hamburg tätig, vor allem als Porträt- und Genremaler; Zeichenlehrer am Johanneum. 
Lokale Referenzen Genslerstraße, Barmbek-Nord, seit 1914
 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
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Johann Martin Gensler  
Abbildung
Geboren 09. Mai 1811
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. Dezember 1881
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Martin Gensler, geb. 09.05.1811 in Hamburg, gest. 14.12.1881 ebd. Nach künstlerischer Ausbildung in Hamburg bei seinem Bruder Johann Günther Gensler und bei Friedrich August Rachau 1835-1836 Studium in München und Düsseldorf. Seitdem in Hamburg ansässig; Lehrer an der Zeichenschule der Patriotischen Gesellschaft, auch in besonderem Maße denkmalpflegerisch tätig, vor allem nach dem Brand von 1842. 
Lokale Referenzen Genslerstraße, Barmbek-Nord, seit 1914
 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
Anfang

 
Hans Gerson  
Abbildung
Geboren 19. März 1881
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 14. Oktober 1931
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die beiden Brüder Hans und Oskar hatten ein Architekturstudium in München begonnen, jedoch nicht abgeschlossen. Sie unterhielten gemeinsam das Architekturbüro Gebrüder Gerson in Hamburg. Der jüngste Bruder Ernst (* 10. Oktober 1890 in Hamburg; † 12. November 1984 in Palmerston North, Neuseeland) arbeitete zeitweilig im Büro als Architekt mit. Er arbeitete von 1904 bis 1907 bei den Architekten Hart & Lesser in Berlin und kehrte anschließend nach Hamburg zurück. Bis zum Ersten Weltkrieg errichteten sie zwanzig Privat- und Landhäuser für wohlhabende Hamburger Kaufleute. Nach einer Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg eröffneten sie ihr Büro 1920 wieder. 1922 entstand mit dem Thaliahof am Alstertor der erste große Kontorhausbau, in den sie nach Fertigstellung ihr Büro verlegten. In den Jahren 1922–1924 entstand zeitgleich mit dem Chilehaus das unmittelbar benachbarte Ballinhaus, das 1938 in Meßberghof umbenannt wurde. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_und_Oskar_Gerson _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lokale Referenzen Gersonweg, Bergedorf, seit 1979
 
Lebensbeschreibungen HansGersonWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Oskar Gerson  
Abbildung
Geboren 11. Juli 1886
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 25. Dezember 1966
Todesort Berkeley, Kalifornien (USA) 
Kurzbiographie Die beiden Brüder Hans und Oskar hatten ein Architekturstudium in München begonnen, jedoch nicht abgeschlossen. Sie unterhielten gemeinsam das Architekturbüro Gebrüder Gerson in Hamburg. Der jüngste Bruder Ernst (* 10. Oktober 1890 in Hamburg; † 12. November 1984 in Palmerston North, Neuseeland) arbeitete zeitweilig im Büro als Architekt mit. Er arbeitete von 1904 bis 1907 bei den Architekten Hart & Lesser in Berlin und kehrte anschließend nach Hamburg zurück. Bis zum Ersten Weltkrieg errichteten sie zwanzig Privat- und Landhäuser für wohlhabende Hamburger Kaufleute. Nach einer Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg eröffneten sie ihr Büro 1920 wieder. 1922 entstand mit dem Thaliahof am Alstertor der erste große Kontorhausbau, in den sie nach Fertigstellung ihr Büro verlegten. In den Jahren 1922–1924 entstand zeitgleich mit dem Chilehaus das unmittelbar benachbarte Ballinhaus, das 1938 in Meßberghof umbenannt wurde. Im Oktober 1933 wurden Ernst und Oskar Gerson, die die Firma nach dem Tode Hans Gersons unter dem alten Namen weitergeführt hatten, wegen ihrer jüdischen Herkunft aus dem Bund Deutscher Architekten ausgeschlossen. Ernst emigrierte zunächst nach Bulgarien, später nach Neuseeland. Oskar blieb zunächst in Hamburg und konnte noch einige Projekte für jüdische Bauherren realisieren. Er emigrierte 1938 über London nach Berkeley, Kalifornien, wo er als Architekt überwiegend für private Bauherren tätig war. __Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_und_Oskar_Gerson _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Lokale Referenzen Gersonweg, Bergedorf, seit 1979 
Sonstige OscarGersonWerkauswahl.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Heinrich Wilhelm von Gerstenberg  
Abbildung
Geboren 03. Januar 1737
Geburtsort Tondern 
Gestorben 01. November 1823
Todesort Altona 
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Gerstenbergstraße, Osdorf, seit 1834
 
Kategorien Literatur
Funktionen
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Dirick Gherlefstorp  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1452 - 1455
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Friedrich Johann Heinrich Glitza  
Abbildung
Geboren 10. Januar 1813
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. September 1897
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Friedrich Glitza - bis 1848 hieß er Glitz - war ein Hamburger Pädagoge und Politiker, der seit 1828 an der neu gegründeten Hamburger Taubstummenanstalt als Lehrer arbeitete. Ab 1841 übernahm er die Direktion dieser Einrichtung und entwickelte die von Samuel Heinicke erfundene "Methode der Gehörlosenpädagogik" erfolgreich weiter. Aufgrund seines Engagements wurde die Taubstummenanstalt eine weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte pädagogische Institution. Von 1849 bis 1853 betätigte sich Glitza als Privatlehrer und unterrichtete u.a. an der Bildungsanstalt für Lehrerinnen. Zusammen mit seinem Bruder Wilhelm gründete er 1853 eine private höhere Bürgerschule, deren Leitung er ab 1854 übernahm. Bereits 1828 hatte Glitza die Funktion des Turnwarts in der "Hamburger Turnerschaft von 1816" übernommen. Nach der Revolution von 1848 trafen sich hier viele fortschrittlich gesinnte Bürger. 1848 wurde Glitza Mitglied der Hamburger Konstituante. In den Jahren 1859 bis 1865 betätigte er sich aktiv in der Hamburgischen Bürgerschaft.

 
Lokale Referenzen
Friedrich Johann Heinrich Glitza wurde am 6. Februar 1841 in der Hamburger Loge "Emanuel zur Maienblume" zum Freimaurer aufgenommen, am 27. November 1841 zum Gesellen befördert und am 17. Dezember 1842 zum Meister erhoben. Er diente seiner Loge von 1842 bis 1844 als Sekretär und daran anschließend bis 1847 als I. Schaffner. Von 1847 bis 1867 leitete er die Loge als ihr Meister vom Stuhl. Von 1869 bis 1871 übernahm Glitza in der "Großen Loge von Hamburg" das Amt des Großredners. In den Jahren von 1872 bis 1886 leitete er diese Großloge als ihr Großmeister und bekleidete damit das höchste Amt eines Freimaurers in Hamburg. Im September 1886 ernannte ihn die "Große Loge von Hamburg" zu ihrem Ehren-Großmeister.
 
