Hamburger Persönlichkeiten -
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Christian Zauleck  
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Geboren 15. Dezember 1885
Geburtsort Bremen 
Gestorben September 1930
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1885 geboren in Bremen; Studium an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf bei Wilhelm Kreis; Mitarbeiter der Baudeputation unter Fritz Schumacher; 1921 Auftrag für den Wohnblock in der Dulsberg-Siedlung; Macht sich selbstständig mit Franz Hormann (Zauleck & Hormann); 1930 Tod in Hamburg; 
Lokale Referenzen vgl. Franz Hormann 
Kategorien Architektur
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Olga Zeise  
Abbildung
Geboren 17. Januar 1864
Geburtsort Altona 
Gestorben 20. Februar 1945
Todesort Elmshorn 
Kurzbiographie Die Komponistin und Pianistin Olga Mathilde Zeise wurde am 17. Januar 1864 in Altona geboren. Sie war das vierte Kind des Unternehmers Theodor Zeise und seiner Frau Bertha. Von 1880 bis 1883 studierte sie Klavier am Konservatorium der Rheinischen Musikschule in Köln; sie erhielt dort außerdem Unterricht in Kompositionslehre und Dirigieren. 1884 und 1885 ergänzte Olga Zeise ihr Studium durch Unterricht bei Franz Liszt in Weimar und Carl Reinicke in Altona. In Altona gab sie 1885 auch ihr erstes öffentliches Konzert. Nach 1890 lebte sie in Bedford, Buenos-Aires und Berlin, wo sie Konzerte gab, unterrichtete und komponierte.

Im Jahr 1906 kehrte Olga Zeise nach Altona zurück um anstelle ihrer Schwester Martha, die spät heiratete, Gesellschafterin der Mutter zu sein. Ihre künstlerische Tätigkeit setzte sie in kleinerem Rahmen fort: Neben einigen öffentlichen Konzerten spielte Olga Zeise bei gesellschaftlichen Anlässen im Freundes- und Bekanntenkreis. Nach dem Tod der Mutter im Jahr 1917 blieb sie im Hause der Familie Zeise und nahm weiterhin am kulturellen Leben Altonas teil. 1923 wurde sie als eine der ersten Frauen in den Vorstand der Altonaer Stadttheatergemeinde gewählt.

Da sie 1920 in die deutschnationale Volkspartei und später in die NSDAP eintrat, konnte Olga Zeise auch während des dritten Reichs als Künstlerin tätig sein. 1943 wurde ein Interview mit ihr sowie eine ihrer Kompositionen im Radio übertragen. Im selben Jahr wurde ihr Haus in der Palmaille 48 bei einem Bombenangriff zerstört. Sie zog mit ihrer Haushälterin Annemarie Bai zu deren Familie nach Elmshorn, wo Olga Zeise am 20. Februar 1945 starb.

Olga Zeises kompositorisches Werk umfasst Kinderlieder mit deutschen und plattdeutschen Texten, Klavierstücke und Melodramen. Die meisten ihrer Kompositionen gab sie im Selbstverlag heraus.  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Philipp von Zesen  
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Geboren 1619
Geburtsort  
Gestorben 1689
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Literatur
Funktionen Dichter/in: -
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Erich Ziegel  
Abbildung
Geboren 1876
Geburtsort  
Gestorben 1950
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
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Christian Ziegra  
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Geboren 26. Februar 1719
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. Januar 1778
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christian Ziegra war der Sohn des gleichnamigen Pastors an der Hamburger Jakobikirche und der Magdalena geborenen Truhls. Nach dem Besuch des Johanneums in seiner Heimatstadt absolvierte Ziegra von 1741 bis 1743 in Leipzig ein Studium der evangelischen Theologie, das er mit dem Magistergrad abschloss. 1745 wurde Ziegra Kandidat des Geistlichen Ministeriums und später Hilfsgeistlicher am Hamburger Dom. 1761 erwarb Ziegra eine der kleinen Präbenden im Hamburger Domstift und wurde so Mitglied des Hamburger Domkapitels. Ziegra, der theologisch der Orthodoxie nahestand, beschäftigte sich u. a. mit Familiengeschichte und der politischen und Kirchengeschichte seiner Geburtsstadt. In diesem Rahmen edierte er einschlägige Quellen. Ziegra blieb zeitlebens unverheiratet. Die Abbildung zeigt das Frontispizporträt in Ziegras Werk: Historische Nachrichen und Genealogische Tabellen von dem Ziegraischen Geschlechte. Hamburg 1777 (nach dem Exemplar der Nordkirchenbibliothek Hamburg, Signatur: Mi 224).
 
Literaturhinweise Ziegra.Christian.Quellen.Literatur.pdf
Kategorien Religion
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Alexander Zinn  
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Geboren 18. März 1880
Geburtsort Coburg 
Gestorben 17. April 1941
Todesort Stuttgart 
Kurzbiographie Alexander Zinn war Journalist, Schriftsteller und Leiter der Staatlichen Pressestelle in Hamburg. Als solcher prägte er das kulturelle Leben in der Hansestadt der 1920er Jahre entscheidend. In seiner leitenden Funktion war er auch am Aufbau der Nordischen Rundfunk AG (Norag) beteiligt und gestaltete deren Programmarbeit konstruktiv mit. Alexander Zinn war darüber hinaus Gründer des Zeitungswissenschaftlichen Seminars an der Universität Hamburg und hielt von 1922 bis 1933 Vorlesungen im Fach Zeitungskunde. Zinn verfügte über jahrelange journalistische Erfahrungen, die er seit der Jahrhundertwende als Journalist bei verschiedenen sächsischen und Hamburger Zeitungen und Illustrierten vor und während des Ersten Weltkriegs gesammelt hatte, so war er unter anderem zwischen 1907 und 1914 Leiter des Feuilletons beim „Hamburger Anzeiger“. Alexander Zinns Engagement für die kulturpolitische Entwicklung Hamburgs während der Weimarer Republik war weit verzweigt und wirkte nachhaltig. Doch seine Karriere endete 1933 jäh und unfreiwillig. Die nationalsozialistischen Machthaber entließen den liberalen DDP-Politiker aus dem Staatsdienst. Zinn zog sich in der Folge weitgehend zurück und starb 1941 61-jährig an einem Herzversagen. 
Lokale Referenzen Alexander-Zinn-Straße, Groß Flottbek, seit 1950
 
Lebensbeschreibungen Alexander Zinn.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf  
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Geboren 10. August 1731
Geburtsort Halle 
Gestorben 08. Juni 1782
Todesort  
Kurzbiographie Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf war ein Feldmedikus im Siebenjährigen Krieg, königlich preußischer Militärarzt, Generalfeldstabsmedikus im Bayerischen Erbfolgekrieg von 1778/79 und Gründer der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland. Beeindruckt vom erschütternden Elend der Kriegsopfer ließ er das Berliner Kriegsinvalidenhaus erbauen.
 
Lokale Referenzen
Zinnendorf war überzeugter Freimaurer und Gründer der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland".
Am 13. März 1757 wurde er in seiner Vaterstadt Halle von der Loge "Philadelphia zu den drei goldenen Armen" zum Freimaurer aufgenommen. 1763 nahm ihn in Berlin die Loge "Zu den drei Weltkugeln" auf, deren Meister vom Stuhl er 1765 wurde. 1769 gründete er in Berlin die Loge "Zu den drei goldenen Schlüsseln", die er bis 1776 leitete. In dieser Loge wurde nach dem Schwedischen System gearbeitet. 1770 gründete Zinnendorf in Berlin die "Große Landesloge der Freimaurer von Preußen". Hier übernahm er das Amt des Landesgroßmeisters. 1773 wurde diese Loge als neue Deutsche Großloge von der englischen Großloge anerkannt und damit regularisiert.
 
Spuren in Hamburg:
- in Eppendorf ist seit 1991 die Zinnendorfstiftung der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland". Hier haben 21 schwerstpflegebedürftige Menschen im Alter von 18 bis 50 Jahren ihr betreutes Zuhause.
 