Medaillen
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Johann Christoph Gloy  
Abbildung
Geboren 10. Februar 1794
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 31. Mai 1879
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Christoph Gloy, geboren am 10.02.1794 in Lübeck, gestorben am 31.05.1879 in Hamburg, Sohn des Hospitalvogts Ehrhard Valentin Christoph Gloy und der Margaretha Catharina Rings. Im 15. Lebensjahr Beginn der Bühnenlaufbahn in Hamburg, dann zunächst in Kiel und Flensburg, seit 1815 als Schauspieler und Sänger in Hamburg am Stadt-Theater engagiert. Erste Eheschließung 15.11.1818 mit Johanna Dorothea Gericke (gest. 1859), zweite Eheschließung 1861 mit Wilhelmine Stelling. 
Lokale Referenzen
Johann Christoph Gloy war überzeugter Freimaurer. Er ist am 1. August 1816 von der Hamburger Loge "Emanuel zur Maienblume" zum Lehrling aufgenommen worden. Im Jahre 1817 wurde er zum Gesellen befördert und 1823 zum Meister erhoben. 1866 ehrte ihn die Loge für seine 50-jährige Mitgliedschaft.
Mit ihm gemeinsam in der Loge "Emanuel zur Maienblume" war auch der Direktor des Stadt-Theaters Friedrich Ludwig Schmidt.
 
Kategorien Musik
Schauspiel und Tanz
Funktionen Musiker/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
Sänger/in: -
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Helmuth Gmelin  
Abbildung
Geboren 1891
Geburtsort  
Gestorben 1959
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
Intendant/in: -
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Boy Christian Klée Gobert  
Abbildung
Geboren 05. Juni 1925
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Mai 1986
Todesort Wien 
Kurzbiographie

Mindestens einmal im Jahr ist der Schauspieler, Regisseur und langjährige Intendant des Thalia Theaters Boy Gobert (1925 – 1986) in Hamburg gegenwärtig:

Wenn im Spätherbst der nach ihm benannte Boy-Gobert-Preis, der seit 1981 an herausragende Nachwuchsschauspieler bzw. –schauspielerinnen, in feierlichem Rahmen auf der Bühne des Thalia Theaters verliehen wird.

Aber dieser Preis ist nicht die einzige Spur, die der berühmte Theatermann Boy Gobert in Hamburg hinterlassen hat.

 
Sonstige Sonstiges.pdf
Nachrufe (Nekrologe) Nachruf.pdf
Lebensbeschreibungen Boy Gobert von Undine Probst.pdf
Literaturhinweise Literaturhinweise.pdf
YouTube Filme
Kategorien Literatur
Funktionen
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Adolph Godeffroy  
Abbildung
Geboren 28. November 1814
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. Dezember 1893
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Adolph Godeffroy, geb. 28.11.1814 in Hamburg, gest. 13.12.1893 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns und Reeders Johann Cesar V Godeffroy und der Sophie Lucie Meyer. Selbst als Kaufmann und Reeder tätig, von 1837 bis 1845 in der kubanischen Niederlassung der Fa. Godeffroy & Co., dann in Hamburg, Mitbegründer der HAPAG. Erste Eheschließung 20.07.1839 mit der Hamburger Kaufmannstochter Antonie Emilie Godeffroy (gest. 1877), Wiederverheiratung 22.03.1879 mit der Hamburger Bankierstochter Harriet Freiin von Schröder, verw. Milberg. 
Lebensbeschreibungen Adolph Godeffroy.pdf
Podcasts Godeffroy Adolph.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1858 -
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1867
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Ernst Adolph Godeffroy  
Abbildung
Geboren 25. April 1884
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. März 1963
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Ernst Adolph Godeffroy war das jüngste von sieben Nachkommen des Kaufmanns und Reeders Johann Cesar VII. Godeffroy (1838-1912) und seiner Frau Elisabeth Eleonore, Tochter des Kaufmanns Jean Donner.
 
Nachdem er seine kaufmännische Ausbildung bei namhaften Hamburger Schiffsmaklern und Reedereien abgeschlossen hatte, wurde er als Soldat in den Ersten Weltkrieg eingezogen. 1921 berief ihn die Deutsche Levante-Linie (DLL) in den Vorstand. Später wurde er Mitinhaber der Reederei "Bock, Godeffroy & Co". Er hielt mehrere Aufsichtsmandate und war Präsident des "Deutschen Orient-Vereins". Für die Deutsche Volkspartei (DVP) engagierte er sich von 1932 bis 1933 als einer ihrer fünf Abgeordneten in der Hamburger Bürgerschaft.
Ernst Adolph heiratete in Hamburg am 17. Januar 1912 Luisa Susanne, Tochter des Kaufmanns Martin Garlieb Amsinck.
 
Lokale Referenzen
Ernst Adolph Godeffroy war mit der Freimaurerei verbunden. Er wurde in Hamburg von der Johannis-Loge "Zum Pelikan" am 20. November 1919 zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, am 9. Oktober 1920 zum Gesellen befördert und am 12. Januar 1922 zum Meister erhoben.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Reeder: -
Anfang

 
Johann Cesar Godeffroy  
Abbildung
Geboren 01. Juli 1813
Geburtsort Kiel 
Gestorben 09. Februar 1885
Todesort Dockenhuden 
Kurzbiographie Johann Cesar VI (genannt Cesar) Godeffroy war Nachfahre hugenottischer Einwanderer. Er gehörte zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Hamburger Wirtschaftslebens im 19. Jahrhundert. Er war es, der der von seinem Großvater gegründeten Firma J.C. Godeffroy Weltruf verschaffte. Man nannte ihn in Hamburg den „ungekrönten König der Südsee“, weil er die Firma zu ungeahnten Erfolgen in der pazifischen Inselwelt führte. Dabei blieb es ihm jedoch im Alter nicht erspart zu erleben, wie das von ihm mitgestaltete Handelsimperium zusammenbrach.

 

 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Blankenese ist seit 1921 die nach ihm benannte Godeffroystraße
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: Januar 1845 - Dezember 1845
Kaufmann/-frau: -
Reeder: -
Anfang

 
Johann Caesar Godeffroy  
Abbildung
Geboren 24. Januar 1838
Geburtsort  
Gestorben 06. November 1912
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Neffe des Senators Adolph Godeffroy, Sohn des “Königs der Südsee” Johann Cesar Godeffroy. Über Johann Caesar Godeffroys Ausbildung ist nichts bekannt, am Schluss stand eine Weltreise, nach deren Beendigung er am 1. Januar 1862 als Teilhaber in die väterliche Firma Joh. Cesar Godeffroy & Sohn eintrat. 1878 wurde die Firma Joh. Cesar Godeffroy & Sohn in die „Deutsche Handels- und Plantagengesellschaft der Südsee-Inseln zu Hamburg“ umgewandelt, eine Aktiengesellschaft, in der Godeffroy bis 1881 Vorsitzender des Aufsichtsrates und von 1881 bis 1896 Direktor war. Am 30. Dezember 1872 wurde Godeffroy zum Mitglied der Handelskammer gewählt, deren Präsidiat er 1877 innehatte. Sein Amt als Handelsrichter, das er 1870 übernommen hatte, behielt er bis 1874. In seiner Eigenschaft als Mitglied der Handelskammer gehörte er der Verwaltung der Seemannskasse an (1874-1876), der Auswandererdeputation (1874 und 1875), der Deputation für Handel und Schifffahrt (1876 und 1877) und der Bürgerschaft (1876 und 1877). 
Lebensbeschreibungen Johann Caesar Godeffroy.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1877 -
Bürgerschaftsmitglied: 1876 - 1877
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Wilhelm Martin von Godeffroy  
Abbildung
Geboren 09. April 1834
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. November 1904
Todesort Lehmkuhlen 
Kurzbiographie Wilhelm von Godeffroy – der jüngere Sohn von Carl Godeffroy, des hanseatischen Ministerresidenten der drei Hansestädte am russischen Hof in St. Petersburg – studierte Jura in Bonn, wurde zum Dr. jur. promoviert und war einige Zeit als Advokat in Hamburg zugelassen. Nach dem Tod seiner Muttter Marianne (geb. Jenisch) 1871 wurde er einziger Erbe eines beträchtlichen Vermögens, das er in den letzten 33 Jahren seines Lebens noch einmal verdoppeln konnte. Das von den Eltern geerbte Stadthaus an der Esplanade 36 bewohnte er selten, das Weiße Haus in Dockenhuden (Elbchaussee 547) fast nie. Im Sommer lebte er auf dem Gut Lehmkuhlen bei Preetz, den größten Teil des Jahres verbrachte er in seinem Stadtpalais in Berlin in der Wilhelmstraße 59. Spät, mit Mitte fünfzig, heiratete Godeffroy die Tochter des englischen Generalkonsuls in Hamburg, Millicent Annesley, die Ehe blieb kinderlos. 1901 wurde Godeffroy in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben. Als er 1904 starb, war er einer der reichsten Männer des Deutschen Reiches, der ein Vermögen von fast 50 Millionen Mark hinterließ. Die mit einem Teil hiervon begründete Dr. Wilhelm Martin von Godeffroy-Familien-Fideikommiß-Stiftung wurde 1905 durch Beschluss des Hamburger Senats genehmigt. 1906 sagte Senator Dr. Carl August Schröder, der die Stiftung verwaltete, seinem Kollegen Werner von Melle eine Spende für die geplante Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung zu. 
Literaturhinweise Literatur zu Martin Godeffroy.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
Anfang

 
Johann Georg Friedrich Goering  
Abbildung
Geboren 08. Juli 1789
Geburtsort Waltershausen/Thüringen 
Gestorben 26. Oktober 1867
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Georg Friedrich Goering, geb. 8.7.1789 in Waltershausen/Thüringen, gest. 26.10.1867 in Hamburg, Sohn des Kaufmanns Johann Heinrich Georg Goering. Kaufmann in Hamburg, Besitzer einer bedeutenden Kunstsammlung. Seit 1855 Oberalter. Vermählt 27.6.1819 mit Sara Janssen. 
Kategorien Wirtschaft
Kunst
Religion
Funktionen Oberalter: 1855 -
Kaufmann/-frau: -
Kunstsammler/in: -
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Johann Melchior Goeze  
Abbildung
Geboren 16. Oktober 1717
Geburtsort Halberstadt 
Gestorben 19. Mai 1786
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Goeze war der Sohn eines lutherischen Pfarrers. Nach seiner Schulzeit, die Goeze in Halberstadt und in Aschersleben verbrachte, studierte er in Jena und Halle Theologie, um 1741 seine erste Pfarrstelle in Aschersleben anzutreten. 1750 wurde Goeze Pastor in Magdeburg, um 1760 das Amt des Hauptpastors an der Hamburger Katharinenkirche zu übernehmen. Von 1760 bis 1770 war Goeze außerdem Senior, d.h. Vorsteher des Geistlichen Ministeriums, der obersten Behörde der hamburgischen Kirche. Goeze ist weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus als streitbarer Spätling der Lutherischen Orthodoxie bekannt, der sich mit verschiedenen Vertretern der theologischen und philosophischen Aufklärung kritisch bis polemisch auseinandersetzte. Goezes bekanntester Gegner war Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781), mit dem er den sogenannten Fragmentenstreit hatte. Seine umfangreiche Bibelsammlung vermachte Goeze der damaligen Hamburger Stadtbibliothek; sie ist aufgrund von Verlusten im Zweiten Weltkrieg stark dezimiert.
 
Literaturhinweise Goeze.JohanMelchior.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Ernst Gossler  
Abbildung
Geboren 10. Juni 1838
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 05. Juli 1893
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Neffe Wilhelm Gosslers (Präses der Commerzdeputation 1853). Nach einem Aufenthalt 1859 in England, Portugal und Nordamerika kam Ernst Gossler im Frühjahr 1863 wieder nach Hamburg zurück. Im November 1863 leistete er den Bürgereid, am 24. Februar des Jahres wurde er Prokurist der Firma Joh. Berenberg, Gossler & Co. Am 1. Januar 1873 trat er als Gesellschafter ein und führte nach dem Tode von Hinrich Gossler das Geschäft ab September 1879 zusammen mit John Berenberg-Gossler als Mitinhaber. Außerdem war er ab Juni 1868 Einzelprokurist der Firma W. Gossler, die seinem Onkel gehörte. Nach seiner Wahl in die Handelskammer am 9. Juli 1873 vertrat Gossler die Handelskammer in der Stempelsektion (1874) und der Sektion Warendeklaration (1876), der Auswandererdeputation (1874-1878) und der Deputation für Handel und Schifffahrt (1875-1878). Die Handelskammer delegierte ihn am 3. Januar 1877 in die Bürgerschaft. Gossler übernahm 1879 das Präsidiat, doch bereits am 1. Mai 1879 bat die Handelskammer in einem Schreiben an die Deputation für Handel und Schifffahrt, Gossler aus der Handelskammer und damit auch aus der Bürgerschaft zu entlassen. Gossler hatte sein Entlassungsgesuch mit differierenden handelspolitischen Ansichten begründet. 1879 begann der Kampf der Handelskammer gegen die von der Reichsregierung vorgesehenen neuen Zolltarife, die einen Wechsel der bisherigen Wirtschaftspolitik darstellten. Ein solcher Kampf war nur unter der Leitung eines überzeugten Freihändlers zu führen. Hinzu kam noch, dass er, bereits Präses, öffentlich für den Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich eingetreten war. Er musste seinen Rücktritt erklären und seine Entlassung aus der Handelskammer beantragen. 
Podcasts Gossler Ernst.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Bankier: -
Handelskammerpräses: 1879 -
Bürgerschaftsmitglied: 1877 - 1879
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Johann Jakob Goßler  
Abbildung
Geboren 30. November 1758
Geburtsort Hamburg 
Gestorben -
Todesort 1812 verschollen in Russland 
Kurzbiographie Johann Jakob Goßler, geb. 30.11.1758 in Hamburg, verschollen 1812 in Russland, Sohn des Buchhalters Johann Eibert Goßler und dessen dritter Frau Anna Elisabeth Röber. Seit 1773 militärische Laufbahn im Hanseatischen Infanterieregiment, seit 1811 in französischen Diensten, zuletzt im Range eines Oberst. Heirat 09.10.1792 mit Margaretha Elisabeth Eyffler. 
Kategorien Politik
Funktionen
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Wilhelm Gossler  
Abbildung
Geboren 13. November 1811
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. November 1895
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Vom 1. Januar 1836 bis zum 31. Dezember 1859 war Wilhelm Gossler Teilhaber der Firma Joh. Berenberg, Gossler & Co., eines seit 1590 bestehenden Unternehmens. .Am 1. Januar 1860 gründete er eine eigene Firma Wm. Gossler. Gossler begründete 1854 die „Hamburg-Bremer Feuerversicherungsgesellschaft“ mit, deren Aufsichtsrat er von 1854 bis zu seinem Tode angehörte. In den Aufsichtsrat der Norddeutschen Bank trat er 1866 ein und gehörte ihm bis zu seinem Tode an. Seit Mai 1859 war Gossler Mitglied des Direktoriums der Assekuranz-Companie von 1856. Bereits 1860 übernahm er den Vorsitz. Wilhelm Gossler wurde am 31. Dezember 1849 in die Commerzdeputation gewählt. Das Präsidiat führte er 1853. 
Lebensbeschreibungen Wilhelm Gossler.pdf
Podcasts Gossler Wilhelm.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1853 -
Bürgerschaftsmitglied: 1863 - 1868
Anfang