Lebensbeschreibungen Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf.pdf
Kategorien Wohlfahrt
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Gustav Zinnow  
Abbildung
Geboren 26. Januar 1846
Geburtsort Berlin 
Gestorben 18. Januar 1934
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Am 26.01.1846 in Berlin geboren; 1849 als Waise aufgewachsen; Maurerlehre mit Besuch der Berliner Baugewerbeschule; 1866 Mitarbeiter im Architekturbüro von Franz Georg Stammann in Hamburg; parallel auch für Sohn Hugo Stammann tätig; Ab 1873 Büropartnerschaft mit Hugo Stammann (Stammann & Zinnow); 1880 Mitgliedschaft im Rathausbaumeisterbund, der das Hamburger Rathaus als Gemeinschaftsprojekt realisiert; Nach dem Tod Stammanns 1909 führt Zinnow das Büro noch bis zum Ersten Weltkrieg weiter; Vorstand des Vereins für Kunst und Wissenschaft und ist im AIV Architekten- und Ingenieur-Verein Hamburg aktiv; 18.01.1934 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen

vgl. Hugo Stammann

 
Kategorien Architektur
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Tobias Martin Zornickel  
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Geboren 11. November 1724
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. Juli 1810
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Tobias Martin Zornickel besuchte von 1737 bis 1743 das Johanneum und von 1743 bis 1745 das Akademische Gymnasium seiner Geburtsstadt, um dann von 1745 bis 1749 in Leipzig und von 1749 bis 1750 in Kiel Theologie zu studieren. Am 3. Januar 1750 wurde Zornickel zum Hofkaplan an der Kieler Schlosskirche berufen. Von dort wechselte er am 9. Januar 1752 ins Gemeindepfarramt nach Schönkirchen bei Kiel. Während dieses Dienstes, am 7. Februar 1753, verheiratete Zornickel sich mit der Kieler Professorentochter Anna Louise Kortholt (gestorben 1781). Am 10. März 1754 erfolgte die Wahl zum Diaconus an der Hamburger Petrikirche, die Einführung am 28. Mai d. J. Dieses Amt übte Zornickel bis zum 17. 2. 1810 aus; daneben fungierte er von 1754 bis 1774 als Zuchthaus-Prediger. Nach dem Tode seiner ersten Gattin ehelichte Zornickel am 29. Oktober 1782 die Hamburger Kaufmannstochter Metta Maria Zeesche (gestorben 1798). Zu Zornickels 50jährigem Ordinationsjubiläum (1800) ließ das Geistliche Ministerium eine Gedächtnismünze mit Zornickels Bildnis prägen, zu seinem 50jährigen Amtsjubiläum an St. Petri (1804) ernannte ihn die Theologische Fakultät der Universität Kiel zum Ehrendoktor. Zornickel wurde 1800 von seinen Nachkommen mit einem dreiseitgen gedruckten Lobgedicht geehrt (s. Abbildung des Exemplars der Nordkirchenbibliothek, Signatur: MiQ 216).  
Literaturhinweise Zornickel.TobiasMartin.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 25. Januar 1750 - 17. Februar 1810
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Albert Zürner  
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Geboren 30. Januar 1890
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juli 1920
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Hamburger Wassersportler Albert Zürner trainierte im 1893 gegründeten Schwimmverein „Stern“. 1906 nahm er bei den Olympischen Zwischenspielen in Athen teil und belegte  im Turmspringen Platz 4. Zwei Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen in London gewann er die Goldmedaille im Kunstspringen. 1912 in Stockholm holte er Silber im Turmspringen und kam auf Platz 4 im Kunstspringen. Deutscher Meister im Kunstspringen wurde er 1916 und 1919. Durch einen tragischen Sprungunfall kam Albert Zürner am 18. Juli 1920 in der Badeanstalt Alsterlust ums Leben, als er für einen Wettkampf in Bremen trainierte. 1988 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports in Fort Lauderdale/Florida aufgenommen.  

 
Lebensbeschreibungen Albert Zürner.pdf
Kategorien Sport
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hhh zzz  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
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