 
Adolf Friedrich Götting  
Abbildung
Geboren 24. Dezember 1831
Geburtsort Einbeck 
Gestorben 29. März 1911
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Adolf Friedrich Götting, geb. 24.12.1831 in Einbeck, gest. 29.3.1911 in Hamburg, Sohn des Zollverwalters Heinrich Julius Götting und der Caroline Georgine von Jeinsen. Nach Ausbildung als Postbeamter seit 1861 in Hamburg bei der Post tätig, seit 1877 Direktor der Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft, seit 1884 Direktor der Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft. Erste Eheschließung 1856 mit Minna Pahl (gest. 1897), zweite Eheschließung 1899 mit Frieda Hesse. 
Lokale Referenzen
Adolf Friedrich Götting war ein sehr aktiver Freimaurer. Er wurde in Celle von der Loge "Zum hellleuchtenden Stern" in den Bund aufgenommen. Nach seinem Wohnungswechsel nach Hamburg ließ er sich am 13. April 1872 von der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" annehmen. Diese Loge leitet er als ihr Meister vom Stuhl in den Jahren 1872-1877 und wieder von 1879 bis 1880. Von 1880 bis 1886 war er Großmeister der "Großen Loge von Hamburg" und damit in dieser Zeit der ranghöchste Hamburger Freimaurer.
 
Kategorien Wirtschaft
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Alexander Wilhelm Goverts  
Abbildung
Geboren 29. Dezember 1805
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. April 1856
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Alexander Wilhelm Goverts, geb. 29.12.1805 in Hamburg, gest. 22.4.1856 ebd., Sohn des Kaufmanns und Maklers Ernst Friedrich Goverts und der Kaufmannstochter Lucia Amalia Adamy. 1826-1829 Jurastudium in Leipzig und Göttingen mit Promotion zum Dr. jur., 1829-1837 als Advokat in Hamburg. Seit 1837 als Makler im väterlichen Geschäft tätig. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Ernst Friedrich Goverts  
Abbildung
Geboren 04. Juli 1768
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. März 1855
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ernst Friedrich Goverts, geb. 04.07.1768 in Hamburg, gest. 22.03.1855 ebd., Sohn des Hamburger Maklers Hermann Friedrich Goverts und der Maria Sara Brüst. Kaufmann und Makler in Hamburg. 29.01.1799 Heirat mit Lucia Amalia Adamy. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Hermann Friedrich Goverts  
Abbildung
Geboren 29. Januar 1741
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Februar 1817
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Friedrich Goverts, geb. 29.01.1741 in Hamburg, gest. 18.02.1817 ebd., Sohn des Hamburger Maklers Hermann Goverts und dessen erster Ehefrau, Maria Elking. Makler in Hamburg. Erste Heirat 13.05.1766 mit Maria Sara Brüst; zweite Eheschließung 29.10.1783 mit Elisabeth Jahn; dritte Vermählung 08.09.1802 mit Charlotte Damm, verw. Hesse. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Hermann Friedrich Goverts  
Abbildung
Geboren 17. Dezember 1799
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 26. November 1879
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Friedrich Goverts, geb. 17.12.1799 in Hamburg, gest. 26.11.1879 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns und Maklers Ernst Friedrich Goverts und der Lucia Amalia Adamy. Kaufmann und Makler in Hamburg. 17.7.1847 Heirat mit Emilie Georgine Kunhardt. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Heinz Graaf  
Abbildung
Geboren 14. Januar 1910
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Juli 1980
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1928-1930 Studium an der TH Dresden bei Adolf Abel 1930-1931 Mitarbeiter von Fritz Höger 1931-1933 Studium an der TH München (bei Döllgast), Diplom 1934 Mitarbeit im Büro des Architekten Hans Iwowski 1934-1935 Mitarbeit im Büro Richard Riemerschmid, München 1936-1945 Architekt bei der Bauverwaltung der Luftwaffe 1939-1945 Regierungsbaurat 1945 Selbständiger Architekt in Hamburg 1963 Arbeitsgemeinschaft mit Peter P. Schweger 1968 Partnerschaft Graaf - Schweger 1973 Architektengemeinschaft Graaf - Schweger + Partner 1974 31.12. Austritt aus der Partnerschaft 1975 Geschäftsführer von Graaf - Schweger + Partner __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/graaf.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen HeinzGraafWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Ernst Grabbe  
Abbildung
Geboren 1926
Geburtsort  
Gestorben 2006
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Friedrich von Graffen  
Abbildung
Geboren 1745
Geburtsort  
Gestorben 1820
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Von-Graffen-Straße, Borgfelde, seit 1959
 
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 20. November 1801 - 13. Februar 1811
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Carl Grau  
Abbildung
Geboren 23. Dezember 1854
Geburtsort Coburg 
Gestorben 18. Dezember 1935
Todesort Bergedorf 
Kurzbiographie Carl Grau, geb. 23.12.1854 in Coburg, gest. 18.12.1935 in Bergedorf. Nach musikalischer Ausbildung seit 1873 als Cellist in Coburg tätig, dann als Chordirektor in Freiburg im Breisgau. 1889-1901 als Kapellmeister am Thalia-Theater in Hamburg. 1909 Übersiedlung nach Bergedorf, dort 1910 Mitbegründer der Hasse-Gesellschaft und bis 1932 deren musikalischer Leiter, seit 1921 auch Leiter des Hasse-Orchesters. Heirat 08.01.1882 mit Wilhelmine Wohlbrück. 
Lokale Referenzen Graustraße, Bergedorf, seit 1949
 
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
Orchesterleiter/in: -
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Friedrich Wilhelm Graupenstein  
Abbildung
Geboren 02. September 1828
Geburtsort Minden 
Gestorben 25. Mai 1897
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Portraitmaler und letzter Vertreter der künstlerischen Portraitlithographie in Hamburg.
Sein Vater war Schuhmachermeister und dienender Bruder Freimaurer in der Loge "Wittekind" in Minden. Bruder Dr. Meyer von der Loge unterstützte den jungen Friedrich Wilhelm mit einem Stipendium auf drei Jahre, mit dem er nach Berlin wanderte um bei dem Künstler und Freimaurer Johann Gottfried Schadow Historienmaler zu werden.
1853 siedelte Graupenstein nach Hamburg über, wo er vorrangig Bildnisse von Freimaurer-Brüdern malte - so auch 1873 das Portrait von Wichard Lange. Diese Bilder gelangen ihm so gut, dass man ihn bewegte, den Steindruck zu erlernen. Mit dieser Kunsttechnik war er jahrelang sehr erfolgreich. Sein Werk wird auf mehr als 1.000 Kreidezeichnungen, 450 Ölbildnisse und 300 Steinzeichnungen geschätzt.
 
Lokale Referenzen
Friedrich Wilhelm Graupenstein wurde am 5. März 1855 von der Loge "Zur goldenen Kugel" zum Freimaurer aufgenommen. Von 1863 bis 1872 und von 1874 bis 1875 war er in dieser Loge ihr Logenmeister. Zur Gründung der Loge "Globus" am 1. Dezember 1876 wechselte er in diese Loge, in der er von 1879 bis 1884 Meister vom Stuhl war.
 
Kategorien Kunst
Funktionen
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Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Greve  
Abbildung
Geboren 02. Juni 1922
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. Juli 2016
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Am 19.7.2016 haben bei einer großen Trauerfeier in der St. Michaelis Kirche rund 800 Gäste von dem Hamburger Ehrenbürger Prof. Dr. Dr. h. c. Helmut Greve Abschied genommen. Der im Alter von 94 Jahre verstorbene Hamburger Bauunternehmer (Dr. Helmut Greve Bau und Boden AG) war einer der größten Mäzen und Stifter der Nachkriegszeit. Besonders hervorzuheben ist die zusammen mit seiner Ehefrau Hannelore Greve getätigte Spende zweier neuer Flügelbauten für die Universität Hamburg. Die Kosten hierfür sollen insgesamt rund 35 Millionen Euro betragen haben und stellen damit die größte Spende der Nachkriegszeit an die Hansestadt dar. Ebenso wie die im Jahr 2005 erfolgte Spende in Höhe von 30 Millionen als Grundstock für den Bau der Elbphilharmonie eine der größten Spenden von Privatpersonen darstellt. Darüber hinaus gründete Helmut Greve zusammen mit seiner Frau die Dr. Helmut und Hannelore Greve Stiftung für Wissenschaften und Kultur und die Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur in Hamburg. Der evangelischen Freikirche der Mennoniten angehörend wurde Helmut Greve auf dem Hamburger Mennonitenfriedhof in Bahrenfeld beigesetzt.Literaturhinweise/ Quellen: Hamburger Abendblatt, „Helmut Greve war "ein Hanseat durch und durch"“, 5.07.2016. Manager Magazin, „Die reichsten Deutschen Kaufen, bauen, nie verkaufen!“, 31.08.2001. Hamburger Abendblatt, „Foyer der Elbphilharmonie wird nach Ehepaar Greve benannt“, 8.07.16 
Lokale Referenzen Helmut und Hannelore Greve Foyer im 13. Stock der Elbphilharmonie  
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Peter Greve  
Abbildung
Geboren 20. September 1696
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. April 1780
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 03.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 23. November 1759 - 21. April 1780
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Dr. phil., Dr. theol. Rudolf Eduard Grimm  
Abbildung
Geboren 07. August 1848
Geburtsort Jena 
Gestorben 11. November 1932
Todesort Emmelndorf bei Hittfeld 
Kurzbiographie Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 als Freiwilliger, Studium in Jena, 1872 theologisches Examen und Promotion zum Dr. phil., 1872-1878 Lehrer in Hamburg, 1878 Pfarrer in Bürgel, 1881 Archidiakonus in Weimar, 1892 Hauptpastor an St. Nikolai in Hamburg, 1894 Mitglied des Kirchenrats, 1897 Promotion zum Dr. theol., 1911 Senior der Evangelisch-lutherischen Kirche im Hamburgischen Staate, 1920 Ruhestand. Grimm war ein evangelischer Theologe der liberalen Richtung, der sich auch intensiv mit der neuzeitlichen Philosophie auseinandersetzte und seinen Schwerpunkt bei ethischen Fragen setzte. Politisch gehörte er der nationalkonservativen Richtung an.
 
Nachrufe (Nekrologe) HamburgerPersönlichkeiten.Grimm.Nekrolog.pdf
Literaturhinweise HamburgerPersönlichkeiten.Grimm.Literaturhinweise.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Willem Grimm  
Abbildung
Geboren 02. Mai 1904
Geburtsort Eberstadt bei Darmstadt 
Gestorben 19. September 1986
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Bekannt ist Willem Grimm vor allem für seine Grafiken. Ab 1931 beschäftigte ihn vor allem das Motiv der sog. „Rummelpottszenen“: Der Hamburger Brauch des „Rummelpottlaufens“, bei dem Kinder verkleidet am Silvesterabend von Haus zu Haus ziehen, um Süßigkeiten zu erhalten, erhält bei Grimms Holzschnitten einen düster-makabren Ton. Weiter gehören Porträts, Stilleben und Landschaftsbilder zu seinem Oeuvre.

In Eberstadt geboren, studierte Willem Grimm zunächst an der Kunstgewerbeschule in Offenbach. Schon Großvater und Vater waren als Lithografen tätig. Bevor er sich ab 1924 in Hamburg niederließ, besuchte er Worpswede und sah dort die Werke von Paula Modersohn-Becker. In Hamburg widmete er sich zunächst vor allem der Grafik: an der Hamburger Kunstgewerbeschule lernte er bei Willi Titze. Dabei experimentierte er mit verschiedenen Formen der Grafik und war schon während seines Studiums sehr erfolgreich. Ab 1927 nahm er an den Ausstellungen der Hamburgischen Sezession teil, ab 1929/30 war er Mitglied der Gruppe und prägte entscheidend den Hamburger Sezessionsstil mit. Gefördert wurde er ab 1929 vor allem durch die Kunsthistorikerin Rosa Schapire (welche zu diesem Zwecke eine „Grimm-Gesellschaft“ gründete), sowie durch die Kunstsammlerin Emmy Ruben und den Kunsthändler Hildebrand Gurlitt. Mit Karl Kluth zusammen besuchte er 1934 Norwegen. Ab Mitte der 1930er Jahre zieht sich Grimm der Beschränkungen durch die NS-Herrschaft wegen (fünf seiner Werke werden im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ aus der Hamburger Kunsthalle entfernt) vollständig aus dem künstlerischen Leben zurück. Er arbeitet als Bauer in Worpswede, wurde aber bei Kriegsbeginn eingezogen. Viele seiner frühen Werke wurden 1943 in seinem Atelier bei einem Bombenangriff zerstört. Nach dem Krieg arbeitete er erfolgreich weiter, und wurde 1946 Professor an der Hamburger Landeskunstschule. 1959 wurde er mit dem Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg geehrt. 1986 verstarb er in Hamburg. 

 
Literaturhinweise Willem Grimm_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Grafiker/in: -
Maler/in: -
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Friedrich Carl Gröger  
Abbildung
Geboren 14. Oktober 1766
Geburtsort Plön 
Gestorben 08. November 1838
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Friedrich Carl Gröger, geb. 14.10.1766 in Plön, gest. 8.11.1838 in Hamburg. Zunächst autodidaktisch als Miniaturmaler in Schleswig-Holstein und Lübeck tätig, seit 1787 künstlerische Weiterbildung in Hamburg und an der Berliner Akademie. 1782-1805 in Lübeck ansässig, Beginn der Ateliergemeinschaft mit Heinrich Jacob Aldenrath, Hinwendung zur großformatigen Porträtmalerei in Öl. Nach längeren Aufenthalten in Kiel und Kopenhagen 1816 Übersiedlung nach Hamburg, dort seit 1818 auch Mitarbeit an der Speckterschen Steindruckerei als Bildnislithograf. Beliebtester Porträtist des schleswig-holsteinischen Adels sowie des Lübecker und Hamburger Bürgertums im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
Lithograph/in: -
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Jenny Gröllmann  
Abbildung
Geboren 1947
Geburtsort  
Gestorben 2006
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Berthold Grosse  
Abbildung
Geboren 02. Juni 1863
Geburtsort Welsleben 
Gestorben 07. Oktober 1927
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Berthold Grosse wurde am 2.6.1863 in Welsleben bei Magdeburg geboren. Er machte eine Lehre zum Tischler und begab sich auf Wanderschaft. Es folgte der Eintritt in die Gewerkschaft der Tischler (1883), das Amt als Vorsitzender des Tischler-Fachverein Hannovers (1888), die Mitgliedschaft im Hamburger Tischlerverband und das Amt als Delegierter im Hamburger Gewerkschaftskartell (1890). Ab 1900 war er Angestellter bei der Ortskrankenkasse in Altona.
Seit 1884 war Grosse Mitglied der SPD und mitverantwortlich, dass die Novemberrevolution in Hamburg einigermaßen friedlich verlief. Im November 1918 wurde er für die Gewerkschaften in den Arbeiter- und Soldatenrat für Hamburg gesandt. Nach dem Rücktritt Heinrich Laufenbergs wurde Grosse neben Karl Hense zum Vorsitzenden des Rates gewählt. Neuwahlen für die Hamburgische Bürgerschaft wurden im März 1919 angesetzt. Neuer Präsident der Bürgerschaft wurde Grosse, der Mitglied seit 1907 war. Nach dem Tod des Senators Max Hegemann wurde er an dessen Stelle in den Hamburger Senat gewählt, wo er für das Ressort Jugend verantwortlich war.
Grosse verstarb am 7.10.1927 in Hamburg. 
Literaturhinweise Berthold Grosse_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
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Pawel Grote  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1531 - 1537
Anfang

 
Pawel Grote  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1580 - 1584
Anfang

 
Dr. hc. Frederic Paul Grove  
Abbildung
Geboren 14. Februar 1879
Geburtsort Radomno, Westpreußen 
Gestorben 09. September 1948
Todesort Simcoe, Canada 
Kurzbiographie  
Kategorien
Funktionen
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Dr. hc. Frederick Philip Grove  
Abbildung
Geboren 14. Februar 1879
Geburtsort Radomno, Westpreußen 
Gestorben 09. September 1948
Todesort Simcoe, Canada 
Kurzbiographie

Felix Paul Greve, deutscher Schriftsteller, Poet und bedeutender Übersetzer englischer, französischer und spanischer großer Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts ( H.G. Wells, O. Wilde, H. Balzac, G. Flaubert, H. Murger, M. Cervantes), wurde am 14. Februar 1879 in Radomno (ehemals Westpreußen, heute Polen) geboren, machte an der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg Abitur, studierte in München, Bonn und Rom Klassische Philologie und Archäologie und starb nach abenteuerlichem Leben am 19. August 1948 als mit Staatspreisen geehrter kanadischer Schriftsteller und als großer Innovator der kanadischer Nationalliteratur des frühen 20. Jahrhunderts in Simcoe (Ontario, Kanada) unter dem Namen Frederic Philip Grove.

 
Lebensbeschreibungen Frederick Philip Grove.pdf
Literaturhinweise Literaturliste und Online Verfügbarkeit.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Dichter/in: -
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Gustaf Gründgens  
Abbildung
Geboren 1899
Geburtsort  
Gestorben 1963
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Gründgensstraße, Steilshoop, seit 1971
 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Prof. Dipl.-lng Friedhelm Grundmann  
Abbildung
Geboren 24. April 1925
Geburtsort Bad Warmbrunn (Polen) 
Gestorben 27. Oktober 2015
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Volumina im Sonnenlicht

Von Katharina Kulke überarbeitet von Bartosz Cejer

Das Werk von Friedhelm Grundmann ist durch zwei gegensätzliche Aufgabenbereiche gekennzeichnet: Seit mehr als vierzig Jahren prägt er das Erscheinungsbild der Stationen der Hamburger Hochbahn mit. Zum einen durch zahlreiche Restaurierungen wie etwa an der Mundsburg oder Umbauten wie etwa Dehnhaide, zum anderen durch Neubauten wie der Haltestelle Lübecker Straße. Mit letzterer Station gelang es dem Büro Sandtmann und Grundmann mittels einer Stahlbetonkuppel eine auffällige Eingangssituation zu schaffen, die die U-Bahnstation aus der unsichtbaren Tiefe ins Straßenbild holt. Das Gegenstück zu diesen profanen Bauaufgaben sind eine Vielzahl von Kirchen, die er in Hamburg und Schleswig-Holstein baute, sowie zahlreiche Restaurierungen. Er beschäftigte sich auch theoretisch in zahlreichen Schriften mit dem Kirchenbau und war Mitglied im Arbeitsausschuss für den Evangelischen Kirchentag. Innerhalb seines sakralen Werkes nennt Grundmann die Simeonkirche als seinen wichtigsten Bau. Diese 1965 in Hamburg-Hamm gebaute Kirche untertitelt Paulhans Peters treffend mit dem ursprünglich auf Gebäude von Le Corbusier bezogenen Zitat: "Volumina im Sonnenlicht". Mit Corbusier wird auf die Vorbilder und Herkunft von Grundmanns Architektur hingewiesen. Grundmann war nachhaltig von der Klassischen Moderne geprägt. Er selbst bezeichnete eine Reise zum Kloster La Tourette in Südfrankreich als ein entscheidendes Erlebnis und den Ausgangspunkt für seine Simeonkirche. Als seine "Hamburger Ahnen" betitelt er neben Fritz Schumacher und Karl Schneider auch Werner Kallmorgen, in dessen Architekturbüro er von 1951-56 arbeitete. 1932 zog die Familie nach Breslau, wo der Vater als Kunsthistoriker und Denkmalpfleger arbeitete. Mit seinen zahlreichen denkmalpflegerischen Arbeiten und seiner Mitgliedschaft im Denkmalrat der Stadt Hamburg setzt Grundmann somit eine familiäre Tradition fort. Die Treue zur Klassischen Moderne manifestiert sich auch deutlich in Grundmanns eigenem Wohnhaus. Einem kubischen, weißgeschlämmten Baukörper, hinter dem sich eine Kombination aus Wohnhaus und Atelier mit wohldurchdachten Grundrissen verbirgt.

 

 
Sonstige Grundmann_Warschau_Skizze_.jpg
Nachrufe (Nekrologe) Nachruf Grundmann_.pdf
Lebensbeschreibungen GrundmannFriedhelm.Biografie_Werkauswahl.pdf
Literaturhinweise Grundmann_Literatur.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Dipl.-Ing. Architekt Camillo Günther  
Abbildung
Geboren 29. Mai 1881
Geburtsort Lauter 
Gestorben 03. Mai 1958
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Camillo Günther wurde am 29. Mai 1881in Lauter geboren. Er war Schüler von Paul Wallot, der von 1894 bis 1911 an der Dresdner Kunstakademie lehrte. Von Paul Wallot stammt der Entwurf des Deutschen Reichstages in Berlin. Camillo Günther beteiligte sich an vielen Wettbewerben. Das Rathaus in Schkeuditz wurde 1913 aufgrund eines 1.Preises im Wettbewerb 1910 nach seinen Entwürfen gebaut. Bekanntestes, noch erhaltenes und von ihm entworfenes Bauwerk in Hamburg ist heute die Auferstehungskirche Nord-Barmbek, Tieloh 22, die in den Jahren 1913 -1916 ausgeführt wurde. Camillo Günther starb am 03. Mai 1958 in Hamburg.


 
Lebensbeschreibungen günther_camillo_werkeliste_.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Prof. Dr. Johannes Gottfried Gurlitt  
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Geboren 13. März 1754
Geburtsort Halle/Saale 
Gestorben 14. Juni 1827
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Johannes Gurlitt war ein Hamburger Philologe, Pädagoge und Lehrer. Als Sohn des Schneidermeisters Johann Georg Gurlitt und seiner Ehefrau Johanna Christiane, geb. Carnal, wuchs er in Leipzig auf, wo er die Thomasschule besuchte. Ab 1772 studierte er hier vor allem klassische orientalische Sprachen. Nach Abschluss des Studiums ging er nach Magdeburg und lehrte am benachbarten Kloster Berge Latein, Griechisch, Geschichte und Philosophie. An dieser Schule übernahm er ab 1796 die Direktion des Pädagogikums.
1802 wurde Gurlitt von Magdeburg nach Hamburg berufen, um hier als Rektor des Johanneums die Lehranstalt, welche sich zu jener Zeit in einer tiefen Krise befand, zu reformieren. Als erste Maßnahme führte er die Gelehrten- und Bürgerschule zusammen. Außerdem verknüpfte er den Sprach- und Sachunterricht. Gurlitt reformierte das starre Jahrgangsklassenprinzip durch die Einführung von Fach- und Leistungsklassen. Am akademischen Gymnasium, das dem Johanneum angeschlossen war, unterrichtete er als Professor orientalische Sprachen. Seine gesamte Arbeit war maßgeblich von den Idealen der Aufklärung geprägt. So wurden z.B. an dieser Bildungsstätte unter seiner Leitung erstmals jüdische Schüler zugelassen.

 
Lokale Referenzen
Johann Gottfried Gurlitt war überzeugter Freimaurer. Er trat 1784 in Magdeburg der Loge "Ferdinand zur Glückseligkeit" bei. Hier bekleidete er über viele Jahre das Amt des Redners.
 
Spuren in Hamburg:
- in St. Georg ist seit 1840 die nach ihm benannte Gurlittstraße
- der Gurlittstraße gegenüber befindet sich in der Außenalster die Gurlittinsel
- im Hof des Johanneums, Maria-Louisen-Straße 114, ist sein Grabkreuz
 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Aegidius Gutbier  
Abbildung
Geboren 01. September 1617
Geburtsort Weißensee in Thüringen 
Gestorben 27. September 1667
Todesort Ufhoven (heute zu Bad Langensalza gehörig) 
Kurzbiographie Ägidius war der Sohn Ludwig Gutbiers, des Bürgermeisters seiner Geburtsstadt, und der Kaufmannstochter Anna geborene Kirchhof. Im Alter von neun Jahre Vollwaise, besuchte Gutbier die Stadtschule in Weißensee, anschließend die Klosterschule in Roßleben, um seine Ausbildung auf dem Gymnasium in Quedlinburg abzuschließen. Einer der Lehrer Gutbiers, der spätere Superintendent Daniel Heimburger (1606–1661), weckte in ihm das Interesse an den orientalischen Sprachen. Gutbier begann nach einer dreijährigen Tätigkeit als Hauslehrer in Riga in Rostock zu studieren, wo er 1645 aufgrund einer in Hebräisch geschriebenen Dissertation über den 110. Psalm promoviert wurde. Es schlossen sich Aufenthalte in Königsberg, Leiden, Oxford, Paris und Lübeck an, während deren Gutbier seine orientalistischen Kenntnisse weiter vertiefte. 1649 siedelte Gutbier nach Hamburg über, wo er, wie schon vorher, zunächst als Hauslehrer arbeitete, bevor ihm 1652 eine Stelle als Lehrer der orientalischen Sprachen am Akademischen Gymnasium übertragen wurde. Am 17. Juni 1653 heiratete Gutbier die Witwe Maria Streubing, die mit Lucas Holstenius (1596-1661) verwandt war. Mit ihr hatte Gutbier einen Sohn namens Aegidius Theodor, der bereits 1677 verstarb. 1660, nach dem Tode von Joachim Jungius (1587–1657), wurde Gutbier zusätzlich mit der Professur für Logik und Metaphysik am Akademischen Gymnasium betraut. Im selben Jahr verlieh ihm die Universität Gießen die theologische Doktorwürde. Von seinen Werken ist bis heute die syrische Ausgabe des Neuen Testaments samt Lexikon und Anmerkungen, erschienen zwischen 1663 und 1667, am bekanntesten. Gutbier selbst besorgte die kostspielige Drucklegung im eigenen Hause und bediente sich dabei Lettern, die er vermutlich in Leiden hatte gießen lassen. Der Tod ereilte den an der Schwindsucht Leidenden (angeblich im Hause des Bruders), als er mit seiner Familie in Thüringen unterwegs war. Die Privatbibliothek Gutbiers wurde vermutlich 1679 im Hause der Witwe im Jakobikirchhof versteigert. Das Bild zeigt Titelblatt und Frontispiz der Ausgabe des syrischen Neuen Testaments von 1731 (Exemplar der  Kirchengemeinde Breitenberg: Nordkirchenbibliothek, Signatur: Bre 386).     
Literaturhinweise Gutbier.Aegidius.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Lehrer/in: 1649 - 1667
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Konstanty Gutschow  
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Geboren 1902
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1978
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1902 geboren in Hamburg; 1921-1922 Studium an der TH Danzig, 1922 - 1926 an der TH Stuttgart bei Heinz Wetzel (Hilfsassistent), Paul Bonatz und Paul Schmitthenner; 1926 Diplom; 1926 -1928 Anstellungen bei Klaus Hoffmann, Stuttgart, Fritz Höger, Hamburg, und in der Hochbaudirektion Hamburg unter Fritz Schumacher; 1928 zweite Staatsprüfung in Stuttgart, Regierungsbaumeister; 1928 - 1929 Stadtplanungsamt Wandsbek; Ab Januar 1930 eigenes Büro in Hamburg; 1936 Ernennung zum Vertrauensarchitekten des Generalinspektors für das Deutsche Straßenwesen (1942 Gebietsarchitekt Nordwest); 1939 - 1941 "Architekt des Eibufers", Leiter der Durchführungsstelle für die Elbufergestaltung; 1941 Ernennung zum "Architekten für die Neugestaltung der Hansestadt Hamburg"; Leiter der Durchführungsstelle für die Neugestaltung und des AKE (Amt für kriegswichtigen Einsatz); Mit Wirkung vom 1.1.1943 Leiter der Baubehörde Hamburg, Vertreter des Bausenators in "kriegswichtigen Fragen"; 26.11.1943 Niederlegung sämtlicher Ämter in der Hamburger Gemeindeverwaltung; Ab Ende 1943 Mitarbeiter im "Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte" unter Rüstungsminister Albert Speer; bis 1945 Wiederaufbauplanungen für Hamburg, Wilhelmshaven und Kassel. Auflösung des Vertrages mit der Hansestadt Hamburg Ende1945; Ab 1949 Berater der Aufbaugemeinschaften in Hannover; 1964 Verleihung des Professorentitels durch das Land Nordrhein-Westfalen und Verleihung des Fritz-Schumacher-Preises der Stiftung F.V.S. durch die TH Hannover; Nach 1945 Stadtplanung, Geschoßwohnungsbau, 1951 - 1972 Partnerschaften mit Godber Nissen bei Verwaltungs- und Krankenhausbauten; 1978 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen KonstanyGutschowWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Carl Theodor Gütschow  
Abbildung
Geboren 21. Juli 1851
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. November 1925
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach Abschluss seines Jurastudiums in Göttingen und Promotion am 4. Dezember 1875 erwarb Carl Theodor Gütschow das Hamburger Bürgerrecht und wurde am 7. September 1877 Nachfolger von Dr. Embden an dessen Stelle erster Sekretär der Handelskammer. Er wurde über Hamburg hinaus durch theoretische Vorarbeiten zum Zollanschluss Hamburgs bekannt und erwies sich als Spezialist auf dem Gebiet des Seeversicherungswesens und des Seerechtes. Hierüber hat er Bücher und wissenschaftliche Aufsätze verfasst. Zu seinem fünfundzwanzigjährigen Dienstjubiläum am 1. Oktober 1902 wurde Gütschow mit der Goldenen Denkmünze der Handelskammer geehrt. Am 1. Oktober 1907 trat er in den Ruhestand, stellte seine Arbeitskraft nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wieder in den Dienst der Kammer, musste aber aus gesundheitlichen Gründen 1916 wieder ausscheiden. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Hauptgeschäftsführer/in der Handelskammer: 1877 - 1907
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Gerhard Hachmann  
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Geboren 10. Mai 1838
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 05. Juli 1904
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Gerhard Hachmann, geb. 10.5.1838 in Hamburg, gest. 5.7.1904 ebd.; Sohn des Arztes Dr. med. Ludwig Hachmann und der Hamburger Kaufmannstochter Emilie Hockmeyer. Nach Jurastudium in Leipzig und Heidelberg 1859 Promotion. Seit 1860 als Rechtsanwalt in Hamburg ansässig. 1868-1885 Mitglied der Bürgerschaft, seit 1885 Senator, seit 1899 Bürgermeister in Hamburg. Heirat 25.10.1861 mit der Kaufmannstochter Maria Henriette Burmester. 
Lokale Referenzen

Hachmannbrücke, Steinwerder, seit 1941

Hachmannkai, Steinwerder, seit 1930

Hachmannplatz, St. Georg, seit 1909

 
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1899 -
Bürgerschaftsmitglied: 1868 - 1885
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Georg Hacke  
Abbildung
Geboren 30. August 1626
Geburtsort Utleben/ Thüringen 
Gestorben 12. April 1684
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Hacke war ein Sohn des Pfarrers Wilhelm Hacke. Er studierte Theologie in Jena (1666 Lizenziat in Rinteln), bevor er 1648, nach einer Hauslehrertätigkeit, Konrektor in Minden und 1661 Pastor an der dortigen Marienkirche wurde.1654 verheiratete Hacke sich mit Elisabeth Heyse, mit der er 16 (!) Kinder hatte. 1669 verließ Hacke Minden im Unfrieden, um auf Empfehlung einiger Oberalten, die ihn in Minden hatten predigen hören, eine Pfarrstelle an der Marien-Magdalenen-Kirche in Hamburg zu übernehmen; hinzu kam 1670 das Pfarramt am Spinnhaus, einer Strafanstalt. Am 7. 3. 1680 wurde Hacke auf Empfehlung des lutherisch-orthodoxen Theologen Abraham Calov (1612–1686) zum ersten Hauptpastor an der Hamburger Michaeliskirche gewählt. 1682 weihte er die Fachwerk-Kirche St. Pauli auf dem Hamburger Berge ein (damals noch Vorstadt, s.u.). Seit Mitte der 1660er Jahre sah sich Hacke Angriffen wegen seiner Rechtgläubigkeit ausgesetzt, die – von Hacke anscheinend nicht sehr geachtete – Amtsbrüder und das Geistliche Ministerium in Hamburg erhoben. Hacke war ein beliebter Prediger, der einen großen Hörerkreis um sich versammelte: "Er war ein höchst eigenthümlicher Prediger, der sich in geistreichen, oft aber auch sonderbaren Wendungen und Vergleichungen gefiel; er nahm sich der Schule eifrig an. Aus dem kurzen Pastorate von Georg Haccius haben wir noch zweierlei zu bemerken: Die kaum mündig gesprochene, und von der Mutterkirche St. Nicolai ganz abgelöste, St. Michaelis Gemeinde erhielt schon ein Filial, das von St. Pauli. Die vor dem Altonaer Thore angewachsene Bevölkerung bedurfte eine eigene Kirche, die von Haccius am 24. August 1682 eingeweihet wurde" (Johannes Geffcken, Die große Michaeliskirche in Hamburg. Hamburg 1862, S. 34–35). Hackes umfangreiche Bibliothek erwarb Rudolf August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1627–1704). Sie ging 1702 als Teil der herzöglichen Büchersammlung an die Universität Helmstedt.

 

 
Literaturhinweise GeorgHacke.pdf
Kategorien Religion
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Albert Hackemann  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1553 - 1580
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Dr. Anton Bernhard Carl Hagedorn  
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Geboren 23. April 1856
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 29. Mai 1932
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Anton Bernhard Carl Hagedorn wurde am 23. April 1856 in Lübeck als Sohn eines Beamten, der bei der Lübeck-Büchener Eisenbahngesellschaft arbeitete, geboren. Zu Ostern 1876 verließ er das dortige Katharineum, um an der Universität Erlangen Theologie zu studieren. Hier entschied er sich nach kurzer Zeit zum Geschichtsstudium zu wechseln. Ab 1877 ging er nach Berlin zu dem bekannten und bereits erblindeten Historiker Leopold von Ranke, um dessen Diktate zur "Weltgeschichte" zu dokumentieren. 1880 wechselte Hagedorn nach Göttingen, um über ein Thema zur "Verfassungsgeschichte der Stadt Magdeburg" zu promovieren. In dieser Göttinger Zeit wurde er am 16. Dezember 1880 in den Bund der Freimaurer aufgenommen. Nach erfolgreicher Promotion übernahm er die Stelle des Archivars im Archiv seiner Heimatstadt Lübeck. Diese Aufgabe machte es erforderlich, dass er sich auf viele Reisen zu begeben hatte, um verschiedene Archive im In- und Ausland zu besuchen. Man war mit seinem Engagement sehr zufrieden und bot ihm die Stelle eines Senatssekretärs an. Am 9. Februar 1891 verstarb Otto Beneke, langjähriger Leiter des Hamburgischen Staatsarchivs. Hagedorn bewarb sich um die vakant gewordene Stellung, und konnte sie bereits im März in der Funktion eines Staatsrats mit den Leitungen des Staatsarchivs und der Senatskanzlei antreten. Hier konzentrierte er sich zuerst auf den Umzug des Hamburgischen Archivs, deren Neuorganisation, sowie der Verbesserung ihrer Verwaltung. Er setzte sich für die Einstellung wissenschaftlicher Mitarbeiter ein und förderte aktiv ihre wissenschaftlichen Arbeiten. Während seiner langjährigen Dienstzeit sorgte er für eine spürbare Aufstockung der Mitarbeiter. Neben der Leitungstätigkeit im Staatsarchiv besuchte er viele Sitzungen des Hamburger Senats und referierte hier über unterschiedliche Bereiche der Verwaltung. Hagedorn engagierte sich ebenfalls als Mitarbeiter der "Allgemeinen Deutschen Biographie", einem biographischen Nachschlagewerk, das in den Jahren 1875 bis 1910 entstand und über 25.000 Personenartikel beinhaltet. Ende 1923 ging er in den Ruhestand. Anton Hagedorn verstarb am 29. Mai 1932 in Hamburg. 
Lokale Referenzen

Anton Bernhard Carl Hagedorn war aktiver Freimaurer. Er wurde am 16. Dezember 1880 in den Bruderbund aufgenommen. Während seines gesamten beruflichen Aufenthalts in Hamburg, pflegte Anton Hagedorn aktiv die Logenarbeit im Logenhaus in der Welckerstraße. Sein aktives Engagement führte dazu, dass er von 1918 bis 1927 das Amt des Großmeisters der "Großen Loge von Hamburg" innehatte, mit welchem er die ranghöchste Position in der Hamburgischen Freimaurer-Bruderschaft bekleidete. In dieser Funktion setzte er sich besonders gegen den immer dominanter werdenden Antisemitismus in einzelnen Logen ein. 1925 wurde ihm von der "Provinzialloge von Niedersachsen" die Ehrenmitgliedschaft erteilt.

 
Kategorien Wissenschaft
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